Oligarch Abramowitsch vor Schweizer Gericht

Symbolbild: Fotolia.com
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FREIBURG (dpa) - Der russische Oligarch Roman Abramowitsch steht in der Schweiz vor Gericht.

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) hat ihn auf Rückzahlung eines Kredits samt Zinsen verklagt. Der Besitzer des britischen Fußballclubs Chelsea kam am Mittwoch persönlich zum Zivilgericht in Freiburg rund 30 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Bern. Er äußerte sich aber zunächst nicht vor den anwesenden Reportern. Das Verfahren findet in Freiburg statt, weil die beklagte Abramowitsch-Firma dort registriert war.

Der Fall geht auf einen Kredit der Entwicklungsbank an eine russische Bank aus dem Jahr 1997 zurück. Die russische Bank machte pleite. Abramowitschs Firma Runicom, die Öl vermarktet, hatte Geschäftsbeziehungen mit der pleite gegangenen Bank und sollte die Schulden an die EBRD zurückzahlen. Der Fall beschäftigt seit Jahren Gerichte in Russland und der Schweiz. Es soll sich um einen zweistelligen Millionenbetrag handeln. Abramowitschs Anwälte bestreiten, dass der Milliardär zahlungspflichtig ist.

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