Plastikfolien sind nicht wegzudenken

Eine Leserzuschrift zur Online-Nachricht „Touristen sollen auf Plastik verzichten“:

Der Bangkoker Regierung wäre anzuraten, sich kundig zu machen. Die Plastikfolien sind aus der Verpackungsindus­trie nicht wegzudenken. Sie bestehen aus Polyäthylen, sind absolut ungiftig (!), recycelbar und belasten bei der Herstellung die Umwelt weniger als Papier. Mich regen die ständigen Verbote auf. Wie wäre es denn mal mit Geboten? Z. B. Abfälle nicht unachtsam in der in der Gegend, sondern in Mülltonnen entsorgen. Hier bei uns im Lumpini Condominium wird der Müll vorbildlich getrennt, sogar sortenrein nach Folien, Glas- und PE-Flaschen, Papier sowie natürlich Restmüll.

Jürgen Hinderkott, Pattaya

Die im Magazin veröffentlichten Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. DER FARANG behält sich darüber hinaus Sinn wahrende Kürzungen vor. Es werden nur Leserbriefe mit Namensnennung veröffentlicht!

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Leserkommentare

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Hansruedi Bütler 25.01.19 14:40
Nicht ganz so arg Herr Hinderkott
Betreffend Giftigkeit liegen Sie absolut richtig, solange sie nicht in Mottfeuern abgefackelt wird! Ersatz für synthetische Verpackungsfolie, ist schon länger erhältlich. Es gilt aber auch hier: Nicht in der Natur entsorgen, da Nanopartikel entstehen! Siehe: Folie aus Biokunststoff vermeidet Konkurrenz zum Lebensmittel-Anbau, die Biokunststoff Frischhaltefolie aus nachwachsenden Rohstoffen, „Bio innen, Bio außen“. Biokunststoff als Verpackung der Zukunft? Bei ALLEN Kunststoff-Ersatzprodukten soll gelten: Nicht in der Natur entsorgen! Einige, welche zu 100% biokompatibel sind sind von dieser Regelung rauszunehmen. Die Produzenten auf erdölbasierenden Folienverpackungen werden noch eine gewisse Zeit dagegen Sturmlaufen!!!
Wilfried Stevens 25.01.19 13:26
Teils guter Einwand
Dabei sollte in erster Linie bedacht werden, das Thailands Abfallwirtschaft veraltet, materiell und personell unzureichend (z.b. Fuhrpark, zu wenige Deponien, landeseinheitliche Normen etc.) ist und es an ausreichenden modernen Recyclinganagen hapert. Daraus resultiert dann, selbst wenn man zu 100% alles trennen würde, vielleicht 50% "umweltgerecht" entsorgen und recyclen könnte, so meine Beobachtung in Bangkok. "Verbote" sollen die Müllmenge eindämmen, lösen aber nicht das Problem. Die städtischen Mühlen laufen sehr langsam, zu langsam...in den ländlichen Gegenden noch langsamer...
Joerg Obermeier 25.01.19 11:07
Vorbildlich getrennt!
Ist ja toll, dass Lumpini Condominium vorbildlich getrennt wird. Genauso wie in Deutschland halt auch. Aber aus den Augen aus dem Sinn hilft nicht. Denn wo landet dieser ganze Müll? In Malaysia, China und Thailand. Um mal nur ein paar Beispiele aus der Gegend zu nennen. Die Wiederverwertungsquote ist irgendwo knapp über Null angesiedelt. Und über kurz oder lang fressen und saufen wir den ganzen Müll dann wieder selber. Es hilft halt leider nichts mehr, als soweit wie irgend möglich den Müllanfall zu reduzieren.