Polizei warnt vor weiteren Demonstrationen

Großes Polizeiaufgebot in Bangkok. Foto: epa/Narong Sangnak
Großes Polizeiaufgebot in Bangkok. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Die Polizei steht mit Tausenden Beamten in Bereitschaft und hat die Demonstranten davor gewarnt, ihre Kundgebung an der Ratchaprasong-Kreuzung fortzusetzen.

Der stellvertretende Polizeichef von Bangkok, Piya Tawichai, nachte deutlich, dass die Versammlung von mehr als fünf Personen illegal sei und riet der Öffentlichkeit, Straßen zwischen 16 und 22 Uhr zu meiden, die an der Ratchaprasong Road vorbeiführen.

Die Ankündigung erfolgte, nachdem die pro-demokratische Gruppe „Khana Ratsadon 2563“ ihre Absicht erklärt hatte, ihre politische Kundgebung an der Kreuzung Ratchaprasong um 16 Uhr fortzusetzen. „Wenn Sie ein pro-demokratischer Mensch sind, kommen Sie bitte und schließen Sie sich uns an", fügte die Gruppe Free Youth hinzu.

Die Polizei will an drei Orten aufmarschieren: auf dem Skywalk, der die BTS-Stationen Chidlom und Siam verbindet, auf einem weiteren Skywalk in der Nähe des Big-C Ratchaprasong und des Grand Hyatt Erawan Hotels sowie am Einkaufszentrum Siam Paragon.

Nach Angaben der Polizei wurden 20 Demonstranten am frühen Donnerstag verhaftet, als die Kundgebung vor dem Regierungsgebäude aufgelöst wurde. Darunter befanden sich die Anführer Arnon Numpha, Parit Chiwarak und Prasit Krutharote. Sie wurden festgenommen, weil sie gegen das Versammlungsverbot verstoßen und die Demonstration organisiert hatten. Nach Medienangaben wurden die Verhafteten nicht gegen Kaution freigelassen.

Oberst Kissana Phathanacharoen, stellvertretender Polizeisprecher, wies darauf hin, dass Personen, die zu einer neuen Kundgebung einladen, und die Teilnehmer mit rechtlichen Schritten rechnen müssten. Die Polizei werde auch gegen Personen vorgehen, die illegale Nachrichten über soziale Medien verbreiten würden.

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