Neues aus der Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay
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Wagner-Tenor Stephen Gould gestorben

BAYREUTH: Der Wagner-Tenor Stephen Gould ist tot. «Wir sind fassungslos und in tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind mit seiner Familie und seinen Freunden», teilte seine Künstler-Agentur am Mittwoch mit. Gould sei am Vortag gestorben. Erst vor wenigen Wochen hatte Gould, Jahrgang 1962, eine schwere Krebs-Erkrankung öffentlich gemacht.

Gould war bei den diesjährigen Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth im Sommer für drei große Partien eingeplant gewesen, hatte jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Der US-Amerikaner zählte zu den wichtigsten Heldentenören der vergangenen Jahrzehnte und trug den Ehrentitel «Österreichischer Kammersänger».

Die Festspiele teilten mit, das Festival und die gesamte Opernwelt verliere «einen herausragenden Sänger, Darsteller, Pädagogen, Freund und geschätzten Kollegen».


Norwegen wird Gastland der Leipziger Buchmesse 2025

LEIPZIG: Norwegen wird Gastland der Leipziger Buchmesse 2025. Für die norwegische Literatur sei dies eine einmalige Chance, deutsche Leserinnen und Leser zu erreichen und zu begeistern, teilte der Veranstalter am Mittwoch in Leipzig mit.

Es soll um aktuelle Themen gehen, aber auch um die Verlagsentwicklung in dem skandinavischen Land.

«Norwegische Literatur genießt im deutschsprachigen Markt hohe Wertschätzung und weite Verbreitung», sagte Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. Der Gastlandauftritt in Leipzig biete Autorinnen und Autoren die ideale Möglichkeit, neue Werke einem neugierigen Publikum vorzustellen und sie für Literatur und Kultur aus Norwegen zu begeistern. «Die Leipziger Buchmesse und «Leipzig liest» sind dank enormer Reichweite wie dafür geschaffen, hierzulande die Wahrnehmung für Norwegen und seine Literaturschaffenden nachhaltig zu stärken.»

Organisiert wird das Gastland-Projekt von «Norla» (Norwegian Literature Abroad). «Wir freuen uns darauf, im Jahr 2025 ein ansprechendes Programm für ein breites Publikum aus ganz Deutschland zu schaffen», sagte «Norla»-Direktorin Margit Walsø. Der deutsche Markt sei für die norwegische Literatur im Ausland schon seit langem sehr wichtig. «Jetzt können wir diesen Kontakt intensivieren und neue Stimmen einbringen», sagte Walsø.


Franziska Weisz hört bei NDR-«Tatort» auf - Möhring dann erstmal solo

HAMBURG: In 13 Fällen ermittelten sie gemeinsam, demnächst wird Wotan Wilke Möhring als «Tatort»-Kommissar Thorsten Falke ohne Franziska Weisz vor der Kamera stehen: Die Schauspielerin, die Falkes Partnerin Julia Grosz spielt, werde den «Tatort» verlassen, teilte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Mittwoch mit. Wie und warum die Zusammenarbeit von Falke und Grosz endet, erzähle der «Tatort: Was bleibt», der Anfang 2024 im Ersten zu sehen sein soll. «Franziska Weisz hat ihrer Figur und damit den NDR-«Tatorten» der Bundespolizei einen ganz eigenen unverwechselbaren Charakter gegeben», sagte NDR-Fiction-Chef Christian Granderath. Die Rolle habe eine spannende Entwicklung durchlaufen und sei nun auserzählt.


Tom Hanks: Würde Toiletten putzen für eine Reise zum Mond

LONDON: US-Schauspieler Tom Hanks würde für die Teilnahme an einer Mondmission eigenen Angaben nach Dienste versehen, wie Toiletten sauber machen, Wäsche zusammenlegen und die Crew unterhalten. Das sagte der 67-Jährige, der mit dem Satz «Houston, wir haben ein Problem!» als Astronaut Jim Lovell in dem Film «Apollo 13» Kinogeschichte schrieb, der britischen Zeitung «Daily Telegraph» (Mittwoch). «Wenn es Platz gäbe, wäre ich der Typ, der sauber macht, Witze reißt, Geschichten erzählt und alle bei Laune hält», sagte Hanks demnach. So hätten die Mitreisenden mehr Zeit für andere Dinge. Er fügte hinzu: «Ich würde wahrscheinlich sofort unterschreiben!»


Frankfurter Buchmesse erwartet kräftiges Besucherplus

FRANKFURT/MAIN: Die Frankfurter Buchmesse erwartet im Jubiläumsjahr ein kräftiges Besucherplus. Die Messe werde im 75. Jahr ihres Bestehens «rappelvoll», sagte Buchmessen-Direktor Juergen Boos am Mittwoch in Frankfurt. Die Ticketverkäufe lägen 50 bis 60 Prozent über dem Vorjahr und seien sogar höher als im Jahr vor der Pandemie. 2019 waren mehr als 300.000 Besucher nach Frankfurt gekommen, 2022 waren es 180.000 gewesen.

Auch die Zahl der Aussteller hat zugelegt. Im vergangenen Jahr waren es rund 4000 aus knapp 100 Ländern gewesen. In diesem Jahr haben sich Boos zufolge zehn Prozent mehr Aussteller als 2022 angemeldet. Besonders gewachsen ist das Agentenzentrum, wo die internationalen Rechte gehandelt werden. In diesem der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Bereich stehen 20 Prozent mehr Fläche zur Verfügung. «Wir hätten aber noch viel mehr verkaufen können», sagte Boos.

Die Frankfurter Buchmesse findet vom 18. bis 22. Oktober statt. Zum Eröffnungsfestakt am 17. Oktober hat sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt. Ehrengast ist in diesem Jahr Slowenien. Salman Rushdie erhält zum Abschluss der Messe den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Der indisch-britische Autor, der nach jahrelanger Verfolgung durch islamische Extremisten 2022 bei einem Attentat schwer verletzt wurde, will auch an einer Literaturgala teilnehmen und mit Journalisten sprechen.


Senta Berger und ihre Liebe zu Wien und Ehemann

MÜNCHEN: Senta Berger (82) hegt eine innige Beziehung zu ihrer Geburtsstadt Wien. «Das ist meine «Weißt du noch?»-Stadt», sagte die Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur in München. Erst kürzlich sei sie mit ihrem Ehemann Michael Verhoeven wieder da gewesen. «Da muss ich an jeder Ecke sagen: hier sind wir ins Kino gegangen, da ist meine Schule, die ich dir gezeigt habe und das ist der kleine Heurige, in dem der Geiger für uns aufgspielt hat. Weißt du noch?» Das ist auch der Titel eines Kinofilms, in dem die Schauspielerin mit Günther Maria Halmer ein Ehepaar spielt, zu sehen ab Donnerstag (21. September).


Demi Lovato: «Fühle mich am selbstbewusstesten, wenn ich Sex habe»

BERLIN: Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Demi Lovato hat verraten, dass sie sich am selbstbewusstesten fühlt, wenn sie gerade Sex hat. «Weil du bist so präsent, dass du nicht darüber nachdenkst, was eigentlich ist», sagte sie in einem Podcast. Und fügt hinzu: «Zumindest ist es für mich so.» Sie wisse aber auch, dass es nicht jedem so gehe. Demi Lovato (31) ist mit dem Rockmusiker Jordan Lutes zusammen. Die beiden hatten sich bei der Arbeit an Lovatos Album «Holy Fvck» kennengelernt.


Londoner Ex-Bürgermeister Livingstone an Alzheimer erkrankt

LONDON: Der Londoner Ex-Bürgermeister Ken Livingstone (78) ist an Alzheimer erkrankt. «Ken wird von seiner Familie und seinen Freunden gut betreut, und wir bitten Sie um Verständnis und darum, seine Privatsphäre und die seiner Familie zu respektieren», zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch aus einer Mitteilung der Familie. «Obwohl Ken früher eine prominente Persönlichkeit des öffentlichen Lebens war, ist er jetzt im Ruhestand und führt ein Leben im Privaten.»

Livingstone galt lange als Aushängeschild der Labour-Linken. Der «Rote Ken» war sowohl den Konservativen ein Dorn im Auge als auch seinem Parteifreund Tony Blair in dessen Zeit als Premierminister. Obwohl die Labour-Führung seine Kandidatur verhindern wollte, wurde Livingstone 2000 als unabhängiger Bewerber zum ersten Bürgermeister der britischen Hauptstadt gewählt. 2004 wurde er als offizieller Labour-Kandidat im Amt bestätigt, 2008 verlor er das Amt an den konservativen Herausforderer Boris Johnson. In seine Regierungszeit fällt die erfolgreiche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2012. Livingstone verließ die Labour-Partei 2018 im Streit um Antisemitismusvorwürfe.

Die Alzheimer's Society dankte Livingstones Familie für die Offenheit, die zu mehr Verständnis für die Krankheit beitragen werde. «Es ist wichtig, dass wir die Leute bringen darüber zu reden, denn ein Problem dieser Größenordnung wird nicht von alleine verschwinden», sagte die Chefin der Organisation, Kate Lee. «Jeder dritte Mensch, der heute im Vereinigten Königreich geboren wird, wird später an dieser verheerenden Krankheit erkranken.»


Demi Lovato: «Fühle mich am selbstbewusstesten, wenn ich Sex habe»

BERLIN: Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Demi Lovato hat verraten, dass sie sich am selbstbewusstesten fühlt, wenn sie gerade Sex hat. «Weil du bist so präsent, dass du nicht darüber nachdenkst, was eigentlich ist», sagte sie in einem Podcast.

Und fügt hinzu: «Zumindest ist es für mich so.» Sie wisse aber auch, dass es nicht jedem so gehe.

Demi Lovato (31) ist mit dem Rockmusiker Jordan Lutes zusammen. Die beiden hatten sich bei der Arbeit an Lovatos Album «Holy Fvck» kennengelernt.

Im Podcast erzählt sie, dass sie sich beim ersten Treffen ganz unsicher gefühlt habe: «Ich habe meinen Freunden geschrieben «Oh mein Gott, der heißeste Typ überhaupt ist hier gerade reingekommen. Ich bin so nervös! Ich weiß gar nichts mit mir anzufangen.»»


Selena Gomez: «Mir macht das ganze KI-Thema Angst»

BERLIN: Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Selena Gomez (31) steht dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Musikindustrie skeptisch gegenüber. «Ehrlich gesagt macht mir das ganze KI-Thema Angst», sagte sie auf einer Konferenz. Sie glaube nicht, dass jemand in ihrer Branche sich gerne auf einen Computer verlassen wolle, um die eigene Geschichte oder Botschaft zu übersetzen. «Ich denke nicht, dass man jemals das ersetzen wird, was ein Mensch schreiben kann», sagte sie am Dienstagnachmittag (Ortszeit).


Abba-Star Björn Ulvaeus für deutsche Führungsrolle in Europa

KÖLN: Abba-Star Björn Ulvaeus (78) plädiert dafür, dass Deutschland in Europa künftig mehr Verantwortung übernimmt. «Was großartig ist, ist, dass Deutschland zumindest eine Art von Führungsrolle zu akzeptieren scheint», sagte der Musiker und Songwriter der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Als größter Volkswirtschaft und wichtigster Demokratie in Europa komme Deutschland automatisch besondere Bedeutung zu. Ihm sei bewusst, dass es den Deutschen schwer falle, Führung zu übernehmen, und er könne das nachvollziehen. «Es ist eine ziemliche Last, und ich verstehe die Mentalität, die so viele Jahre bestimmend war. Aber es scheint hier eine Veränderung zu geben.» Und das sei sehr gut.


Kim Kardashian verrät ihre größte Angst

BERLIN: Kim Kardashian hat in einem kurzen Videoclip zur neuen Staffel «American Horror Story» ihre größte Furcht geteilt. «Ich habe riesengroße Angst vor Spinnen», verrät die 42-Jährige. Kardashian wird in der zwölften Staffel «Delicate» die Rolle der Siobhan Walsh spielen. In dem Videoclip ist sie mit langen, silberfarbenen Haaren und einer Riesenspinne auf ihrem schwarzen Kleid zu sehen. Eine andere Szene zeigt Kardashian inmitten eines Spinnennetzes. Zu ihrem Outfit gehören auch knallrote Lippen und überdimensional große Wimpern. Kardashian erzählt, sie habe die Wimpern zunächst mit einer Spinne verwechselt: «Ich hätte fast geschrien.»


Pop-Superstar Rihanna stellt Söhnchen Riot Rose vor

LOS ANGELES: Pop-Superstar Rihanna (35, «Diamonds») hat nach der Geburt ihres zweiten Kindes ihre Familie gezeigt. «The Mayers Boyz» (die Mayers Jungs), schrieb sie am Dienstag (Ortszeit) auf Instagram zu einem der Bilder. Ihr Partner, US-Rapper Asap Rocky, hat den bürgerlichen Namen Rakim Athelaston Mayers. Fotograf Miles Diggs verbreitete das einem Paparazzi-Schnappschuss nachempfundene Bild, auf dem die Familie vor einem Auto steht, und nannte darunter auch den Namen des Babys: «Willkommen auf der Welt Riot Rose». Laut US-Medienberichten brachte die Grammy-Gewinnerin ihr zweites Kind im August zur Welt.


Lange Haft für Danny Masterson - Bijou Phillips reicht Scheidung ein

LOS ANGELES: Knapp zwei Wochen nach Verhängung einer langen Haftstrafe gegen US-Schauspieler Danny Masterson (47, «Die wilden Siebziger») wegen Vergewaltigung hat dessen Ehefrau, Model und Schauspielerin Bijou Phillips, die Scheidung eingereicht. Die 43-Jährige habe den Antrag im kalifornischen Santa Barbara gestellt, berichteten US-Medien am Dienstag (Ortszeit). Phillips' Priorität sei die gemeinsame Tochter, teilte ihr Anwalt, Peter Lauzon, laut CNN mit. «Diese Zeit ist für die Ehe und für die Familie unglaublich schwer gewesen», hieß es weiter in der Mitteilung des Anwalts.

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