Prayut verurteilt Anschläge im tiefen Süden

Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Premierminister Prayut Chan-o-cha verurteilte am Mittwoch die Anschlagsreihe von Aufständischen in Yala, Pattani und Narathiwat im tiefen Süden des Königreichs.

Die 17 koordinierten Bomben- und Brandanschläge – von denen einige leichte, andere schwere Schäden verursachten – richteten sich vor allem gegen 7-Eleven- und Mini Big C-Filialen sowie Tankstellen. Bei der Anschlagsserie in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden sieben Personen leicht verletzt, informierte Regierungssprecher Thanakorn Wangboonkongchana die Presse.


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Einige der Verdächtigen seien bis Mittwochnachmittag verhaftet worden, so der Regierungssprecher. „Der Premierminister hat die zuständigen Beamten zu einer Untersuchung der Vorfälle aufgefordert, damit das Motiv für die Angriffe aufgedeckt und alle Verdächtigen so schnell wie möglich verhaftet werden können“, betonte Khun Thanakorn.

Nach Aussage des Regierungssprechers rief der Premierminister die Beamten zu besonderer Vorsicht bei ihren Ermittlungen auf. Der Sicherheit von Leben und Eigentum der Einwohner soll laut Khun Thanakorn Vorrang eingeräumt werden, woraus jedoch resultieren könnte, dass gegebenenfalls die Sicherheitsmaßnahmen in den betroffenen Gebieten erhöht werden.

Premierminister Prayut bezeichnete die Anschläge als ungeheuerlich und fügte hinzu, sie zielten darauf ab, Leben und Eigentum unschuldiger Menschen zu schädigen, indem sie auf Geschäfte und Tankstellen abzielten.

„Die Schuldigen müssen mit der vollen Härte des Gesetzes zur Rechenschaft gezogen werden“, befahl Premier Prayut.

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