Parteivorsitzender fordert Liberalisierung der Prostitution

Foto: Thaipbsworld
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BANGKOK: Lizenzierte Bordelle und Sexspielzeugläden könnten die Zahl der Vergewaltigungen und weitere sexuelle Verstöße reduzieren, glaubt Mongkolkit Suksintharanont.

Der Vorsitzende der Partei Thai Civilized und Mitglied des Parlaments, schlägt auf seiner Facebook-Seite die Liberalisierung der Prostitution vor. Mongkolkit behauptet, die meisten Vergewaltigungen würden von Männern begangen, um ihre sexuellen Spannungen zu lösen. Er stellt weiter fest, dass sexueller Missbrauch in Familien, an Arbeitsplätzen und in Schulen begangen würde. Die der Polizei gemeldeten Vergewaltigungen seien nur ein Bruchteil der tatsächlichen Straftaten. Der Politiker sagt weiter, seine Idee von staatlich sanktionierten Bordellen und Sexshops entsprächen dem Schweizer Modell und würden dazu beitragen, Vergewaltigung sowie Korruption unter Beamten zu reduzieren, die den lukrativen illegalen Sexhandel überwachten.

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Ingo Kerp 17.01.20 13:20
Die Artikelüberschrift ist unverständlich. Es gibt doch gar keine Prostitution in TH. Korruption unter Beamten reduzieren, die angebl. einen lukrativen illegalen Sexhandel überwachen ist eine Behauptung, die einem rechtschaffenen Bürger ja den Boden unter den Füßen wegzieht.
Gerhard 17.01.20 11:48
Das funktioniert
im Familienseebad Pattaya nicht. Ich kenne niemanden, der mit seiner Familie auf der Reeperbahn Urlaub macht und im schmutzigen Hafenwasser badet.
Thomas Thoenes 16.01.20 21:38
Eine sehr gute Idee.
Vielleicht können die Frauen dann auch irgendwann in Deutschland diesen dann anerkannten Beruf anmelden und Sozialabgaben zahlen für eine Krankenversicherung. Was jetzt läuft ist eigentlich nur lächerlich. Die ganze Welt weiß, das Pattaya und Co. quasi ein großes Bordell sind, aber offiziell gibt es hier keine Prostitution. Anstelle die Tatsache das Männer auf der ganzen Welt extra deswegen anreisen mit Stolz zu betrachten, wird so getan als sei hier alles ein großes Kloster der Unbeflecktheit.
Roman Müller 16.01.20 21:34
Laut gedacht...
es gibt wohl kaum ein Land auf der Welt in dem die "käufliche Liebe" mehr verbreitet ist wie in Thailand. Sowohl in den Städten wie auch auf dem Land. Ich denke nicht dass mit einer Legalisierung der Prostitution die Vergewaltigungen markant weniger werden würden. Wer eine "Dame" sucht und auch bezahlen kann wird eine finden, ganz schnell, überall. Nicht selten finden Vergewaltigungen innerhalb der Familie statt. Nachbarn, Schulen etc. Der einzige Vorteil würde darin liegen dass die erwachsenen "Damen" nicht mehr schutzlos den "Sittenwächtern" (Polizei, Dorfvorstehern, Beamte), etc ausgeliefert wären die sich fürs wegschauen fürstlich bezahlen lassen. Zudem darf man nicht vergessen dass heutzutage viele (Sex)-Kontakte über das Internet zustande kommen. Wie will man das kontrollieren. Ein Unding. Vergewaltigungsopfer sind traurigerweise oft Kinder und Schülerinnen.Mit offiziellen Freudenhäusern lassen sich die wohl widerlichsten Vergewaltigungen nicht verhindern. Leider.
Siam Fan 16.01.20 21:29
Weiter so!
Auch die Pornografie legalisieren!