Sonde macht Sonnenbilder

​Nur 77 Millionen Kilometer entfernt 

Foto: epa/Esa/atg Medialab
Foto: epa/Esa/atg Medialab

DARMSTADT: Auf dem Weg zum Zentrum des Sonnensystems: Die im Februar in den USA gestartete Raumsonde «Solar Orbiter» hat ihre zehn wissenschaftlichen Instrumente an Bord in Betrieb genommen und erste Bilder von der Sonne gemacht. Die europäische Raumfahrtagentur Esa will die ersten Aufnahmen am Donnerstag (14.00 Uhr) auf einer virtuellen Konferenz präsentieren. Die auf rund halber Strecke zwischen Erde und Sonne in 77 Millionen Kilometer Entfernung gemachten Aufnahmen übertreffen Esa-Wissenschaftlern zufolge bereits die Erwartungen. Noch nie zuvor seien Sonnenaufnahmen aus dieser geringen Entfernung gemacht worden.

Der aus dem Europäischen Raumflugkontrollzentrum (Esoc) in Darmstadt gesteuerte Orbiter von der Esa und der amerikanischen Raumfahrtagentur Nasa soll sich bis auf 42 Millionen Kilometer der Sonne nähern. Die nach Schätzungen fast 1,5 Milliarden Euro teure Mission soll neue Erkenntnisse zu unserem Heimatstern ermöglichen. Mit den Instrumenten soll ein Blick auch auf bislang weniger bekannte Regionen der Sonne wie die Pole geworfen werden.

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Hans-Dieter Volkmann 16.07.20 17:28
Aufnahme von der Sonne
Der gesunde Mensch ist neugierig, mehr oder weniger. Die Neugier oder auch der Wissensdurst ist eine Triebfeder der Wissenschaftler. Dafür wird die Gesellschaft immer Geld ausgeben, ob mit oder ohne Corona.
Es gibt aber auch Menschen die ignorieren diese Tatsache. Eben Ignoranten.
Joachim Graul 16.07.20 13:22
Aufnahmen von der Sonne
das interessiert wohl Hauptsächlich diejenigen die dafür bezahlt werden, es sei denn denn der Virus geht davon weg, die Hungernden auf der Welt werden satt und es gibt dadurch keine Kriege mehr ! Sollte das zutreffen - SUPER ! wenn nicht interessieren uns nur noch Bilder vom inneren der Sonne