Neun Zivilisten bei US-Drohnenangriff getötet

Archivbild: epa/Ghulamullah Habibi
Archivbild: epa/Ghulamullah Habibi

BERLIN (dpa) - Mindestens neun Zivilisten sind bei einem US-Drohnenangriff in der ostafghanischen Provinz Nangarhar getötet worden.

Der Vorfall habe sich am späten Freitag im dem von Taliban kontrollierten Distrikt Sorkh Rod ereignet, erklärten lokale Behörden. Laut einem Sprecher der Provinzregierung hat der Angriff auf Taliban-Kämpfer gezielt, aber nur Zivilisten getroffen. Diese seien auf dem Rückweg von einem Picknick gewesen.

US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte am Donnerstag in Brüssel gesagt, die USA und die Taliban hätten einen «Vorschlag» für eine siebentägige Verringerung der Gewalt verhandelt. Seit Juli 2018 sprechen die USA mit den Taliban über eine politische Lösung des Konflikts.

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Ingo Kerp 16.02.20 11:53
Lt. US-Militär, sind Angriffe, egal ob mit Raketen oder Drohnen, immer zielgerichtet und punktgenau. Na ja, sorry, ein par Kollateralschäden sind hin und wieder mal dabei.