Prayut entschuldigt sich für Verzögerung bei Impfkampagne

Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha ist wegen des schleppenden verlaufenden Starts der Impfkampagne in die öffentliche Kritik geraten. Foto: The Nation
Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha ist wegen des schleppenden verlaufenden Starts der Impfkampagne in die öffentliche Kritik geraten. Foto: The Nation

BANGKOK: Premierminister Prayut Chan-o-cha räumte am Dienstag ein, dass es bei der am Montag gestarteten Covid-19-Massenimpfkampagne der Regierung zu anfänglichen Verzögerungen gekommen sei. Er versprach aber, es würde mehr Impfstoff bereitgestellt.

Laut dem General hat es bei der Verteilung der Impfstoffe Probleme gegeben, weil die Regierung die Lieferungen in abgestuften Partien der vertraglich vereinbarten Mengen erhalten und nicht die gesamte vertraglich vereinbarte Menge auf einmal bekommen habe. Die Regierung werde versuchen, so viele Impfstoffe wie möglich zu beschaffen und nicht nur auf vertraglich vereinbarte Impfstoffe zu warten. Bis zur Beschaffung ausreichender Vorräte werde man sich bei der Verteilung des Impfstoffs auf die Anzahl der infizierten Menschen in einem Gebiet, auf gefährdete Arbeiter und auf Touristen- und Wirtschaftszonen konzentrieren.

Der Premierminister fügte hinzu, die Regierung halte an ihrem Ziel fest, mindestens 100 Millionen Dosen des Impfstoffs Covid-19 an die Bevölkerung zu verteilen. Bisher hat sie Verträge zum Kauf von 61 Millionen Dosen des von Siam Bioscience hergestellten Impfstoffs von AstraZeneca und 6 Millionen Dosen von Sinovac unterzeichnet. Die Regierung werde weitere 8 Millionen Dosen bei Sinovac bestellen sowie 25 Millionen Dosen von Pfizer-BioNTech und Johnson & Johnson kaufen. Ab dem nächsten Jahr könnte ein in Thailand entwickelter Impfstoff ausgeliefert werden.

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