Neues aus der Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Margot Robbie und Warner Bros. handeln Produktions-Deal aus

LOS ANGELES: Nach ihrem «Barbie»-Erfolg ist Margot Robbie als Darstellerin und Produzentin in Hollywood gefragt. Nun handelt der Star einen Produktions-Deal mit dem Studio Warner Bros. aus.

Nach dem gemeinsamen Mega-Filmhit «Barbie» bauen Warner Bros. und Hauptdarstellerin und Produzentin Margot Robbie (33) ihre Zusammenarbeit weiter aus. Die gebürtige Australierin hat mit ihrer Firma LuckyChap Entertainment und dem Hollywood Studio einen First-Look-Deal abgeschlossen, wie US-Branchenblätter am Montag (Ortszeit) berichteten. Robbie hatte die Produktionsfirma mit Ehemann Tom Ackerley und dem Produzenten Josey McNamara 2014 gegründet. Sie freuten sich darauf, mit Margot, Tom und Josey Filmprojekte jeglicher Größe und Genre für Kinogänger in aller Welt zu produzieren, schrieben die Warner-Manager Michael De Luca und Pam Abdy in einer Mitteilung. In einer First-Look-Vereinbarung können verschiedene Regelungen zur Produktion und Vermarktung getroffen werden.

Die Gesellschaftssatire «Barbie» von Regisseurin Greta Gerwig über die ikonische Puppe war mit weltweiten Kinoeinnahmen von über 1,4 Milliarden Dollar der erfolgreichste Film von 2023. Robbie war als Barbie und Ryan Gosling (43) als Ken zu sehen. Die Komödie ist für acht Oscars nominiert, darunter als «Bester Film».

Als ersten Film hatte Robbie mit LuckyChap Entertainment im Jahr 2017 «I, Tonya» produziert. Darin spielte Robbie die Eiskunstläuferin Tonya Harding. Sie war auch an der Produktion von Filmen wie «Promising Young Woman», «Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn» oder «Saltburn» beteiligt.


«Expecto patrol-man»: Polizeieinsatz in England wegen Harry-Potter-Fan

ENDERBY: Einen filmreifen Polizeieinsatz hat ein Harry-Potter-Fan in England ohne sein Wissen ausgelöst. Mehrere Beamte eilten im Ort Enderby nahe Leicester zu einem Hotel, nachdem dort angeblich ein Mann «mit einem großen Messer» gesehen worden war. Dort konnten die Polizisten den Fall rasch lösen. «Nach Nachfragen stellten wir schnell fest, dass es sich um einen Harry-Potter-Fan mit einem Zauberstab handelte», teilte ein lokaler Polizeibeamter bei Facebook mit und zog eine positive Bilanz: «Glücklicherweise wurde keinem der Anwesenden Schaden zugefügt, und es gab keine Anzeichen von «Voldemort».»

In sozialen Netzwerken regte die Mitteilung zu Witzen an. «Expecto patrol-man», wandelte ein Nutzer den Harry-Potter-Zauberspruch «Expecto patronum» ab. Eine andere Nutzerin fragte, ob die Polizei das ganze wirklich «sirius» meine - ein Wortspiel aus dem englischen «serious» (ernst) und dem Namen von Harry Potters Patenonkel Sirius Black.


Nach Super Bowl: Foto auf Biden-Account parodiert Verschwörungstheorie

WASHINGTON: Den Sieg der Kansas City Chiefs beim Super Bowl hat das Social-Media-Team von US-Präsident Joe Biden genutzt, um eine rechte Verschwörungstheorie zu parodieren. Nachdem das wichtigste Football-Spiel des Jahres am Sonntagabend entschieden war, erschien auf dem persönlichen X-Account (vormals Twitter) des Demokraten eine Fotomontage, die ihn lächelnd vor schwarzem Hintergrund zeigt - mit Augen, aus denen rote Laser schießen. Bei der Montage handelt es sich um ein schon seit einiger Zeit im Internet kursierendes Meme, das als «Dark Brandon» bekannt ist. Dazu hieß es in dem Beitrag spöttisch: «Genau so, wie wir es geplant haben.» Damit nahm Bidens Team Bezug auf eine in rechten Kreisen verbreitete Verschwörungstheorie, die mit Superstar Taylor Swift, ihrem Freund Travis Kelce von den Kansas City Chiefs und der Behauptung zu tun hat, der Sieg seiner Mannschaft sei eine abgekartete Sache gewesen. Die Beziehung der beiden hatte zuletzt viel Aufmerksamkeit bekommen. Republikaner hatten befürchtetet, dass Swift ihre Anwesenheit beim Super Bowl dazu nutzen könnte, Wahlkampf für Biden und seine Demokraten zu machen.


Dritter «Deadpool»-Film: Details zum Kino-Highlight beim Super Bowl

LOS ANGELES: Mit dem Trailer des dritten «Deadpool»-Films sind beim Super Bowl neue Details zu einem der Kino-Highlights des Jahres veröffentlicht worden. So steht nun der Titel des Marvel-Films mit Ryan Reynolds (47) fest: «Deadpool & Wolverine». Das legt nahe, dass Hugh Jackman (55) in seiner Paraderolle als Wolverine wohl einen größeren Part im Film haben wird. «Deadpool & Wolverine» ist der einzige Film des Marvel Cinematic Universe (MCU), der dieses Jahr herauskommen soll. Deutscher Kinostart ist der 24. Juli. Reynolds verkörperte den Antihelden Wade Wilson (alias Deadpool) im schwarz-roten Kostüm schon in «Deadpool» (2016) und in «Deadpool 2» (2018). Auch andere Trailer wurden in Werbepausen der Super-Bowl-Show gezeigt, so etwa vom vierten Teil der «Planet der Affen»-Reihe oder der Neuverfilmung von «Wicked» mit Ariana Grande.


Usher präsentiert bei Super Bowl Hits und Überraschungsgäste

LAS VEGAS: Der US-Musiker Usher (45) hat in der Halbzeitshow des Super Bowls seine größten Hits und eine Reihe berühmter Überraschungsgäste präsentiert. Unter anderem zeigten sich in der rund viertelstündigen Show in der Halbzeit des NFL-Finales zwischen Titelverteidiger Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers die Musikerinnen Alicia Keys und H.E.R. sowie die Rapper Ludacris und Lil Jon an der Seite von Usher auf der Bühne. Vor rund 60.000 Zuschauern im Stadion wechselte Usher mehrfach sein Outfit, zog sich das Oberteil zwischendurch ganz aus - und zeigte sich zeitweise sogar auf Rollschuhen. Der R&B-Musiker wurde mit Hits wie «Nice & Slow», «You Make Me Wanna...» und «Yeah!» weltberühmt. Im Publikum saßen Stars wie Taylor Swift, Queen Latifah, Beyoncé und Jay-Z, Lizzo, Leonardo DiCaprio, Jeff Goldblum, Justin und Hailey Bieber, Martha Stewart, Travis Scott, Kelly Clarkson, Lady Gaga und Fat Joe sowie Technologie-Milliardär Elon Musk.


Todesurteil für Mörder von bekanntem iranischem Regisseur und Ehefrau

TEHERAN: Im Iran ist ein Mann für den Mord an dem bekannten Regisseur Dariusch Mehrdschui und dessen Ehefrau zum Tode verurteilt worden. Zwei weitere Beschuldigte seien zu jeweils 36 Jahren Haft und Peitschenhieben verurteilt worden, berichtete das mit der Justiz verbundene Webportal Misan am Montag. Ein vierter Mann erhielt im Zusammenhang mit dem Mord an Mehrdschui und Wahideh Mohammadifar acht Jahre Haft. Gegen die Urteile kann Berufung eingelegt werden.

Der Mord an dem Ehepaar Mitte Oktober hatte im Iran große Bestürzung und Fassungslosigkeit ausgelöst. Polizeiberichten zufolge wurde das Ehepaar in seiner Villa mit einem scharfen Gegenstand getötet. Als mögliches Motiv der Tat wurde ein Streit mit einem früheren Gärtner genannt. Die genauen Hintergründe blieben bis heute unklar. Zu der Trauerveranstaltung in der iranischen Hauptstadt Teheran erschienen damals Hunderte Menschen und viele berühmte Persönlichkeiten der iranischen Filmszene.

Mit seinem Film «Die Kuh» von 1969 gewann Mehrdschui 1971 den Publikumspreis bei den Filmfestspielen in Venedig und wurde so in der Szene international bekannt. Anekdoten zufolge überzeugte der Kinofilm nach der Islamischen Revolution von 1979 auch den damaligen Religionsführer Ajatollah Ruhollah Chomenei.

Für Aufsehen sorgte auch ein nach dem Mord veröffentlichter Bericht der Zeitung «Etemad». Darin beschrieb Mohammadifar in einem bis dahin unbekannten Interview vor ihrem Tod, bedroht worden zu sein. Die Justiz ließ in der Folge zwei leitende Medienschaffende einbestellen. Nach dem Mord wurden zehn Tatverdächtige festgenommen.


AC/DC kündigen Europa-Tournee mit mehreren Deutschland-Konzerten an

LONDON: AC/DC gehen nach fast acht Jahren wieder auf Tournee - in Deutschland sind gleich neun Konzerte geplant.

Die Hardrock-Band AC/DC («Highway To Hell», «Thunderstruck») geht in diesem Sommer wieder auf Tournee und wird gleich neun Konzerte in Deutschland spielen. Das gaben die Australier am Montag bekannt. Die Band um Gitarrist und Gründer Angus Young (68) will auf ihrer «Power Up»-Tour zwischen Mai und August in Gelsenkirchen, München, Dresden, Hockenheim, Stuttgart, Nürnberg und Hannover auftreten. Der Vorverkauf beginnt am 16. Februar.

Es wird das erste Mal seit fast acht Jahren sein, dass AC/DC auf Tournee gehen. Im vergangenen Jahr hatten die Rockikonen nach siebenjähriger Pause bei einem Festival in den USA ihr Bühnencomeback gegeben. Gerüchte über eine Tournee hatten sich schon länger gehalten. In der vergangenen Woche hatten AC/DC mit einem Countdown auf ihrer Website die Spekulationen befeuert.

Neben Gitarrist Angus Young, der stets in Schuluniform auftritt, und dem langjährigen Sänger Brian Johnson wird auf der «Power Up»-Tournee Rhythmusgitarrist Stevie Young dabei sein, der 2014 auf den erkrankten und 2017 gestorbenen Bandgründer Malcolm Young folgte. Neu in der Band sind der ehemalige Jane's-Addiction-Bassist Chris Chaney sowie Schlagzeuger Matt Laug, der bereits im letzten Jahr mit AC/DC beim «Power Trip»-Festival auftrat.


Sinéad O'Connor und Mariah Carey für Rock-Ruhmeshalle nominiert

BERLIN: Die Musik-Stars Sinéad O'Connor (1966-2023), Mariah Carey (54), Cher (77), Ozzy Osbourne (75), Lenny Kravitz (59) und Sade (65) stehen in diesem Jahr auf der Nominiertenliste für die Aufnahme in die «Rock & Roll Hall of Fame». Zu den insgesamt 15 Nominierten zählen auch die Bands Oasis, Kool & the Gang und Foreigner, wie die Ruhmeshalle in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio am Wochenende mitteilte. Zehn der Nominierten stehen demnach zum ersten Mal zur Wahl, darunter auch Sinéad O'Connor. Im April soll bekannt gegeben werden, wer in diesem Jahr endgültig in die Ruhmeshalle aufgenommen wird. Fans dürfen im Internet mit abstimmen. Die Aufnahmezeremonie soll im Herbst in Cleveland stattfinden. Bedingung für die Aufnahme ist, dass die Veröffentlichung des ersten Albums mindestens 25 Jahre zurückliegt.


US-Verteidigungsminister zur Überwachung auf Intensivstation verlegt

WASHINGTON: US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ist nach seiner Aufnahme in eine Militärklinik nahe Washington auf die Intensivstation verlegt worden. Nach einer Reihe von Tests und Untersuchungen werde er dort weiter betreut und genau überwacht, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses am Sonntagabend (Ortszeit). Es werde nicht damit gerechnet, dass das aktuelle Blasenproblem etwas an seiner voraussichtlichen vollständigen Genesung ändern werde, ergänzten die Ärzte. Die Prognose seiner Krebserkrankung sei weiterhin ausgezeichnet.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei aber nicht klar, wie lange der Minister (70) im Krankenhaus bleiben werde. Pentagon-Sprecher Pat Ryder hatte zunächst mitgeteilt, Austin sei mit Symptomen eines akuten Blasenproblems in eine Militärklinik bei Washington gebracht worden. Wenige Stunden später hieß es dann, Stellvertreterin Kathleen Hicks habe seine Aufgaben übernommen.

Zu Jahresbeginn war der Minister in die Kritik geraten, weil er eine Prostatakrebserkrankung und einen Krankenhausaufenthalt infolge von Komplikationen bei einem Eingriff geheim gehalten hatte. Selbst US-Präsident Joe Biden wusste mehrere Tage lang nicht Bescheid, dass Austin im Krankenhaus lag - bekräftigte später jedoch, an ihm festhalten zu wollen. Am 15. Januar wurde Austin aus der Klinik entlassen und kehrte dann Ende Januar zurück zur Arbeit ins Pentagon.


Beyoncé kündigt bei Super Bowl neues Album an

LAS VEGAS: In einem Werbespot während der TV-Übertragung des Super Bowls in den USA hat Superstar Beyoncé (42) ein neues Album angekündigt. In dem Spot für einen Telekommunikationsanbieter albert Beyoncé mit dem Komiker Tony Hale herum, wie sie alle Aufmerksamkeit der Menschen im Internet auf sich ziehen könnte. Nach verschiedenen Vorschlägen sagt die Sängerin schließlich: «Bring die Musik heraus.» Auf ihrer Webseite erschien zeitgleich der Hinweis auf «Act II» und das Datum «29. März». Zudem erschien dort Musik von zwei neuen Songs, deren Titel «Texas Hold 'Em» und «16 Carriages» Fans sofort darüber spekulieren ließ, ob es sich um ein Country-Album handeln könnte. Beyoncé, die während des Super Bowls im Stadion in Las Vegas im Publikum saß, gehört zu den erfolgreichsten Musikerinnen der Welt. 2022 hatte sie das Album «Renaissance» veröffentlicht - das nun mit «Act II» wohl einen Nachfolger bekommt.


Inhalt von Darwins Bibliothek vollständig rekonstruiert

SINGAPUR/LONDON: Der Inhalt der Bibliothek des britischen Naturforschers Charles Darwin (1809 - 1882) ist erstmals vollständig rekonstruiert und online öffentlich verfügbar gemacht worden. Die erstellte 300 Seiten lange Liste enthalte 7400 Titel mit insgesamt 13.000 Bänden einschließlich Büchern, Schriften und Magazinen, teilte die National University of Singapore (NUS) am Montag mit. Zudem sei sie mit 9300 Links versehen, die zu kostenlos verfügbaren Kopien der Werke führten.

Geleitet wurde das Projekt von dem Wissenschaftshistoriker John van Wyhe des Instituts für Biowissenschaften an der NUS, der eine Webseite mit umfassenden Informationen und Quellen zum Leben und Werk Darwins betreibt. «Diese nie dagewesene, detaillierte Sicht auf Darwins komplette Bibliothek erlaubt mehr denn je die Einsicht, dass er keine isolierte Figur war, die für sich gearbeitet hat, sondern ein Experte seiner Zeit, der auf die fortgeschrittene Wissenschaft, die Studien und andere Kenntnisse Tausender Menschen aufgebaut hat», sagte van Wyhe der Mitteilung zufolge über den nun ebenfalls auf der Webseite darwin-online.org.uk veröffentlichten Katalog.

Frühere Listen beinhalteten demnach nur 15 Prozent der Literatur, die Darwin verwendete. Ergänzt wurden sie unter anderem durch die Auswertung von Referenzen in Darwins Schriften und seiner Korrespondenz sowie eines handgeschriebenen Katalogs von 1875.

Beim größten Teil handelt es sich demnach um naturwissenschaftliche Werke, besonders aus den Bereichen Biologie und Geologie. Weitere befassten sich mit Landwirtschaft, dem Züchten von Tieren, ihrem Verhalten und ihren Verbreitungsgebieten, sowie mit Philosophie, Religion und weiteren Themen, die Darwin interessierten. Dazu zählten Kunst, Geschichte, Reise und Sprachen. Der größte Teil der Werke war auf Englisch verfasst, beinahe die Hälfte aber auch in anderen Sprachen, insbesondere Deutsch, Französisch und Italienisch.

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