Neues Covid-Cluster in Supermarkt entdeckt

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HUA HIN: Die Gesundheitsbehörden in Prachuap Khiri Khan meldeten am Sonntag (21. November 2021) 74 neue Covid-19-Fälle in der Provinz im südlichen Teil der Zentralregion von Thailand, von denen 26 in Hua Hin festgestellt wurden.

Die restlichen Neuinfektionen wurden in Pranburi (18 Fälle), Sam Roi Yot (10 Fälle), Mueang Prachuap Khiri Khan (6 Fälle), Bang Saphan Noi (5 Fälle,) Kuiburi (5 Fälle), Thap Sakae (3 Fälle) und Bang Saphan (1 Fall) festgestellt. Darüber hinaus wurde am Sonntag ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

Laut den Behörden wurde im Makro Hua Hin ein neues Covid-19-Cluster entdeckt, das zwischenzeitlich zu 20 bestätigten Fällen geführt haben soll.

Von den insgesamt 17.424 Fällen in der Provinz werden derzeit 1.236 im Krankenhaus behandelt oder stehen unter Quarantäne, während insgesamt 16.723 vollständig genesen sind und bereits aus der Behandlung entlassen wurden.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden befinden sich derzeit 21 Patienten in einem ernsten Gesundheitszustand im Krankenhaus, während 206 weitere in einem als mittelschwer bezeichneten Zustand sind.

Darüber hinaus gaben die Gesundheitsbehörden am Sonntag bekannt, dass zwischenzeitlich 725.526 Menschen in der Provinz Prachuap Khiri Khan gegen Covid-19 geimpft wurden – davon erhielten 380.686 die Erstimpfung, 324.826 die Zweitimpfung und 20.014 die Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“).


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Joerg Obermeier 24.11.21 08:50
Touristen und Hua Hin
Zu aller erst, in Hua Hin gibt es eine ganze Menge inländische Touristen. Ironie an >Dass null internationale Touristen den Weg nach Hua Hin gefunden hätten, stimmt auch nicht so ganz. In den ersten beiden Wochen im November wurden immerhin 56 von dieser seltenen Spezies registriert. Durchschnittlich sind die jedoch auch nur 2 Nächte geblieben. Behauptet zumindest die Thai Hotels Association.
Bernhard Winter 23.11.21 23:10
Und an allem ..
.. sind bestimmt die 0 Touristen schuld, die seit 1. November nach Hua Hin gekommen sind (Farang von gestern).
Joerg Obermeier 23.11.21 22:20
Nun mal langsam mit den jungen Pferden
Zuerst einmal hatte mich die Nachricht auch etwas geschockt. Aber wenn man es sich nüchtern betrachtet, dann sollte man bedenken, dass man eigentlich nicht mit sehr vielen der dortigen Angestellten zu tun hat. Am nähesten noch mit der Kassiererin, der man das Geld in die Hand drückt. Aus dem Beitrag ist auch nicht zu entnehmen, ob dieser festgestellte Cluster Kunden umfasst. Ich gehe eher davon aus, dass sich das Infektionsgeschehen auf Angestellte und deren Familien bezieht. Also Personen die ungeschützt engeren Kontakt haben. Klar, ein Restrisiko ist damit trotzdem nicht ausgeschlossen, aber m.E. kein Grund in Panik zu verfallen, nur weil man letzte Woche vielleicht da mal beim Einkaufen war.
Hans-Günter Schaffrath 23.11.21 19:40
Cluster
entstehen meist nicht durch ungenügende Flächendesinfektion (hier dann vereinzelt), sondern durch
eine meist klein(st)gruppenbezogene Ausbreitung,
Die zügige Identifikation der Spreader ist das Ziel, nicht die Schließung des Marktes.
Sind die Spreader Kunden und unentdeckt so verlagert sich das in einen anderen Markt. Gehören der/ die Spreader zum Personal so wird die Übertragung einfach in den privaten Bereich verlagert - wenn nicht identifiziert.
Das kennen wir von den Outbreaks in Afrika über die Jahre. Hier hat sich in den meisten Staaten ein recht gutes Health Care Management hinsichtlich der "infectious diseases" aufgebaut. Ich hoffe, dass das in Thailand auch klappt. Es scheint, dass das hier in die richtige Richtung geht.
Volker Picard 23.11.21 17:50
Wenn der Nachweis realisiert wird,
dass in einem Markt Corona durch mangelnde Desinfektion verbreitet wird, hoffe ich doch sehr auf die Schließung dieses Marktes, bis alle Risiken beseitigt sind. Dann wird auch der Verantwortliche begreifen: So geht es nicht, wir tragen die Verantwortung, um so ein Risiko auszuschließen.