Neues aus der Promiwelt am Donnerstag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Trump wirbt nach Verurteilung um Spenden: «Bin politischer Gefangener»

NEW YORK/WASHINGTON: Das Wahlkampfteam des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hat direkt nach dem Schuldspruch im New Yorker Schweigegeld-Prozess bei Anhängern um Spenden gebeten. «Ich bin ein politischer Gefangener», hieß es in einer E-Mail des Trump-Teams und auf der Spenden-Webseite des Republikaners. «Ich wurde gerade in einem manipulierten Hexenjagd-Prozess verurteilt: Ich habe nichts falsch gemacht», hieß es weiter. «Aber mit eurer Unterstützung in diesem Moment der Geschichte werden wir das Weiße Haus zurückgewinnen und Amerika wieder großartig machen.»

Auch das Wahlkampfteam von Trumps politischem Gegner, Amtsinhaber Joe Biden, rief seine Anhänger dazu auf, die Kreditkarten zu zücken. «Verurteilter Verbrecher oder nicht, Trump wird der republikanische Kandidat für das Präsidentenamt sein», schrieb das Team des Demokraten. Trump werde wegen des Schuldspruchs vermutlich Rekordsummen an Spenden einsammeln und könne dieses Geld dann für den Wahlkampf ausgeben. «Wenn ihr auf den perfekten Zeitpunkt gewartet habt, um eure erste Spende für die Wiederwahlkampagne von Joe Biden zu leisten, dann ist heute der richtige Tag dafür», hieß es weiter.

Trump war kurz zuvor im Prozess um die Verschleierung von Schweigegeld-Zahlungen an eine Pornodarstellerin in New York schuldig gesprochen worden. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Vereinigten Staaten, dass ein Ex-Präsident wegen einer Straftat verurteilt wurde. Der 77-jährige Republikaner wird aller Voraussicht nach bei der Präsidentenwahl im November gegen Biden (81) antreten.


Trump-Urteil: Dutzende Schaulustige vor Gerichtsgebäude, einige feiern

NEW YORK: Nach der Verurteilung von Ex-Präsident Donald Trump im Schweigegeld-Prozess haben sich Dutzende Schaulustige vor dem Gericht in New York versammelt. Einige von ihnen feierten am Donnerstag das Urteil, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur vor Ort beobachtete. So hielt eine Frau ein Schild mit der Aufschrift «Trump convicted» (Trump verurteilt) in die Höhe und tanzte, auf dem Schild eines Mannes stand «guilty» (schuldig) auf dem eines anderen «Lock him up» (sperrt ihn ein).

Andere Menschen lieferten sich hitzige Diskussionen mit Unterstützern von Trump. Auch zahlreiche Medienvertreter und ein Großaufgebot der Polizei waren anwesend. Der Park gegenüber des Gerichtsgebäudes war seit Beginn des Prozesses als - von der Polizei explizit ausgewiesener und bewachter - Versammlungsort für Schaulustige und Demonstranten genutzt worden.

Trump war am Donnerstag im Prozess um die Verschleierung von Schweigegeld-Zahlungen an eine Pornodarstellerin in New York schuldig gesprochen worden. Es ist das erste Mal in der amerikanischen Geschichte, dass ein Ex-Präsident wegen einer Straftat verurteilt wurde.


Biden nutzt Verurteilung Trumps zu Wahlaufruf

NEW YORK/WASHINGTON: US-Präsident Joe Biden hat die Verurteilung von Ex-Präsident Donald Trump im Schweigegeld-Prozess für einen Wahlaufruf und Werbung in eigener Sache genutzt. «Es gibt nur einen Weg, Donald Trump aus dem Oval Office herauszuhalten: An den Wahlurnen», schrieb der Demokrat auf seinem privaten X-Account am Donnerstag. «Spenden Sie noch heute für unsere Kampagne.»

Trump war kurz zuvor im Prozess um die Verschleierung von Schweigegeld-Zahlungen an eine Pornodarstellerin in New York schuldig gesprochen worden. Es ist das erste Mal in der amerikanischen Geschichte, dass ein Ex-Präsident wegen einer Straftat verurteilt wird. Der 77-Jährige ist Präsidentschaftsbewerber der Republikaner und tritt bei der Präsidentenwahl im November gegen den Demokraten Biden (81) an.

Bidens Wahlkampfteam teilte mit, der Prozess in New York habe gezeigt, dass niemand über dem Gesetz stehe. «Die Bedrohung, die Trump für unsere Demokratie darstellt, war noch nie so groß wie heute», warnte es in einer nach dem Urteil veröffentlichten Mitteilung. Eine zweite Amtszeit Trumps bedeute «Chaos».


Spitzen-Republikaner nach Verurteilung Trumps: «beschämender Tag»

NEW YORK/WASHINGTON: Der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hat die Verurteilung von Ex-Präsident Donald Trump im Schweigegeld-Prozess als «falsch» und «gefährlich» bezeichnet. «Heute ist ein beschämender Tag in der amerikanischen Geschichte», schrieb er am Donnerstag auf der Plattform X. Es habe sich um eine «politische Übung» gehandelt, keine juristische. Die Entscheidung sei ein weiterer Beweis dafür, dass die Demokraten vor nichts zurückschreckten, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen und ihre politischen Gegner zu vernichten, so Johnson weiter.

Trump war kurz zuvor im Prozess um die Verschleierung von Schweigegeld-Zahlungen an eine Pornodarstellerin in New York schuldig gesprochen worden. Es ist das erste Mal in der amerikanischen Geschichte, dass ein Ex-Präsident wegen einer Straftat verurteilt wird. Trump, der am Nachmittag im Gerichtssaal gelassen gewirkt hatte, nahm das Urteil äußerlich ungerührt hin.


(Meldung lief auch im Ressort Politik - Foto-Archiv)

HAMBURG: Udo Lindenberg (78) hat nach dem Rassismus-Eklat um ein Partyvideo auf Sylt davor gewarnt, Menschenverachtung zum Trend werden zu lassen. «Wir dürfen das nicht zulassen. Dass Rassismus sogar noch zum Partyhit wird, dass Menschenverachtung zum Trend wird», schrieb der Rockmusiker auf seinen Social-Media- Kanälen. «Und viele sagen immer noch: So schlimm ist das doch wirklich nicht. Es ist doch hier weit und breit kein neues Drittes Reich in Sicht.» Man müsse schon ziemlich blind sein, so Lindenberg. «Aber wir sind mehr, und wir sind lauter!!», schrieb er. «Also Faschos verpisst euch, keiner vermisst euch.» Dies ist eine Zeile aus seinem Song «Panik-Panther» (1992). Der Sänger postete auch ein Foto von sich, auf dem er den Mittelfinger zeigt.

TV-Koch Johann Lafer wollte Priester werden

BERLIN: Ganz andere Karrierepläne hatte Fernsehkoch Johann Lafer: Er wollte eigentlich Priester werden. Das verriet der 66-Jährige dem Radiosender rbb88.8 in der Sendung «100% Promi». «Ich habe in der katholischen Kirche die Liebe gefunden, die ich zu Hause nicht hatte. Diese dort erfahrene Fürsorge hat mich sehr berührt und dafür bin ich noch jeden Tag dankbar», sagte Lafer. Aus seinem Berufswunsch wurde aber aus wirtschaftlichen Gründen zu Hause nichts. In seinem Elternhaus habe Lafer zunächst wenig positive Emotionen erfahren - seine Suche nach Liebe sei jetzt immer noch sein «Erfolgsmotor». «Irgendwann hat mein Vater mal was von mir im Fernsehen gesehen und angefangen zu weinen», erzählte Lafer. «Erst da hat er verstanden und anerkannt, was ich überhaupt mache. Das hat mich zutiefst berührt. Daran sieht man, dass eben das ehrliche, herzliche Loben gefehlt hat.»


(Meldung lief auch im Ressort Sport - Foto-Archiv)

PALMA DE MALLORCA: Jürgen Klopp weiß nicht, was er nach seiner Fußball-Auszeit machen wird. Dass er etwas tun wird, ist aber klar. «Dass ich gar nicht mehr arbeite, ist ausgeschlossen. Aber dass ich im gleichen Rhythmus weitermache, in dem ich es bisher gemacht habe, das sehe ich im Moment auch nicht», sagte der 56-Jährige in einem Podcast von «Willipedia». Klopp hatte sich in diesem Monat zum Ende der Saison in der englischen Premier League nach überaus erfolgreichen neun Jahren als Trainer vom FC Liverpool verabschiedet. Zuvor hatte er Borussia Dortmund und Mainz 05 trainiert. «Trainer ist Trainer. Und das machst du mit allem, was du hast, oder gar nicht. So verstehe ich das», meinte er weiter.

Udo Lindenberg zu Sylt: Menschenverachtung darf nicht Trend werden


Oberhausen wird Hollywood - Komparsen für Anne Hathaway gesucht

(Meldung lief auch im Ressort Kultur - Foto-Archiv)

KÖLN: Ein Hauch von Hollywood im Ruhrgebiet: Für Dreharbeiten mit Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway («Der Teufel trägt Prada») in Oberhausen werden etwa 2000 Komparsen gesucht. Die Aufnahmen für die deutsch-amerikanische Produktion «Mother Mary» finden im Juli statt, wie die Agentur Eick & Weber («Tribute von Panem») der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das Psychodrama mit Mysteryelementen erzählt die Geschichte des fiktiven Popstars Mother Mary, der für spektakuläre Bühnenshows und eine treu ergebene Fan-Gemeinde bekannt ist. In Oberhausen werden Szenen eines großen Popkonzerts und einer Gala-Veranstaltung gedreht. Die Komparsen können ein bis sieben Tage dabei sein. Bewerben kann man sich in einem offenen, kostenlosen Online-Casting bis zum 3. Juli unter www.hollywood-casting.de.

Nicole Kidman zerstörte aus Wut Tür mit Stein

LOS ANGELES: Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman (56) hatte eigenen Worten zufolge während des Drehs der Drama-Serie «Big Little Lies» zu viele aufgestaute Emotionen. Sie habe einen Stein durch eine Tür, durch die sie wollte und die verschlossen war, geworfen, gestand die Australierin Kolleginnen wie Jodie Foster und Jennifer Aniston in einem Gespräch des US-Magazins «The Hollywood Reporter». «Ich habe das ganze Ding zerstört. Es hat ein Vermögen gekostet», erklärte Kidman. «Das hatte ich noch nie in meinem Leben getan.» Am «Big Little Lies»-Set habe sie danach erklärt, «etwas sauer» gewesen zu sein. Dennoch habe «die Show weitergehen» müssen, weshalb sie sich keine Auszeit genommen habe. «Und oft sind es sechs Monate mit 12-, 14-Stunden-Tagen, und man hat wirklich keine Zeit, um zu sagen: «Ich muss mich um mich selbst kümmern.»» In der HBO-Serie «Big Little Lies» spielt Kidman eine Ehefrau, die unter einem gewalttätigen Mann leidet.

Camila Cabello: Bin heute mehr im Frieden mit Ablehnung

LOS ANGELES: Popsängerin Camila Cabello kann eigenen Worten zufolge heute Ablehnung besser akzeptieren als früher. «Wenn man so jung ist, will man nur Akzeptanz und Liebe, und man kann nicht verstehen, wenn man nicht gemocht wird», schilderte die heute 27-Jährige, die vor zwölf Jahren als Teil der damaligen Girlgroup Fifth Harmony bekannt wurde, dem US-Magazin «Billboard». Sie habe negative Reaktionen der Menschen damals persönlich genommen und das Gefühl gehabt, «etwas falsch zu machen», erklärte die «Havana»-Sängerin. «Wenn man älter wird, merkt man, dass die Reaktionen der Leute nichts mit einem selbst zu tun haben, und man muss es nicht mehr so persönlich nehmen und sich davon beeinflussen lassen», erklärte Cabello. «Ich bin heute viel mehr im Frieden damit.» Die kubanisch-US-amerikanische Sängerin veröffentlicht am 28. Juni ihr neues Album «C,XOXO».

Klopp: «Dass ich gar nicht mehr arbeite, ist ausgeschlossen»


Camila Cabello: Bin heute mehr im Frieden mit Ablehnung

LOS ANGELES: Die Pop-Sängerin suchte früher die Fehler bei sich selbst, wenn jemand sie nicht mochte, erzählt Cabello im Interview. Heute blickt sie anders auf Ablehnung durch manche Menschen.

Popsängerin Camila Cabello kann eigenen Worten zufolge heute Ablehnung besser akzeptieren als früher. «Wenn man so jung ist, will man nur Akzeptanz und Liebe, und man kann nicht verstehen, wenn man nicht gemocht wird», schilderte die heute 27-Jährige, die vor zwölf Jahren als Teil der damaligen Girlgroup Fifth Harmony bekannt wurde, dem US-Magazin «Billboard». Sie habe negative Reaktionen der Menschen damals persönlich genommen und das Gefühl gehabt, «etwas falsch zu machen», erklärte die «Havana»-Sängerin.

«Wenn man älter wird, merkt man, dass die Reaktionen der Leute nichts mit einem selbst zu tun haben, und man muss es nicht mehr so persönlich nehmen und sich davon beeinflussen lassen», erklärte Cabello. «Ich bin heute viel mehr im Frieden damit.» Die kubanisch-US-amerikanische Sängerin veröffentlicht am 28. Juni ihr neues Album «C,XOXO».

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