Neues aus der Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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US-Schauspieler Zac Efron soll Hollywood-Stern erhalten

LOS ANGELES: Der frühere Teenie-Schwarm Zac Efron (36), der durch die Disney-Filmreihe «High School Musical» bekannt wurde, soll in Hollywood mit einer Sternenplakette geehrt werden. Der 2767. Stern auf dem «Walk of Fame» werde am 11. Dezember enthüllt, teilten die Verleiher der Auszeichnung am Montag (Ortszeit) mit. Als Gastredner sind Regisseur Sean Durkin (41) und die Schauspielerkollegen Jeremy Allen White (32) und Miles Teller (36) eingeladen.

Efron kommt Mitte Dezember mit Durkins Film «The Iron Claw» in die Kinos. Das auf Tatsachen beruhende Familiendrama dreht sich um vier US-Brüder, die in den 80er Jahren als Profi-Wrestler Karriere machten.

Mit seiner Rolle als junger Basketballstar Troy Bolton in dem Fernsehmusical «High School Musical» (2006) feierte Efron an der Seite von Vanessa Hudgens und Ashley Tisdale seinen Durchbruch. Er spielte auch in zwei Fortsetzungen mit. Nach Komödien wie «Bad Neighbors», «Dirty Grandpa» oder «Baywatch» war Efron auch in Filmen wie «Greatest Showman», «Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile» oder «The Greatest Beer Run Ever» zu sehen.


Verhoeven: Milli-Vanilli-Geschichte passt gut ins Heute

MÜNCHEN: Sein Film über die 1980er-Jahre-Erfolgsband Milli Vanilli passt nach Ansicht von Regisseur Simon Verhoeven gut in die heutige Zeit. «Dieses Thema, berühmt werden um jeden Preis, ist ein aktuelles Thema», sagte der 51-Jährige am Montag bei der Weltpremiere des Films «Girl You Know It's True» in München. «Der Film stellt sehr viele interessante Fragen über unsere Zeit», sagte er auch in Hinblick auf das Influencer-Phänomen.

Verhoevens Film erzählt von dem einstigen Erfolgsduo Milli Vanilli - und dem wohl größten Betrugsskandal in der Musikgeschichte. Als Anfang der 1990er Jahre bekannt wurde dass Robert «Rob» Pilatus und Fabrice «Fab» Morvan ihre Hits wie «I'm Gonna Miss You» nie selbst gesungen, sondern die Lippen nur zu den Stimmen anderer bewegt hatten, ging ein Aufschrei durch die Musikwelt.

Auch Morvan selbst war zur Weltpremiere nach München gekommen, in die Stadt, in der die Geschichte von Milli Vanilli einst begann, weil die beiden jungen Tänzer dort von Erfolgsproduzent Frank Farian entdeckt wurden. Sein Freund Pilatus war schon 1998 gestorben und in München beigesetzt worden.

Matthias Schweighöfer spielt Frank Farian in dem Film, der am 21. Dezember in die Kinos kommen soll.


King's Gallery - britische Kunstgalerien ändern den Namen

LONDON/EDINBURGH: Als Queen's Gallery wurden sie bekannt, doch der Wechsel auf dem britischen Thron sorgt nun auch für einen neuen Namen. Die beiden Kunstmuseen in London und Edinburgh werden 2024 in King's Gallery umbenannt, wie die Stiftung Royal Collection Trust am Montag mitteilte. Die Anpassung war seit der Thronbesteigung von König Charles III. nach dem Tod seiner Mutter Queen Elizabeth II. im September 2022 erwartet worden.

Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Sammlungen gehören zu den größten und bedeutendsten Sammlungen bildender und dekorativer Kunst der Welt und sind zudem eine der letzten großen europäischen königlichen Kollektionen, die noch intakt sind. Die Ausstellungsstücke sind kein privates Eigentum des Monarchen, sondern werden von ihm treuhänderisch für seine Nachfolger und die Nation verwaltet.

In London befindet sich die Galerie im Buckingham-Palast an der Stelle der Privatkapelle von Queen Victoria, die 1940 während des Zweiten Weltkriegs bei einem Luftangriff zerstört wurde. Queen Elizabeth hatte die Kapelle 1962 für die Royal Collection umbauen lassen, später wurde sie erweitert. Auch in der schottischen Hauptstadt Edinburgh befindet sich die Galerie in einem königlichen Palast - der Palace of Holyroodhouse ist der offizielle Amtssitz des britischen Monarchen in dem Landesteil.

Seit der Einweihung durch die Königin 2002 wurden die Galerien von etwa fünf Millionen Menschen besucht. In London werden derzeit unter anderem das früheste erhaltene britische königliche Hochzeitskleid, das 1816 von Prinzessin Charlotte bei ihrer Hochzeit mit dem späteren belgischen König Leopold I. getragen wurde, sowie mehr als 100 Kunstwerke vom Tudor-Hof ausgestellt.


Joko verzweifelt: Moderatorionspremiere für Matthias Schweighöfer

BERLIN: Matthias Schweighöfer (42) hat erstmals das ProSieben-Quiz «Wer stiehlt mir die Show?» präsentiert und den eigentlichen Moderator Joko Winterscheidt (44) ein ums andere Mal aus dem Konzept gebracht. Die mehrstündige Show, die bereits im Sommer in Berlin aufzeichnet worden war, wurde am Sonntagabend im Fernsehen ausgestrahlt. Schweighöfer hatte in der vorherigen Ausgabe das Finale gegen Winterscheidt gewonnen und durfte daher dessen Moderation übernehmen. In mehreren Quizrunden mussten nun der eigentliche Gastgeber, Schauspieler Florian David Fitz und Komikerin Hazel Brugger versuchen, Schweighöfer den Job wieder abzunehmen.


(Foto-Archiv/Illustration)

WEIMAR/NORDHAUSEN/BERLIN: Die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora freut sich über einen Spendenaufruf von Moderator Jan Böhmermann und Musiker Olli Schulz. «Dafür ganz herzlichen Dank an die beiden und an alle Spender:innen!», schrieb die Weimarer Stiftung in der Nacht zum Montag auf der Plattform X (vormals Twitter). Böhmermann und Schulz hatten in ihrem gemeinsamen Podcast die Stiftung als eine Einrichtung genannt, die vom Erlös aus ihrer jährlichen Spendenaktion «Fest und Flauschig Weihnachtszirkus» profitieren sollen.


Neue Staffel mit zwei Bachelors

KÖLN: RTL will in der kommenden «Bachelor»-Staffel gleich zwei Männer - statt wie bislang nur einen Mann - antreten lassen. «In der 14. Staffel gibt es eine spektakuläre Neuerung: Wir machen aus einem Junggesellen zwei Rosenkavaliere», teilte der Sender am Montagmorgen auf seiner Website mit. Beide Bachelors sollen dann für die Datingshow mit 22 Frauen nach Südafrika reisen und dort im besten Falle die große Liebe finden. Offenbar verspricht man sich davon mehr Spannung - immerhin könne ein «hitziger Konkurrenzkampf» entstehen - oder auch eine «Bromance». Fest stehe jedenfalls: «Es wird mehr gedatet, mehr geknutscht und mehr gekämpft als jemals zuvor.» Die neue Staffel soll im Frühjahr 2024 starten.

Gedenkstätten sollen von Böhmermanns Spenden-Gala profitieren


TV-Quoten: 9,34 Millionen sehen Kölner «Tatort

BERLIN: Der Kölner «Tatort» hat am Sonntagabend die TV-Konkurrenz in den Schatten gestellt. Der Fall «Des anderen Last» erreichte ab 20.15 Uhr im Ersten 9,34 Millionen (30,7 Prozent) Zuschauerinnen und Zuschauer. Die TV-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) hatten dieses Mal einen vorweihnachtlichen Mord an einem Paketboten aufzuklären. Die letzte Ausgabe der Talkshow «Anne Will» erreichte ab 21.45 Uhr im Ersten 3,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (14,4 Prozent).


Neues aus der Promiwelt am Montag

Anne Will bekommt in ihrer letzten Sendung Lob von Robert Habeck (Foto-Handout)

BERLIN: Anne Will (57) hat bei der letzten Ausgabe ihrer gleichnamigen ARD-Talk-Show ein Lob von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bekommen. Der Grünen-Politiker, der Gast in ihrer Sendung war, sagte am Sonntagabend: «Danke Ihnen für 16 Jahre Aufklärung. Das war schon stilprägend.» Schriftsteller Navid Kermani - ebenfalls unter den Gästen - würdigte Will ebenso. Die 57-Jährige sagte zum Schluss in die Kamera zu den Zuschauern: «Ich möchte mich bei Ihnen auch bedanken für das große Vertrauen und das Interesse, das Sie uns entgegengebracht haben. Wir haben ja, muss man sagen, in den etwas mehr als 16 Jahren dann doch etliche Stunden miteinander verbracht. Ich muss sagen, mir war das eine Freude.» Will präsentierte 16 Jahre lang den Polit-Talk im öffentlich-rechtlichen Ersten Deutschen Fernsehen der ARD. Sie zählt zu den bekanntesten Polit-Journalistinnen des Landes.


Leute kompakt

Glücksbringerin a.D.: Chiefs verlieren erstmals mit Taylor Swift (Foto aktuell - die Meldung lief auch im Ressort Sport)

GREEN BAY: Superstar Taylor Swift hat den Kansas City Chiefs erstmals als Zuschauerin im Stadion kein Glück gebracht. Die Sängerin war am Sonntag beim 19:27 der Chiefs gegen die Green Bay Packers im legendären und eiskalten Lambeau Field auf der Tribüne. Es war das fünfte Mal, dass sie ein Spiel ihres Freundes Travis Kelce live im Stadion verfolgte - und das erste Mal, dass die Chiefs als Verlierer vom Feld gingen. Für Swift war es der erste Stadionbesuch seit dem 22. Oktober. Seither war die Sängerin mit ihrer Tournee beschäftigt, die derzeit wieder pausiert.


Musikstreaming-Dienst Spotify streicht rund 1500 Stellen

STOCKHOLM: Der Musikstreaming-Dienst Spotify will rund 1500 Arbeitsplätze abbauen. Ungefähr 17 Prozent der Angestellten müssten Spotify verlassen, schrieb Unternehmenschef Daniel Ek in einem auf der Spotify-Internetseite am Montag veröffentlichten Brief. Als Begründung nannte er das verlangsamte Wirtschaftswachstum sowie die gestiegenen Zinsen. Das treffe auch Spotify. Per Ende 2022 zählte das Unternehmen mit Sitz in Stockholm fast 8400 Angestellte. Von dem Abbau seien rund 1500 Arbeitsplätze betroffen, sagte ein Sprecher.

Ihm sei bewusst, dass eine Kürzung in dieser Größenordnung für viele angesichts des jüngsten positiven Ergebnisberichts überraschend hoch erscheine, schrieb Ek weiter. Spotify hatte es im dritten Quartal nach einem Anstieg der Nutzerzahlen und einer Preiserhöhung in die schwarzen Zahlen geschafft. Das schwedische Unternehmen gilt als die klare Nummer eins im Musikstreaming vor Apple und Amazon.

Auch ein geringerer Personalabbau in den kommenden zwei Jahren sei laut Ek diskutiert worden. «In Anbetracht der Kluft zwischen unseren finanziellen Zielen und unseren aktuellen Betriebskosten habe ich jedoch beschlossen, dass eine umfassende Maßnahme zur Anpassung unserer Kosten die beste Option zur Erreichung unserer Ziele ist», schrieb der Manager.

Von dem Personalabbau betroffene Mitarbeiter sollen eine Abfindung erhalten, verbliebene Urlaubstage ausgezahlt werden.


Viele Stars bei Hollywood-Gala des Academy Museums in Los Angeles

LOS ANGELES: Nach der kurzfristigen Absage wegen des Nahost-Konflikts ist am Sonntagabend die Gala des Academy Museums in Los Angeles nachgeholt worden. Auf dem roten Teppich zeigten sich viele Stars, darunter Schauspielerin Meryl Streep (74), Moderatorin Oprah Winfrey (69), Regisseurin Sofia Coppola (52), Sängerin Billie Eilish (21) und Leonardo DiCaprio (49).

Ursprünglich hatte die Gala am 14. Oktober stattfinden sollen. Aus Respekt für den «verheerenden Konflikt und den Verlust an Menschenleben» werde der Event verschoben, teilte das Museum einen Tag davor auf Instagram mit. Die Spendengelder von dem Fundraiser-Event sollten in Museumsprogramme fließen.

Die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep («Die Eiserne Lady») sollte bei der Gala mit einem Ehrenpreis als «Ikone» gewürdigt werden. Der Preis wird an Künstler vergeben, die einen «bedeutsamen, weltweiten kulturellen Einfluss» haben.

Auch US-Regisseur und Schauspieler Michael B. Jordan («Creed III - Rocky's Legacy»), Moderatorin und Schauspielerin Oprah Winfrey («Die Farbe Lila») und Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Sofia Coppola («Lost in Translation») sollten für ihre Verdienste um die Filmbranche geehrt werden.

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