Neues aus der Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Dänischer Kronprinz hat Abitur bestanden

KOPENHAGEN: Der dänische Kronprinz Christian (18) hat sein Abitur bestanden. «Ich bin sehr glücklich und zufrieden», sagte Christian am Montag vor Reportern, nachdem er seine letzte Abiturprüfung hinter sich gebracht hatte. In den kommenden Wochen wolle er den Sommer genießen und zusammen mit seinen Freunden, seiner Familie und seiner Klasse feiern, sagte der Kronprinz. Was seine Zukunftspläne angeht, blieb Christian vage. Nach den Sommerferien wolle er «die Welt sehen» und sich auf Verschiedenes vorbereiten, antwortete der Kronprinz auf eine entsprechende Frage. Genau wie seine Mitschülerinnen und Mitschüler vom Ordrup Gymnasium trug Christian die in Dänemark für Abiturienten typische weiß-weinrote Mütze auf dem Kopf.

Prinzessin Anne erleidet Gehirnerschütterung bei Vorfall in Park

BRISTOL: Prinzessin Anne ist bei einem Zwischenfall mit einem Pferd auf ihrem privaten Landsitz leicht verletzt worden und wird in einem Krankenhaus in Bristol behandelt. Die Schwester von König Charles III. habe eine Gehirnerschütterung erlitten, teilte der Buckingham-Palast am Montag mit. Dem Vernehmen nach wurde die 73-Jährige von einem Pferd getreten, als sie zu Fuß auf dem Anwesen unterwegs war. Die Tochter von Queen Elizabeth II. gilt als großer Pferdefan, sie hatte 1976 im Vielseitigkeitsreiten an den Olympischen Spielen teilgenommen. Der Palast machte keine offiziellen Angaben zu den Hintergründen des Vorfalls am Sonntagabend.

SWR streicht Literatursendung «Lesenswert» mit Denis Scheck

STUTTGART: Die SWR-Literatursendung «Lesenswert» mit dem bekannten Kritiker Denis Scheck wird im Fernsehen gestrichen. Die Sendung im SWR-Fernsehprogramm, die auch in der ARD Mediathek abrufbar ist, werde eingestellt, mit dadurch frei werdenden Mitteln sollen andere Formate entstehen, teilte der Südwestrundfunk (SWR) am Montag in Stuttgart mit. Hintergrund für die Änderungen im SWR-Programm sind Sparpläne in dem öffentlich-rechtlichen ARD-Haus, um mehr Geld für digitale Angebote zu schaffen und damit ein jüngeres Publikum zu erreichen. Auch das SWR-TV-Format «Lesenswert Quartett» - ebenfalls in der Mediathek abrufbar - wird nach SWR-Angaben eingestellt. Hier sitzt Scheck mit anderen Literaturkritikern und Autoren in einer Runde zusammen und bespricht vor Publikum Neuerscheinungen. Das Format mit mehreren Ausgaben pro Jahr ähnelt der Traditionssendung «Das Literarische Quartett» im ZDF.

ARD zeigt im TV weniger «Verstehen Sie Spaß?»

STUTTGART: Die ARD zeigt im Fernsehen weniger vom Showklassiker «Verstehen Sie Spaß?». Für das Erste werde man künftig noch drei statt bisher fünf Ausgaben pro Jahr produzieren, teilte der zuständige Südwestrundfunk (SWR) am Montag in Stuttgart mit. Hintergrund sind Sparpläne in dem öffentlich-rechtlichen ARD-Haus, um mehr Geld für digitale Angebote zu schaffen und damit ein jüngeres Publikum zu erreichen. Von der jahrzehntealten Traditionssendung «Verstehen Sie Spaß?» mit Moderatorin Barbara Schöneberger, bei der Promis und andere Leute auf die Schippe genommen und dabei gefilmt werden, soll es verstärkt exklusive Clips für die ARD-Mediathek und Inhalte, die man auf Plattformen wie Youtube sehen kann, geben. SWR-Intendant Kai Gniffke sagte der Deutschen Presse-Agentur: ««Verstehen Sie Spaß?» ist eines der erfolgreichsten Digitalprodukte, die wir haben. Es ist nach der «Tagesschau» der erfolgreichste ARD-Digitalkanal auf Youtube mit 1,49 Millionen Followern.» Der Senderchef, der aktuell auch ARD-Vorsitzender ist, ergänzte: «Wir müssen mehr tun für Menschen, die nicht vor dem Fernseher sitzen.»

Reinhold Messner will kein Tattoo: «Keine Verunstaltung»

MERAN: Bergsteiger-Legende Reinhold Messner will sich auf seine alten Tage keine Tätowierung mehr stechen lassen. Der 79-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur an seinem Wohnsitz Schloss Juval in der Nähe von Meran in Südtirol: «Passiert nicht. Keine Verunstaltung. Ich bin kein Tattoo-Verehrer.» Zuvor hatte Messners Frau Diane (44) in einem TV-Interview mit dem Südwestrundfunk laut darüber nachgedacht, ihrem Mann zum 80. Geburtstag im September ein erstes Tattoo zu schenken - etwas, das «vielleicht ein bisschen wehtun könnte». Messner gehört zu den bekanntesten Bergsteigern der Welt. Als erster Mensch bestieg er alle 14 Achttausender. Zu den Gedankenspielen seiner Frau sagte der Südtiroler, an deren Tätowierungen habe er sich inzwischen gewöhnt. «Das ist ihr gutes Recht. Ich finde es schön. Aber ich selber muss es nicht haben.» Messner und seine aus Luxemburg stammende Frau sind seit 2021 verheiratet. Für ihn ist es die dritte Ehe.

Travis Kelce bei Londoner Konzert von Freundin Taylor Swift auf Bühne

LONDON: Mit einem Auftritt an der Seite seiner Freundin Taylor Swift (34) hat Football-Superstar Travis Kelce das Publikum in London überrascht. Der Sportler der Super-Bowl-Sieger Kansas City Chiefs erschien am Sonntagabend bei Swifts Konzert im Wembley-Stadion in Frack und Zylinder auf der Bühne, wie mehrere britische Medien berichteten. Nach Angaben der Zeitung «Telegraph» war es das erste Mal, dass sich das Promi-Paar gemeinsam auf der Bühne zeigte. Bei Swifts ersten beiden Konzerten in London am Freitag und Samstag war Kelce im Publikum. Vor knapp 90.000 Zuschauern wandelte die Sängerin eine Zeile ihres Songs «Karma» ab: «Karma ist der Typ von den Chiefs, der direkt nach Hause zu mir kommt.» Bei «I Can Do It With a Broken Heart» tupfte Kelce das Gesicht seiner Partnerin mit Make-up-Puder ab und fächelte ihr theatralisch Luft zu, als Swift dramatisch in die Arme zweier anderer Künstler auf der Bühne fiel. Zahlreiche Promis besuchten die insgesamt drei Londoner Konzerte auf Swifts Eras-Tour, darunter Paul McCartney, Hugh Grant, Mila Kunis und Ashton Kutcher. Zum Auftakt am Freitag hatten Swift und Kelce sich im Backstage-Bereich mit dem britischen Thronfolger Prinz William und dessen Kindern George und Charlotte getroffen.

Diane von Fürstenberg ist mit Mutter von Hamas-Geisel in Kontakt

NEW YORK: Die Designerin Diane von Fürstenberg berichtet davon, wie sie der Mutter einer israelischen Geisel Trost gespendet habe. Sie stehe seit einem Treffen mit der Mutter des von der Hamas entführten Mannes Hersh Goldberg-Polin in Kontakt, erzählte die 77-Jährige dem US-Magazin «The New Yorker». Rachel Goldberg-Polin, die seit der Verschleppung ihres 23 Jahre alten Sohnes am 7. Oktober eine der sichtbaren Fürsprecherinnen der Geiseln und deren Familien wurde, sei bei der Begegnung «stark» gewesen, erklärte Fürstenberg. «Neulich war sie auf CNN zu sehen, und da habe ich ein Foto gemacht und ihr eine Nachricht geschickt, in der ich sagte: «Meine Mutter hat Auschwitz überlebt. Sie war 13 Monate im Konzentrationslager. Und sie hat immer gedacht, dass sie nur dank der Stärke ihrer Mutter überlebt hat. Deine Stärke hilft ihm also.»»

Kim Gloss spricht über Gehirntumor-OP

BERLIN: Die Influencerin Kim Gloss hat über die Entdeckung eines Tumors in ihrem Gehirn und die anschließende Operation gesprochen. «Man geht mit einem Riesenrespekt zu so einer OP», sagte die 31-Jährige im Interview mit Frauke Ludowig für RTL-«Exclusiv - Weekend». Ihren Kindern habe sie von dem Eingriff nichts erzählt, schilderte sie, und sprach über den Tag der Operation: «Dieser Tag, dieser Sonntag, ich habe die Farben der Blätter anders wahrgenommen. Ich habe diese Luft anders gespürt. Ich habe diesen Tag einfach gelebt, als ob's mein letzter wär, obwohl ich's nicht wollte. Aber man hat am Ende des Tages doch Riesenangst vor so einer OP.» Ihr Mann Alexander Beliaikin habe sie sehr unterstützt, erzählte sie. «Ich bin so dankbar, ihn zu haben.» Sie werde einen Monat nach der OP nun wieder in die Öffentlichkeit zurückkehren, schrieb die 31-Jährige am Sonntagabend auf Instagram. Dass der Eingriff gut verlaufen sei, hatte sie bereits vorher mitgeteilt.

Lang Lang erhält Opus Klassik 2024

BERLIN: Starpianist Lang Lang wird in diesem Jahr mit einem Opus Klassik geehrt. Der 42-Jährige überzeugte neben der Violinistin Isabelle Faust und dem Cellisten Gautier Capuçon in der Kategorie Instrumentalist/-in des Jahres, wie der Verein zur Förderung der Klassischen Musik am Montag mitteilte. Lang Lang wird für das Anfang März erschienene Album «Saint-Saëns» ausgezeichnet. Verliehen werden soll der Opus Klassik am 13. Oktober bei der Hauptpreisverleihung im Konzerthaus Berlin. Insgesamt werden Auszeichnungen in 27 Kategorien vergeben. Der Verein zur Förderung der Klassischen Musik vergibt den Opus Klassik seit 2018. Musikkonzerne, Platten-Labels und Konzertveranstalter hatten ihn als Nachfolger des Echo-Klassik geschaffen.

Jodie Foster: «Schauspielerei war gegen meine Natur»

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Jodie Foster sieht sich nicht als geborene Darstellerin. «Ich war nicht von Natur aus Schauspielerin», sagte die 61-Jährige in einem Gespräch mit Schauspiel-Kollegin Jodie Comer (31) der Zeitschrift «Interview». «Ich bin da einfach reingerutscht, als ich drei war», sagte Foster, die schon als Kind für Werbespots vor der Kamera stand. Sie nehme an, sonst «wahrscheinlich Anwältin oder Hochschullehrerin geworden» geworden zu sein, führte die Schauspielerin aus. «Ich liebe die technische Seite des Filmemachens, aber ich habe mich nie in den schauspielerischen Teil verliebt. Das war gegen meine Natur.» Profitiert habe sie dennoch vom Spielen: «Ich glaube, es hat mich zu einem reicheren Menschen gemacht.»

Wieder Steigerung bei Einschaltquoten: Mehr als 25 Millionen sehen DFB-Team

BERLIN: Die Fußball-Europameisterschaft hat einen neuen Quoten-Hit. Durchschnittlich 25,566 Millionen Menschen sahen in der ARD das dritte Spiel der DFB-Auswahl am Sonntagabend und sorgten am zehnten Turniertag für den bisherigen Spitzenwert. Der öffentlich-rechtliche Sender erreichte laut AGF Videoforschung einen Marktanteil von 73,4 Prozent. Nicht eingerechnet sind Fans, die das Spiel beim Public Viewing, im Internet oder bei der Telekom gesehen haben. Das Erste übertraf beim späten 1:1 gegen die Schweiz die Reichweite der beiden Siege gegen Schottland (22,49 Millionen), und Ungarn (23,89 Millionen). Die Werte der drei Gruppenspiele liegen deutlich über den Zahlen der enttäuschenden WM in Katar, aber in der Summe auch über jenen der Vorrundenspiele der EM vor drei Jahren.

Kimmich ordnet Bayern-Aussagen ein: «Zwei, drei Jahre her»

FRANKFURT/MAIN: Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat klargestellt, dass kritische Aussagen von ihm in einer ZDF-Dokumentation über den FC Bayern München nicht das aktuelle Verhältnis zum Verein darstellen. Der 29-Jährige äußert sich darin über die für ihn schwere Zeit der Impf-Debatte während der Corona-Pandemie. In dieser Zeit fühlte sich Kimmich auch vom Club «alleine gelassen». Das habe ihn damals enttäuscht. «Generell ist es zwei, drei Jahre her, zu einer Zeit, wo natürlich auch andere Leute da die Verantwortung hatten», sagte Kimmich nun nach dem 1:1 im EM-Spiel am Sonntagabend in Frankfurt gegen die Schweiz. Damals war der Verein auf der Führungsebene in einem Übergang zu Oliver Kahn als Vorstandschef. Aktuell habe er vom FC Bayern «noch kein Feedback» auf die ZDF-Doku bekommen. «Wie gesagt, die Aussagen sind von vor zwei, drei Jahren. Das ist das Besondere der Doku, dass es jetzt nicht gemacht wurde mit Aussagen, wie sie heute sind, sondern über die letzten Jahre», erklärte Kimmich. Das Doku-Projekt laufe inzwischen über viele Jahre.

WDR-Doku «Einigkeit und Recht und Vielfalt» ist Mediathek-Hit geworden

KÖLN: Die Fußball-Doku «Einigkeit und Recht und Vielfalt» mit ihrer kritisierten Umfrage hat sich zu einem kleinen Mediathek-Hit entwickelt. «Fast 350.000 Abrufe hat die Doku bereits in der ARD-Mediathek», sagte WDR-Sportchef Karl Valks auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, nachdem der 45-minütige Film «Einigkeit und Recht und Vielfalt - Die Nationalmannschaft zwischen Rassismus und Identifikation» von Philipp Awounou nun gut drei Wochen online ist. Die Umfrage hatte offenbart, dass sich jeder fünfte deutsche Erwachsene wieder mehr weiße Spieler in der DFB-Auswahl wünscht. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte dazu gesagt: «Ich hoffe, nie wieder so was von so einer Scheißumfrage lesen zu müssen.» Und: «Ich war schon schockiert, dass solche Fragen gestellt werden - und dass Menschen darauf antworten auch.» In der Doku redet unter anderem Jonathan Tah über Anfeindungen, Rassismus, aber auch Integration. Bei der linearen TV-Ausstrahlung am 5. Juni schauten fast zwei Millionen Menschen zu. Awounou hatte sich in einem «Spiegel»-Beitrag verteidigt: «Um rassistische Haltungen zu prüfen, muss man rassistische Haltungen abfragen. Das ist in der wissenschaftlichen Meinungserhebung ein normaler Prozess.»

Neuer «Beverly Hills Cop»-Regisseur: Eddie Murphy wird unterschätzt

LONDON: 40 Jahre nach dem Kinohit «Beverly Hills Cop» und 30 Jahre nach seinem letzten Einsatz als Detective Axel Foley kehrt Eddie Murphy im Juli in seine Paraderolle zurück. «Beverly Hills Cop: Axel F» heißt der vierte Teil der Kultreihe, bei dem Mark Molloy Regie führt. Der Australier, der mit der Actionkomödie sein Spielfilmdebüt gibt, war von der Arbeit mit Murphy begeistert. «Dass ich gerade bei meinem ersten Film mit jemandem wie ihm zusammenarbeiten konnte, war wirklich inspirierend», sagte Molloy der Deutschen Presse-Agentur in London. «Beverly Hills Cop» habe ihn als Kind geprägt. «Ich hab diesen Film gesehen und es hat mich einfach umgehauen», sagte Molloy. «Alles an Axel Foley war einfach so cool.» Umso mehr freute sich der Regisseur, nun mit Murphy zu drehen. «Er ist unglaublich. Ich finde, er ist einer der großartigsten Comedians aller Zeiten», schwärmte Molloy. «Aber ich finde, seine schauspielerischen Fähigkeiten werden unterschätzt, dafür kriegt er nicht genug Lob. Er ist so ein toller Schauspieler, so gut vorbereitet und so fokussiert. Wenn er eine Szene dreht, dann hat er schon vorher ein klares Bild davon.»


Reinhold Messner will kein Tattoo: «Keine Verunstaltung»

MERAN: Bergsteiger-Legende Reinhold Messner will sich auf seine alten Tage keine Tätowierung mehr stechen lassen. Der 79-Jährige sagte der Deutschen Presse-Agentur an seinem Wohnsitz Schloss Juval in der Nähe von Meran in Südtirol: «Passiert nicht. Keine Verunstaltung. Ich bin kein Tattoo-Verehrer.» Zuvor hatte Messners Frau Diane (44) in einem TV-Interview mit dem Südwestrundfunk laut darüber nachgedacht, ihrem Mann zum 80. Geburtstag im September ein erstes Tattoo zu schenken - etwas, das «vielleicht ein bisschen wehtun könnte». Messner gehört zu den bekanntesten Bergsteigern der Welt. Als erster Mensch bestieg er alle 14 Achttausender. Zu den Gedankenspielen seiner Frau sagte der Südtiroler, an deren Tätowierungen habe er sich inzwischen gewöhnt. «Das ist ihr gutes Recht. Ich finde es schön. Aber ich selber muss es nicht haben.» Messner und seine aus Luxemburg stammende Frau sind seit 2021 verheiratet. Für ihn ist es die dritte Ehe.

Travis Kelce bei Londoner Konzert von Freundin Taylor Swift auf Bühne

LONDON: Mit einem Auftritt an der Seite seiner Freundin Taylor Swift (34) hat Football-Superstar Travis Kelce das Publikum in London überrascht. Der Sportler der Super-Bowl-Sieger Kansas City Chiefs erschien am Sonntagabend bei Swifts Konzert im Wembley-Stadion in Frack und Zylinder auf der Bühne, wie mehrere britische Medien berichteten. Nach Angaben der Zeitung «Telegraph» war es das erste Mal, dass sich das Promi-Paar gemeinsam auf der Bühne zeigte. Bei Swifts ersten beiden Konzerten in London am Freitag und Samstag war Kelce im Publikum. Vor knapp 90.000 Zuschauern wandelte die Sängerin eine Zeile ihres Songs «Karma» ab: «Karma ist der Typ von den Chiefs, der direkt nach Hause zu mir kommt.» Bei «I Can Do It With a Broken Heart» tupfte Kelce das Gesicht seiner Partnerin mit Make-up-Puder ab und fächelte ihr theatralisch Luft zu, als Swift dramatisch in die Arme zweier anderer Künstler auf der Bühne fiel. Zahlreiche Promis besuchten die insgesamt drei Londoner Konzerte auf Swifts Eras-Tour, darunter Paul McCartney, Hugh Grant, Mila Kunis und Ashton Kutcher. Zum Auftakt am Freitag hatten Swift und Kelce sich im Backstage-Bereich mit dem britischen Thronfolger Prinz William und dessen Kindern George und Charlotte getroffen.

Diane von Fürstenberg ist mit Mutter von Hamas-Geisel in Kontakt

NEW YORK: Die Designerin Diane von Fürstenberg berichtet davon, wie sie der Mutter einer israelischen Geisel Trost gespendet habe. Sie stehe seit einem Treffen mit der Mutter des von der Hamas entführten Mannes Hersh Goldberg-Polin in Kontakt, erzählte die 77-Jährige dem US-Magazin «The New Yorker». Rachel Goldberg-Polin, die seit der Verschleppung ihres 23 Jahre alten Sohnes am 7. Oktober eine der sichtbaren Fürsprecherinnen der Geiseln und deren Familien wurde, sei bei der Begegnung «stark» gewesen, erklärte Fürstenberg. «Neulich war sie auf CNN zu sehen, und da habe ich ein Foto gemacht und ihr eine Nachricht geschickt, in der ich sagte: «Meine Mutter hat Auschwitz überlebt. Sie war 13 Monate im Konzentrationslager. Und sie hat immer gedacht, dass sie nur dank der Stärke ihrer Mutter überlebt hat. Deine Stärke hilft ihm also.»»

Kim Gloss spricht über Gehirntumor-OP

BERLIN: Die Influencerin Kim Gloss hat über die Entdeckung eines Tumors in ihrem Gehirn und die anschließende Operation gesprochen. «Man geht mit einem Riesenrespekt zu so einer OP», sagte die 31-Jährige im Interview mit Frauke Ludowig für RTL-«Exclusiv - Weekend». Ihren Kindern habe sie von dem Eingriff nichts erzählt, schilderte sie, und sprach über den Tag der Operation: «Dieser Tag, dieser Sonntag, ich habe die Farben der Blätter anders wahrgenommen. Ich habe diese Luft anders gespürt. Ich habe diesen Tag einfach gelebt, als ob's mein letzter wär, obwohl ich's nicht wollte. Aber man hat am Ende des Tages doch Riesenangst vor so einer OP.» Ihr Mann Alexander Beliaikin habe sie sehr unterstützt, erzählte sie. «Ich bin so dankbar, ihn zu haben.» Sie werde einen Monat nach der OP nun wieder in die Öffentlichkeit zurückkehren, schrieb die 31-Jährige am Sonntagabend auf Instagram. Dass der Eingriff gut verlaufen sei, hatte sie bereits vorher mitgeteilt.

Lang Lang erhält Opus Klassik 2024

BERLIN: Starpianist Lang Lang wird in diesem Jahr mit einem Opus Klassik geehrt. Der 42-Jährige überzeugte neben der Violinistin Isabelle Faust und dem Cellisten Gautier Capuçon in der Kategorie Instrumentalist/-in des Jahres, wie der Verein zur Förderung der Klassischen Musik am Montag mitteilte. Lang Lang wird für das Anfang März erschienene Album «Saint-Saëns» ausgezeichnet. Verliehen werden soll der Opus Klassik am 13. Oktober bei der Hauptpreisverleihung im Konzerthaus Berlin. Insgesamt werden Auszeichnungen in 27 Kategorien vergeben. Der Verein zur Förderung der Klassischen Musik vergibt den Opus Klassik seit 2018. Musikkonzerne, Platten-Labels und Konzertveranstalter hatten ihn als Nachfolger des Echo-Klassik geschaffen.

Jodie Foster: «Schauspielerei war gegen meine Natur»

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Jodie Foster sieht sich nicht als geborene Darstellerin. «Ich war nicht von Natur aus Schauspielerin», sagte die 61-Jährige in einem Gespräch mit Schauspiel-Kollegin Jodie Comer (31) der Zeitschrift «Interview». «Ich bin da einfach reingerutscht, als ich drei war», sagte Foster, die schon als Kind für Werbespots vor der Kamera stand. Sie nehme an, sonst «wahrscheinlich Anwältin oder Hochschullehrerin geworden» geworden zu sein, führte die Schauspielerin aus. «Ich liebe die technische Seite des Filmemachens, aber ich habe mich nie in den schauspielerischen Teil verliebt. Das war gegen meine Natur.» Profitiert habe sie dennoch vom Spielen: «Ich glaube, es hat mich zu einem reicheren Menschen gemacht.»

Wieder Steigerung bei Einschaltquoten: Mehr als 25 Millionen sehen DFB-Team

BERLIN: Die Fußball-Europameisterschaft hat einen neuen Quoten-Hit. Durchschnittlich 25,566 Millionen Menschen sahen in der ARD das dritte Spiel der DFB-Auswahl am Sonntagabend und sorgten am zehnten Turniertag für den bisherigen Spitzenwert. Der öffentlich-rechtliche Sender erreichte laut AGF Videoforschung einen Marktanteil von 73,4 Prozent. Nicht eingerechnet sind Fans, die das Spiel beim Public Viewing, im Internet oder bei der Telekom gesehen haben. Das Erste übertraf beim späten 1:1 gegen die Schweiz die Reichweite der beiden Siege gegen Schottland (22,49 Millionen), und Ungarn (23,89 Millionen). Die Werte der drei Gruppenspiele liegen deutlich über den Zahlen der enttäuschenden WM in Katar, aber in der Summe auch über jenen der Vorrundenspiele der EM vor drei Jahren.

Kimmich ordnet Bayern-Aussagen ein: «Zwei, drei Jahre her»

FRANKFURT/MAIN: Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat klargestellt, dass kritische Aussagen von ihm in einer ZDF-Dokumentation über den FC Bayern München nicht das aktuelle Verhältnis zum Verein darstellen. Der 29-Jährige äußert sich darin über die für ihn schwere Zeit der Impf-Debatte während der Corona-Pandemie. In dieser Zeit fühlte sich Kimmich auch vom Club «alleine gelassen». Das habe ihn damals enttäuscht. «Generell ist es zwei, drei Jahre her, zu einer Zeit, wo natürlich auch andere Leute da die Verantwortung hatten», sagte Kimmich nun nach dem 1:1 im EM-Spiel am Sonntagabend in Frankfurt gegen die Schweiz. Damals war der Verein auf der Führungsebene in einem Übergang zu Oliver Kahn als Vorstandschef. Aktuell habe er vom FC Bayern «noch kein Feedback» auf die ZDF-Doku bekommen. «Wie gesagt, die Aussagen sind von vor zwei, drei Jahren. Das ist das Besondere der Doku, dass es jetzt nicht gemacht wurde mit Aussagen, wie sie heute sind, sondern über die letzten Jahre», erklärte Kimmich. Das Doku-Projekt laufe inzwischen über viele Jahre.

WDR-Doku «Einigkeit und Recht und Vielfalt» ist Mediathek-Hit geworden

KÖLN: Die Fußball-Doku «Einigkeit und Recht und Vielfalt» mit ihrer kritisierten Umfrage hat sich zu einem kleinen Mediathek-Hit entwickelt. «Fast 350.000 Abrufe hat die Doku bereits in der ARD-Mediathek», sagte WDR-Sportchef Karl Valks auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, nachdem der 45-minütige Film «Einigkeit und Recht und Vielfalt - Die Nationalmannschaft zwischen Rassismus und Identifikation» von Philipp Awounou nun gut drei Wochen online ist. Die Umfrage hatte offenbart, dass sich jeder fünfte deutsche Erwachsene wieder mehr weiße Spieler in der DFB-Auswahl wünscht. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte dazu gesagt: «Ich hoffe, nie wieder so was von so einer Scheißumfrage lesen zu müssen.» Und: «Ich war schon schockiert, dass solche Fragen gestellt werden - und dass Menschen darauf antworten auch.» In der Doku redet unter anderem Jonathan Tah über Anfeindungen, Rassismus, aber auch Integration. Bei der linearen TV-Ausstrahlung am 5. Juni schauten fast zwei Millionen Menschen zu. Awounou hatte sich in einem «Spiegel»-Beitrag verteidigt: «Um rassistische Haltungen zu prüfen, muss man rassistische Haltungen abfragen. Das ist in der wissenschaftlichen Meinungserhebung ein normaler Prozess.»

Neuer «Beverly Hills Cop»-Regisseur: Eddie Murphy wird unterschätzt

LONDON: 40 Jahre nach dem Kinohit «Beverly Hills Cop» und 30 Jahre nach seinem letzten Einsatz als Detective Axel Foley kehrt Eddie Murphy im Juli in seine Paraderolle zurück. «Beverly Hills Cop: Axel F» heißt der vierte Teil der Kultreihe, bei dem Mark Molloy Regie führt. Der Australier, der mit der Actionkomödie sein Spielfilmdebüt gibt, war von der Arbeit mit Murphy begeistert. «Dass ich gerade bei meinem ersten Film mit jemandem wie ihm zusammenarbeiten konnte, war wirklich inspirierend», sagte Molloy der Deutschen Presse-Agentur in London. «Beverly Hills Cop» habe ihn als Kind geprägt. «Ich hab diesen Film gesehen und es hat mich einfach umgehauen», sagte Molloy. «Alles an Axel Foley war einfach so cool.» Umso mehr freute sich der Regisseur, nun mit Murphy zu drehen. «Er ist unglaublich. Ich finde, er ist einer der großartigsten Comedians aller Zeiten», schwärmte Molloy. «Aber ich finde, seine schauspielerischen Fähigkeiten werden unterschätzt, dafür kriegt er nicht genug Lob. Er ist so ein toller Schauspieler, so gut vorbereitet und so fokussiert. Wenn er eine Szene dreht, dann hat er schon vorher ein klares Bild davon.»


Diane von Fürstenberg ist mit Mutter von Hamas-Geisel in Kontakt

NEW YORK: Die Modedesignerin habe der Mutter einer israelischen Geisel Mut machen wollen und dabei auch Bezug auf ihre eigene Mutter, eine Holocaust-Überlebende, genommen.

Die Designerin Diane von Fürstenberg berichtet davon, wie sie der Mutter einer israelischen Geisel Trost gespendet habe. Sie stehe seit einem Treffen mit der Mutter des von der Hamas entführten Mannes Hersh Goldberg-Polin in Kontakt, erzählte die 77-Jährige dem US-Magazin «The New Yorker».

Rachel Goldberg-Polin, die seit der Verschleppung ihres 23 Jahre alten Sohnes am 7. Oktober eine der sichtbaren Fürsprecherinnen der Geiseln und deren Familien wurde, sei bei der Begegnung «stark» gewesen, erklärte Fürstenberg. «Neulich war sie auf CNN zu sehen, und da habe ich ein Foto gemacht und ihr eine Nachricht geschickt, in der ich sagte: «Meine Mutter hat Auschwitz überlebt. Sie war dreizehn Monate im Konzentrationslager. Und sie hat immer gedacht, dass sie nur dank der Stärke ihrer Mutter überlebt hat. Deine Stärke hilft ihm also.»» Fürstenberg war 1946 in eine jüdische Familie geboren worden, kurz nachdem ihre Mutter aus einem Konzentrationslager zurückgekehrt war.

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