Neues aus der Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Hollywood nominiert Drehbücher - «Barbie» und «Oppenheimer» im Rennen

LOS ANGELES: Die Gesellschaftssatire «Barbie» und das Historiendrama «Oppenheimer» sind für die diesjährigen Auszeichnungen von Hollywoods Drehbuchautoren nominiert. Der Verband Writers Guild of America (WGA) gab die Auswahl der Kandidaten in mehreren Sparten am Mittwoch (Ortszeit) bekannt. Die Trophäen sollen am 14. April bei Feiern in New York und Los Angeles vergeben werden.

In der Kategorie Original-Drehbuch wetteifern mit «Barbie» die Drehbücher für die Filme «Air - Der große Wurf», «The Holdovers», «May December» und «Past Lives».

Um den Preis für das beste adaptierte Drehbuch konkurrieren mit «Oppenheimer» die Filmvorlagen von «American Fiction», «Are You There God? It's Me, Margaret», «Killers of the Flower Moon» und «Nyad».

Oft decken sich die WGA-Preisträger mit den Oscar-Gewinnern. Im vergangenen Jahr etwa holten die WGA-Gewinner für Original-Drehbuch («Everything Everywhere All At Once») und adaptiertes Drehbuch («Women Talking») auch die entsprechenden Oscars.


Scorsese lässt sich von Schuhen inspirieren

BERLIN: Erfolgsregisseur Martin Scorsese setzt am Filmset auf gutes Schuhwerk für neue Ideen. «Ich schaue sie mir gerne an», sagte der 81-Jährige am Mittwoch während der Berlinale. Definitiv beeinflussten die Schuhe auch seine Filme, meinte Scorsese («Taxi Driver», «Gangs of New York», «The Wolf of Wall Street», «Killers of the Flower Moon»). «Sie fokussieren die Aufmerksamkeit.» Er selbst trage aufgrund seines Alters nun dickere Schuhe. Und wenn alles nichts hilft, dann hat Scorsese eine ganze eigene Lebensphilosophie: «Ich mag es, mich über alles zu beschweren. Man hat mir gesagt, ich sei übertrieben dramatisch.»

Der amerikanische Regisseur war am Dienstagabend mit dem Goldenen Ehrenbären der Internationalen Filmfestspiele Berlin für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.


Dschungelkönigin Lucy trauert um ihre Hunde

KÖLN: Sängerin und Dschungelkönigin Lucy Diakovska setzt der Tod zweier ihrer Hunde schwer zu. «Die waren beide alt», sagte die 47-Jährige in einem am Mittwoch veröffentlichten Beitrag von RTL, in dem sie sichtlich um Worte rang. Bei beiden Tieren hätten die Organe versagt. «Und ich war nicht da», berichtete die Sängerin. RTL zufolge hatte ein Pit­bull der Musikerin kurz vor dem Start der Show «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» - die Lucy später als Siegerin und somit Dschungelkönigin verließ - eingeschläfert werden müssen. Die 47-Jährige war zu diesem Zeitpunkt aber schon in Australien, wo die Sendung produziert wird. Kurz nach der Show sei dann auch noch eine Hündin gestorben, die bei Lucys Tante gelebt habe.


Leonie Benesch: «Ich war selbst an der Waldorfschule das Öko-Kind»

BERLIN: Schauspielerin Leonie Benesch (32; «Das Lehrerzimmer», «Babylon Berlin») hat sich während der Schulzeit als Außenseiterin gefühlt. «Ich war immer die Neue und selbst an der Waldorfschule das Öko-Kind», sagte sie der «Zeit» (Ausgabe vom 22.2.24). Wegen des Berufs ihres Vaters sei sie häufig umgezogen. «Meine jüngeren Brüder und ich trugen Secondhand-Klamotten, bevor das cool war», sagte Benesch.


Adam Sandler: Jeder sollte mal alleine in einem Raumschiff sein

BERLIN: US-Schauspieler Adam Sandler hat in seinem Privatleben kaum Zeit für sich.

«Im wirklichen Leben habe ich nicht so viel Zeit, um allein zu sein. Ich habe vielleicht acht Minuten, höchstens, und dann muss ich wieder etwas tun», sagte er am Mittwoch bei der Berlinale-Pressekonferenz zu seinem neuen Film «Spaceman». Dort spielt der 57-Jährige an der Seite von Carey Mulligan (38, «Der große Gatsby»), Paul Dano (39, «The Fabelmans») und Kunal Nayyar (42, «The Big Bang Theory») einen Mann, der über viele Monate hinweg in einem Raumschiff auf Forschungsreise ist. Die Einsamkeit der Rolle hat ihm wohl nicht so viel ausgemacht: «Allein auf einem Raumschiff zu sein, das kann ich jedem von euch nur empfehlen», sagte er mit einem Zwinkern.


Berlinale sieht sich auf Erfolgsweg

BERLIN: Zur Mitte der Berlinale sehen sich die Internationalen Filmfestspiele Berlin auf dem Erfolgsweg. So seien bis Mittwoch bereits 271.500 Tickets verkauft worden, teilte die Berlinale mit. Die Auslastung der Vorstellungen liege im Durchschnitt bei 90 Prozent, in Einzelfällen bei 100 Prozent.

Im vergangenen Jahr waren insgesamt rund 320.000 Tickets an das Publikum verkauft worden. Damit knüpfe die Berlinale an Zahlen vor der Pandemie an.


Briten erwarten 2,60 Pfund im Lotto - und gewinnen fast 62 Millionen

CLITHEROE: Sie hatten mit einem Gewinn von 2,60 Pfund gerechnet - und waren plötzlich gut 61 Millionen Pfund reicher - umgerechnet 71,25 Millionen Euro. Ein britisches Ehepaar hat in der Lotterie Euro Millions ein Vermögen abgesahnt. Die Nachricht, die das Leben der 54-Jährigen verändern wird, erreichte Debbie und Richard Nuttall aus dem nordenglischen Colne auf Fuerteventura, wo sie ihren 30. Hochzeitstag feierten.

«Wir sind benommen, es ist surreal, das ist eine gewaltige Menge Geld», sagte Richard Nuttall am Mittwoch vor Reportern in der Stadt Clitheroe. «Man träumt davon, im Lotto zu gewinnen, aber man glaubt nie, dass man es schafft - und dann ist es so.»

Auch dieses Mal glaubte das Paar nicht an den Jackpot. Er habe während des Urlaubs eine Mail der Lotterie erhalten, dass ein Gewinn von 2,60 Pfund auf seinem Konto eingegangen sei und erzählte dies seiner Frau, sagte Richard Nuttall. «Super, damit können wir uns ein Schinkenbrötchen kaufen», habe Debbie Nuttall daraufhin gescherzt. Doch als Richard abends erneut seine Mails abrief, fand er eine weitere Nachricht der Lotterie vor: Er möge bitte erneut sein Konto prüfen. «Ich habe nachgeschaut und da stand: «Sie haben 61.708 231 Pfund gewonnen, rufen Sie diese Nummer an»», erzählte er.

Der Jackpot für die Ziehung am 30. Januar lag bei insgesamt mehr als 123,4 Millionen Pfund. Die Nuttalls teilen sich den Gewinn mit einem Spieler aus Spanien. Erster Kauf vom Gewinn: neue Golfschläger und eine -tasche für Golf-Fan Richard Nuttall. Ihre Jobs wollen die Eheleute nun kündigen.


Untersuchung über Tod von Nobelpreisträger Neruda wird neu aufgerollt

SANTIAGO DE CHILE: Die Untersuchung der Todesursache des chilenischen Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda wird neu aufgerollt. Ein Berufungsgericht in Santiago de Chile urteilte am Dienstag (Ortszeit), dass der Fall noch nicht abschließend geklärt sei und ordnete neue Ermittlungen an. «Das ist eine gute Nachricht für die Wahrheit und die Menschenrechte», sagte die Anwältin der Familie Neruda, Elizabeth Flores, dem Radiosender Cooperativa.

Neruda starb am 23. September 1973 wenige Tage nach dem Staatsstreich gegen den mit ihm befreundeten sozialistischen Präsidenten Salvador Allende. Die Sterbeurkunde gab damals Prostatakrebs als Todesursache an. Neruda wollte am Tag darauf ins Exil nach Mexiko gehen.

Eine internationale Expertengruppe hatte zuletzt festgestellt, dass sich zum Zeitpunkt seines Todes ein Bakterium im Körper des Autors befunden hatte. Seine Familie glaubt, dass er vergiftet wurde. Bereits 2017 schloss eine andere Expertengruppe Krebs als Todesursache aus. Die Kommunistische Partei und das Umfeld von Neruda gehen davon aus, dass der linke Autor auf Anweisung der Militärjunta von General Augusto Pinochet getötet wurde.

Neruda war von 1945 bis 1948 als Senator der Kommunistischen Partei Mitglied des Parlaments. 1971 wurde der Autor des «Canto General» (Der große Gesang) mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.


«Neunzehn Stufen»: Schauspielerin Brown bringt ersten Roman heraus

NEW YORK: Die aus der Erfolgsserie «Stranger Things» bekannte britische Schauspielerin Millie Bobby Brown (20) hat ihren ersten Roman veröffentlicht. In «Neunzehn Stufen» erzählt die Schauspielerin eine auf den Erlebnissen ihrer Großmutter basierende Geschichte. Der bereits im September im englischen Original erschienene Roman ist seit Mittwoch auch in deutscher Übersetzung erhältlich, herausgekommen im Blanvalet Verlag.


ZDF lässt 50 Jahre Roland Kaiser feiern

OFFENBURG: «Santa Maria», «Joana», «Dich zu lieben»: Es geht um Schlagerkönig Roland Kaiser. Der Sänger feiert in diesem Jahr sein 50. Bühnenjubiläum und das ZDF schenkt ihm eine große Show zur besten Sendezeit. Ausgestrahlt wird die Ende 2023 in Offenburg aufgezeichnete Jubiläumsshow an diesem Samstag (24.2., 20.15 Uhr). Präsentiert wird sie von Giovanni Zarrella (45), der gemeinsam mit Roland Kaiser (71) auf dessen außergewöhnliche Karriere schaut.


Austin Butler: Beim «Dune»-Dreh wurden Menschen vor Hitze ohnmächtig

LOS ANGELES: US-Schauspieler Austin Butler (32) hatte eigenen Angaben zufolge in seiner ersten Drehwoche des Films «Dune: Teil 2» mit großer Hitze zu kämpfen. «Es war wie in einer Mikrowelle», erzählte der 32-Jährige, der im zweiten Teil von Denis Villeneuves Science-Fiction-Spektakel den kahlköpfigen Schurken Feyd-Rautha spielt, dem US-Magazin «Entertainment Weekly». «Es gab Leute, die wegen eines Hitzeschlags ohnmächtig wurden.» Am Drehort habe es 110 Grad Fahrenheit (ca. 43 Grad Celsius) gehabt, berichtete Butler. Bei den Deharbeiten habe er eine Glatzenkappe getragen.


Beyoncé als erste schwarze Frau an der Spitze der Countrysong-Charts

LOS ANGELES: Pop-Ikone Beyoncé hat es mit ihrem neuen Song «Texas Hold 'Em» an die Spitze der Billboard-Charts in der Sparte der Countrysongs geschafft - und damit Musikgeschichte geschrieben. Wie das Magazin «Rolling Stone» und die britische Zeitung «The Guardian» berichteten, ist sie damit die erste schwarze Frau mit einem Countrysong auf Platz eins.


Motsi Mabuse trauert um britischen «Let's Dance»-Tänzer Windsor

LONDON: «Let's Dance»-Jurorin Motsi Mabuse trauert um Robin Windsor, einen ehemaligen Tänzer der britischen Version der Tanzshow. «R.i.P. @robinwindsor. Danke, dass Du immer ein freundliches Wort übrig hattest», schrieb die 42-Jährige in der Nacht zum Mittwoch in ihrer Instagram-Story. Die Agentur Sisco Entertainment hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass Windsor im Alter von 44 Jahren gestorben sei.


Austin Butler: Beim «Dune»-Dreh wurden Menschen vor Hitze ohnmächtig

LOS ANGELES: Die «Dune»-Filme wurden unter anderem in einer Wüste gedreht. Bei mehr als 40 Grad Celsius kamen manche an ihre Grenzen, erzählt Butler.

US-Schauspieler Austin Butler (32) hatte eigenen Angaben zufolge in seiner ersten Drehwoche des Films «Dune: Teil 2» mit großer Hitze zu kämpfen. «Es war wie in einer Mikrowelle», erzählte der 32-Jährige, der im zweiten Teil von Denis Villeneuves Science-Fiction-Spektakel den kahlköpfigen Schurken Feyd-Rautha spielt, dem US-Magazin «Entertainment Weekly». «Es gab Leute, die wegen eines Hitzeschlags ohnmächtig wurden.» Am Drehort habe es 110 Grad Fahrenheit (ca. 43 Grad Celsius) gehabt, berichtete Butler. Bei den Deharbeiten habe er eine Glatzenkappe getragen.

Die «Dune»-Filme wurden unter anderem in einer jordanischen Wüste und in Abu Dhabi gedreht. Auch Regisseur Villeneuve sprach von einem «körperlich sehr anstrengenden» Dreh unter «sehr harten Bedingungen». «Mein erster Gedanke war, beide Filme hintereinander zu drehen, aber jetzt denke ich, dass ich dabei gestorben wäre.» Die positive Reaktion auf den ersten Teil sei für ihn außerdem «ein Schub an positiver Energie, um wieder in die Wüste zu gehen» gewesen. Am 29. Februar kommt «Dune: Teil 2» in die deutschen Kinos.


Adam Sandler nimmt gerne Ratschläge für sein Privatleben an

BERLIN: US-Schauspieler Adam Sandler («Kindsköpfe») nimmt lieber Ratschläge für sein Privatleben als für seine Arbeit an. «Ich nehme eher Ratschläge an, wenn es darum geht, wie ich glücklicher sein kann, wie ich ein besserer Vater sein kann, wie ich ein besserer Ehemann sein kann», sagte der 57-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Sandler ist zur Weltpremiere seines Films «Spaceman» am Mittwoch in der Hauptstadt bei der Berlinale. Er höre auch zu, wenn seine Arbeitskollegen ihre Gedanken zu Projekten mit ihm teilen. «Ich höre zu und dann schreie ich die Leute an», sagte er mit einem Lachen.


Taylor Swift mischt sich bei Dinner in Sydney unters Volk

SYDNEY: Megastar Taylor Swift kann derzeit nirgends unbehelligt essen gehen. Aber in Sydney hat sie es versucht - zur Überraschung der Restaurantgäste.

Pop-Superstar Taylor Swift hat in Sydney mit einer Freundin ohne Vorankündigung ein italienisches Restaurant im Stadtteil Surry Hills besucht. Die Sängerin habe es abgelehnt, das ganze Lokal zu reservieren und sich stattdessen am Dienstagabend (Ortszeit) unter die völlig überraschten Gäste in der Trattoria «Pellegrino 2000» gemischt, berichteten australische Medien am Mittwoch. Die 34-Jährige tourt gerade mit ihrer weltweit umjubelten «The Eras Tour» durch Down Under.

Mit dabei war die Schauspielerin und Sängerin Sabrina Carpenter (24), die Swift bei ihrer Tour als Teil des Vorprogramms begleitet. Das unangekündigte Dinner habe sich schnell herumgesprochen, schrieb die Nachrichtenseite News.com.au: «Scharen von Swifties» hätten sich vor dem Restaurant versammelt und sehnsüchtig darauf gewartet, einen Blick auf die Musikerin zu erhaschen. Swift macht nach drei spektakulären Shows in Melbourne gerade Pause, bevor es am Freitag in Sydney mit ihrer Tournee weitergeht.

Die US-amerikanische Künstlerin tourt schon seit März 2023, im Sommer kommt sie auch für einige - bereits ausverkaufte - Termine nach Deutschland. Mit ihrer «Eras»-Tour zieht Swift weltweit Millionen Fans an und bricht überall Rekorde. Es ist ihre sechste Konzerttour, sie spielt dabei sowohl aktuelle als auch ältere Hits. Die Show dauert über drei Stunden und hat eine Setlist von über 40 Songs.

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