Neues aus der Raumfahrt am Dienstag

Foto: Pixabay
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«Cygnus»-Frachter von der ISS abgedockt

WASHINGTON: Nach rund vier Monaten an der Internationalen Raumstation ISS hat der unbemannte «Cygnus»-Frachter wieder abgedockt. Mit kiloweise Müll an Bord habe der von dem Unternehmen Northrop Grumman betriebene Frachter die ISS am Dienstag verlassen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre sollte der «Cygnus» dann verglühen.

Im Februar hatte der Frachter rund 4000 Kilogramm Lebensmittel und wissenschaftliche Experimente zur ISS gebracht. Es war bereits der 17. Versorgungsflug mit einem «Cygnus»-Frachter.


Nasa-Satellit soll Umlaufbahn für Mond-Raumstation testen

MAHIA: Noch in diesem Jahrzehnt will die US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Raumstation am Mond aufbauen - jetzt soll ein Mini-Satellit deren Umlaufbahn schon einmal testen. Der Satellit namens «Capstone» (Cislunar Autonomous Positioning System Technology Operations and Navigation Experiment) startete am Dienstag an Bord einer «Electron»-Rakete der Firma Rocket Lab von einem Weltraumbahnhof in Neuseeland aus, wie die Nasa mitteilte.

In rund vier Monaten soll der Satellit von der Größe einer Mikrowelle am Mond ankommen und ihn dann mindestens sechs Monate lang auf genau der Umlaufbahn umkreisen, die auch für die Raumstation «Gateway» vorgesehen ist. So sollen mögliche Risiken für die Station schon im Vorfeld ausgeschlossen werden. Es handelt sich nach Angaben der Nasa um den ersten Flugkörper, der diese Umlaufbahn um den Mond einnimmt.

Die «Gateway»-Raumstation, an der auch die europäische Raumfahrtagentur Esa beteiligt ist, soll als Zwischenstation für bemannte Missionen zum Mond dienen - und später möglicherweise auch als Station für Missionen zum Mars.

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