Neues aus der Promiwelt am Samstag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Apameh Schönauer ist neue «Miss Germany»

RUST: Das Auswahlverfahren lief über Monate, nun steht die Siegerin der «Miss-Germany»-Wahl 2024 fest.

Apameh Schönauer aus Berlin ist die neue «Miss Germany». Die 39-Jährige setzte sich am späten Samstagabend im südbadischen Rust gegen acht andere Frauen durch. Die Architektin mit Wurzeln im Iran will sich für junge Frauen mit Migrationshintergrund einsetzen, wie sie während der Show sagte.

Eine Jury aus Moderatorin Neda Peemüller, Entertainer Nicolas Puschmann, Influencer Twenty4Tim, Autorin Vivien Wulf, Schauspielerin Sharon Battiste und der PR-Chefin der Miss Germany Studios, Jil Andert, wählte nach mehreren Vorstellungsrunden die Siegerin im Europa-Park.

Der Siegerin bekommt laut Veranstalter den «Female Leader Award». Er ist mit einer Prämie von 25.000 Euro verbunden. Die bisherige Altersgrenze von 39 Jahren galt für die laufende Staffel nicht mehr: Älteste Finalistin war die Hamburgerin Mignon Kowollik (42). Es bewarben sich diesmal laut Veranstalter rund 15.000 Frauen.


Eine Kandidatin fehlt bei Finale von «Miss Germany»

RUST: In der Endrunde sollten eigentlich zehn Kandidatinnen im Europa-Park auf der Bühne stehen. Doch eine 27-Jährige kann nicht mehr mitmachen.

Beim Finale von «Miss Germany» 2024 hat überraschend eine Kandidatin gefehlt. Die 27-jährige Ann-Katrin Lange aus dem niedersächsischen Bad Gandersheim könne aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, kündigte Moderatorin Lola Weippert am Samstagabend im südbadischen Rust an. In der Endrunde verbleiben im Europa-Park neun andere Frauen. Zuvor berichtete die Tageszeitung «Bild» über das Ausscheiden Langes.

Die Siegerin bekommt laut Veranstalter den «Female Leader Award». Er ist mit einer Prämie von 25.000 Euro verbunden. Die bisherige Altersgrenze von 39 Jahren galt für die laufende Staffel nicht mehr: Älteste Finalistin ist die Hamburgerin Mignon Kowollik (42). Es bewarben sich diesmal rund 15.000 Frauen, wie der Veranstalter Miss Germany Studios berichtete.


Großer Preis der Jury für südkoreanischen Film mit Isabelle Huppert

BERLIN: Die melancholische Komödie «Yeohaengjaui pilyo» («A Traveler's Needs») des südkoreanischen Regisseurs Hong Sangsoo ist bei der Berlinale mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet worden.

Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Die Star-Schauspielerin Isabelle Huppert spielt in dem Film eine eigenwillige Französin, die sich in Südkorea als Sprachlehrerin über Wasser halten möchte.


BERLIN: Die Berlinale zeichnet die Science-Fiction-Parodie «L'Empire» aus.

Der Film des französischen Regisseurs Bruno Dumont erhielt am Samstagabend den Preis der Jury. Dumont (65) nimmt in seinem Film gängige Science-Fiction-Geschichten auf die Schippe. Erzählt wird vom Kampf zweier Welten aus den Tiefen des Alls, die ihr Überleben auf der Erde in einem französischen Fischerdorf sichern wollen.


Berlinale: Regiepreis für Nelson Carlos De Los Santos Arias

BERLIN: Der dominikanische Filmemacher Nelson Carlos De Los Santos Arias hat den Silbernen Bären der Berlinale für die beste Regie gewonnen.

Der 1985 geborene Regisseur wurde für seinen Experimentalfilm «Pepe» ausgezeichnet. Darin wird überwiegend aus der Sicht eines toten Nilpferds namens Pepe erzählt, wie es einst vom kolumbianischen Drogenbaron Pablo Escobar illegal für seinen Privatzoo aus Afrika nach Kolumbien verschleppt wurde.


Silberner Bär für die beste Hauptrolle geht an Sebastian Stan

BERLIN: Die Berlinale zeichnet den rumänisch-US-amerikanischen Schauspieler Sebastian Stan mit einem Silbernen Bären aus. Der 41-Jährige bekommt die Auszeichnung für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle. Er spielt in der Tragikomödie «A Different Man» einen Mann mit einem deformierten Gesicht. Nach einem Experiment verwandelt er sich in einen äußerlich attraktiven Mann. Anders als erwartet, bringt ihm das kein Glück.

Der 1982 in Rumänien geborene, teilweise in Wien aufgewachsene, seit seinem zwölften Lebensjahr in den USA beheimatete Stan wurde zunächst durchs Fernsehen bekannt. Die Jugendserie «Gossip Girl» machte ihn ab 2007 einem größeren Publikum bekannt. Im Kino hat er sich in den letzten Jahren vor allem einen Namen als Darsteller in Fantasy-Filmen gemacht. Seit er 2011 in einer Schlüsselrolle in «Captain America: The First Avenger» überzeugen konnte, wurde er in mehreren Action-Blockbustern mit ähnlichen Aufgaben betraut. Der Part des Edward in «A Different Man» ist zweifellos die bisher komplexeste Rolle seiner Karriere.


Berlinale: Emily Watson für beste Nebenrolle ausgezeichnet

BERLIN: Die britische Schauspielerin Emily Watson hat einen Silbernen Bären gewonnen.

Die Berlinale zeichnete die 57-Jährige am Samstagabend für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle aus. Watson spielt in dem irisch-belgischen Drama «Small Things Like These» die bigotte Leiterin eines katholischen Klosters. Watson ging mit einer Krücke auf die Bühne, um den Preis entgegenzunehmen.


Matthias Glasner erhält Drehbuchpreis der Berlinale für «Sterben»

BERLIN: Der deutsche Regisseur Matthias Glasner erhält den Silbernen Bären der Berlinale für das beste Drehbuch.

Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Glasner (59) wird für das Drehbuch zu seinem Drama «Sterben» ausgezeichnet. In dem dreistündigen Film geht es um den Alltag einer zerrütteten Familie. In Hauptrollen sind unter anderem Corinna Harfouch und Lars Eidinger zu sehen.


Berlinale: Kameramann Martin Gschlacht gewinnt Silbernen Bären

BERLIN: Die Berlinale zeichnet den österreichischen Kameramann Martin Gschlacht aus.

Er bekommt den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung, wie die Filmfestspiele am Samstagabend bekannt gaben. Der 1969 geborene Kameramann erhält den Preis für seine Arbeit am morbiden Historiendrama «Des Teufels Bad» vom österreichischen Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala. Gschlacht hat bereits bei vielen bekannten Filmen mitgewirkt, etwa «Ingeborg Bachmann - Reise in die Wüste».


König Charles würdigt Entschlossenheit und Stärke der Ukrainer

LONDON: Der britische König Charles III. hat zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine die «Entschlossenheit und Stärke» der Menschen in dem osteuropäischen Land gewürdigt. Trotz der erheblichen Härten und des Schmerzes, der ihnen aufgezwungen werde, erwiesen sich die Ukrainer weiterhin als heldenhaft, hieß es in einer Mitteilung des Buckingham-Palasts im Namen des 75-jährigen Monarchen am Samstag. Das habe er in zahlreichen persönlichen Begegnungen gespürt, unter anderem mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und ukrainischen Rekruten, die in Großbritannien ausgebildet werden.

«Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Vereinigte Königreich und unsere Verbündeten auch weiterhin die internationalen Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine in einer solchen Zeit des Leidens und der Not anführen werden», wurde Charles zitiert.

Vor zwei Jahren startete Russland eine vollumfängliche Invasion der Ukraine. Trotz massiver westlicher militärischer und finanzieller Hilfe wird einschließlich der bereits 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim weiter knapp ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets von Moskau kontrolliert.


Ex-Spice-Girl Mel B: Musste nach Trennung bei Aldi und Lidl einkaufen

LONDON: Das frühere Spice Girl Melanie Brown (Mel B) musste nach ihrer Trennung von Ex-Mann Stephen Belafonte bei Aldi und Lidl einkaufen. Das erzählte die 48-Jährige der britischen Boulevardzeitung «The Sun» laut einem am Samstag veröffentlichten Bericht. Sie habe nur 700 Pfund (heute umgerechnet etwa 820 Euro) in der Tasche gehabt, als sie ihren damaligen Mann 2017 verließ und von den USA nach Großbritannien zurückkehrte. Dort habe sie zunächst Zuflucht bei ihrer Mutter gefunden, wo sie sich mit ihren Kindern zusammen ein Bett geteilt habe, erzählte die Sängerin und TV-Jurorin.

«Ich hätte nicht gedacht, dass mir das mit über 40 passiert nach einer erfolgreichen Karriere, aber ich wusste nicht, wohin», sagte das früher auch als Scary Spice bekannte Ex-Mitglied der britischen Girl-Group. Inzwischen habe sich ihr Leben aber finanziell wieder stabilisiert. Ihrem Ex-Mann wirft Mel B. missbräuchliches Verhalten vor. Der bestritt die Vorwürfe jedoch stets. Im März soll eine neue erweiterte Auflage ihrer Biografie «Brutally Honest» erscheinen.

Die deutschen Discounter-Supermärkte Aldi und Lidl sind in Großbritannien längst eine feste Größe und haben zusammen einen Marktanteil von knapp 17 Prozent. Angesichts einer schwindelerregend hohen Inflationsrate bei Lebensmitteln in den vergangenen Jahren weichen viele Briten auf die Discounter aus.


Sharon Stone: «Ich liebe die Gen Z»

BERLIN: Hollywood-Star Sharon Stone hält viel von der Generation Z - und erklärt, warum junge Menschen eine Inspiration für sie sind.

Hollywood-Star Sharon Stone hat ein Herz für junge Menschen - und zeigt sich begeistert von der oft geschmähten Gen Z. «Diese Generation wird nicht zulassen, dass das, wofür ihre Großeltern und Eltern und wir alle gekämpft haben, einfach so weggenommen wird», sagte die 65-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Gen Z würde sich nicht für «überholte Vorstellungen» ändern und sich selbst treu bleiben, so Stone. Das gebe ihr das Gefühl, dass sie das auch tun könne. «Ich liebe die Gen Z einfach», betonte Stone.

Unter der Generation Z versteht man nach Angaben des «Oxford Learner's Dictionaries» junge Menschen, die in den späten 1990er und frühen 2010er-Jahren geboren wurden. Die Gen Z gilt allgemein als erste Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist. Oft sieht sich die Generation mit den Vorurteilen konfrontiert, verwöhnt und unmotiviert zu sein.

Mit ihrer Rolle im Erotik-Thriller «Basic Instinct» wurde Sharon Stone vor gut 30 Jahren weltberühmt, es folgten Filme wie «Casino», «Catwoman» oder «The Disaster Artist». Ihre Kunstausstellung «Totem» feierte Europapremiere in Berlin-Mitte, die Gemälde sind bis zum 18. Mai in der Galerie Deschler zu sehen.

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