Prayut besucht Hochwassergebiete

Der Staudamm Kaeng Krachan hat seine Kapazität erreicht. Foto: The Nation
Der Staudamm Kaeng Krachan hat seine Kapazität erreicht. Foto: The Nation

PHETCHABURI: Premierminister General Prayut Chan-o-cha wird am Mittwoch Phetchaburi besuchen, um sich ein Bild von den Überschwemmungen zu machen.

Weil der Staudamm Kaeng Krachan seine Kapazität erreicht hat, muss übermäßig Wasser abgeleitet werden. Der Wasserabfluss soll am Dienstagabend die Stadt Phetchaburi erreichen und weite Teile der Stadt 25 bis 30 Zentimeter unter Wasser setzen. Während die Bevölkerung ihre Häuser und Geschäfte mit Sandsäcken schützen will, hat die Marine 20 Wasser schiebende Boote eingesetzt, damit das Wasser schneller das Meer erreicht. Laut dem stellvertretenden Premierminister General Chatchai Sarikulya wird Wasser des Staudamms Kaeng Krachan über zwei Kanäle so schnell wie möglich ins Meer abgeleitet. Damit sollen Überschwemmungen im Stadtgebiet von Phetchaburi minimiert werden. Überschüssiges Wasser soll zudem über einen kürzlich ausgebaggerten Kanal im Bezirk Ban Laem fließen. Chatchai sagte weiter, dass am Mekong die Pegelstände zurückgingen. Dennoch lägen tiefer liegende Flussgebiete weiterhin unter Wasser. Prayut will am Mittwoch nach Phetchaburi die vom Mekong-Hochwasser betroffenen Provinzen Nakhon Phanom, Mukdahan und Bueng Kan besuchen.

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Siam Fan 08.08.18 12:46
Kein Regen
Gemäß dem Thai Meteorological Department (TMD) hat es die letzten 7 Tage fast nicht geregnet und so soll es auch die nächsten 7 Tage sein. Warum also diese Eile? Wichtig ist, es kommt über Khlongs kein Wasser aus dem Norden dazu!
Siam Fan 07.08.18 15:51
20 wasserschiebende Boote
Was geht denn hier ab? In PhetchaBuri hat es in den letzten 4Wochen NUR 60l/qm geregnet. In Ranong waren es in der gleichen Zeit >1.000l/qm. In den KaengKracham Damm gehen gemäß Wikipedia 710mio qbm Wasser rein und er hat nur ein lächerlich kleines Einzugsgebiet von 46,5qkm. Der Stausee ist dafür bekannt, er wird selbst in der Regenzeit meist nicht voll. Wohl wegen der Stromerzeugung!? Von wieviel Jahren steht denn da das Wasser drin? Als ich das mit den wasserschiebenden Booten sah, dachte ich zunächst an einen Aprilscherz. Jetzt denke ich, da läuft ein krummes Ding. Mit 300qbm/sek wäre das Wasser der letzten 4Wochen in 3 Stunden raus. Auch die WETTERAUSSICHTEN sehen nicht nach Hochwasser aus! Das mit dem kürzlich ausgebaggerten Kanal kann ich nicht beurteilen, hört sich aber im Gesamtzusammenhang auch merkwürdig an!