Paetongtarn verteidigt Thaksin gegen Vorwürfe

Paetongtarn Shinawatra (r.) und ihr Vater Thaksin Shinawatra (l.). Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Paetongtarn Shinawatra (r.) und ihr Vater Thaksin Shinawatra (l.). Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Paetongtarn Shinawatra, die Vorsitzende der Pheu Thai Party, verteidigte ihren Vater Thaksin Shinawatra energisch gegen die Vorwürfe der Majestätsbeleidigung und betonte, dass er sich darauf freue, seine Unschuld zu beweisen. Die Anklagen, die während des Staatsstreichs gegen die damalige Premierministerin Yingluck Shinawatra entstanden, seien politisch motiviert, so Paetongtarn.

Während ihrer Teilnahme an der „Bangkok Pride Parade“ im Nationalstadion äußerte sich Paetongtarn zu den gegen ihren Vater erhobenen Anklagen: „Mein Vater ist in dieser Angelegenheit nicht sehr besorgt, weil der Fall während des Staatsstreichs gegen die Regierung der ehemaligen Premierministerin Yingluck Shinawatra aufkam. Der damalige Generalstaatsanwalt wurde vom Nationalen Rat für Frieden und Ordnung (NCPO) ernannt. Vor Gericht zu gehen ist gut, weil es die Möglichkeit bietet, die Fakten darzulegen.“

Auf Nachfragen zur Majestätsbeleidigungsklage erklärte Paetongtarn weiter, dass das Anwaltsteam intensiv an der Verteidigung arbeite. „Ehrlich gesagt, wir wollen keine weiteren Fälle, aber wir werden uns damit befassen.“ Gerüchte über angebliche Absprachen wies die Parteivorsitzende zurück. „Es gibt keine Abmachung. Es gibt keine Abmachungen im Zusammenhang mit diesem Fall. Es gibt überhaupt keine Absprachen“, bekräftigte sie.

In Bezug auf die Moral der Partei und die Unterstützung für ihren Vater zeigte sich Paetongtarn optimistisch: „Jeder macht sich Sorgen um meinen Vater, aber ich bin zuversichtlich, dass Thaksin sich keine Sorgen wegen Majestätsbeleidigung macht. Ich persönlich glaube, dass die Wahrheit seit Beginn der Strafverfolgung verzerrt wurde. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Fall vor Gericht keinen Bestand haben wird.“

Paetongtarn betonte, dass der Fall unmittelbar nach dem jüngsten Putsch eingereicht wurde und dass die Ernennung des Generalstaatsanwalts durch die NCPO ein Faktor sei, der berücksichtigt werden müsse.

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