Neues aus der Raumfahrt am Freitag

Eine SpaceX Falcon 9-Rakete, Raumschiff Crew Dragon, ist in einer Falschfarben-Infrarotbelichtung zu sehen, als sie von der NASA-Station gestartet ist. Foto: epa/Bill Ingalls
Eine SpaceX Falcon 9-Rakete, Raumschiff Crew Dragon, ist in einer Falschfarben-Infrarotbelichtung zu sehen, als sie von der NASA-Station gestartet ist. Foto: epa/Bill Ingalls

Europas Raumfahrtagentur verlängert Frist für angehende Astronauten

PARIS: Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat die Bewerbungsfrist für neue Astronautinnen oder Astronauten bis zum 18. Juni verlängert. Das teilte die Esa am Freitag in Paris mit. Ursprünglich sollte die Frist bereits am 28. Mai enden.

«Wenn ihr die Grundvoraussetzungen erfüllt und es euer Traum ist, ins All zu fliegen, dann bewerbt euch», sagte die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti jüngst in einem kurzen Video. «Denkt daran, dass es bei diesem Bewerbungsprozess nicht darum geht, wie lang euer Lebenslauf ist (...) Es geht um euch als ganze Person.»

Es ist das erste Mal seit rund einem Jahrzehnt, dass die Esa neue Astronautinnen und Astronauten sucht. Das Auswahlverfahren hat sechs Stufen - erst im Herbst 2022 soll die neue Raumfahrt-Crew feststehen. Die Anforderungen an den besonderen Job sind hoch: Bewerberinnen und Bewerber müssen zum Beispiel mindestens einen Masterabschluss in Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Mathematik oder Informatik haben. Es gibt Vorgaben bei der Körpergröße, die Altersgrenze liegt bei 50 Jahren - und es gibt noch zahlreiche weitere Voraussetzungen.

Deutschlands aktuell bekannteste Astronauten sind wohl Alexander Gerst, auch «Astro-Alex» genannt, und Matthias Maurer. Gerst ist seit seiner Rückkehr von der Internationalen Raumstation (ISS) im Dezember 2018 der Deutsche, der am längsten im Weltraum war. Der Saarländer Maurer soll Ende 2021 zur ISS fliegen. Die beiden gehören auch zur Astronauten-Crew der Esa.

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