Pegel des Mekong schwankt erheblich

Foto: The Nation
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THAILAND: Behörden sagen voraus, dass der Wasserstand des Flusses Mekong im kommenden Jahr während der Trockenzeit unter seinen Durchschnittspegel liegen wird. Die Abteilung für das Wassermanagement beobachtet aufmerksam die Schwankungen der Wasserstände, die sich auf Dorfbewohner und Bauern auswirken könnten. In diesem Jahr ist der Mekong-Pegel auf einen neuen Tiefstand gefallen.

Der stellvertretende Premierminister General Prawit Wongsuwan hat das Büro für nationale Wasserressourcen (ONWR) angewiesen, die Situation im Mekong genau zu beobachten und sich mit anderen Ländern, durch die der Fluss fließt, zu koordinieren, um den gegenseitigen Nutzen dieses internationalen Flusses sicherzustellen.

Das Nationale Mekong-Komitee ist besorgt über die großen Schwankungen des Wasserstandes. Es hat das ONWR aufgefordert, die Situation den zuständigen Behörden zu melden und die Provinzen über mögliche Katastrophen zu informieren.

In der 27. Sitzung des Rates der Mekong-Flusskommission mit Kambodscha, Laos und Vietnam am 26. November sollen eine Zehnjahresstrategie für die Entwicklung der Subregion des Mekong und die Fünfjahresstrategie des Mekong-Flusskomitees vorgestellt werden. Auf der Tagung werden zudem Themen wie ein Masterplan für den Wassertransport und die Renovierung von Wassertransporteinrichtungen für die Schifffahrtssicherheit erörtert.

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Siam Fan 30.11.20 14:56
Alles selbst veruersacht?
Um welche "Pegelstaende" geht es denn da und wie hoch sind die?
Was wollen Sie denn mit dem Titelbild ausdruecken?
Ein Fluss wie der Mekong, der so viel Sedimente mit sich fuehrt, muss staendig (!) ausgebaggert werden.
Mit dem Aushub kann man die Ufer erhoehen (s,zB BKK) und Hochwasser in den Siedlungen verhindern.
Das sollte aber auch guter Duenger fuer die Felder sein.
Bypaesse, Flussbegradigungen, ... mit denen das Land trockengelegt werden, muessen unbedingt eingestellt werden.
Ich hatte bei einem Vorgaengerbericht darauf aufmerksam gemacht,
A) nur ~16% des Mekongwassers kommt aus China
B) Es sind noch bis zu 200 Hoehenmeter bis zur Muendung. Dort wurden sicher im Mekong Massnahmen umgesetzt, die die Abflussgeschwindigkeit erhoehen und dann , nicht "hinter mir die Sintflut", sondern die Duerre.
Siehe auch Kommentare hier:
https://der-farang.com/de/pages/niedriger-wasserstand-der-fluesse-gefaehrdet-die-fischzucht
Grundsaetzlich sollte TH sofort, auch ohne Laos, damit anfangen auf der Thaiseite 50-100m breit den Fluss auszubaggern (Schlangenlinie) und mit dem Aushub die Ufer zu erhoehen.
Problem duerfte nur sein, durch "Landgewinnung" hat TH oft gar nicht mehr genug Anspruch auf den Mekong.