Neues aus der Raumfahrt am Freitag

Die NASA zeigt die Ariane-5-Rakete von Arianespace mit dem James-Webb-Weltraumteleskop der NASA an Bord. Foto: epa/Nasa/bill Ingalls Handout
Die NASA zeigt die Ariane-5-Rakete von Arianespace mit dem James-Webb-Weltraumteleskop der NASA an Bord. Foto: epa/Nasa/bill Ingalls Handout

«James Webb»-Teleskop soll in den Weltraum starten

WASHINGTON: Nach jahrzehntelanger Planung, Kostenexplosionen und mehrerer Startverschiebungen soll das bislang größte und leistungsfähigste Teleskop der Raumfahrtgeschichte am Samstag (13.20 Uhr deutscher Zeit) ins Weltall aufbrechen. Das «James Webb Space Telescope» (JWST) - eine rund zehn Milliarden Dollar teure Kooperation der Weltraumagenturen der USA, Kanadas und Europas - soll an Bord einer «Ariane»-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten.

Bis zum Zielorbit in 1,5 Millionen Kilometern Entfernung soll das JWST rund vier Wochen unterwegs sein. Erste Daten und Bilder des Teleskops werden frühestens im Sommer erwartet.

Das JWST soll Nachfolger des «Hubble»-Teleskops werden, das seit mehr als 30 Jahren im Einsatz ist. Es soll unter anderem mit Hilfe eines 25 Quadratmeter großen Spiegels Bilder aus dem frühen Universum liefern. Wissenschaftler erhoffen sich davon neue Erkenntnisse über die Entstehung unseres Universums. Die Lebensdauer von «James Webb» ist erstmal auf etwa zehn Jahre angelegt.

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