Neues aus der Raumfahrt am Dienstag

Foto: Pixabay
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Gefahr von Trümmern: Nasa verschiebt Außeneinsatz an Raumstation

NEW YORK/MOSKAU: Wegen der Gefahr von Trümmern im Weltall hat die US-Weltraumbehörde Nasa einen geplanten Außeneinsatz zweier Astronauten an der Internationalen Raumstation ISS abgesagt. Eine entsprechende Warnung sei am Montagabend eingegangen, teilte die Nasa am Dienstag mit. Weil sich die Risiken für die Raumfahrer nicht abschätzen ließen, sollten Thomas Marshburn und Kayla Barron die ISS nicht wie geplant an diesem Dienstag verlassen.

Der Einsatz solle zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, hieß es. Zunächst aber müssten weitere Informationen vorliegen. Um welche Art von Trümmern es sich handelt, wurde nicht mitgeteilt.

Vor gut zwei Wochen hatte sich die Besatzung wegen einer befürchteten Kollision mit Weltraumschrott in zwei an der Station angedockten Raumschiffen in Sicherheit bringen müssen. Unter ihnen war der deutsche Astronaut Matthias Maurer. Einen Tag später hatte Russland bestätigt, sein Militär habe eine Anti-Satelliten-Rakete getestet und einen ausgedienten Satelliten abgeschossen. International gab es viel Kritik, Russland habe damit die Sicherheit der ISS gefährdet.

Die beiden Nasa-Astronauten sollten ein defektes Antennensystem ersetzen und dazu die ISS für etwa sechs Stunden verlassen.

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