Polizei verhaftet nigerianischen Drogenhändler

Kokain zählt in Thailand zu den gefährlichen Drogen der Klasse 1. Foto: Fotolia.com
Kokain zählt in Thailand zu den gefährlichen Drogen der Klasse 1. Foto: Fotolia.com

KOH SAMUI: Als die Polizei das von einem Nigerianer gemietete Haus im Bezirk Bo Phut stürmte, sprang der Afrikaner aus einem Fenster, dann über eine Mauer; er flüchtete auf das Gelände eines Tempels.

Die Beamten rannten hinter dem Verdächtigen her und konnten ihn im Wat stellen. Laut „Matichon“ war er im Besitz von vier Heftchen Kokain mit einem Gewicht von 2,5 Gramm. In einer Box fanden die Ermittler später 12 Beutel mit 11,3 Gramm Kokain und 27 Röhrchen mit 271,6 Gramm. Der Nigerianer sagte aus, er habe die Drogen von einem Landsmann erworben und sie an Touristen je nach Gewicht für 1.000 bis 18.000 Baht in Entertainment-Betrieben verkauft.

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Leserkommentare

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Thomas Thoenes 08.08.18 17:49
Es ist mir ein Rätsel wie es immer wieder
Berichte über Nigerianer gibt die in Thailand Drogen handel betreiben, Frauen abzocken, Kreditkartenbetrug begehen, mit gefälschten Papieren handeln, kein oder falsche Visa haben usw. Da ich obwohl ich sehr viel rum komme in Thailand äußerst selten mal einen Menschen schwarzer Hautfarbe sehe und wenn muss das ja nicht unbedingt ein Nigerianer sein, geh ich mal von einer sehr hohen Prozentzahl aus bei dem Verhältnis "normaler nigerianischer Tourist" zu "nigerianischer Verbrecher" Das muss man doch unterbinden können. Visumsverschärfung für Nigerianer, hohe Kautionshinterlegung usw. Es scheint so als hätten sich alle nigerianische Verbrecher Thailand als Zielgebiet ihrer Machenschaften ausgewählt. Ich bitte meinen Kommentar nicht rassistisch zu sehen. Wenn es um Deutsche, Kanadier oder Marsmenschen ginge wäre es dasselbe.
Oliver Harms 07.08.18 02:51
todesstrafe?
einfach mal mit den gesetzen thailands befassen,dann wüste der herr das der täter gestanden hat und in diesem fall dann die todesstrafe nicht ausgesprochen wird.