Phuket: Sandbox-Modell für Schule vorgestellt

Archivbild: epa/Rungroj Yongrit
Archivbild: epa/Rungroj Yongrit

PHUKET: Eine internationale Schule in der Inselprovinz Phuket plant die Aufnahme des physischen Unterrichts im Klassenverband im Schulgebäude in Pandemiezeiten nach dem Sandbox-Prinzip. Der Modellvorschlag beinhaltet nachfolgende Auflagen:

Alle Personen im Haushalt des Schulkindes, einschließlich Kindermädchen und Haushaltshelferinnen, müssen vollständig gegen Covid-19 geimpft sein. Die Impfnachweise aller Personen des Haushaltes müssen vor dem 1. September 2021 bei der Schule des Kindes eingereicht werden.

Die Kinder müssen vor dem ersten Schultag auf Covid-19 getestet werden. Nur bei einem negativen Testergebnis dürfen sie die Schule betreten und am Unterricht teilnehmen. Alle zwei Wochen nach dem ersten Test müssen sie erneut einen Covid-19-Test absolvieren.

Kinder mit positivem Testergebnis müssen in ein Krankenhaus zur Behandlung und 14-tägigen Quarantäne eingeliefert werden (Feldkrankenhaus zur Behandlung von Covid-19-Erkrankten auf Staatskosten oder zur Behandlung in ein privates Krankenhaus auf Kosten der Erziehungsberechtigten).

Alle Klassenkameraden eines positiv getesteten Kindes sowie dessen Eltern und alle weiteren Familienangehörigen im Haushalt, müssen einen 14-tägigen Aufenthalt in einer lokalen staatlichen Quarantäneeinrichtung verbringen oder 14 Tage in einer ALQ-Einrichtung auf Kosten der Erzoiehungsberechtigten. Dies gilt auch für Geschwister in verschiedenen Klassen.

Wird ein Covid-19-Fall in einer Klasse verzeichnet, wird die betroffene Klasse für 14 Tage geschlossen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Joerg Obermeier 22.08.21 15:30
Dümmer geht immer!
Das Konzept krankt an allen Ecken und Kanten. Meine Kinder/Enkel würde ich nie und nimmer in eine solche Schule schicken, in der die Risiken unberechenbar sind. Bei so einem hirnrissigen Konzept würde ich mir eher überlegen, ob die Kinder in so einer Schule ganz allgemein noch gut aufgehoben sein könnten.

Allein schon die Kinder nur alle zwei Wochen zu testen. Ein infektiöses Kind kann in dieser Zeitspanne schon die halbe Schule infiziert haben. Da brauchen sie dann nicht mehr nur eine Klasse, sondern können die ganze Schule wieder zusperren.

Ich kann es ja verstehen, dass die Schule um ihr finanzielles Überleben besorgt ist. Aber das auf Risiko und Kosten von den Schülern und Eltern abzuschieben ist was anderes. Und von den psychischen Folgen für Kinder, ohne Bezugspersonen/Familie zu isolieren, will ich lieber gar nicht erst denken.
Dieter Kowalski 22.08.21 15:00
Und wiederum sollen postiv getestete, aber nicht erkrankte Personen im Spital behandelt werden. Gegen was eigentlich? Was bekommen die Kinder dort - Kinderaspirin?
Amazing Schwachsinn.
Marcus Baehler 22.08.21 14:50
Wohl eher nicht!
Als Elternteil würde ich meinen Kindern lieber ein Home-Schooling mit einem erfahren LehrerIn oder Ex-LehrerIn gönnen (könnte ich mir als Rentner mit einer CH-Rente vielleicht - weiss allerdings nicht, was dies kosten würde - gerade noch leisten, viele Thais wohl eher nicht) oder dann bliebe es beim Online-Unterricht. Das Risiko, dass die ganze Familie und viele andere aus dem erweiterten Familienkreis in einer Quarantäne-Einrichtung "landen„ könnten, dies würde ich nicht tragen wollen (das Thema der damit verbundenen Kosten sprechen wir lieber nicht an)!
Urs Widmer 22.08.21 14:20
Der Name Sandbox bürgt für Qualität und Erfolg ….. .
Andy 22.08.21 13:50
Sandbox Schule
Ich denke, da werden die Lehrer nicht viel Arbeit bekommen.
Da soll die ganze Familie in Quarantäne, das noch selbst bezahlen, nur wenn ein Kind positiv getestet wurde.
So bescheuert ist kein Thai.
Ben Thai 22.08.21 13:30
Quarantäne
Also bei EINEM FALL müssen alle anderen Su*S der Klasse für zwei Wochen in eine ataatliche Quarantäne? Klingt nach einem Erfolgsmodell...