Philippinen mit Rekordzahl an Neuinfektionen

Ostermessen fallen aus

Die Nachbildung des Schwarzen Nazareners wird auf einem Pickup-Truck durch ein Dorf gefahren, um den Karfreitag in Quezon City zu feiern. Foto: epa/Rolex Dela Pena
Die Nachbildung des Schwarzen Nazareners wird auf einem Pickup-Truck durch ein Dorf gefahren, um den Karfreitag in Quezon City zu feiern. Foto: epa/Rolex Dela Pena

MANILA: Die Philippinen haben am Karfreitag eine Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden innerhalb von 24 Stunden 15.310 Fälle bestätigt - das ist die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Zudem wachsen die Sorgen, dass das Gesundheitssystem bald völlig überlastet sein könnte. Seit Anfang März steigen die Zahlen in dem südostasiatischen Inselstaat mit 108 Millionen Einwohnern rasant.

Im Rahmen neuer Einschränkungen sind unter anderem Ostergottesdienste verboten worden. Es ist das zweite Jahr in Folge, dass die Menschen in dem katholischen Land an einem ihrer höchsten Feiertage keine Kirchen besuchen dürfen.

Insgesamt wurden den Behörden zufolge mehr als 771.000 Fälle gemeldet, rund 13.300 Menschen sind in Verbindnung mit Covid-19 gestorben. Die Philippinen sind zusammen mit Indonesien das am schwersten betroffene Land in Südostasien.

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