Plastiktüte? – Nein danke!

Wer auf Einwegtragetaschen verzichtet, wird immer öfter dafür belohnt

Nach Angaben des Umweltministeriums werden in Thailand pro Jahr 45 Milliarden Plas­tiktüten verbraucht. Der Großteil davon landet im Meer und wird zur Umweltgefahr. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Nach Angaben des Umweltministeriums werden in Thailand pro Jahr 45 Milliarden Plas­tiktüten verbraucht. Der Großteil davon landet im Meer und wird zur Umweltgefahr. Foto: epa/Rungroj Yongrit

THAILAND: In den Augen vieler Urlauber und Residenten lange überfällig, hat die omnipräsente Minimarktkette 7-Eleven am siebten November verkündet, den Einsatz von Plastik in ihren thailändischen Filialen reduzieren zu wollen und schrittweise sogar gänzlich zu verbannen. Zu schön um wahr zu sein, mag der ein oder andere jetzt vielleicht denken. Der Verzicht auf Plastiktüten wäre durchaus ein Schritt in die richtige Richtung. Doch wird man auch auf die einzeln verpackten Gabeln und Löffel als Gratis-Beigabe zu den heißgemachten Mikrowellengerichten verzichten oder gar auf Plastiktrinkhalme…?

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Siam Fan 29.11.18 14:51
Keine Alternative
Es gibt keine Alternative zu der dünnen Einkaufstüte! Das heißt aber nicht, man kann auf all den anderen Kram verzichten. Genau das mache ich schon seit Jahren. Ich denke es geht hier tatsächlich um die Müllverbrennungsanlagen, die wohl verschenkt werden sollen. Trotz Vermeidung, Sortierung, Wiederverwertung, Verbrennung, wird TH nicht darum herum kommen, geeignete Deponie bereitzustellen. Das gilt auch für Sondermülldeponien!!!! Das alles kann eigentlich nur über Gebührenhaushalte erfolgen, weil da alles verursachungerecht verteilt/getragen wird. Stabile Einkaufstüten aus Papier, mit Trageschlaufe, kosten in TH um die 15 TB/Tüte.
Oliver Harms 28.11.18 21:53
uweltbewuste thais machen es vor
es gibt zwar noch wenige aber man kann sie finden!-die shops,hotels und restaurantes mit nachhaltigkeit. "strohhalme" bekommt man dort im vor ort berereich aus aluminium und für unterwegs aus bambus.eben so gibt es bereits essstäbchen,gabeln und löffel aus holz und diese sind in papier verpackt statt in plastik verschweißt.so viel zu ihrer frage mit den gratis beigaben.-man muß nur die augen auf machen!!
Dr. Ulm 28.11.18 14:20
Herr Hansruedi Bütler, was sich in den Händen befindet, nicht mehr gebraucht wird, gleitet zu Boden. Gerade die jungen Menschen schauen sich das bei den älteren ab. Mein Schwiegervater (als gutes Beispiel) legt den Müll unter die jungen Bäume, als gebe es dafür keine Alternative. Ein ganz schleppender Prozess.