Neues aus der Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
Foto: Pixabay/Gerd Altmann

Indische Milliardärs-Familie lädt zur Mega-Party mit Bill Gates

NEU-DELHI: Was haben Microsoft-Gründer Bill Gates, Meta-Chef Mark Zuckerberg und Ex-US-Präsidententochter Ivanka Trump gemeinsam? Sie alle stehen auf der Gästeliste der Vor-Hochzeitsfeier für den Sohn des indischen Multimilliardärs Mukesh Ambani (66). In Indien dominiert das Thema seit Tagen. Zu der dreitägigen Feier der Superlative ist auch Bollywood-Superstar Shah Rukh Khan geladen, wie örtliche Medien mit Bildern und Videos der ankommenden Gäste am Freitag berichteten. Für Unterhaltung sorgt Sängerin Rihanna. Mukesh Ambani gilt als einer der reichsten Menschen Asiens.

Die eigentliche Hochzeit von Anant Ambani (28) und seiner Verlobten Radhika Merchant (29), die ebenfalls aus einer reichen und bekannten Familie stammt, soll zwar erst Mitte des Jahres stattfinden. Aber die jetzigen Vor-Hochzeits-Feierlichkeiten sollen schon einmal so üppig wie möglich sein. Denn viele Inder - egal ob reich oder arm - feiern ihre Hochzeiten gerne so ausgiebig wie möglich.

Die Mega-Party findet im Heimatbundesstaat Gujarat der Ambani-Familie statt. Der Vater des Bräutigams ist Chef und Hauptanteilseigner des Energie-, Textilien- und Mobilfunk-Konglomerats Reliance Industries. Im Jamnagar in Gujarat lässt der Milliardär im Kontext der Feierlichkeiten auch 51.000 Einwohner Gratis-Essen zukommen und lässt hinduistische Tempel bauen, wie es hieß. Zu den Feierlichkeiten mit den reichen Gästen gehöre unter anderem ein Besuch bei der Tierrettungsstation von Reliance mit Elefanten und Tigern, wie örtliche Medien berichteten.

Mukesh Ambani organisierte bereits für seine zwei älteren Kinder große Prunk-Hochzeiten: 2018 etwa hatte Tochter Isha den Sohn eines anderen Milliardärs geheiratet. Über Ausgaben von bis zu 100 Millionen US-Dollar wurde damals spekuliert. Damals trat bei der Vor-Hochzeitsparty US-Sängerin Beyoncé auf und zwei Ex-Außenminister der USA, Hillary Clinton und John Kerry, tanzten mit Bollywood-Superstar Shah Rukh Khan zu indischen Film-Hits.


Runnicles ist designierter Chefdirigent der Dresdner Philharmonie

DRESDEN: Sir Donald Runnicles ist nun auch offiziell designierter Chefdirigent der Dresdner Philharmonie. Nach einem einstimmigen Votum des Stadtrates unterschrieb der 69 Jahre alte Brite am Freitag im Konzertsaal des Kulturpalastes Dresden seinen Vertrag.

«Es ist nicht nur eine große Ehre, vor der Dresdner Philharmonie zu stehen, sondern auch eine echte Freude», sagte der renommierte Künstler. Schon bei seiner ersten Arbeit mit den Dresdnern Ende 2022 habe er gespürt, dass er fantastisch mit dem Orchester zusammenarbeiten und auch sich selbst treu bleiben kann. Runnicles tritt sein Amt mit Beginn der Saison 2025/2026 an. Er löst Marek Janowski (85) ab, dessen Vertrag im Sommer 2023 auslief.

Derzeit ist Sir Donald Runnicles noch Generalmusikdirektor der Deutschen Oper in Berlin. Den Posten will er 2026 abgeben. Nach Angaben von Philharmonie-Intendantin Frauke Roth sind pro Saison 22 Auftritte Runnicles mit dem städtischen Orchester von Dresden vertraglich fixiert, auch Tourneen und CD-Aufnahmen. Bereits zur Saisoneröffnung 2024/2025 soll er als designierter Chef am Pult des Orchesters stehen. Mit Vorgänger Janowski möchte die Philharmonie im Herbst noch eine Asientour nachholen. Sie sollte eigentlich schon 2020 stattfinden, wurde dann aber ein Opfer der Corona-Pandemie.


Komiker Bernd Stelter geht nach Sturz an Krücken (Foto-Archiv)

KÖLN: Komiker und Entertainer Bernd Stelter ist nach einem Sturz vorerst auf Krücken angewiesen. «Es gab da eine Stufe, die ich nicht gesehen habe, und so bin ich ins Leere getreten», berichtete der 62-Jährige am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Das Ergebnis: ein nicht kompletter Achillessehnen-Abriss. «Da hab' ich jetzt erst mal sechs Wochen Ruhe.» Karneval ist gerade vorbei und Stelters nächste Tournee hat noch nicht angefangen. Sie beginnt im April, Titel: «Reg' dich nicht auf, gibt nur Falten!» Genau das tue er jetzt, sagte er. Einen Auftritt vor ausverkauftem Saal noch am selben Abend in Herscheid absolvierte er allerdings noch wie geplant. «Da habe ich allerdings auch noch nicht geahnt, dass das ein Achillessehnen-Abriss ist.» Immerhin sei das Programm gut angekommen, es sei eine Vorpremiere für seine neue Tournee gewesen. Über den Sturz hatte der «Express» berichtet.


«Rust»-Prozess: Regieassistent sagt unter Tränen aus

SANTA FE: Der frühere Regieassistent David Halls hat in einer emotionalen Zeugenaussage beschrieben, wie die Kamerafrau Halyna Hutchins durch einen Schuss bei einer Probe auf dem Set des Westerns «Rust» ums Leben kam. In dem laufenden Strafprozess gegen die wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed in Santa Fe (US-Bundesstaat New Mexico) sagte Halls am Donnerstag (Ortszeit) aus. Er habe ganz in der Nähe von Hutchins gestanden, als Hauptdarsteller Alec Baldwin die Waffe bediente, sagte Halls. Er sei zu der am Boden liegenden Kamerafrau geeilt und habe sie gefragt, wie sie sich fühle. Sie sagte, sie spüre ihre Beine nicht mehr, gab Halls unter Tränen zu Protokoll. Bei dem Vorfall im Oktober 2021 auf der Bonanza Creek Ranch war die 42-Jährige tödlich verletzt worden. Ein Prozess gegen Baldwin wegen fahrlässiger Tötung ist für Juli geplant.


Steinmeier gratuliert Uschi Glas zum 80. (Foto-Archiv)

MÜNCHEN: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Uschi Glas zum 80. Geburtstag gratuliert. «Wie schade, dass das Wort «Lebenswerk» in der deutschen Sprache üblicherweise nur im Singular verwendet wird, denn der reicht nicht aus, um die große Anzahl der Filme zu erfassen, in denen Sie mitgespielt haben», schrieb er der Schauspielerin, die an diesem Samstag ihren runden Geburtstag feiert. Steinmeier dankte ihr auch für ihr «großes und vielfältiges ehrenamtliches Engagement» mit ihrem Verein BrotZeit und als Schirmherrin der Deutschen Stiftung Patientenschutz. «Ihre Arbeit bleibt ein Hoffnungszeichen für Gerechtigkeit und gelebte Humanität und ein Beispiel dafür, wie viel Gutes ein einzelner Mensch in unserer Welt bewirken kann.»


Regierungschef Schottlands und Frau erwarten nach Fehlgeburten Kind

EDINBURGH: Schottlands Regierungschef Humza Yousaf erwartet Nachwuchs - nach mehreren Fehlgeburten seiner Frau. Der 38-Jährige wäre damit im Sommer der erste Regierungschef des Landes, der während seiner Amtszeit Vater wird. «First Minister» Yousaf teilte am Freitag mit, dass seine Ehefrau Nadia El-Nakla im Juli ein Kind erwarte. Das Paar hat bereits ein vierjähriges Mädchen, El-Nakla zudem eine 14 Jahre alte Tochter aus einer früheren Beziehung. Das Paar hatte offen über vier Fehlgeburten berichtet - zwei vor der Geburt der kleinen Tochter und zwei seitdem.

«Ich dachte, 2024 wird ein ruhiges Jahr - warum also nicht ein Baby bekommen», schrieb Yousaf bei der Online-Plattform X (früher Twitter) und bedankte sich für die Glückwünsche. «Wir sind alle sehr gespannt auf den Neuzugang, besonders Maya und Amal!»

Ob Yousaf dann ebenso Elternzeit nehmen wird wie seine Wirtschaftsministerin Màiri McAllan, die im Sommer Mutter wird, war zunächst nicht bekannt. Er ist seit Ende März 2023 schottischer Regierungschef - als jüngster Amtsinhaber und erster Muslim.


Irlands Präsident nach Unwohlsein in Krankenhaus eingeliefert

DUBLIN: Irlands Präsident Michael D. Higgins ist vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 82-Jährige werde zur Beobachtung seines Blutdrucks übers Wochenende in der Klinik bleiben, teilte die Präsidialkanzlei in Dublin am Freitagnachmittag mit. Er werde zu Beginn der neuen Woche in seinen Amtssitz Áras an Uachtaráin zurückkehren.

Zuvor war bekanntgeworden, dass sich der Staatschef unwohl gefühlt habe und deshalb am Donnerstagabend für vorsorgliche Tests ins Krankenhaus gebracht worden war. Higgins sei zunächst an seinem Amtssitz untersucht worden, dabei seien keine unmittelbaren Probleme festgestellt worden. Man habe sich aber entschieden, im Krankenhaus weitere Tests durchzuführen.

Die ersten Ergebnisse seien positiv gewesen, hieß es in der Mitteilung. Der Präsident sei bester Dinge und habe sich beim medizinischen Personal für die Betreuung bedankt. Higgins ist seit 2011 das Staatsoberhaupt des EU-Mitglieds Republik Irland. Das Amt hat eine repräsentative Funktion.


Fast vier Jahre Haft für iranischen Grammy-Preisträger

TEHERAN: Der iranische Grammy-Preisträger Scherwin Hadschipur ist nach eigenen Angaben zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Zudem sei ein zweijähriges Ausreiseverbot verhängt worden, teilte der 26 Jahre alte Sänger am Freitag auf seiner Instagram-Seite mit. Ein Gericht ordnete demnach zudem an, dass der Sänger Musik über «Amerikas Verbrechen gegen die Menschlichkeit» produzieren muss. Die Justiz habe ihm vorgeworfen, «Musik gegen das System» geschaffen und sich mit «gegnerischen und antirevolutionären Gruppen» zusammengeschlossen zu haben. Von offiziellen Stellen gab es zunächst keine Berichte über das Urteil.

Hadschipur hatte während der Protestwelle im Herbst 2022 Millionen Menschen weltweit mit seiner Ballade «Baraye» («Für») berührt. Darin gab der Künstler den Menschen, die damals im Iran gegen die repressive Politik auf die Straße gingen, eine Stimme. Kurz nach Veröffentlichung wurde der Sänger festgenommen und musste sich - wahrscheinlich unter massiver Einschüchterung - dafür entschuldigen. Vor rund einem Jahr wurde das Lied mit einem Grammy ausgezeichnet. Im Januar veröffentlichte Hadschipur erstmals nach «Baraye» wieder einen neuen, kritischen Song.

Im Herbst 2022 hatte der Tod der jungen Kurdin Jina Mahsa Amini die bislang schwersten Proteste in der Geschichte der Islamischen Republik ausgelöst. Monatelang gingen vor allem junge Menschen auf die Straßen, um gegen das islamische Herrschaftssystem zu demonstrieren. Amini war nach einem mutmaßlich gewaltsamen Zusammenstoß mit den berüchtigten Sittenwächtern ins Koma gefallen und kurz darauf verstorben. Der Staat reagierte mit äußerster Härte.


Eugene Levy: Reiselust ist nicht in meiner DNA (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Der kanadische Schauspieler Eugene Levy («Schitt's Creek») hat wenig Lust, zu reisen. «Ich habe diesen Drang einfach nicht», erklärte der 77-Jährige dem Moderator Jimmy Kimmel. «Wenn du mich fragst: «In welches Land auf der Welt würdest du unbedingt reisen wollen?» würde ich sagen: Es gibt kein Land, in das ich unbedingt reisen will. Es gibt keinen einzigen Ort, den ich wirklich sehen muss.» In der Dokuserie «The Reluctant Traveler», deren zweite Staffel am 8. März bei AppleTV+ erscheint, bereist Levy Länder wie Finnland, Italien oder Japan. Für diese Serie habe er auch gern neue Orte kennengelernt, sagte der Emmy-Preisträger. Aber er definiere sich nicht als reiselustig. Solche Menschen hätten in seinen Augen «ein gewisses Maß an Neugierde» und «zumindest eine Spur von Abenteuerlust» in sich. «Das ist nicht in meiner DNA.»


«We Will Rave»: Österreichs Kaleen setzt für den ESC auf «Vollgas»

WIEN: Österreich will beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) Partystimmung verbreiten. Sängerin Kaleen präsentierte am Freitag im Radiosender Ö3 ihre schnelle Eurodance-Nummer «We Will Rave», mit der sie Anfang Mai in Malmö antritt. «Ich habe die Möglichkeit, alles, was ich liebe, in diese Performance einzubringen und zusammen mit dem Publikum Vollgas zu geben», sagte die 29-jährige Musikerin und Tänzerin über den pulsierenden Song mit Techno-Anklängen.

Beim Song Contest 2023 setzte Österreich mit dem Lied «Who the Hell is Edgar?» auf feministische Kritik an der Musikindustrie. Das Duo Teya & Salena belegte damit in Liverpool den 15. Platz. Für Malmö hat Kaleen vor allem positives Lebensgefühl im Gepäck. «Mein Ziel ist es, anderen Kraft zu geben, das Leben zu umarmen und sich in der Musik zu verlieren», sagte die Künstlerin, die eigentlich Marie-Sophie Kreissl heißt.

«When the darkness hits and we can't be saved, we ram-di-dam-dam-dam, we will rave», singt Kaleen. («Wenn es dunkel wird und keine Rettung gibt, dann ram-di-dam-dam raven wir.») Ihr ESC-Beitrag stammt unter anderen von zwei skandinavischen Songschreibern, die bereits für ESC-Siege gesorgt haben: Jimmy Thörnfeldt arbeitete an «Tattoo» mit, mit dem die Schwedin Loreen voriges Jahr die meisten Punkte holte. Thomas Stengaard gehörte zum Team hinter «Only Teardrops». Die Dänin Emmelie de Forest sang sich damit 2013 an die Spitze des Song Contests. Steengard war auch an den deutschen Beiträgen «You Never Walk Alone» von Michael Schulte (2018) und «Sister» von Sisters (2019) beteiligt.


Künstlerin Tacita Dean erhält Preis für deutsch-britisches Engagement

LONDON: Tacita Dean (58) wird die zweite Preisträgerin des deutsch-britischen Freundship Award und folgt damit auf Fußballtrainer Jürgen Klopp. Die britische Künstlerin setze sich poetisch mit dem Sein, der Zeit und der Vergänglichkeit auseinander und bewege damit Menschen in ihrer Heimat Großbritannien ebenso wie in ihrer Wahlheimat Deutschland, sagte der Präsident der Britischen Handelskammer in Deutschland (BCCG), Michael Schmidt.

Die BCCG hatte den Freundship Award - ein Wortspiel aus dem deutschen «Freundschaft» und dem englischen «friendship» - gemeinsam mit der britischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen und würdigt damit das Engagement für die besonderen Beziehungen und die Freundschaft zwischen beiden Ländern. Dean lebt auch in Berlin, wo sie ein Studio hat. 2009 erhielt sie den Kurt-Schwitters-Preis. Klopp, der noch bis Saisonende den englischen Traditionsverein FC Liverpool trainiert, hatte die Auszeichnung bei der Premiere 2021 erhalten.

Die Preisverleihung soll am 13. März stattfinden, wie die BCCG und die Botschaft am Freitag mitteilten. Der sogenannte Lifetime Award geht posthum an die Ende 2022 gestorbene britische Modeikone Vivienne Westwood. Beide Frauen stünden «für Kunst und Kultur, die Förderung junger Menschen und vor allem Nachhaltigkeit», sagte Jurysprecher John Kampfner.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.