Neues aus der Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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US-Verteidigungsminister im Krankenhaus - Stellvertreterin übernimmt

WASHINGTON: US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist nach Angaben des Pentagons wieder im Krankenhaus, seine Stellvertreterin Kathleen Hicks habe seine Aufgaben übernommen. Der Vorsitzende der Generalstabschefs, das Weiße Haus und der Kongress seien informiert worden, teilte Pentagon-Sprecher Pat Ryder am Sonntagabend mit.

Austin war laut Ryder zunächst um 14:20 Uhr (Ortszeit) von seinem Sicherheitsdienst mit Symptomen eines akuten Blasenproblems in eine Militärklinik bei Washington gebracht worden. Am Nachmittag hieß es noch, Austin habe die nötigen Kommunikationsmittel bei sich, um seine Aufgaben vom Krankenhaus aus zu erfüllen. Man werde so schnell wie möglich über seinen Zustand informieren. Am Abend hieß es dann, Austin sei noch immer im Krankenhaus und habe seiner Stellvertreterin gegen 16.55 Uhr (Ortszeit) die Amtsgeschäfte übergeben.

Austin war erst Ende Januar nach einer längeren Krankheitsphase zur Arbeit ins Pentagon zurückgekehrt. Zu Jahresbeginn war er stark in die Kritik geraten, weil er eine Prostatakrebserkrankung und einen Krankenhausaufenthalt infolge von Komplikationen bei einem Eingriff geheim gehalten hatte. Selbst US-Präsident Joe Biden wusste mehrere Tage lang nicht Bescheid, dass sein Minister im Krankenhaus lag - bekräftigte später jedoch, an ihm festhalten zu wollen. Am 15. Januar war Austin dann aus der Klinik entlassen worden und hatte zunächst nicht vom Pentagon aus gearbeitet.

Prostatakrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Männern in den Vereinigten Staaten nach weißem Hautkrebs. Im frühen Stadium sind die Heilungschancen generell gut. Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist ein walnussgroßes Organ, das beim Mann den Ansatz der Harnröhre umschließt.


Christopher Nolan mit US-Regiepreis ausgezeichnet

LOS ANGELES: Nach seinem Sieg bei den Golden Globes ist der Regisseur Christopher Nolan für «Oppenheimer» auch mit dem US-Regiepreis ausgezeichnet worden.

Nolan bekam bei der Gala der Directors Guild of America (DGA) in der Nacht zum Sonntag den renommierten Regie-Preis verliehen. Damit setzte er sich gegen Greta Gerwig («Barbie»), Giorgos Lanthimos («Poor Things»), Alexander Payne («The Holdovers») und Martin Scorsese («Killers of the Flower Moon») durch. Die Auszeichnung gilt als Barometer für die im März anstehende Oscar-Verleihung. Nolan war bereits zum fünften Mal bei den DGA-Awards nominiert, konnte nun aber zum ersten Mal eine Trophäe mit nach Hause nehmen.


«Game of Thrones»-Stars Turner und Harington drehen Horrorfilm

LOS ANGELES: In allen acht Staffeln der Kultserie «Game of Thrones» haben Sophie Turner (27) und Kit Harington (37) mitgespielt. Jetzt planen die britischen Stars das nächste gemeinsame Projekt. Wie das US-Branchenblatt «Deadline.com» am Freitag (Ortszeit) berichtete, sind Turner und Harington bei dem geplanten Horrorfilm «The Dreadful» an Bord. Regisseurin und Drehbuchautorin Natasha Kermani («Lucky») verlinkte den Bericht und kündigte den Film auf Instagram an. Die Gruselgeschichte ist laut «Deadline.com» im 15. Jahrhundert in England angesiedelt.


Zehn Jahre «Die Anstalt» und der Wunsch nach Streit

MÜNCHEN: Friede, Freude, Eierkuchen? Nicht mit Max Uthoff und Claus von Wagner, die vor zehn Jahren ihre Kabarett-Sendung «Die Anstalt» im ZDF gestartet haben. «Wir wollten, dass sich die Leute besser streiten», beschrieben sie ihr Ziel, das sie allerdings ihrer Einschätzung nach nicht erreicht haben. «Wenn man sich das Debattenklima ansieht, sind wir mit unserer Mission erfolgreich gescheitert», erklärten die Kabarettisten dem ZDF zufolge. Weitermachen möchten sie aber trotzdem. Ihre Jubiläumssendung läuft am Dienstag (13. Februar) um 22.15 Uhr. Zur Feier des Jubiläums soll es einen Überraschungsgast im Münchner Studio geben. Zudem wollen Uthoff und von Wagner nach Angaben des ZDF einige ihrer beliebtesten Rollen aus den vergangenen zehn Jahren aufleben lassen.


Caroline Peters unterstützt Demos gegen Rechtsextremismus «sehr»

KÖLN: Schauspielerin Caroline Peters («Mord mit Aussicht») unterstützt die Demonstrationen gegen Rechtsextremismus. «Ich finde es ausgesprochen erfreulich, dass so viele Menschen denselben Gedanken hatten und gesagt haben: Wir müssen jetzt mal selbst handeln und nicht immer nur andere handeln lassen», sagte die 52-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn sich die Rechten in ihren Telegram-Gruppen oder sonst wo organisieren, dann müssen wir das auf der anderen Seite eben auch tun. Dann müssen wir uns gegenseitig Argumente geben.» Es gehe darum zu zeigen, dass man nicht alleine sei. Sie unterstütze die Demos gegen Rechtsextremismus «sehr», sagte die Grimme-Preisträgerin.


Ozzy Osbourne im Clinch mit Kanye West - «Er ist ein Antisemit»

LONDON: Altrocker Ozzy Osbourne (75) wirft US-Rapper Kanye West (46) vor, seine Musik ohne seine Zustimmung verwendet zu haben. West habe um Erlaubnis gebeten, einen Teil einer Live-Performance des Black-Sabbath-Klassikers «Iron Man» aus dem Jahr 1983 ohne Gesang verwenden zu dürfen, schrieb der britische Rockmusiker auf den Online-Plattformen X (zuvor Twitter) und Instagram. Die Erlaubnis sei West verweigert worden, «weil er ein Antisemit ist und vielen Menschen unsagbaren Herzschmerz bereitet hat». Trotzdem habe der US-Musiker davon bei einer Veranstaltung anlässlich einer Albumveröffentlichung in dieser Woche Gebrauch gemacht. «Ich will mit diesem Mann nicht in Verbindung gebracht werden!», wütete Osbourne. West reagierte auf seinen Social-Media-Konten zunächst nicht auf die Vorwürfe. Kanye West, der sich seit längerem Ye nennt, hat in den vergangenen Jahren wiederholt antisemitische Entgleisungen von sich gegeben. Dafür hatte er an Weihnachten um Vergebung gebeten.


Kölner Jungfrau fällt an Rosenmontag aus

KÖLN: Das Kölner Dreigestirn ist für die restlichen Karnevalstage auf ein Duo reduziert: Jungfrau Frieda muss am Sonntag am Hüftgelenk operiert werden und kann deshalb auch nicht am Rosenmontagszug teilnehmen. Die Ärzte hätten Frieda - die eigentlich ein Friedrich ist - absolute Bettruhe verordnet, teilte das Festkomitee Kölner Karneval am Samstag mit. Prinz Sascha I. und Bauer Werner würden die Auftritte für den Rest der Session allein absolvieren. Schon seit einigen Wochen habe Friedrich Klupsch, der in dieser Karnevalssaison die Jungfrau verkörpert, mit einem hartnäckigen Muskelfaserriss im Beckenbereich zu kämpfen gehabt, hieß es. Dazu komme nun eine Infektion des Hüftgelenks, die dringend behandelt werden müsse.


«Schneegesellschaft» mit zwölf Goya-Filmpreisen ausgezeichnet

VALLADOLID: Der spanische Überlebensthriller und Oscar-Kandidat «Die Schneegesellschaft» («Sociedad de la Nieve») hat bei der 38. Vergabe der Goya-Filmpreise abgeräumt. Der Film des Regisseurs Juan Antonio Bayona wurde bei der Gala am Samstagabend im nordspanischen Valladolid mit insgesamt zwölf Goya-Preisen ausgezeichnet. Das zweieinhalbstündige Werk erhielt unter anderem die Preise als bester Film und für die beste Regie. In dem Film geht es um die Ereignisse nach einem Flugzeugabsturz 1972 in den Anden, bei dem 12 der 45 Insassen sofort ums Leben kamen. Die Überlebenden, Mitglieder einer Rugby-Mannschaft aus Uruguay, beginnen sich in der Kälte von den im Eis konservierten Leichen zu ernähren. Von den 45 Insassen des Flugzeuges können nach 72 Tagen schließlich noch 16 gerettet werden.


Krebskranker König Charles zeigt sich in der Öffentlichkeit

SANDRINGHAM: König Charles III. (75) hat sich sechs Tage nach Bekanntwerden seiner Krebsdiagnose bei einem Kirchenbesuch lächelnd in der Öffentlichkeit gezeigt. Gemeinsam mit seiner Frau, Königin Camilla (76), kam der britische Monarch am Sonntag zu einem Gottesdienst in der St. Mary Magdalene Church in Sandringham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk. Dabei trug er einen braunen Mantel und hielt einen Regenschirm in der Hand, während er Schaulustigen kurz zuwinkte. Zuvor hatte sich Charles erstmals seit seiner Krebsdiagnose direkt an die Öffentlichkeit gewandt und sich dabei für die Unterstützung in den vergangenen Tagen bedankt. Der Buckingham-Palast hatte am Montag mitgeteilt, dass bei dem König Krebs diagnostiziert wurde. Charles hat demnach inzwischen regelmäßige Behandlungen begonnen. Um welche Art von Krebs es sich genau handelt, teilte der Palast nicht mit.


Krebskranker König Charles zeigt sich in der Öffentlichkeit

SANDRINGHAM: König Charles III. (75) hat sich sechs Tage nach Bekanntwerden seiner Krebsdiagnose bei einem Kirchenbesuch lächelnd in der Öffentlichkeit gezeigt. Gemeinsam mit seiner Frau, Königin Camilla (76), kam der britische Monarch am Sonntag zu einem Gottesdienst in der St. Mary Magdalene Church in Sandringham in der ostenglischen Grafschaft Norfolk. Dabei trug er einen braunen Mantel und hielt einen Regenschirm in der Hand, während er Schaulustigen kurz zuwinkte.

Zuvor hatte sich Charles am Samstagabend erstmals seit seiner Krebsdiagnose direkt an die Öffentlichkeit gewandt und sich dabei für die Unterstützung in den vergangenen Tagen bedankt. Der Buckingham-Palast hatte am Montag mitgeteilt, dass bei dem König Krebs diagnostiziert wurde. Charles hat demnach inzwischen regelmäßige Behandlungen begonnen. Um welche Art von Krebs es sich genau handelt, teilte der Palast nicht mit.

Am Dienstag war Charles erstmals seit der Diagnose in der Öffentlichkeit gesehen worden, als er und Camilla ihren Londoner Wohnsitz Clarence House nach einem kurzen Treffen mit seinem jüngeren Sohn Prinz Harry (39) in einem Auto verließen. Berichten zufolge waren Charles und Camila noch am selben Tag auf den Landsitz Sandringham gereist.


Jennifer Lopez: Liebesgeschichte mit Ben Affleck «unglaublich»

PARIS: Für ihr neues Album hat US-Sängerin Jennifer Lopez auch über ihr Liebes-Comeback mit ihrem Hollywood-Kollegen Ben Affleck geschrieben. «Unsere Liebesgeschichte war sehr inspirierend für die neuen Songs, sehr, sehr inspirierend», sagte die 54-Jährige der «Welt am Sonntag» vor Erscheinen von «This is Me ... Now» am 16. Februar. «Diese Liebesgeschichte zwischen Ben und mir ist ziemlich unglaublich. Und sie hat niemanden mehr überrascht als mich selbst.» Lopez und Affleck hatten im Sommer 2022 überraschend in Las Vegas geheiratet, nachdem sie rund 20 Jahre zuvor schon einmal verlobt gewesen waren. Die «Bennifer-Romanze» dauerte damals allerdings nur 18 Monate. Verantwortlich für die Trennung sei vor allem die permanente Jagd der Boulevard-Medien auf das Paar gewesen, sagte Lopez. Ben und sie wüssten jetzt, wie sie Dinge im Privaten belassen könnten.


Angelina Mango gewinnt Festival von Sanremo

SANREMO: Die italienische Sängerin Angelina Mango hat mit dem Lied «La noia» («Die Langeweile») die 74. Auflage des Musikfestivals von Sanremo gewonnen. Die 22-Jährige setzte sich in der Nacht zum Sonntag nach einer Konkurrenz über fünf Fernsehabende hinweg gegen 29 Konkurrenten durch. Damit kommt der Siegertitel des Wettbewerbs in der Hafenstadt Sanremo an der italienischen Riviera zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder von einer Frau. Mango wird Italien nun auch beim Eurovision Song Contest (ESC) im Mai im schwedischen Malmö vertreten. Der deutsche Beitrag dafür steht noch nicht fest. Die 22-Jährige war zum ersten Mal bei dem Wettbewerb in Sanremo dabei, der 1951 als Schlagerfestival begonnen hatte.

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