Ocasio-Cortez in Kopenhagen

Kein Mittelweg im Kampf gegen Klimakrise

Foto: epa/Tariq Mikkel Khan
Foto: epa/Tariq Mikkel Khan

KOPENHAGEN (dpa) - Die amerikanische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez hat während eines Besuchs in Europa auf die Dringlichkeit des Handelns gegen den Klimawandel hingewiesen.

«Es gibt keinen Mittelweg bei der Klimakrise», sagte die Demokratin am Freitag auf der Bürgermeisterkonferenz C40 World Mayors Summit in Kopenhagen. «Wir werden das Problem entweder sinnvoll und gemäß dem wissenschaftlichen Konsensus angehen oder nicht.» Dieser Standpunkt habe nicht mit radikalem Denken zu tun, sondern mit Fakten. «Wir haben zwei Auswahlmöglichkeiten: uns vorwärts oder rückwärts zu bewegen.»

Hinsichtlich der möglichen Folgen eines verzögerten Handelns verwies Ocasio-Cortez auf die Flughäfen in ihrer Heimatstadt New York City. Dort würden nach aktuellen Berechnungen im Jahr 2080 voraussichtlich alle drei Airports ganz oder teilweise unter Wasser stehen. «Das Jahr 2080 mag abstrakt klingen. Aber wenn ich in den nächsten Jahren ein Kind bekomme, wird es mit einer Welt ringen müssen, in der sich einige der kostbarsten, wichtigsten Teile der Infrastruktur unter Wasser befinden», sagte die Abgeordnete. Der Klimawandel sei kein Zufall und keine Anomalie, sondern die Folge eines unnachhaltigen Lebensstils.

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