Auflagen für Insel Luzon bis 15. Mai verlängert

Auflagen für Insel Luzon bis 15. Mai verlängert

MANILA: Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat am Freitag die Corona-Auflagen auf der Hauptinsel Luzon mit der Hauptstadt Manila um zwei Wochen bis zum 15. Mai verlängert. «Wir sind alle in Gefahr», sagte Duterte in einer Fernsehansprache am Freitag. «Erhöhen Sie weder die Chancen noch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie es bekommen.» Auf Luzon, wo mehr als die Hälfte der über 100 Millionen Einwohner des Landes leben, gelten seit dem 16. März strenge Ausgangsbeschränkungen.

Zudem gelten nun für acht Provinzen in der Mitte und im Süden des südostasiatischen Landes, in denen die Zahl der Infektionsfälle ansteigt, «verschärfte Quarantänemaßnahmen», sagte Dutertes Sprecher Harry Roque. Eine Person pro Haushalt dürfe das Haus verlassen, um Lebensmittel, Medikamente und andere lebensnotwendige Sachen zu besorgen.

Duterte drohte zudem damit, das Kriegsrecht auszurufen, falls kommunistische Rebellen in der Corona-Krise ihre Angriffe nicht einstellten. «Ich warne jetzt alle, ich könnte das Kriegsrecht ausrufen, und es wird kein Zurück mehr geben», sagte er. Die Regierung werde auch Organisationen verfolgen, die als legale Fronten dieser Rebellen operieren, und ihnen finanzielle Unterstützung gewähren. Duterte ist als Populist und Hardliner bekannt.

In dem südostasiatischen Inselstaat haben die Gesundheitsbehörden bislang 6981 bestätigte Fälle von Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet, 462 Infizierte starben.

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