Neues aus der Raumfahrt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Wegen Hurrikan «Ian»: Start der «Crew-5» zur ISS verschoben

CAPE CANAVERAL: Der auf den US-Bundesstaat Florida zusteuernde Hurrikan «Ian» hat auch den Startplan der nächsten Crew zur Internationalen Raumstation ISS durcheinandergewirbelt. Der eigentlich für den 3. Oktober geplante Start könne nun frühestens am 4. Oktober stattfinden, teilte die Nasa am Dienstag mit. Möglich sei als weiterer Ausweichtermin auch noch der 5. Oktober, das Wetter werde weiter genauestens beobachtet.

Die «Crew-5» besteht aus der Nasa-Astronautin Nicole Aunapu Mann und ihrem Nasa-Kollegen Josh Cassada sowie dem japanischen Astronauten Koichi Wakata und der russischen Kosmonautin Anna Kikina. Sie sollen rund fünf Monate an Bord der ISS verbringen.

Der Hurrikan «Ian» könnte nach dem Durchzug über Kuba noch diese Woche in Florida auf Land treffen. Aufgrund dieser Vorhersagen hatte die Nasa auch schon den eigentlich für Dienstag geplanten Teststart der Mondmission «Artemis» verschoben und das Raketensystem stattdessen zurück in den Hangar verlegt.


«Artemis»-Raketensystem zurück im Hangar - Start wohl im November

CAPE CANAVERAL: Der Teststart der krisengeplagten «Artemis»-Mondmission der US-Raumfahrtbehörde Nasa verschiebt sich weiter. Wegen des herannahenden Hurrikans «Ian» rollte die Nasa das Raketensystem am Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zurück in den Hangar und sagte den eigentlich für Dienstag anvisierten Start ab. Im Hangar sollten nun zunächst noch einige Wartungsarbeiten durchgeführt werden, teilte die Nasa bei einer Pressekonferenz mit. Deswegen sei es wahrscheinlich, dass es erst im November zu dem Teststart kommen könne, möglicherweise aber auch schon Ende Oktober.

Vor rund einem Monat waren bereits zwei Startversuche fehlgeschlagen - unter anderem wegen eines undichten Tankschlauchs. Auch bei früheren «Artemis»-Tests waren schon Probleme aufgetreten, die schließlich eine erste wesentliche Verzögerung des Projekts zur Folge hatten.

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