Neues aus der Promiwelt am Freitag

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Enttäuschte Kaulitz-Zwillinge: Überraschungen bei «The Voice»

BERLIN: Favoritensterben bei «The Voice of Germany»: In einem dramatischen und hochklassigen Halbfinale der Sat.1-Musikshow sind der irische Sänger Ronan Keating (46) und Moderator Giovanni Zarrella (45) als Gewinner hervorgegangen. Enttäuschte Gesichter gab es am späten Freitagabend dagegen bei ihren jüngeren Kollegen Bill und Tom Kaulitz (34), sowie Rapperin Shirin David (28).

Im Team der Tokio-Hotel-Zwillinge, die mit fünf Talenten in die Liveshow gegangen waren, setzte sich einzig Malou Lovis Kreyelkamp (24) aus Köln beim Zuschauervoting durch. David brachte von vier Kandidaten nur Joy Esquivias (26) aus Mannheim ins Finale.

Mit Rocker Egon Herrnleben (40) aus Bamberg und der in Österreich lebenden Emely Myles (33) hat Keating noch zwei Chancen auf den Sieg. Zarrella konnte sein einzig verbliebendes Talent, Desirey Sarpong Agyemang (21) aus Duisburg, in die finale Show retten und sein Glück kaum fassen.

Im «Voice»-Finale am kommenden Freitag treten unter anderem Nico Santos, James Blunt und Emeli Sandé als Gaststars auf.


Ex-Kinderstar Macaulay Culkin mit Hollywood-Stern geehrt

LOS ANGELES: Der frühere Kinderstar Macaulay Culkin (43, «Kevin - Allein zu Haus») ist in Hollywood mit einer Sternenplakette geehrt worden. Der Schauspieler enthüllte am Freitag (Ortszeit) den 2765. Stern auf dem berühmten «Walk of Fame». Als Gastrednerinnen waren Catherine O'Hara (69, «Schitt's Creek») und Natasha Lyonne (44, «Irresistible - Unwiderstehlich») eingeladen.

O'Hara spielte in dem Komödienhit «Kevin - Allein zu Haus» die Filmmutter des kleinen Titelheldens Kevin, der von seinen Eltern bei einer Weihnachtsreise versehentlich zu Hause vergessen wird. Der Film, in dem Kevin zwei Einbrechern auf kreative Weise das Handwerk legt, war 1990 ein großer Erfolg und machte Culkin zum Kinderstar. Chris Columbus führte nach dem Drehbuch von John Hughes Regie. Der Regisseur war auch bei der Fortsetzung «Kevin - Allein in New York» (1992) wieder an Bord.

Culkin posierte bei der Zeremonie mit seiner Partnerin, Schauspielerin Brenda Song (35, «The Social Network»), und ihren gemeinsamen kleinen Söhnen Dakota und Carson vor Fotografen und Zuschauern. Auch Paris Jackson (25), die Tochter von Popstar Michael Jackson (1958-2009), war dabei. Culkin ist ihr Patenonkel.


Chile wird Buchmessen-Ehrengast 2027

FRANKFURT/MAIN: Chile wird Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse 2027. Wie die Buchmesse mitteilte, unterzeichneten Buchmesse-Direktor Juergen Boos und Chiles Kulturministerin Carolina Arredondo Marzán an diesem Freitag in Santiago den offiziellen Ehrengast-Vertrag. Chiles Verlagsszene sei lebendig und jung, erklärte Boos. Zudem gebe es bekannte Schriftsteller wie Pablo Neruda, Isabel Allende und Roberto Bolaño. «Auch chilenische Buchillustrationen, die international mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt wurden, werden im Mittelpunkt stehen», erklärte Boos.

Ehrengastauftritte auf der Frankfurter Buchmesse gibt es seit 1976. Ein Ziel ist es, die Anzahl der Übersetzungen aus dem Gastland ins Deutsche zu steigern. Kommendes Jahr ist Italien Gastland. 2024 ist die Messe vom 16. bis 20. Oktober geplant.


Ski und Orden - Norwegens Prinz Sverre Magnus feiert Volljährigkeit

OSLO: Der norwegische Prinz Sverre Magnus hat bereits vor seinem 18. Geburtstag am Sonntag die ersten Geschenke erhalten. Sein Großvater König Harald V. (86) verlieh dem Sohn von Kronprinz Haakon das Großkreuz des St.-Olav-Ordens, wie das Königshaus am Freitag mitteilte. Außerdem erhielt Sverre Magnus eine Trachtenjacke, an der Königin Sonja mitgestickt hatte. Die Regierung steuerte ein Paar Ski bei. Finanzminister Trygve Slagsvold Vedum unterbrach dafür extra die Haushaltsverhandlungen. Der zum Klimagipfel in Dubai abgereiste Regierungschef Jonas Gahr Støre richtete aus, er wünsche viele schöne Skitouren.

Sverre Magnus wurde am 3. Dezember 2005 geboren und ist nach seinem Vater (50) und seiner Schwester Ingrid Alexandra (19) die Nummer drei in der norwegischen Thronfolge. Offiziell feierte die Familie seine Volljährigkeit mit einem Festessen am Freitag, zu dem Verwandte, Paten, Jugendorganisationen und offizielle Vertreter eingeladen waren, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete. «Es wärmt mir das Herz, heute so viele Menschen in Tracht hier zu sehen», sagte Königin Sonja, unterbrach sich und sah zu ihrem Mann hinüber, der als einziges Mitglied der Königsfamilie im Anzug erschienen war. «Fast alle», fügte die 86-Jährige hinzu.

Seinen eigentlichen Geburtstag wollte Sverre Magnus am Sonntag privat feiern. Der Königspalast wollte sich dazu nicht weiter äußern.


Charts: «Atemlos durch die Nacht» erstmals auf Platz eins

BADEN-BADEN: Zehn Jahre nach seinem Erscheinen hat es Helene Fischers Hit «Atemlos durch die Nacht» in einer Neufassung erstmals auf Platz eins der deutschen Single-Charts geschafft. Dies teilte GfK Entertainment am Freitag mit. Die Schlagersängerin hat den Song zum Jubiläum gemeinsam mit Rapperin Shirin David neu aufgenommen. Der 2013 veröffentlichte Schlager-Klassiker war laut GfK Entertainment zwar mit 118 Wochen einer der erfolgreichsten Charthits überhaupt, schaffte es bisher aber maximal auf Platz drei.

Auf den nächsten Plätzen der Single-Charts weihnachtet es bereits sehr: Wham! stehen mit ihrem Evergreen «Last Christmas» auf Rang zwei, dahinter schließen sich Mariah Careys «All I Want For Christmas Is You» (Platz drei) und Shakin' Stevens' «Merry Christmas Everyone» (fünf) an. Den besten Neueinstieg schafft Yakary («Sonnenbank.mp3», vier).

In den Album-Charts übernimmt Casper mit «nur liebe, immer.» die Spitze. Es ist bereits das sechste Nummer-eins-Album des Rappers, wie GfK Entertainment berichtete. Die Rolling Stones («Hackney Diamonds») verbessern sich von sechs auf zwei. Dritter ist Kontra K («Die Hoffnung klaut mir niemand») vor seiner Rap-Kollegin Badmómzjay («Survival Mode», vier) und der südkoreanischen Boygroup Stray-Kids («Rock-Star», fünf).


Dirigent und Putin-Freund Gergijew übernimmt Bolschoi-Theater

MOSKAU: Der international bekannte und mit Kremlchef Wladimir Putin befreundete Dirigent Waleri Gergijew übernimmt die Leitung des weltberühmten Bolschoi Theaters ins Moskau. Der 70-Jährige sei für die Dauer von fünf Jahren zum Generaldirektor des größten russischen Staatstheaters ernannt worden, teilte Regierungschef Michail Mischustin am Freitag in Moskau mit. Gergijew leitet auch das ebenfalls wegen seiner Gastspiele international bekannte Mariinski Theater in St. Petersburg, der Heimatstadt Putins. Er ist auch Gründer mehrerer Festivals.

Im vorigen Jahr musste Gergijew als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker abtreten, weil er sich nicht von Putins Krieg gegen die Ukraine distanziert hatte. Nach der Mitteilung der Regierung wurde der bisherige Generaldirektor des Bolschoi Theaters, Wladimir Urin, auf eigenen Wunsch von seinem Posten entbunden. Er galt im Gegensatz zu Gergijew als Gegner des Krieges gegen die Ukraine.

Bei einer Vorstellung Gergijews im Bolschoi Theater am Freitag wies die Regierung Befürchtungen zurück, das Moskauer und das St. Petersburger Theater könnten zusammengelegt werden. «Das wird nicht passieren. Das Bolschoi und das Mariinski werden weiter bestehen wie sie bisher existiert haben», sagte Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa.

Der 76-jährige Urin hatte das Theater mit der größten Ballettkompanie der Welt und der international renommierten Opern- und Konzertsparte seit 2013 geführt. Urin hatte sich im vergangenen Jahr mit anderen Kulturschaffenden in einem offenen Brief gegen den Krieg in der Ukraine ausgesprochen. Medien hatten zuletzt berichtet, dass Putin selbst auf Entlassung Urins bestanden habe. Offiziell hieß es, Urin habe selbst um seine Entlassung gebeten.


(Die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

BERLIN: Ihr traditionelles Silvesterkonzert übertragen die Berliner Philharmoniker am 31. Dezember in rund 350 europäische Kinos. Unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko hat sich das international renommierte Orchester dafür ein Programm mit Werken von Richard Wagner (1813-1883) vorgenommen. Im Zentrum steht dabei mit dem ersten Akt der «Walküre» einer der wenigen von - wenn auch inzestuöser - Liebe beherrschten Teile in Wagners rund 16 Stunden umfassendem «Ring des Nibelungen». Für die Gesangsrollen sind nach Angaben vom Freitag Tenor Jonas Kaufmann als Siegmund, die Sopranistin Vida Mikneviciute als Sieglinde und der Bass Georg Zeppenfeld als Hunding dabei. Live aus der Philharmonie Berlin in die Kinosäle in Deutschland und zehn weiteren Ländern kommen zudem Ouvertüre und «Der Venusberg» aus Wagners «Tannhäuser».


Zurückgezogenes Royals-Buch: Empörung über Autor in Großbritannien

LONDON: In Großbritannien nimmt die Empörung über den Autor eines neuen Royals-Buchs zu. Die niederländische Übersetzung von «Endgame» war zurückgezogen worden, weil dort die Namen von zwei britischen Royals genannt wurden, die sich laut Herzogin Meghan besorgt über die Hautfarbe ihrer künftigen Kinder geäußert hatten. Die Zeitung «Mirror» zitierte am Freitag aus Palastquellen, die Royal Family sei in Empörung vereint. «Es wird vollständig und eindeutig bestritten, dass alles, was die beiden öffentlich genannten Personen gesagt haben, auf rassistische Weise gesagt wurde oder auch nur als solche angesehen werden könnte», hieß es. Dem Blatt zufolge behält sich der Palast juristische Schritte gegen Autor Omid Scobie vor.


(Foto-Archiv)

BERLIN: «Gute Zeiten, schlechte Zeiten»-Star Wolfgang Bahro hat sich nach RTL-Angaben beim Ballspielen verletzt und spielt seine Serienrolle nun auf Krücken weiter. «Mit dem rechten Bein trat ich nach dem Ball, mit dem linken rutschte ich auf nassem Laub nach hinten», sagte er laut Mitteilung des Senders RTL vom Freitag. Dabei habe er sich den Oberschenkelknochen gebrochen. Der Unfall sei auch in das Serienskript eingebaut worden. «Gerner hat sich bei einem Auslandsaufenthalt verletzt und kommt so zurück nach Berlin», sagte der 63-Jährige. Trotz des rund fünfwöchigen Ausfalls blickt der Schauspieler positiv in die Zukunft. «Ich bin guter Dinge, denn von Tag zu Tag wird alles besser, und ich bin heilfroh, dass ich mittlerweile wieder drehen kann.»


(Foto-Archiv - die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

LOS ANGELES/NEW YORK: Der deutsche Schauspieler Franz Rogowski (37, «Undine») hat in den USA eine Auszeichnungen erhalten und damit seine Chancen im laufenden Trophäen-Wettbewerb ausgebaut. Der New Yorker Filmkritiker-Verband NYFCC (New York Film Critics Circle) kürte Rogowski für seine Rolle in dem Beziehungsdrama «Passages» zum besten Hauptdarsteller. Die Gewinner in zwölf Filmkategorien wurden am Donnerstag (Ortszeit) bekannt gegeben. Im vorigen Jahr holte Colin Farrell («The Banshees of Inisherin») diesen Preis und wurde später auch für einen Hauptdarsteller-Oscar nominiert. Die Trophäen des 1935 gegründeten Kritikerverbands NYFCC zählen mit zu den ersten der vielen Filmpreis-Verleihungen in den kommenden Monaten.


Echt: Streamingerfolg nach Doku (Foto-Archiv und Foto-aktuell vom 30.11.)

BIELEFELD: Mehr als 20 Jahre nach ihrer Trennung feiert die frühere Teenieband Echt einen unerwarteten Erfolg bei den Streamingdiensten. Die offiziellen Chartermittler der GfK Entertainment verzeichneten innerhalb einer Woche einen Anstieg von 147 Prozent bei den Streamingzahlen der Echt-Songs. Grund ist vermutlich die dreiteilige Doku «ECHT - Unsere Jugend», die seit dem 23. November in der ARD-Mediathek verfügbar ist. «Echt wurden also seit Ausstrahlung der Doku mehr als doppelt so häufig gestreamt wie zuvor», erklärte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur. Das sei ein überraschend starker Anstieg. «Das freut mich natürlich total, wenn Leute dadurch auch die Musik wieder hören oder vielleicht ja sogar entdecken», sagte der frühere Frontmann Kim Frank (41) der dpa am Rande der «1Live-Krone» in Bielefeld. «Das Wichtigste: Ich bin immernoch stolz auf die Musik. Ich finde, sie ist gut gealtert.»

US-Kritiker küren Franz Rogowski zum besten Schauspieler


Marina Abramovic bringt Galapublikum zum Schweigen

BERLIN: Bei der 25. «Men of the Year»-Gala der deutschen «GQ» hat die legendäre Performance-Künstlerin Marina Abramovic den Saal in Berlin zum Innehalten und Schweigen gebracht. Nachdem die als «Art Icon» Ausgezeichnete am späten Donnerstagabend ein Ständchen zu ihrem 77. Geburtstag bekommen hatte, hielt sie eine Rede, in der sie auf die Missstände und Kriege in der Welt hinwies. Alles, was man dazu sage, insbesondere zu Israel und dem Gaza-Krieg, könne schnell falsch interpretiert werden. Sie forderte das Publikum, das beim Gala-Dinner an langen Tafeln saß, zum andächtigen Schweigen auf. Jeder solle die Personen neben sich an der Schulter anfassen und still nur an Liebe für die Mitmenschen und den Planeten denken. Die gut 200 Gäste in der Eventlocation The Tunnel gehorchten. Eine ganze Minute war es in dem eben noch quirligen Raum ganz still.


Rückkehr zu den Anfängen: Beatrice Egli wird Jurorin bei «DSDS»

KÖLN: Schlagersängerin Beatrice Egli kehrt gut zehn Jahre nach ihrem Sieg in der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» zurück - diesmal als Jurorin. Die 35-Jährige werde bei der Staffel im Frühjahr neben Dieter Bohlen (69) und Pietro Lombardi (31) in der Jury sitzen, schrieb der Sender am Freitag. Den vierten Platz besetzt Rapperin und Influencerin Loredana (28). Mit Egli war 2013 zum ersten Mal eine Künstlerin mit deutschem Schlager in der Castingshow erfolgreich. «Die Sendung ist und bleibt für immer der Ursprung meiner Karriere. Es ist wie Heimkommen!», sagte die Schweizerin. Mit ihrem Auftritt als Jurorin wolle sie dem Team und den Zuschauern nun etwas zurückgeben. «Ich bin neugierig auf die Stimmen Deutschlands.» Die Kandidaten für die TV-Show werden im Vorfeld bei einer deutschlandweiten Castingtour ausgesucht. Das erste Casting findet am 16. Dezember in Köln statt.


(Foto-aktuell - die Meldung lief auch im Ressort Kultur)

BIELEFELD: Drei «1Live-Kronen» für einen Künstler an einem Abend - das gab es noch nie und das muss gefeiert werden: Ski Aggu ist der große Gewinner bei der diesjährigen Verleihung der begehrten Musikpreise. Schon nach der zweiten Ehrung an diesem Donnerstagabend im Bielefelder Lokschuppen gab es für ihn kein Halten mehr: «Verfolgt eure Ziele, verfolgt eure Träume. Ich habs geschafft, ihr könnt es auch schaffen», rief der Musiker im Astronauten-Outfit seinen Fans zu, bevor er die Krone in die Luft werfend von der Bühne tanzte. Der Rapper mit der Skibrille und Vokuhila-Frisur ist von den Hörerinnen und Hörern der jungen WDR-Welle nicht nur zum besten Newcomer gewählt worden. Gemeinsam mit der Rap-Crew 01099 wurde er außerdem für den Hip-Hop-Hit «Anders» ausgezeichnet. Auch in der Kategorie «Bester Song» gewann Ski Aggu - mit dem Partyhit «Friesenjung», den er gemeinsam mit Otto Waalkes und Joost auch performte.


Leute kompakt

König Charles mahnt zum Handeln gegen Klimawandel (Foto-aktuell - die Meldung lief auch im Ressort Politik)

DUBAI: König Charles III. (75) hat die Teilnehmer der Weltklimakonferenz zum raschen Handeln gegen den Klimawandel gemahnt. Die Hoffnung der Welt ruhe auf den Staats- und Regierungschefs, sagte der britische Monarch am Freitag in Dubai. Er hoffe, dass die COP28 ein «kritischer Wendepunkt hin zu echten Transformationsmaßnahmen» sein werde. «Die Erde gehört nicht uns, wir gehören der Erde», sagte Charles. Der Monarch warnte vor Gleichgültigkeit. «Rekorde werden mittlerweile so häufig gebrochen, dass wir womöglich immun werden dagegen, was sie uns eigentlich sagen», sagte Charles mit Blick auf Angaben von Forschern zu immer wärmeren Temperaturen. «Wir führen ein riesiges, beängstigendes Experiment durch, bei dem wir jeden ökologischen Zustand auf einmal verändern, und zwar in einem Tempo, das die Fähigkeit der Natur, damit umzugehen, bei weitem übersteigt.»

«1Live-Krone»-Verleihung: Ski Aggu feiert dreimal


Berliner Philharmoniker streamen Silvesterkonzert in 350 Kinos

BERLIN: Ihr traditionelles Silvesterkonzert übertragen die Berliner Philharmoniker am 31. Dezember in rund 350 europäische Kinos. Unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko hat sich das international renommierte Orchester dafür ein Programm mit Werken von Richard Wagner (1813-1883) vorgenommen.

Im Zentrum steht dabei mit dem ersten Akt der «Walküre» einer der wenigen von - wenn auch inzestuöser - Liebe beherrschten Teile in Wagners rund 16 Stunden umfassendem «Ring des Nibelungen». Für die Gesangsrollen sind nach Angaben vom Freitag Tenor Jonas Kaufmann als Siegmund, die Sopranistin Vida Mikneviciute als Sieglinde und der Bass Georg Zeppenfeld als Hunding dabei.

Live aus der Philharmonie Berlin in die Kinosäle in Deutschland und zehn weiteren Ländern kommen zudem Ouvertüre und «Der Venusberg» aus Wagners «Tannhäuser».


Tóibín erhält Würth-Preis für Europäische Literatur

KÜNZELSAU: Der irische Schriftsteller Colm Tóibín wird in Deutschland mit dem Würth-Preis für Europäische Literatur ausgezeichnet.

Er erhält die mit 25.000 Euro dotierte Ehrung der gleichnamigen Stiftung «für seine Kunst der Menschendarstellung in Roman und Erzählung sowie für die luziden Literaturinterpretationen seiner Essays und Vorlesungen», wie die Jury am Freitag in Künzelsau (Baden-Württemberg) mitteilte. Der Autor sei einer der großen europäischen Erzähler seiner Zeit. Tóibín gilt als einer der wichtigsten irischen Autoren der Gegenwart. Die Verleihung ist für Frühsommer 2024 geplant.

Tóibíns Roman «Brooklyn» wurde zu einem Oscar-nominierten Film adaptiert. Als Drehbuchautor verfasste er mit Volker Schlöndorff das Skript zu dem Spielfilm «Rückkehr nach Montauk». Zuletzt erschien der Roman «The Magician» («Der Zauberer»), worin er das Leben Thomas Manns nachzeichnet.


König Charles mahnt bei COP28 zum Handeln gegen Klimawandel

DUBAI: König Charles III. hat die Teilnehmer der Weltklimakonferenz zum raschen Handeln gegen den Klimawandel gemahnt. Die Hoffnung der Welt ruhe auf den Staats- und Regierungschefs, sagte der britische Monarch am Freitag in Dubai. Er hoffe, dass die COP28 ein «kritischer Wendepunkt hin zu echten Transformationsmaßnahmen» sein werde. «Die Erde gehört nicht uns, wir gehören der Erde», sagte Charles.

Der Monarch warnte vor Gleichgültigkeit. «Rekorde werden mittlerweile so häufig gebrochen, dass wir womöglich immun werden dagegen, was sie uns eigentlich sagen», sagte Charles mit Blick auf Angaben von Forschern zu immer wärmeren Temperaturen. «Wir führen ein riesiges, beängstigendes Experiment durch, bei dem wir jeden ökologischen Zustand auf einmal verändern, und zwar in einem Tempo, das die Fähigkeit der Natur, damit umzugehen, bei weitem übersteigt», sagte er.

Trotz einiger Fortschritte würden Warnzeichen des Klimawandels noch immer ignoriert, kritisierte der 75-Jährige. «Es wurden einige wichtige Fortschritte erzielt, aber es macht mir große Sorgen, dass wir so schrecklich vom Weg abgekommen sind.» Der Anteil von CO2 und Methan in der Atmosphäre habe enorm zugenommen. Dadurch entstünden verheerende Folgen für Lebensgrundlagen in der ganzen Welt.

Der König ist seit Jahrzehnten wegen seines Einsatzes für Umwelt und Natur bekannt. Er hatte noch als Thronfolger die COP21 in Paris 2015 eröffnet. Als König kann er sich aber nicht mehr so deutlich äußern wie zuvor, er ist zu strikter politischer Neutralität verpflichtet. Daher musste Charles vor wenigen Wochen umstrittene Pläne der konservativen britischen Regierung verkünden, die Öl- und Gasförderung in der Nordsee massiv auszuweiten.


Emily Blunt: Fans wollen meinen Mann mit einer Anderen sehen

LOS ANGELES: Hollywood-Schauspielerin Emily Blunt («Oppenheimer») erzählt, dass Fans der US-Sitcom «The Office» ihren Ehemann John Krasinski bis heute lieber mit seiner Kollegin aus der Serie zusammen sähen. «Weißt du, wie viele Menschen bis heute rufen «Ich wünschte, du wärst mit Pam zusammen», wenn ich neben ihm herlaufe?», fragte die 40-Jährige in einem Podcast des Magazins «Variety». Krasinski (44) spielte von 2005 bis 2013 in der Comedyserie «The Office» den Büro-Angestellten Jim, der mit seiner Kollegin Pam zusammenkommt. Auch zehn Jahre nach dem Serienfinale fragten Fans sie und ihren Mann in der Öffentlichkeit «Wo ist Pam?», schilderte Blunt. «Und ich entgegne: «Sie ist nicht hier!»» Pam-Darstellerin Jenna Fischer zähle aber zu ihren «liebsten Freunden», betonte die Britin. «Wir lieben Jenna.» Blunt und Krasinski sind seit 2010 verheiratet und haben zwei gemeinsame Töchter.


Tom Holland denkt über «Spider-Man»-Fortsetzung nach (Foto-Archiv)

LONDON: Schauspieler Tom Holland (27) würde nach eigenen Worten gerne ein viertes Mal Spider-Man spielen. «Ich kann nur sagen, dass wir bereits Gespräche darüber geführt haben, wie eine vierte Version meiner Figur aussehen könnte», zitierte das Branchenmagazin «Collider» den Briten, der bereits in drei Filmen den Marvel-Superhelden alias Peter Parker gespielt hatte. «Spider-Man erweckt meinen Beschützerinstinkt», sagte Holland. Ein vierter Film müsse sich daher für die Figur lohnen. «Aber sollten wir das herausgefunden haben, wäre ich ein Narr, wenn ich den Anzug nicht wieder anziehen würde, denn ich verdanke Spider-Man alles.» Holland war erstmals 2016 als neuer Spider-Man zu sehen. Der dritte Teil, «Spider-Man: No Way Home», wurde 2021 zum Superhit, der weltweit 1,9 Milliarden Dollar einspielte.

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