Neues aus der Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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Umstrittener Altkönig Juan Carlos erneut zu Heimatbesuch in Spanien

VIGO: Die Heimatbesuche des umstrittenen spanischen Altkönigs Juan Carlos werden immer häufiger. Der 85-Jährige, der seit über drei Jahren in Abu Dhabi im Exil lebt, traf am Montagabend im Privatjet in Vigo im Nordwesten des Landes ein, wie im staatlichen TV-Sender RTVE zu sehen war. Juan Carlos wolle erneut in Sanxenxo unweit von Vigo an einer mehrtägigen Segelregatta teilnehmen, berichtete RTVE. Offizielle Informationen zum Besuch gab es allerdings nicht.

Es ist erst der sechste Heimatbesuch von Juan Carlos seit dem Weggang ins Exil im August 2020. Vier fanden aber in diesem Jahr statt. Fast immer ist Sanxenxo das Ziel, zuletzt Ende September. Am 31. Oktober war der Ex-Monarch in Madrid, um an der privaten Geburtstagsfeier von Enkelin Leonor, der 18-jährigen Kronprinzessin, teilzunehmen.

Die Besuche des Vaters von König Felipe VI. wecken in Spanien immer weniger Interesse. Diesmal habe es in Vigo kaum Schaulustige und nur eine geringe Medienpräsenz gegeben, stellte RTVE fest. Beim ersten Heimatbesuch im Mai 2022 war noch vieles schiefgegangen. Nicht nur der riesige Medienrummel verursachte damals beim Königshaus und der Regierung Unbehagen. Das Verhalten von Juan Carlos wurde als «unbescheiden» kritisiert. Inzwischen benimmt er sich unauffälliger.

Im Frühjahr 2022 waren in Spanien alle Strafermittlungen wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten gegen Juan Carlos eingestellt worden. Man war deshalb damals davon ausgegangen, dass der Bourbone, der fast vier Jahrzehnte lang Staatsoberhaupt von Spanien war, schon bald endgültig in die Heimat zurückkehren würde. Doch diese Vermutung erwies sich bisher als falsch. Laut Medien sind sowohl das Königshaus als auch die linke Regierung weiter gegen eine Rückkehr.


«Hell's Kitchen»: Musical von Alicia Keys feiert in New York Premiere

NEW YORK: Das erste Musical von US-Sängerin Alicia Keys (42) hat in New York Premiere gefeiert. «Hell's Kitchen» handelt von einer jungen Frau, die im gleichnamigen Stadtviertel in Manhattan aufwächst - genau wie Keys selbst. Die Sängerin schrieb Musik und Texte für das Musical, steht aber nicht selbst auf der Bühne.

Bis Januar ist das Stück in einem kleineren New Yorker Theater zu sehen, die Tickets waren rasch ausverkauft. Möglicherweise könnte «Hell's Kitchen» dann an den berühmten Broadway weiterziehen.

Erste Kritiken waren gemischt. Das Stück habe noch einige Schwachstellen, sei aber schon «vielversprechend», schrieb die «New York Times». Keys, die mit dem Musiker Swizz Beatz verheiratet ist und zwei Kinder hat, war mit Songs wie «Fallin'» und «Empire State of Mind» weltberühmt geworden und hat bereits zahlreiche Preise gewonnen.


Nach dem Ja-Wort auf die Malediven: «Doc Caro» hat geheiratet (Foto-Archiv)

MÜLHEIM/RUHR: Die als «Doc Caro» bekannte Notfallmedizinerin und Bloggerin Carola Holzner hat ihren Partner, den Rettungshubschrauberpiloten Jens Richter, geheiratet. Einen entsprechenden Bericht der «WAZ» bestätigte am Montag ein Sprecher Holzners. Die beiden haben sich dem Sprecher zufolge am 10. November im Standesamt an ihrem Geburtsort Mülheim/Ruhr das Ja-Wort gegeben. Danach seien sie auf die Malediven geflogen. Dort habe es noch eine zweite Hochzeitszeremonie gegeben, sagte der Sprecher - wie die erste ohne Öffentlichkeit. «Der Moment war nur für uns zwei und deswegen haben wir uns entschieden, allein und weit weg zu heiraten», erklärte die 41-Jährige dazu. Auf Instagram verbreitete die Ärztin und Autorin Fotos von sich mit Brautkleid und weißer Blume im Haar am Strand auf den Malediven. «Ja zum Leben! Ja zum Glück! Ja zur Liebe! Ja zu dir! Angekommen!», schrieb sie dazu.


Astrid Böhmisch wird neue Direktorin der Leipziger Buchmesse

LEIPZIG: Astrid Böhmisch (49) wird die neue Direktorin der Leipziger Buchmesse. Sie tritt zum 1. Januar kommenden Jahres die Nachfolge von Oliver Zille an, wie die Leipziger Messe am Montag mitteilte. Die studierte Germanistin und Anglistin ist in Berlin als Beraterin für Medienunternehmen tätig und verantwortete bis 2022 als General Manager die deutschsprachigen Märkte der Bookwire GmbH mit einer großen Bandbreite an Verlagskunden für das digitale Buchgeschäft.

«Unter ihrer Führung wird sich die Leipziger Buchmesse strategisch wie inhaltlich weiterentwickeln und ihre Stellung als herausragendes, internationales Kulturereignis stärken», sagte Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Zille hatte die Leipziger Buchmesse 30 Jahre lang geprägt und im Juni überraschend seinen Rücktritt zum Jahresende bekannt gegeben. Er hatte die zweitgrößte deutsche Buchmesse seit 1991 betreut.

Zuletzt hatte es die Leipziger Buchmesse wegen der Corona-Pandemie schwer. Dreimal hintereinander musste sie abgesagt werden. In diesem Frühjahr feierte sie dann ein Comeback - und das fast wieder in alter Stärke. Nach Messeangaben kamen 274.000 Besucherinnen und Besucher. Bei der letzten Ausgabe vor Corona waren es 286.000 gewesen. Die nächste Leipziger Buchmesse wird vom 21. bis 24. März 2024 veranstaltet.


Winterscheidt verliert Moderationsjob an Matthias Schweighöfer (Foto-Archiv)

BERLIN: Moderator Joko Winterscheidt (44) hat in der sechsten Staffel seiner ProSieben-Quizsendung «Wer stiehlt mir die Show?» nach zwei Siegen erstmals das Finale verloren - und das ausgerechnet gegen seinen langjährigen Freund Matthias Schweighöfer (42). Der Schauspieler darf nun die kommende Ausgabe, die am 3. Dezember ausgestrahlt wird, nach seinen Wünschen gestalten und moderieren. In dem preisgekrönten Format treten drei Prominente und ein normaler Zuschauer an, um Winterscheidt den Moderationsjob abzunehmen. In den aktuellen Folgen sind neben Schweighöfer die Komikerin Hazel Brugger und Schauspieler Florian David Fitz dabei.


Leute kompakt

Außergerichtliche Einigung im Steuerstrafverfahren gegen Shakira (Foto-aktuell)

BARCELONA: Im Steuerstrafverfahren gegen Popsängerin Shakira ist kurz vor Prozessbeginn in Spanien eine außergerichtliche Einigung erzielt worden. Die Kolumbianerin («Waka Waka») räumte am Montag vor dem Landgericht in Barcelona entgegen ihrer bisherigen Haltung die Steuerhinterziehung von insgesamt 14,5 Millionen Euro in den Jahren 2012 bis 2014 ein. Damit entkam sie der von der Staatsanwaltschaft geforderten Haftstrafe von acht Jahren und zwei Monaten. Im Rahmen der Einigung muss Shakira eine Geldstrafe von 7,3 Millionen Euro zahlen - ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft 23,8 Millionen gefordert. Die 46-Jährige bekam auch eine dreijährige Haftstrafe aufgebrummt, die sie aber als nicht vorbestrafte Person nicht antreten muss. Diese wird in eine Geldstrafe von weiteren 432.000 Euro umgewandelt.


Für Regie-Legende Scott ist Napoleon kein Kriegsverbrecher

PARIS: Für die britischen Regie-Legende Ridley Scott war Napoleon kein Verbrecher gegen die Menschlichkeit. Er sei eine sehr umstrittene historische Figur, aber Kriegsverbrecher sei doch ein zu harter Begriff, sagte der Altmeister («Blade Runner, «Alien») in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Paris. Napoleon sei ein Leader gewesen, ein General, er habe Kriege geführt, bei denen Menschen starben, erklärte der 85-Jährige.

Über den Kaiser der Franzosen hat Scott nun das Historienepos «Napoleon» gedreht, das in Deutschland am 23. November in die Kinos kommt. Für die Titelrolle hat der Regisseur 23 Jahre nach «Gladiator» wieder Joaquin Phoenix vor die Kamera geholt. Die Weltpremiere feierte Scotts neuer Film am 14. November in Paris.

Napoleon (1769-1821) gilt als Frankreichs berühmtester und umstrittenster Herrscher. Für die einen war er ein genialer Kriegsherr, für die anderen ein Kriegsverbrecher, der über 60 Schlachten führte.

«Er hat sowohl das Schlechte als auch das Gute verkörpert», sagte Scott. Seine Begründung: Er habe innenpolitisch bedeutende Reformen durchgeführt, die das Land noch immer prägten. Auf Napoleon geht der noch heute gültige, im Jahr 1804 eingeführte «Code civil» zurück, der das französische Zivilrecht regelt. Für Scott war Napoleon eine erstaunliche Person, über die es noch viel zu sagen gäbe.


Autorin Venske tritt bei Pen zurück - Kritik an Israel-Statement

HAMBURG/DARMSTADT: Wegen unterschiedlicher Positionen des Autorenverbandes Pen zum Nahostkonflikt ist die Hamburger Schriftstellerin Regula Venske von ihrem Amt als Generalsekretärin von Pen International zurückgetreten. Sie habe den Pen-Präsidenten Burhan Sönmez gebeten, sie mit sofortiger Wirkung von ihrem Amt zu entbinden, teilte Pen Deutschland am Montag in Darmstadt mit. Grund für ihren Rücktritt seien Statements des Londoner Sekretariats zu den aktuellen Ereignissen im Nahen Osten Anfang Oktober. «Mit Entsetzen habe ich die Aussendung gelesen, deren Mangel an Empathie für die israelischen Opfer des Hamas-Massakers vom 7. Oktober mich zutiefst schockiert und deprimiert hat.»

Sie habe zudem das Gefühl, dass sie in Sachen Presseaussendung bei Pen International wenig Einfluss habe. Auch dass die Prozesse zur Aufnahme eines Pen Israel lange verzögert worden seien, sei für Venske nicht hinnehmbar.

Pen Deutschland hatte eigenen Angaben zufolge zu dem Konflikt eine eigene Presseerklärung herausgegeben, in der der brutale Angriff der Hamas auf Israel verurteilt, der Opfer des Krieges gedacht und die Bemühungen um das verbindende Wort in den Vordergrund gestellt wurden. Venske war von 2017 bis 2021 Präsidentin des Pen-Zentrums Deutschland. Seit Herbst 2022 war sie Generalsekretärin bei Pen International.


Russland fahndet nach Eurovision-Siegerin Jamala

MOSKAU: Russland hat Jamala, die ukrainische Siegerin des Eurovision Song Contest ESC 2016, zur Fahndung ausgeschrieben.

Das meldeten staatliche russische Nachrichtenagenturen am Montag. Den strafrechtlichen Vorwurf gegen die Sängerin krimtatarischer Herkunft nannte das russische Innenministerium in Moskau nicht. Jamala (40), mit bürgerlichem Namen Sussana Dschamaladinowa, hat aber den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine immer wieder öffentlich angeprangert. Sie macht sich auch für die Krimtataren stark, die auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim Menschenrechtsberichten zufolge unterdrückt werden. Jamalas ESC-Siegerlied in Stockholm 2016 mit dem Titel «1944» erinnerte an die damalige von Moskau befohlene Vertreibung der Krimtataren aus der Heimat.


Asap Rocky über Rihanna: Kindermachen ist unsere beste Zusammenarbeit (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: US-Rapper Asap Rocky (35) hat über eine Zusammenarbeit mit seiner Partnerin, Pop-Superstar Rihanna (35, «Diamonds»), sinniert. «Ich finde, wir haben wirklich gute Arbeit geleistet, als wir uns fürs Kindermachen zusammengetan haben», erklärte der Rapper dem Magazin «Complex». Er und die Grammy-Gewinnerin, die im vergangenen Sommer ihren zweiten gemeinsamen Sohn bekommen hatten, arbeiten beide einzeln mit dem Sportartikelhersteller Puma zusammen, weshalb der «Praise the Lord»-Rapper eigentlich auf ein in dieser Branche mögliches gemeinsam designtes Produkt angesprochen worden war. Mit einem Lachen und mit Blick auf seine beiden Söhne fügte er hinzu: «Ich glaube, das ist bislang unsere beste Schöpfung. Da gibt es nichts Besseres.»


Taylor Swift und Morgan Wallen räumen bei Billboard Awards ab (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Pop-Superstar Taylor Swift («Anti-Hero») und der Country-Sänger Morgan Wallen («Last Night») sind die großen Abräumer bei den Billboard Music Awards. Swift gewann bei der Verleihung am Sonntagabend (Ortszeit) zehn Preise, darunter Auszeichnungen in der wichtigsten Kategorie «Top Artist», als erfolgreichste Songschreiberin und als Country-Künstlerin. Wallen kam sogar auf elf Auszeichnungen, darunter für das erfolgreichste Album des Jahres für «One Thing at a Time», als männlicher Künstler und als Country-Sänger. In der wichtigsten Sparte «Top Artist» waren neben Swift und Wallen auch SZA, der kanadische Rapper Drake und US-Country-Sänger Luke Combs angetreten. Die Deutsche Kim Petras war in zwei der insgesamt 69 Kategorien nominiert, ging aber leer aus.

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