Neues aus der Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Schlussplädoyers im Trump-Prozess

NEW YORK: Im Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump im Zusammenhang mit Schweigegeldzahlungen an eine Pornodarstellerin werden am Dienstag in New York die Schlussplädoyers erwartet. Staatsanwaltschaft und Verteidigung sollen ihre Argumente (ab 15.30 Uhr MESZ) vor den zwölf Geschworenen vorbringen, bevor diese sich zur Urteilsfindung zurückziehen. Trump wird Dokumentenfälschung in 34 Fällen vorgeworfen. Dem erneuten Präsidentschaftsbewerber droht bei einer Verurteilung eine mehrjährige Freiheitsstrafe, die auch zur Bewährung ausgesetzt werden könnte, oder eine Geldstrafe. Er hat auf nicht schuldig plädiert.

Es handelt sich um den ersten Strafprozess gegen einen ehemaligen US-Präsidenten in der amerikanischen Geschichte. Seit Mitte April wurden mehr als 20 Zeuginnen und Zeugen gehört. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Trump, dass er seine Aussichten auf einen Erfolg bei der Präsidentschaftswahl 2016 durch die Zahlung von 130.000 Dollar an die Pornodarstellerin Stormy Daniels habe verbessern wollen. Obwohl die - von keiner Seite bestrittene - Zahlung selbst nicht illegal war, soll der heute 77-Jährige bei der Erstattung des Betrags an seinen damaligen persönlichen Anwalt Michael Cohen Unterlagen manipuliert haben, um den wahren Grund der Transaktion zu verschleiern. Dies habe die Zahlungen zu illegaler Wahlkampf-Finanzierung gemacht.

Das Urteil dürfte sich auch auf den gegenwärtigen Wahlkampf in den Vereinigten Staaten auswirken - die Frage ist bloß: wie stark und zu wessen Vorteil. Trump inszeniert sich als Opfer einer politisch motivierten Justiz, um seine Anhängerschaft zu mobilisieren. Amtsinhaber Joe Biden scheint bislang nicht erkennbar zu profitieren.


Bettina Böttinger unterstützt CSD in Pirna

KÖLN: Fernsehjournalistin Bettina Böttinger (67) hat dazu aufgerufen, in diesem Jahr den Christopher Street Day-Umzug im sächsischen Pirna zu unterstützen. Die CSD-Demo in Pirna, die am 13. Juli stattfindet, sei ein dringend notwendiges Statement für Toleranz, Respekt und Diversität, sagte die frühere «Kölner Treff»-Moderatorin Böttinger der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Im Rahmen einer «Tour für Toleranz» wollen Unterstützerinnen und Unterstützer des CSD am 13. Juli von Köln aus mit einem Bus nach Pirna reisen, um an dem Demonstrationszug teilzunehmen. Der CSD in Pirna bekommt in diesem Jahr besonders viel Aufmerksamkeit. Nach einem MDR-Bericht hatte der AfD-nahe, parteilose Oberbürgermeister von Pirna, Tim Lochner, kürzlich in einem Facebook-Post kritisiert, dass die örtliche evangelische Kirchengemeinde zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai eine Regenbogenfahne gehisst hatte.


US-Schauspieler Johnny Wactor von Dieben getötet

LOS ANGELES: Der US-Schauspieler Johnny Wactor, bekannt aus der Serie «General Hospital», ist von mutmaßlichen Dieben getötet worden. Der 37-Jährige habe drei Männer angesprochen, die sich in der Nacht zum Samstag im Zentrum von Los Angeles an seinem Auto zu schaffen gemacht hätten, sagte seine Mutter Scarlett dem Sender KABC-TV. Einer von ihnen habe unvermittelt auf ihren Sohn geschossen. Er sei später in einem Krankenhaus gestorben. Wactor habe wohl gedacht, dass sein Wagen abgeschleppt werde, ergänzte die Mutter. Die drei Männer seien geflüchtet. Der Schütze habe eine Maske getragen. Die Polizei bestätigte am Sonntag (Ortszeit) laut Medienberichten den Vorfall, ohne aber den Namen des Darstellers zu nennen.


Ehemalige «GNTM»-Siegerin Sara Nuru wieder schwanger

BERLIN: Das Model Sara Nuru ist wieder schwanger. Die «Germany's Next Topmodel»-Siegerin von 2009 gab am Sonntagabend bei Instagram bekannt, ihr zweites Baby zu erwarten. In einem Video zeigte sich die 34 Jahre alte Unternehmerin mit ihrem Babybauch - unterlegt vom Britney-Spears-Hit «Baby One More Time», einem Küken-Emoji und der Zahl 2. Zu den ersten Gratulanten unter dem Instagram-Post gehörten Moderatorin Rebecca Mir, Sängerin Mandy Capristo und Moderator Steven Gätjen. Nuru hält ihr Privatleben eher aus der Öffentlichkeit raus. Vor der Geburt ihres ersten Kindes hatte sie im September 2022 in der «NDR Talk Show» eher überraschend verraten, schwanger zu sein. Im Frühjahr 2023 postete sie dann ein Video mit einem Kinderwagen.


Chris Pratt: Geld für «ersten großen Job» war schnell wieder weg

LOS ANGELES: Hollywood-Star Chris Pratt (44) ging eigenen Angaben zufolge nicht sehr umsichtig mit seinem ersten größeren Lohnscheck um. «Ich hätte mir nie vorstellen können, so viel Geld zu verdienen - und es war schnell weg», erzählte der «Guardians of the Galaxy»-Star beim Radiosender SiriusXM. Für seinen «ersten großen Job» für einen Fernsehfilm habe er 75.000 Dollar bekommen, was für ihn eine «verrückte Menge Geld» gewesen sei, berichtet Pratt. «Ich hatte den Eindruck, dass mir nie das Geld ausgehen würde.» Er habe damals die Welt bereist und überlegt, sich eine eigene Yacht zu kaufen. «Dann, etwa zwei Monate später, fragte ich mich: «Wo ist das Geld hin?»», schilderte er.


Andie MacDowell: Tochter kaufte meine alten Magazin-Cover

LOS ANGELES: US-Schauspielerin und Ex-Modell Andie MacDowell (66) zeigt sich bewegt davon, dass sich ihre Töchter für ihre Karriere interessieren. «Ich bin zu Margaret nach Hause gegangen, und sie hatte online eine Menge meiner alten Titelseiten gekauft», erzählte die 66-Jährige, deren Tochter Margaret Qualley (29, «Poor Things») ebenfalls Schauspielerin ist, dem US-Magazin «People». «Als ich also sah, dass sie diese Cover mit mir drauf hatte, war ich sehr gerührt davon.» Neben Margaret hebe auch ihre ältere Tochter Rainey (35) alte Bilder von ihr auf, was ihr viel bedeute, erklärte MacDowell - denn natürlich sammle sie umgekehrt auch deren Fotos.

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