Neues aus der Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
Foto: Pixabay/Gerd Altmann

Norwegens Prinzessin Ingrid Alexandra erstmals offiziell in Uniform

OSLO: Die norwegische Prinzessin Ingrid Alexandra (20) hat sich anlässlich des norwegischen Nationalfeiertages in militärischer Uniform auf dem Schlossbalkon gezeigt. Auf Fotos war am Freitag zu sehen, wie Ingrid Alexandra in Uniform und Sonnenbrille salutierte, als sie zusammen mit ihren Eltern, Kronprinz Haakon (50) und Kronprinzessin Mette-Marit (50), sowie König Harald V. (87) und Königin Sonja (86) die Menschenmenge begrüßte. Wie der norwegische Hof der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, war es das erste Mal, dass die Prinzessin bei einem offiziellen Termin in Uniform auftrat.

Ingrid Alexandra leistet seit Anfang des Jahres ihren Wehrdienst im Norden Norwegens. In Norwegen besteht für Frauen sowie für Männer Wehrpflicht. Die 20-Jährige ist nach ihrem Vater die Nummer zwei in der norwegischen Thronfolge. Ihr Bruder, Prinz Sverre Magnus (18), war am Freitag nicht auf dem Schlossbalkon zu sehen. Er macht in diesem Jahr seinen Schulabschluss und verbrachte den Nationalfeiertag zusammen mit seinen Klassenkameraden.


Cameron Diaz nach langer Pause mit Jamie Foxx in Netflix-Komödie

LOS ANGELES: Hollywoodstar Cameron Diaz (51, «Verrückt nach Mary») kehrt nach jahrelanger Drehpause zurück und wird in einem gemeinsamen Film mit Jamie Foxx (56) auftauchen. Der Streamingdienst Netflix kündigte die Actionkomödie «Back in Action» für den 15. November an und stellte am Donnerstag erste Bilder ins Netz. «Es fühlt sich so gut an, zurück zu sein», schrieb Diaz dazu auf Instagram. Diaz war zuletzt 2014 in der Musicalverfilmung «Annie» zu sehen - ebenfalls gemeinsam mit Foxx. Dann zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. 2015 heiratete sie den Good-Charlotte-Gitarristen Benji Madden, 2019 kam Tochter Raddix zur Welt, im März 2024 folgte Söhnchen Cardinal.


«Sunday Times»: Paul McCartney erster britischer Musik-Milliardär

LONDON: Ex-Beatle Paul McCartney ist nach Schätzungen der Zeitung «Sunday Times» der erste Musiker in Großbritannien mit einem Vermögen von mehr als einer Milliarde Pfund (1,17 Mrd. Euro). Der 81-Jährige habe 2023 von seiner Tour, der Wertsteigerung seines Backkatalogs und einer Beyoncé-Coverversion seines Songs «Blackbird» profitiert, berichtete das Blatt am Freitag. Außerdem wurden die beiden Compilation-Alben der Beatles mit 21 neu hinzugefügten Titeln erneut veröffentlicht. Schließlich veröffentlichte die berühmte Band mit «Now And Then» ihre vermutlich letzte Aufnahme. Damit habe das Vermögen von Sir Paul im Vergleich zum Vorjahr um 50 Millionen Pfund auf nun eine Milliarde zugelegt, schätzte die Zeitung.


Stars der TV-Serie «Parlament» werben für die Europawahl

BERLIN: Schauspieler der Fernsehserie «Parlament» werben auf ironische Weise für die Europawahl am 9. Juni. In einem der YouTube-Clips werden die beiden Serienfiguren Gesine (Martina Eitner-Acheampong) und Martin (Johann von Bülow) gefragt, womit sie sich bei ihrer Arbeit im EU-Parlament beschäftigen. Dabei wird ihnen vom nicht sichtbaren Fragesteller nahegelegt, dass sie dort untätig wären. Nachdem sie diverse Themen aufzählen, entgegnet der Fragesteller angelehnt an eine Szene aus dem Filmklassiker «Das Leben des Brian»: «Aber abgesehen von den Fischen, der Freizügigkeit, der Wissenschaft, der Nahrung, der Umwelt und dem Bankensystem - was zum Teufel machen die? Gar nichts.» Im zweiten Clip zählt Gesine auffallend schlechte Gründe auf, warum sie nicht wählen gehen wird. Am Ende beider Clips wird eingeblendet: «9. Juni 2024 Europawahl».


Warum Franz Rogowski in wenigen deutschen Filmen spielt

CANNES: Franz Rogowski ist einer der wenigen deutschen Schauspieler mit internationaler Karriere. Doch er würde auch gerne wieder in seinem Heimatland arbeiten, sagte der 38-Jährige am Freitag in Cannes. «Es ist keine bewusste Entscheidung, dass ich international arbeite», sagte er. «Es ist schwer, interessante Stücke zu finden, interessante Texte, allgemein einen interessanten Kopf, der mit anderen Dingen arbeitet als nur mit einer Kopie der Realität. Ich denke, das Einzige, was ich tue, ist, dass ich Drehbücher lese und versuche, solche zu finden, mit denen ich mich identifizieren kann und an die ich glaube. Irgendwie hat es sich so ergeben, dass ich in den letzten drei Jahren in fünf oder sechs verschiedenen Sprachen gearbeitet habe und nie in Deutschland. Aber die Wahrheit ist, ich würde gerne aufwachen und einfach zur Arbeit gehen und abends nach Hause kommen. Ich warte nur noch auf das richtige Drehbuch.»


Barry Keoghan: «Ich finde nicht, dass ich tanzen kann»

CANNES: Eine Tanzszene von Barry Keoghan (31) im Film «Saltburn» hat Kultstatus unter Filmfans erreicht - doch der irische Schauspieler ist nicht überzeugt, sich besonders gut bewegen zu können. «Ich finde nicht, dass ich tanzen kann», sagte er am Freitag in Cannes. Bei den Filmfestspielen ist Keoghan im Wettbewerbsfilm «Bird» der Regisseurin Andrea Arnold zu sehen. In «Saltburn» tanzt Keoghans Figur zum Lied «Murder on the Dancefloor» nackt durch ein Anwesen. Der Song von Sophie Ellis-Bextor aus dem Jahr 2001 trendete anschließend und landete wieder in den Charts. In «Bird» wird an einer Stelle ironisch Bezug darauf genommen. Auch in diesem Film tanzt er einige Male. «Ich denke, das Schöne am Tanzen auf der Leinwand ist die Anstrengung, es zu versuchen», sagte Keoghan.


Hüftgold begrüßt Mallorcas Alkohol-Regeln: «Gibt zu viele Idioten»

BERLIN: Ballermann-Star Ikke Hüftgold (47) begrüßt das Verbot von öffentlichem Trinken in den Partyzonen Mallorcas. «Das ist konsequent und lange überfällig. Ich habe dafür sehr großes Verständnis und hoffe, dass es in aller Schärfe durchgeführt wird», sagte er dem Portal t-online. Auch die Anwohner freuten sich, wenn die Gelage nach drinnen verlegt würden. «Man darf natürlich nicht alles tot reglementieren. Aber man kann es in einen Rahmen packen, mit dem alle gut leben können.» Die Mengen an Alkohol, die schon vor den Clubs und Bars getrunken würden, seien zum Problem geworden: «Es gibt einfach zu viele Idioten, die den Strand wie einen Schweinestall hinterlassen ? und das liegt eben am Alkohol», sagte Hüftgold (bürgerlich Matthias Distel).


Mark Forster glaubt an die Kraft der Fußball-EM

KÖLN: Popsänger Mark Forster («Chöre», «194 Länder») glaubt, dass die Heim-EM im Sommer die Gesellschaft wieder ein wenig zusammenführen könne. «Wenn man einfach mal kurz den Kopf ausschalten, sich vier Wochen über Tore freuen und das zusammen mit seinen Freunden aus ganz Europa feiern kann, dann kann das etwas Gutes bewirken», sagte der 41-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Seinen neuen Song «Wenn du mich rufst» hat er für die EM-Berichterstattung der ARD geschrieben. Er solle Zusammenhalt und Optimismus beschwören. Forster, Fan des Pokalfinalisten 1. FC Kaiserslautern, glaubt fest daran, dass der Sommer von einem kollektiven Fußballerlebnis geprägt sein wird. «Es gibt dieses absurde EM-Gefühl, das dann immer auf einmal auftaucht. Mit der Kadernominierung geht es jetzt langsam los und es wird immer stärker. Und zwei Tage vor dem ersten Spiel ist man wieder mittendrin. Das ist total geil, auch, dass es allen so geht.»


Jessica Biel und Justin Timberlake setzen auf Videoanrufe

LOS ANGELES: US-Schauspielerin Jessica Biel (42) und ihr Ehemann, US-Sänger und Schauspieler Justin Timberlake (43), kommunizieren auch oft über Videochats. Gerade wenn beide wegen ihrer vollen Terminkalender voneinander getrennt seien, komme ihnen die Technologie zugute, sagte sie in der US-Talkshow «The View» am Donnerstag (Ortszeit). Dies sei auch jetzt während Timberlakes Tournee der Fall. Kommunikation in einer Beziehung sei ein ständiger Prozess. «Es ist ein ständiger Versuch, ein Gleichgewicht und die Zeit zu finden, uns zu verbinden», sagte sie. Auch wenn dies während der Tournee schwierig sei, zeigte sich Biel überzeugt: «Wir werden es durchstehen.» Das Paar ist seit 2012 verheiratet und hat zwei Söhne.


Lied «Ich schaff? das schon» hilft Rolf Zuckowski auf der Bühne

HAMBURG: Liedermacher Rolf Zuckowski macht sich mit seinem Song «Ich schaff? das schon» hin und wieder selbst Mut. «Seit einigen Jahren habe ich es im Kopf, wenn ich auf der Bühne stehe», sagte der 77-Jährige der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (NOZ, online: Freitag). «Das sind meistens nur noch kleine Gastspiele zu sozial-kulturellen Anlässen. Wenn ich dann Lieder singe, die ich lange nicht gesungen habe, muss ich mich anstrengen, um nicht die Nerven zu verlieren.» Er übe vor diesen kleinen Auftritten heute mehr als früher für große Konzerte. «Ich schaff? das schon» sei fast immer im Programm und betreffe dann auch ihn selbst, sagte Zuckowski, dessen Kinderlieder Generationen geprägt haben.


Schauspieler Tony Leung wird Jury-Präsident des Filmfestivals Tokio

TOKIO: Tony Leung ist einer der größten Stars des asiatischen Kinos. Dem Schauspieler wird jetzt eine besondere Ehre zuteil.

Der mehrfach ausgezeichnete chinesische Schauspieler Tony Leung wird beim Filmfestival Tokio in diesem Jahr Jury-Präsident des internationalen Wettbewerbs sein. Das gaben die Organisatoren des Tokyo International Film Festival (TIFF) am Freitag bekannt. Leung, der eine «glänzende Karriere als einer der weltweit von Kritikern am meisten gefeierten und international bewunderten asiatischen Schauspieler» vorweise, habe in der Vergangenheit schon einige Male an TIFF teilgenommen, wurde der Festival-Vorsitzende Ando Hiroyasu zitiert. Er habe viele Fans in Japan.

Er fühle sich enorm geehrt, dieses Jahr im Jury-Team zu sein, sagte der 61-jährige Schauspieler. Leung gilt als einer der Stars des Hongkong-Kinos. Unter anderem wurde er im Jahr 2000 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes für seine Rolle in dem Film «In the Mood for Love» des Regisseurs Wong Kar-Wai als bester männlicher Darsteller ausgezeichnet. Die 37. Ausgabe des TIFF findet vom 28. Oktober bis zum 6. November statt.


Vicky Krieps in neuem Film von Jim Jarmusch

CANNES: Die luxemburgisch-deutsche Schauspielerin Vicky Krieps baut ihre internationale Karriere weiter aus. Die 40-Jährige spielt im neuen Film von Jim Jarmusch mit, wie das Magazin «Hollywood Reporter» aus Cannes berichtete, wo derzeit die Filmfestspiele stattfinden. Krieps («Ingeborg Bachmann ? Reise in die Wüste») hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Star der europäischen Filmszene entwickelt. Für Jarmusch arbeitet sie nun mit den Hollywoodstars Adam Driver und Cate Blanchett zusammen. Der neue Film soll «Father Mother Sister Brother» heißen, wie der «Hollywood Reporter» unter Bezugnahme auf die Produktionsfirma Match Factory schrieb. Das Werk soll aus drei Teilen bestehen und von der Beziehung verschiedener Menschen zu ihren Eltern handeln.


Israelischer Sender: «Zurschaustellung von Hass» gegen ESC-Kandidatin

LONDON/MALMÖ: Nach dem Eurovision Song Contest (ESC) hat die israelische Delegation «eine beispiellose Zurschaustellung des Hasses» gegen Israel und die Kandidatin Eden Golan seitens anderer Teilnehmer kritisiert. Golan war bei ihren Auftritten in Malmö ausgepfiffen worden. Manche Bühnen-Acts wie Bambie Thug aus Irland hatten sich im Vorfeld wegen des israelischen Vorgehens im Gazastreifen wiederholt mit scharfen Worten für den Ausschluss Israels starkgemacht. Vor der Veranstaltungshalle kam es zu antiisraelischen Protesten.

«Dieses Jahr hat sich die israelische Delegation enormem Druck und einer beispiellosen Zurschaustellung des Hasses ausgesetzt gesehen, besonders von anderen Delegationen und Künstlern, öffentlich und kollektiv, allein aufgrund der Tatsache, dass wir Israelis sind und dort waren», teilte der übertragende israelische Fernsehsender Kan der britischen Nachrichtenagentur PA mit.

Dennoch habe sich die israelische Delegation würde- und respektvoll gegenüber anderen Künstlern verhalten. «Trotz der unmöglichen Herausforderungen meisterte Eden Golan die Aufgabe bewundernswert und erntete Respekt, und die vom europäischen Publikum erhaltenen Punkte sprechen für sich. Wir könnten nicht stolzer auf das Ergebnis sein», hieß es weiter. Die 20-jährige Golan hatte mit «Hurricane» - in dem unausgesprochene Trauer über das Hamas-Massaker am 7. Oktober anklingt - den fünften Platz belegt. Hätte nur das Fernsehpublikum Europas abgestimmt, wäre sie Zweite geworden. Die Experten-Jurys der ESC-Nationen hatten ihren Auftritt schwächer bewertet.

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