Neues aus der Promiwelt am Mittwoch

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ScharfrichterBeil: Preisträger überzeugt mit bitterbösem Humor

Passau (dpa/lby) - Der österreichische Kabarettist David Stockenreitner ist in Passau mit dem ScharfrichterBeil 2023 ausgezeichnet worden. Der Künstler überzeugte die Jury am Mittwochabend mit bitterbösem und selbstironischem Humor. Der 33-Jährige thematisiert in seinem Programm seine körperliche Behinderung und setzt zielsicher Pointen. Komiker Hape Kerkeling (58) war begeistert von Stockenreitners Witz. Die Comedy-Legende war 1983 im Alter von 18 Jahren der erste Beil-Preisträger im Scharfrichterhaus.

Über Stockenreitner sagte Kerkeling nach der Siegerehrung: «Der hat den Vogel abgeschossen. So viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht.» Und weiter: «So komisch, so brillant, so auf den Punkt, so literarisch, so eine Bühnenpräsenz, so witzig, so charmant. Ich glaube und hoffe, das wird eine große Karriere.»

Das ScharfrichterBeil gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für Nachwuchs-Kabarettisten im deutschsprachigen Raum. Sechs Kandidaten traten im Finale an. Auf Platz zwei kam die Comedienne Lara Ermer, das kleine und dritte Beil ging an Daniel Knopper. Ebenfalls ins Finale hatten es Mathias Albus, Mathias Hofbauer alias Peter Panierer sowie Romeo Kaltenbrunner geschafft.


Neue Vergewaltigungsklage: US-Rapper Combs weist Vorwürfe zurück

NEW YORK/LOS ANGELES: US-Rapper und Plattenproduzent Sean Combs (54) sieht sich mit einer weiteren Zivilklage wegen Vergewaltigung und Missbrauch konfrontiert. Eine nicht namentlich genannte Frau reichte die Klage am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Gericht in New York ein. Darin wirft sie Combs und zwei weiteren Männern unter anderem vor, in dem New Yorker Studio des Rappers vergewaltigt worden zu sein. Sie sei unter Alkohol und Drogen gesetzt worden. Zu dem Zeitpunkt im Jahr 2003 sei sie erst 17 Jahre alt gewesen.

Combs wies die Vorwürfe in einer Mitteilung entschieden zurück. «Genug ist genug», schrieb der Rapper in einem Statement, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In den vergangenen Wochen seien «widerliche Behauptungen» gemacht worden, mit dem Ziel, an Geld zu kommen. Diese Personen versuchten, seinen Ruf zu zerstören. Er wollte «absolut klarstellen», dass er keine dieser «schrecklichen Dinge» getan habe. «Ich werde für meinen Namen, meine Familie und für die Wahrheit kämpfen», hieß es weiter.

Zuvor hatten bereits drei Frauen Zivilklagen mit Vorwürfen von sexueller Gewalt gegen Combs vorgebracht, darunter seine Ex-Freundin, die Sängerin Cassie. Mit Cassie einigte sich Combs Mitte November rasch auf einen Vergleich. Die Klägerin hatte dem Musiker während ihrer jahrelangen Beziehung unter anderem sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung, Einschüchterung und körperliche Gewalt vorgeworfen. Einzelheiten über die Bedingungen des Vergleichs wurden nicht bekannt.

Combs («Bad Boy for Life», «I'll Be Missing You»), der auch als Plattenproduzent, Schauspieler und Geschäftsmann tätig ist, zählt zu den erfolgreichsten Vertretern der Hip-Hop-Branche. Bei der Vergabe der MTV Video Music Awards im September wurde Combs als Pionier und für seine einflussreiche Karriere mit dem «Global Icon Award» ausgezeichnet.


Belgischer König trifft Olaf Scholz - Empfang im Bundeskanzleramt

BERLIN: Der belgische König Philippe hat am zweiten Tag seines Staatsbesuchs in Berlin Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) getroffen. Scholz nahm den 63-jährigen Monarchen am Mittwochnachmittag im Bundeskanzleramt in Empfang. Anschließend stand noch ein Gespräch zwischen dem Staatsgast und dem Kanzler auf dem Programm. Zuvor hatte Philippe mit Königin Mathilde und dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Kai Wegner (CDU), ein Jugendhilfeprojekt in Berlin-Kreuzberg besucht.

Die insgesamt dreitägige Deutschlandvisite des Königspaars steht im Zeichen der Partnerschaft zwischen Belgien und Deutschland. Laut Angaben des Bundespräsidialamtes ist es der erste Staatsbesuch von Philippe und Mathilde in Deutschland. Am Donnerstag endet der Aufenthalt in Dresden - dort steht unter anderem ein Besuch der Frauenkirche und eines Weihnachtsmarktes an.


US-Musikerin Swift spricht über Beziehung zu Football-Star Kelce

NEW YORK: Die US-Musikerin Taylor Swift (33) hat sich erstmals ausführlich zu ihrer Beziehung mit Football-Star Travis Kelce (34) geäußert. Diese habe schon früher begonnen, noch bevor es die Öffentlichkeit mitbekommen habe, sagte Swift dem «Time»-Magazin, das sie am Mittwoch zur Person des Jahres kürte.

Nachdem der Football-Star, der bei den Kansas City Chiefs spielt, im Sommer in seinem Podcast über sie gesprochen habe, hätten sie sich zunächst getroffen, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfahren habe. «Wir hatten also eigentlich eine ziemlich lange Zeit, von der niemand wusste. Dafür bin ich dankbar, denn so konnten wir uns kennenlernen. Als ich zu seinem ersten Spiel gegangen bin, waren wir ein Paar.» Sie seien «sehr stolz aufeinander», sagte Swift weiter.


«Time»: US-Musikerin Taylor Swift ist Person des Jahres

NEW YORK: Die US-Musikerin Taylor Swift (33) ist vom US-Magazin «Time» zur Person des Jahres gewählt worden. «In einer geteilten Welt, in der zu viele Institutionen scheitern, hat Taylor Swift einen Weg gefunden, Grenzen zu überschreiten und eine Quelle des Lichts zu sein», hieß es am Mittwoch zur Begründung vom «Time»-Magazin. «Niemand anderes auf diesem Planeten kann heutzutage so viele Menschen so gut bewegen.» Swift, die in diesem Jahr unter anderem auf großer Tournee war, gab dem Magazin eines ihrer sehr seltenen Interviews. «So stolz und glücklich habe ich mich noch nie zuvor gefühlt, so kreativ zufrieden und frei.»


«Time»: US-Musikerin Taylor Swift ist Person des Jahres

NEW YORK: Die US-Musikerin Taylor Swift (33) ist vom US-Magazin «Time» zur Person des Jahres gewählt worden. «In einer geteilten Welt, in der zu viele Institutionen scheitern, hat Taylor Swift einen Weg gefunden, Grenzen zu überschreiten und eine Quelle des Lichts zu sein», hieß es am Mittwoch zur Begründung vom «Time»-Magazin. «Niemand anderes auf diesem Planeten kann heutzutage so viele Menschen so gut bewegen.» Swift, die in diesem Jahr unter anderem auf großer Tournee war, gab dem Magazin eines ihrer sehr seltenen Interviews. «So stolz und glücklich habe ich mich noch nie zuvor gefühlt, so kreativ zufrieden und frei.»

Bereits Anfang der Woche hatte «Time» die Endrunde der Anwärter und Anwärterinnen auf den Titel veröffentlicht: Swift setzte sich demnach durch gegen die Hollywood-Streikenden, den chinesischen Präsidenten Xi Jinping, den KI-Unternehmer Sam Altman, die Staatsanwälte, die Ex-Präsident Donald Trump vor Gericht gebracht haben, Barbie, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, König Charles III. und US-Notenbankchef Jerome Powell.

Im vergangenen Jahr hatte das Magazin den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zur Person des Jahres gewählt. Seit knapp einem Jahrhundert kürt «Time» jedes Jahr traditionell die «Person of the Year» - jene Person, die die Welt in den vorherigen zwölf Monaten am meisten verändert hat.


Unesco: Manuelle Glasfertigung zu immateriellem Kulturerbe ernannt

KASANE: Die Manuelle Glasfertigung ist am Mittwoch von der Unesco zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt worden. «Geduld, Kreativität und Teamwork zeichnen die Manuelle Glasfertigung aus», sagte der Vizepräsident der Deutschen Unesco-Kommission, Christoph Wulf, in einer Mitteilung. Es handle sich um ein Handwerk von «beeindruckender schöpferischer Kraft».

Das Traditionshandwerk war von Finnland, Frankreich, Spanien, Tschechien und Ungarn gemeinsam mit Deutschland zur Aufnahme in die Unesco-Liste nominiert worden.

Glas wird bei Temperaturen von weit über 1000 Grad Celsius geschmolzen und ist nur für kurze Zeit formbar. Zur Herstellung von Hohlglas blasen die Handwerkerinnen und Handwerker eine kleine Kugel heißes, zähflüssiges Glas mithilfe einer Pfeife auf und bringen sie durch Drehen, Schwenken und die Bearbeitung mit traditionellen Werkzeugen in die gewünschte Form. Für die Produktion von Flachglas wird das heiße Ausgangsmaterial zu einer Walze gestreckt und weiterverarbeitet. Die ersten Glashütten in Deutschland, Frankreich und Spanien entstanden in vorchristlicher Zeit. Das komplexe Wissen über die Manuelle Glasfertigung wird nur noch von wenigen Menschen bewahrt und weitergegeben.

Der Unesco-Ausschuss für das immaterielle Kulturerbe tagt noch bis 9. Dezember in Kasane im afrikanischen Botsuana.


Uschi Glas schreibt Biografie: «Ein Schätzchen war ich nie»

MÜNCHEN: Zu ihrem 80. Geburtstag veröffentlicht Schauspielerin Uschi Glas im kommenden Jahr ihre Autobiografie. Der Titel lautet «Ein Schätzchen war ich nie», wie ihr Verlag am Mittwoch in München mitteilte. Er spielt an auf den Film «Zur Sache, Schätzchen», der Glas berühmt machte. «Sie schreibt darüber, wie man sich selbst findet und treu bleibt, warum ihr als berufstätige Frau und Mutter Unabhängigkeit immer wichtig war und übers Älterwerden in einer Branche, in der gerade Schauspielerinnen häufig ein Ablaufdatum haben», schreibt der Verlag und zitiert sie mit einem Satz über das Altern: «Wer übers Älterwerden jammert, soll halt früher sterben.» Das Buch soll am 28. Februar erscheinen, kurz vor ihrem 80. Geburtstag am 2. März.


Uschi Glas schreibt Biografie: «Ein Schätzchen war ich nie»

MÜNCHEN: Zu ihrem 80. Geburtstag veröffentlicht Schauspielerin Uschi Glas im kommenden Jahr ihre Autobiografie. Der Titel lautet «Ein Schätzchen war ich nie», wie ihr Verlag am Mittwoch in München mitteilte. Er spielt an auf den Film «Zur Sache, Schätzchen», der Glas berühmt machte.

«Sie schreibt darüber, wie man sich selbst findet und treu bleibt, warum ihr als berufstätige Frau und Mutter Unabhängigkeit immer wichtig war und übers Älterwerden in einer Branche, in der gerade Schauspielerinnen häufig ein Ablaufdatum haben», schreibt der Verlag und zitiert sie mit einem Satz über das Altern: «Wer übers Älterwerden jammert, soll halt früher sterben.»

Das Buch soll am 28. Februar erscheinen, kurz vor ihrem 80. Geburtstag am 2. März.


Belgisches Königspaar spricht mit Vertretern der Energiewirtschaft

BERLIN: Am zweiten Tag seines Staatsbesuchs in Berlin hat das belgische Königspaar am Mittwoch Vertreter aus der Energiewirtschaft getroffen. Ein Thema bei einem Mittagessen von König Philippe und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Geschäftsführern aus der Branche war etwa die nachhaltige Energieversorgung. Philippe und seine Frau Mathilde hatten in Berlin unter anderem den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz besucht, der zum belgischen Konzern Elia gehört. Mathilde schaute sich mit Elke Büdenbender, Steinmeiers Frau, das Reservekontrollzentrum des Unternehmens an, das etwa im Fall von Netzproblemen eingreift.


Britische Royals zeigen sich gemeinsam nach neuem Buch

LONDON: Nach turbulenten Tagen sind die britischen Royals gemeinsam aufgetreten: König Charles III. (75) hat sich bei einem Empfang mit seiner Frau Königin Camilla (76), seinem Sohn Prinz William (41) und seiner Schwiegertochter Prinzessin Kate (41) gezeigt. Gemeinsam begrüßten sie am Dienstagabend Diplomatinnen und Diplomaten im Londoner Buckingham-Palast. Dass der Palast zu dem Anlass auch ein Porträt der vier Royals veröffentlichte, werteten britische Medien wie die Zeitungen «Times» und «Telegraph» als Zeichen des Zusammenhalts. In Großbritannien sorgt seit Tagen das neue Buch «Endgame» für Schlagzeilen. Anders als in der englischen Ausgabe waren in der niederländischen Version Namen zweier Royals veröffentlicht, denen Prinz Harry (39) und seine Frau Herzogin Meghan (42) vorgeworfen haben sollen, über die Hautfarbe ihrer damals noch ungeborenen Kinder spekuliert zu haben.


Dostojewski, Mann, Zweig: Literaten prägen Salzburger Festspiele 2024

SALZBURG: Die Salzburger Festspiele wuchten im nächsten Sommer literarische Schwergewichte auf die Opern- und Theaterbühnen der österreichischen Mozartstadt. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten Programm sind zwei der drei neuen Operninszenierungen Vertonungen von Dostojewski-Romanen: Star-Regisseur Peter Sellars präsentiert Prokofjews «Der Spieler» mit Sopranistin Asmik Grigorian, während sich sein Kollege Krzysztof Warlikowski der modernen Oper «Der Idiot» von Mieczyslaw Weinberg annimmt.

Die neue Schauspielchefin in Salzburg, die aus Russland emigrierte Marina Davydova, hat für ihre erste Saison unter anderem Thomas Mann's Roman «Zauberberg» als Theaterstück auf das Programm gesetzt. Der auf Literatur-Bearbeitungen spezialisierte Krystian Lupa inszeniert das am Vorabend des Ersten Weltkrieges spielende Werk. Außerdem verwandelt Thom Luz die historischen Miniatur-Erzählungen aus Stefan Zweigs «Sternstunden der Menschheit» in eine Musiktheater-Produktion. Regisseur Nicolas Stemann widmet sich mit seinem Projekt «Die Orestie» anhand von antiken Dramen den Themen Gewalt und Politik. Am Beginn der Festspielsaison 2024 steht wie jedes Jahr Hoffmannsthals «Jedermann». Philipp Hochmair und Deleila Piasko übernehmen neu die Hauptrollen, nachdem die Produktion des vergangenen Sommers für gemischte Reaktionen gesorgt hatte.

Autorinnen und Komponistinnen scheinen im Opern- und Theaterprogramm der Festspiele nicht auf. Auch die Regie ist fast gänzlich in männlicher Hand. Mariame Clément sticht mit ihrer Inszenierung von Offenbachs Oper «Hoffmanns Erzählungen» als Ausnahme hervor.

Bei der Auswahl der Dirigenten setzt das Festival weiter auf den griechisch-russischen Star Teodor Currentzis. Der Maestro, der wegen seinem Schweigen zum Ukraine-Krieg anderswo ausgeladen wurde, leitet in Salzburg eine Wiederaufnahme von Mozarts «Don Giovanni». Weiter werden die Maestros Christian Thielemann und Daniel Barenboim erwartet. Letzterer bringt sein West-Eastern Divan Orchestra mit israelischen und palästinensischen Musikern nach Salzburg.


Heino Ferch: Mit Politthriller auf Welternährung aufmerksam machen

MÜNCHEN: Mit einem Politthriller will Schauspieler Heino Ferch dem Publikum das Thema Welternährung näherbringen. Die sechsteilige ARD-Serie «Die Saat» (Samstag, 20.15 Uhr, Das Erste) dreht sich um ein Saatgut-Archiv in Norwegen, in dem Saat aus aller Welt als genetisches Back-up lagert. «Mit meiner Rolle will ich das dem Publikum nahebringen», sagte Ferch (60) der Deutschen Presse-Agentur. Es gehe um Lobbyismus und um die Frage, wie dort Deals gemacht werden. «Das ist an der Tagesordnung, aber wir kriegen vielfach nichts davon mit, weil es hinter verschlossenen Türen passiert.» Das Thema Welternährung sei aus traurigem Anlass sehr aktuell, «weil im Ukrainekrieg die Blockade von Getreideexporten durch Russland als strategische Kriegswaffe benutzt wurde und deswegen Länder in Afrika nicht beliefert werden konnten und es zu Hungersnöten kam».


Sebastian Krumbiegel und OK Kid hinterfragen das «Fest der Liebe»

BERLIN: Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel (57) und die Gießener Pop-Band OK Kid («Grundlos») wollen mit ihrem kritischen Weihnachtssong «Fest der Liebe» auf die problematische Lage in vielen Familien hinweisen. «Weihnachten ist immer irgendwie auch vermint. Das «Fest der Liebe» kann schnell zur familiären Falle werden», sagte Krumbiegel der Deutschen Presse-Agentur. «Viele kennen es, wollen es oft nur nicht wahr haben.» In dem Lied, in dem der Prinzen-Frontmann die Chöre beisteuert, geht es um eine im Kern zerstrittene Familie, die vor allem nach außen versucht, den Schein einer intakten Familie aufrecht zu halten - was zu Weihnachten gehörig misslingt. Erzählungen aus ihrem Umfeld bestätigten, dass es viele dieser Fälle heutzutage gebe, erklärte OK-Kid-Sänger Jonas Schubert.


Revolverheld lauter und härter: «Nicht für Deutsch-Pop angetreten»

BERLIN: Mit Popsongs wie «Spinner» oder «Halt dich an mir fest» haben sie die Charts gestürmt, jetzt kehren sie zu ihren Wurzeln zurück: Die Mitglieder der Band Revolverheld werden auf ihrem Fanalbum «R/H/1» härter und lauter als zuvor. «Wir sind nicht für Deutsch-Pop angetreten. Es hat sich irgendwann in diese Richtung entwickelt. Jetzt gehen wir einfach zurück zu den Ursprüngen», sagte Sänger Johannes Strate (43) der Deutschen Presse-Agentur. Vor ihrem kommerziellen Erfolg mit dem Debütalbum «Revolverheld» 2005 spielten die Hamburger harten Rock, unter anderem unter dem Namen «Tsunamikiller». «Dann unterschreibst du bei einer großen Plattenfirma und gehst natürlich auch gewisse Kompromisse ein. Das ist auch in Ordnung und die letzten 20 Jahre waren auch durchaus sehr erfolgreich.»


Natalie Portman ist «offen» für weiteren «Star Wars»-Film

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Natalie Portman würde nach eigenen Angaben gerne in einem weiteren «Star Wars»-Film mitspielen. «Ich bin offen dafür», sagte die 42-Jährige in der Sendung «Watch What Happens Live». Konkrete Gespräche dazu habe es aber noch nicht gegeben. «Niemand hat mich gefragt.» Portman hatte in Episode I bis III der «Star Wars»-Filme von 1999 bis 2005 Padmé Amidala gespielt. Portman berichtete außerdem, wie der heutige König Charles III. bei der Premiere ihres ersten «Star Wars»-Films offenbar keine Ahnung von ihrem Alter damals - oder aber vom Alter der Originaltrilogie (1977 bis 1983) - hatte: «Prinz Charles - er war damals Prinz Charles - hat mich gefragt, ob ich in den Originalen war», erzählte Portman. «Ich meinte: «Nein, ich bin 18!» Aber er war sehr freundlich.»


Natalie Portman ist «offen» für weiteren «Star Wars»-Film

LOS ANGELES: Oscar-Preisträgerin Natalie Portman würde nach eigenen Angaben gerne in einem weiteren «Star Wars»-Film mitspielen. «Ich bin offen dafür», sagte die 42-Jährige in der Sendung «Watch What Happens Live». Konkrete Gespräche dazu habe es aber noch nicht gegeben, so Portman. «Niemand hat mich gefragt.»

Portman hatte in Episode I bis III der «Star Wars»-Filme von 1999 bis 2005 Padmé Amidala gespielt. Ihre Kollegen aus den damaligen Filmen, Ewan McGregor und Hayden Christensen, sind inzwischen unter anderem für die Miniserie «Obi-Wan Kenobi» noch einmal in ihre Rollen als Jedi-Meister und Schurke Darth Vader zurückgekehrt.

Portman berichtete außerdem, wie der heutige König Charles III. bei der Premiere ihres ersten «Star Wars»-Films offenbar keine Ahnung von ihrem Alter damals - oder aber vom Alter der Originaltrilogie (1977 bis 1983) - hatte: «Prinz Charles - er war damals Prinz Charles - hat mich gefragt, ob ich in den Originalen war», erzählte Portman. «Ich meinte: «Nein, ich bin 18!» Aber er war sehr freundlich.»


Klassik-Chef: Können Ausfall von Musikunterricht nicht kompensieren

BERLIN: Die klassische Musikindustrie sieht sich als Baustein in der Annäherung junger Menschen an Kulturwelten. «Auch als marktführendes Label können wir natürlich nicht Abertausende von ausgefallenen Musikstunden in den Schulen kompensieren», sagte Clemens Trautmann, Labelchef der Deutschen Grammophon, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Was uns aber schon ganz gut gelingt ist, dass wir mit unserer jungen Künstlergeneration sehr erfolgreich auf Kurzform-Videoplattformen wie Youtube Shorts unterwegs sind.»

Das Klassiklabel geht auf die vor 125 Jahren am 6. Dezember 1898 in Hannover gegründete Deutsche Grammophon Gesellschaft zurück. Seit 1998 gehört das Unternehmen zur Universal Music Group, die seit 2002 in Berlin sitzt. Es feiert seine Gründung mit mehreren Konzerten. So spielt in Berlin an diesem Mittwoch unter anderem das Konzerthausorchester unter der neuen Chefdirigentin Joana Mallwitz.

Aus Sicht Trautmanns ziehen online nicht nur eine Klaviersession von Lang Lang oder die Flashmob-Version von Jonathan Tetelmans «Nessun Dorma». «Dort trenden auch Dirigenten-Legenden wie (Claudio) Abbado und (Leonard) Bernstein mit sieben- oder achtstelligen Zugriffen.» Für breitere Zielgruppen helfe die Zusammenarbeit mit Hollywood etwa bei «Maestro» von Bradley Cooper oder «Tar» mit Cate Blanchett.

Ikonen des Genres wie Anne-Sophie Mutter oder Daniel Barenboim sind nach wie vor sehr wichtig. «Aber gerade im Streaming beobachten wir, dass die Menschen mehr denn je bereit sind, Neues kennenzulernen, also neue Interpretinnen und Interpreten, neue Komponisten», sagte Trautmann. Audio-Streaming sei quasi barrierefrei, klassische Musik ebenso einfach zu entdecken wie jedes andere Genre.

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