Neues aus der Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Warum aus Meryl Streeps Gesangskarriere nichts wurde

CANNES: In ihren Filmen singt Streep öfter mal - als Kind hatte die Schauspielerin sogar große Ambitionen als Sängerin. Doch dann kam die Highschool.

Hollywoodstar Meryl Streep singt gerne - doch aus einer Gesangskarriere ist aus bestimmten Gründen nichts geworden. «Ich liebe es zu singen», sagte die 74-Jährige am Mittwoch am Rande der Filmfestspiele Cannes. «Als Kind habe ich Opernunterricht genommen. Ich hatte eine geschulte, reife Stimme. Dann fing ich in der Highschool mit Cheerleading und Rauchen an. Diese beiden Dinge haben es irgendwie ruiniert. Aber ich mochte die Oper sowieso nicht wirklich. Ich mag Rock ?n? Roll und Joni Mitchell und solche Sachen. Doch ich liebe Musik, und ich glaube, dass Musik und Singen ein direkter Draht zu deinem Herzen ist.»

Streep erzählte von ihrer Zeit auf der Schauspielschule. Eine ihrer Lehrerinnen habe der Klasse den Auftrag gegeben, ein Lied zu singen, das alle anderen zum Weinen bringe. Die männlichen Schauspielschüler hätten sich zunächst darüber lustig gemacht, dann aber sehr emotionale Auftritte hingelegt. Sie selbst hätte sich für das Lied «Lonely at the Top» von Randy Newman entschieden, erzählte sie und ergänzte: «Ich habe es ironisch gemeint, weil ich pleite war und so.»


Elke Heidenreich war «nicht immer so ganz treu»

KÖLN: Elke Heidenreich (81) spricht offen über Untreue. «Ich habe mich oft verliebt und hatte zwei gute Ehemänner. Leider war ich nicht immer so ganz treu, ich ließ mich in manchen Phasen meines Lebens hinreißen von Leidenschaften und Liebschaften», gestand die Bestsellerautorin, Literatur-Kritikerin und ehemalige Fernsehmoderatorin jetzt der Zeitschrift «Bunte». Elke Heidenreich war zunächst mit dem Journalisten und Sprecher Gert Heidenreich verheiratet, und dann mit dem Autor Bernd Schroeder (1944-2023). In dem Interview wandte sie sich dagegen, älteren Menschen keine Sexualität mehr zuzutrauen. «Was für ein Unsinn! Natürlich geht es nicht mehr so wild zu wie früher, aber es gibt doch immer noch Nähe, Zärtlichkeit, Wärme.» Ihr eigener Freund, der Komponist Marc-Aurel Floros, ist 28 Jahre jünger als sie.


Matthias Reim will kürzertreten - mehr Zeit mit der Familie

DRESDEN: Vaterglück und Urlaubspläne: Der Sänger und Komponist Matthias Reim möchte in den nächsten eineinhalb Jahren etwas kürzertreten. «Ich erlebe noch einmal massiv Familienglück, Vaterglück und habe meine Einstellung verändert. Ich bin oft zu Hause, unternehme viel mit meiner kleinen Tochter und liebe es, in ihrer Gegenwart zu sein», verriet der Künstler der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Natürlich wird er auch in diesem Jahr wieder an ein paar ausgesuchten Orten große Konzerte geben - in der Elbestadt zum Beispiel gibt er am 17. und 18. Mai open-air im Großen Garten zwei Konzerte. Früher sei er eher getrieben gewesen und habe die Zeit als Vater mit seinen Kindern nicht so genießen können, bekannte Reim. «Das kann es nicht sein, ich will nur noch die Hälfte machen.»


Königin Camilla verzichtet auf neue Pelze

LONDON: Königin Camilla folgt dem Beispiel ihrer Schwiegermutter Queen Elizabeth II. und will keine neuen Pelzprodukte mehr kaufen. Die Tierschutzorganisation Peta begrüßte den Schritt, der ihr vom Buckingham-Palast mit den «herzlichsten Wünschen» der Ehefrau von König Charles III. mitgeteilt wurde. «Es ist richtig und angebracht, dass die britische Monarchie die britischen Werte widerspiegelt, indem sie anerkennt, dass Pelz in unserer Gesellschaft keinen Platz hat», sagte Peta-Gründerin Ingrid Newkirk einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge. Wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete, hieß es in Camillas Schreiben an Peta: «Als Antwort auf Ihre Anfrage kann ich bestätigen, dass Ihre Majestät keine neuen Pelzbekleidungsstücke beschaffen wird. Dies geht mit den herzlichsten Wünschen der Königin einher.»


Schauspielerin Maria Bello heiratet Star-Köchin Dominique Crenn

LOS ANGELES: Die US-Schauspielerin Maria Bello (57, «Prisoners») und die französische Chef-Köchin Dominique Crenn (59) haben sich am Wochenende das Jawort gegeben. «We did it!» (Wir haben es getan), schrieben die beiden am Dienstag auf ihren Instagram-Accounts zu Fotos von der Hochzeitsfeier im mexikanischen Bundesstaat Baja California. Das Paar - Bello in einer pinken Robe und Crenn im weißen Anzug - ließ sich unter anderem tanzend mit Blick aufs Meer ablichten. An der Feier mit rund 140 Gästen hätten unter anderem die Schauspielerinnen Patricia Arquette und Mariska Hargitay sowie der Musiker Gavin Rossdale teilgenommen, berichtete die US-Zeitschrift «People» am Dienstag.


Uhren von Formel-1-Legende Schumacher bringen bei Auktion Millionen

GENF: Michael Schumachers Familie hat mit der Versteigerung von acht Uhren aus der Kollektion des einstigen Rennfahrers mehr als drei Millionen Euro verdient. Der wertvollste Zeitmesser war eine Uhr aus der Manufaktur F.P. Journe wahrscheinlich aus dem Jahr 2004, die eigens für Schumacher angefertigt worden war. Sie wechselte am Dienstagabend beim Auktionshaus Christie's in Genf für 1,2 Millionen Franken (gut 1,2 Mio Euro) den Besitzer. Die Uhr hat auf einem roten Zifferblatt Symbole der sieben Weltmeistertitel und eine Widmung von dem einstigen Teamchef von Ferrari, der den Sportler damit zu Weihnachten beschenkt hatte. Schumacher lebt mit seiner Familie unweit von Genf am Genfersee. Er ist nach einem schweren Skiunfall 2013 nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Die Familie macht keine Angaben darüber, wie es ihm geht. Schumacher war ein passionierter Uhrensammler.


Riccardo Simonetti liebt den Kitsch - ganz unironisch

KÖLN: Entertainer Riccardo Simonetti (31) bezeichnet sich als sehr romantische Person, die den Kitsch liebt. «Ich nehme den auch sehr ernst und finde es unironisch gut, wenn Sachen romantisch sind und muss das nicht immer mit einem Augenzwinkern machen», sagte Simonetti der Deutschen Presse-Agentur in Köln. «Ich finde es aber wichtig, dass man sich nicht nur an der Klischee-Bilderbuch-Romantik bedient, sondern auf die Person eingeht, mit der man zusammen ist. Wenn der Partner oder die Partnerin keine Rosen mag, sind Rosen auch nicht romantisch», sagte Simonetti. Der 31-jährige Moderator, Autor und Podcaster war am Dienstagabend bei der Vorstellung der dritten «Bridgerton»-Staffel zu Gast. Die neuen Folgen der Historien-Romanze starten am 16. Mai beim Streamingdienst Netflix.


Zayn Malik über Tinder: «ein- oder zweimal rausgeschmissen»

LONDON: Der britische Sänger Zayn Malik hat von seinen «nicht sehr erfolgreichen» Versuchen mit der Dating-App Tinder erzählt. Jeder habe ihm vorgeworfen, dass er ein anderer sein müsse, der sich nur als Sänger Malik ausgebe, schilderte der 31-Jährige dem US-Magazin «Nylon». «Sie fragten: «Warum verwendest du Zayn Maliks Bilder?» Ich wurde ein- oder zweimal rausgeschmissen.» Der ehemalige One-Direction-Sänger war früher mehrere Jahre mit Musiker-Kollegin Perrie Edwards zusammen und auch verlobt. Er hat eine dreijährige Tochter aus einer früheren Beziehung mit dem Model Gigi Hadid. Inzwischen ist er «zum ersten Mal in meinem Leben wirklich zufrieden und glücklich damit, Single zu sein», wie Malik sagte.


Herzogin Meghan: «Wir sind wirklich glücklich»

ABUJA: Prinz Harry und seine Frau Meghan sind nach Angaben der Herzogin von Sussex in ihrem Leben außerhalb des engeren Kreises der britischen Royals «wirklich glücklich». Das sagte die 42-Jährige dem «People»-Magazin während einer Reise des Paares nach Nigeria, wo im kommenden Jahr die von Harry (39) ins Leben gerufenen Invictus Games ausgetragen werden sollen. Das Paar hatte sich 2020 aus der Royal Family ausgeklinkt und lebt inzwischen mit seinen beiden Kindern Prinz Archie (5) und Prinzessin Lilibet (2) im US-Bundesstaat Kalifornien. «Es geht uns einfach großartig. Und wir sind glücklich, zu sehen, wie unsere Familie aufwächst und sich entwickelt. Natürlich, bin ich glücklich. Wir sind wirklich glücklich», sagte Meghan.


Rushdie: Künstler sind zur Zielscheibe autoritärer Regierungen geworden

BERLIN: Schriftsteller Salman Rushdie («Die satanischen Verse», 76) ist eigenen Worten zufolge sehr um die Sicherheit von Künstlerinnen und Künstlern besorgt. Die Welt werde zu einem viel wütenderen Ort, «an dem die Menschen anscheinend viel leichter zur Gewalt greifen, als es früher der Fall war», sagte Rushdie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Und natürlich mache ich mir darüber große Sorgen, vor allem, weil sich vieles davon gegen Künstler verschiedener Art richtet, nicht nur gegen Schriftsteller, sondern auch gegen Musiker und sogar bildende Künstler in verschiedenen Teilen der Welt.» Schriftsteller und Künstler seien Menschen, die nicht in das Weltbild der Mächtigen passten. Rushdie zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart.


Peter Maffay will im Leben seiner Tochter nichts verpassen

BERLIN: Rocker Peter Maffay möchte im Leben seiner fünfjährigen Tochter Anouk keine wichtigen Schritte versäumen. «So ein kleiner Mensch erlebt ja wichtige Entwicklungsschritte», erklärte der 74-jährige Sänger dem Magazin «Stern». «Was ich verpasse, kann ich nicht aufholen, dafür ist das Zeitfenster zu schmal.» Er könne sich «bis zum bitteren Ende» auf seine Musik fokussieren, habe nun aber eine andere Priorität im Leben. Mit Blick auf seinen heute 20-jährigen Sohn Yaris glaubt Maffay, «seine Entwicklung nicht so mitbekommen» zu haben, «wie es richtig gewesen wäre». Yaris stammt aus einer früheren Ehe Maffays. Anouk ist Maffays Tochter mit seiner Frau Hendrikje Balsmeyer (37).


Whoopi Goldberg: «Man muss nicht jede Schlacht schlagen»

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Whoopi Goldberg («Sister Act») hat nach eigener Darstellung von ihrer Tochter gelernt, sich nicht auf jede Auseinandersetzung einzulassen. «Man muss nicht jede Schlacht schlagen, denn man kann nicht jede gewinnen», erklärte die 68-Jährige dem US-Magazin «People». Aber diejenigen Kämpfe, von denen man glaube, dass sie wertvoll seien, solle man auch austragen. «Das habe ich von meinem kleinen Mädchen gelernt», sagte Goldberg mit Blick auf ihre 51 Jahre alte Tochter Alexandria, die sie 1973 mit ihrem ersten Ehemann Alvin Martin bekam. Vergangene Woche erschienen Goldbergs Memoiren «Bits and Pieces: My Mother, My Brother, and Me» auf Englisch.

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