Neues aus der Raumfahrt am Donnerstag

Foto: Pixabay
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Kanada will Rover zum Mond schicken

OTTAWA: Kanada will in den kommenden fünf Jahren einen Rover zum Mond schicken.

Das Projekt werde gemeinsam mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa geplant, teilte die kanadische Raumfahrtbehörde am Mittwoch mit. Das unbemannte Gefährt solle auf dem Mond Bilder machen und Vermessungen vornehmen. Kanadische Firmen würden aufgerufen, Technologie beizusteuern. Auch die Nasa arbeitet derzeit an unbemannten Mond-Landern und hat zudem vor, bis 2024 wieder Astronauten zu dem Erdtrabanten zu bringen.


«Fly me to the Supermoon»: Airline fliegt Gäste zum Himmelsspektakel

SYDNEY: Die australische Airline Qantas hat am Mittwoch 180 Menschen zum Mond geflogen - oder zumindest fast. Am Abend startete in Sydney eine Boeing 787 Dreamliner mit Panoramafenstern zu einem Rundflug über den Pazifik. Grund: In Australien bot der Supermond vom 26. Mai ein außergewöhnliches Spektakel, denn dort fand zusätzlich eine totale Mondfinsternis statt, bei der auch ein sogenannter «Blutmond» zu bestaunen war. Auf dem Kingsford Smith International Airport ertönte durch Lautsprecher: «Flug QF1250 zum Mond ist jetzt an Gate 10 zum Einsteigen bereit.»

Das Phänomen ist selten und spielt sich ab, wenn der Erdschatten, der den Mond verfinstert, nur noch langwelliges rotes Licht durchlässt. Zuletzt sei in solches Spektakel 2001 in Down Under zu sehen gewesen, der nächste Termin stehe erst 2033 an, zitierten Medien die Astronomin Vanessa Moss, die mit den Piloten die optimale Flugroute ausgearbeitet hatte.

«Fly me to the Supermoon» hieß das Angebot samt «kosmischen Cocktails» und «Supermoon-Kuchen». Der Flug durch den Himmel der Südhalbkugel dauerte zweieinhalb Stunden. In der Economy-Klasse war das Ticket ab 499 australischen Dollar (317 Euro) zu haben.

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