Neues aus der Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Musikverband fordert Schutz vor KI-Fälschungen

KÖLN: Der Bundesverband Musikindustrie fordert rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) klare Vorgaben durch den Gesetzgeber. «Beispielsweise, wenn es um sogenannte Deep Fakes geht - wie mit KI gefälschte Stimmen echter Popstars», sagte der Vorstandsvorsitzende Florian Drücke der Deutschen Presse-Agentur. Sofern Künstlerinnen und Künstler einer solchen Nutzung nicht zugestimmt hätten, sei das «aus unserer Sicht nicht hinnehmbar.»

Durch bestimmte Techniken könne die Nachverfolgbarkeit der Urheberrechte erschwert werden. «Grundsätzlich aber gilt: Lizenzierung - auch kleiner Ton-Elemente - ist rechtlich und technisch möglich, die KI-Dienste müssen nur wollen.»

Der Interessenverband, der nach eigenen Angaben rund 200 Musikfirmen in Deutschland vertritt, sieht in der KI-Verordnung der Europäischen Union einen «vielversprechenden Schritt». Die EU-Länder wollen das Gesetz voraussichtlich an diesem Dienstag in Brüssel final abnicken. Die Entwickler müssten transparent darstellen, mit welchen Daten die Maschinen trainiert werden. «Für uns ist klar, dass menschliche Kreativität der Kern des Schaffens ist und bleibt», erklärte Drücke weiter. «KI muss für Musikschaffende auch künftig ein Werkzeug bleiben, sie darf sich nicht als Aneignungsmaschine verselbstständigen.»


Benedict Cumberbatch erzählt von großzügigem Moment mit seinem Vater

LONDON: Benedict Cumberbatch (47) hat nach eigenen Angaben früh ein Kompliment seines Vaters bekommen, der ebenfalls Schauspieler ist. «Nachdem Dad mich in Amadeus an der Universität gesehen hat, hat er den Arm um mich gelegt und gesagt: «Du bist besser als ich es jemals war»», sagte Cumberbatch der britischen Zeitung «Sunday Times» zufolge. Sein Vater habe zu ihm gesagt: «Ich kann es nicht erwarten, deine Karriere zu unterstützen. Ich bin so stolz auf dich.»

Cumberbatch habe in dem Interview an der Stelle kurz innegehalten, schrieb die Zeitung. Es sei eine große Geste, wenn ein Mann so etwas zu seinem Sohn sage, habe Cumberbatch dann erzählt und gegrinst. Es stimme auch nicht unbedingt. «Aber die Großzügigkeit zu sagen: «Jetzt bist du an der Reihe.»»

Cumberbatch («Sherlock», «Doctor Strange») ist der Sohn des Schauspielerpaars Wanda Ventham und Timothy Carlton. In dem Interview sprach er über seine neue Serie «Eric», die bei Netflix erscheinen soll. Cumberbatch ist verheiratet und hat selbst drei Kinder. Mit Aussagen über sein Privatleben hält er sich zurück.

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