Pick-up tötet kanadische Radfahrerin

Symbolbild: Fotolia.com
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KANCHANABURI: Eine Kanadierin, die für eine Nichtregierungsorganisation in Thailand arbeitete, kam am Samstag ums Leben, als ihr Rennrad von einem Pickup erfasst wurde.

Oberstleutnant Chairat Chananant, stellvertretender Leiter der Polizeistation Mueang Kanchanaburi (Kanchanaburi-Stadt) sagte gegenüber der Presse, dass Marnie S., 49, an der Unfallstelle auf einer Umgehungsstraße im Bezirk Mueang gestorben sei. Die Polizei und ein Arzt des Paholpolpayuhasena Hospital erklärten sie noch am Unfallort für tot.

Die Kanadierin wurde von einem Pickup angefahren, als sie auf der Umgehungsstraße die Fahrspur wechselte, als sie wenden wollte, so die Polizei.

Sie war mit dem Fahrrad zum Sporttreiben unterwegs und weil die zusammen mit ihrem Ehemann die Natur genießen wollte. Dem Ehemann gelang der Fahrspurwechsel, bevor der Pickup seine Frau erfasste. Sie trug zu diesem Zeitpunkt einen Fahrradhelm.

Das Paar arbeitete für eine christliche Organisation im Bezirk Mae Sot in der Provinz Tak. Sie machten mit ihren beiden Kindern Urlaub in einem Hotel in der Nähe der Brücke am Kwai.

Der Ehemann der Getöteten sagte aus, dass der Pickup mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war, als er seine Frau rammte. Er habe zudem kein Geräusch von einer Bremsung des Fahrzeugs gehört.

Der Fahrer Chaiwat C., 23, sagte, er habe gedacht, der Radfahrer würde seinen Pickup passieren lassen, nachdem er gehupt hatte. Er sagte, er habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können, um den Zusammenstoß mit der Radfahrerin zu vermeiden.

Pol. Col. Chaiwat informierte, dass der Fahrer wegen fahrlässiger Tötung anderer Personen angeklagt wurde. Die Polizei erwäge weitere Anklagen gegen ihn, die Teil der laufenden Ermittlungen sind.

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