Neues aus der Promiwelt am Donnerstag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Trump-Anwalt setzt Kronzeuge Cohen unter Druck

NEW YORK: ? Der Anwalt von Donald Trump hat den Kronzeugen im Schweigegeld-Prozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten wegen vergangener Falschaussagen unter Druck gesetzt und seine Glaubwürdigkeit infrage gestellt. Verteidiger Todd Blanche befragte Trumps ehemaligen persönlichen Anwalt Michael Cohen am Donnerstag in New York zu dessen wiederholten Lügen unter anderem in einer Anhörung des US-Kongresses, bei der Cohen wie vor Gericht unter Eid stand. Zudem spielte er Mitschnitte aus Cohens Podcast ab, in denen der ehemalige Trump-Vertraute seinem Ex-Boss Rache schwor, wie im Gerichtssaal anwesende Medien übereinstimmend berichteten.

In dem Prozess geht es um die Anschuldigung, Trump habe seine Aussichten auf einen Erfolg bei der Präsidentschaftswahl 2016 durch die Zahlung von 130.000 Dollar an Pornostar Stormy Daniels verbessern wollen, damit diese nicht wegen eines angeblichen One-Night-Stands mit Trump an die Öffentlichkeit geht.

Zwar war die von keiner Seite bestrittene Transaktion selbst nicht illegal. Der heute 77-Jährige soll aber bei der Erstattung des von Cohen ausgelegten Betrags Unterlagen manipuliert haben, um den wahren Grund der Zahlung zu verbergen. Aus Sicht der Anklage handelte es sich deshalb um illegale Wahlkampffinanzierung. Trump hat in diesem ersten Strafprozess gegen einen Ex-Präsidenten in der US-Geschichte auf nicht schuldig plädiert.


Berichte: Star-Besetzung für «Fantastic Four» wächst an

LOS ANGELES: Die Star-Besetzung für den lange geplanten «Fantastic Four»-Film aus dem Marvel-Comic-Universum wächst weiter an. Die US-Schauspielerin Natasha Lyonne (45), bekannt aus Filmen und Serien wie «Irresistible ? Unwiderstehlich», «Orange Is The New Black» und «Matrjoschka», soll in dem Superheldenfilm eine Rolle übernehmen, wie US-Branchenblätter am Mittwoch (Ortszeit) berichteten. «Variety» zufolge sind Details über ihren Auftritt aber bisher nicht bekannt. Der «Hollywood Reporter» berichtete zudem, dass der britische Schauspieler Ralph Ineson den Bösewicht Galactus verkörpern soll. Auch Julia Garner, Paul Walter-Hauser und John Malkovich sollen an Bord sein. Im Februar hatte Marvel Studios die Kernbesetzung mit Pedro Pascal, Vanessa Kirby, Ebon Moss-Bachrach und Joseph Quinn bekannt gegeben. Der Film unter der Regie von Matt Shakman («WandaVision») soll im Juli 2025 in die Kinos kommen.


England-Trainer Southgate lernt für EM deutsche Wörter

BERLIN: Englands Nationaltrainer Gareth Southgate bereitet sich auch mit einem privaten Sprachkurs auf die Fußball-EM vor. «Es wäre mir peinlich gewesen, nach Deutschland zu reisen und nicht in der Lage zu sein, ein paar Wörter aufzuschnappen und die Leute im Hotel zu begrüßen», sagte der 53-Jährige der «Süddeutschen Zeitung». Er habe sich 70 Tage lang mithilfe einer App zum Erlernen von Sprachen Deutsch-Grundkenntnisse angeeignet, ließ Southgate wissen. Ein Auslöser für sein Interesse an deutschen Vokabeln sei ein Besuch im EM-Hotel der Engländer in Blankenhain in Thüringen gewesen. «Als wir unser Quartier besichtigt haben, konnte ich beim Abendessen nur «Entschuldigung» sagen. Ich möchte ein guter Botschafter für die Engländer in Deutschland sein», erklärte der frühere Nationalspieler.


Anya Taylor-Joy bringt Hollywood-Glamour nach Cannes

CANNES: Die amerikanisch-britische Schauspielerin Anya Taylor-Joy schätzt subtile Liebesgeschichten in Filmen. So eine verkörpert sie ihrer Ansicht nach in «Furiosa: A Mad Max Saga», dem neuen Blockbuster von George Miller. «Es gibt so viele verschiedene Arten von Liebe auf der Welt», sagte die 28-Jährige, die mit der Serie «Das Damengambit» berühmt wurde, am Donnerstag in Cannes. Im fünften Teil der «Mad Max»-Reihe verbündet sich ihre Figur Furiosa mit einem Kämpfer (Tom Burke), der die gleichen Ideale wie sie teilt. Das Publikum sieht, wie die beiden sich langsam annähern, ohne dass es je zu einer Kuss- oder Sex-Szene kommt. Der Kinostart von «Furiosa: A Mad Max Saga» ist am 23. Mai. Taylor-Joy brachte zur Premiere bei den Filmfestspielen nostalgischen Hollywood-Glamour nach Cannes. Am Donnerstag trug sie eine Strass-besetzte Kopfbedeckung mit langen Glitzer-Fransen im Stil der 1920er Jahre. Zur Premiere hatte sie in einem trägerlosen, glitzernden Retro-Kleid mit weit schwingendem Rock die Blicke auf sich gezogen. Sie posierte lange für Fans und Fotografen - und streckte auf dem roten Teppich auch ein paar Mal die Zunge heraus.


Joko und Klaas nutzen Sendezeit als Werbung für Europawahl

BERLIN: Die beiden Entertainer Joko und Klaas haben ihre im Wettkampf gewonnene Viertelstunde Sendezeit für eine eindringliche Warnung vor dem Ende der Europäischen Union (EU) genutzt. Knapp einen Monat vor der Europawahl schilderten mehrere Expertinnen und Experten aus Politik- und Wirtschaftswissenschaft zur besten Sendezeit auf ProSieben ein mögliches Untergangsszenario der EU. Eine Künstliche Intelligenz (KI) bebilderte bei der Aktion am Mittwochabend die durchweg negativen Voraussagen für den Fall, dass sich die EU auflöst: angefangen mit geschlossenen Grenzen und Marktturbulenzen über drastische Arbeitsplatzverluste und die Schwächung der deutschen Wirtschaft bis hin zu einem Siegeszug von Demagogen und Nationalisten, der nur Mächten wie China in die Hände spielen würde.


Avril Lavigne: Ich würde mich daten

LOS ANGELES: Die kanadische Sängerin Avril Lavigne («Complicated») lobt sich selbst als potenzielle Partnerin. «Ich bin verdammt fantastisch», sagte die 39-Jährige im «Call Her Daddy»-Podcast. «Ich würde mit mir ausgehen.» Sie sei eine tolle Köchin und habe etwa Freude daran, das Haus zu dekorieren. Sie sei mehr der Typ für ernsthaft gemeinte Beziehungen als nur für unverbindliche Dates, führte die Kanadierin aus. Ob sie derzeit in einer Beziehung ist, beantwortete sie nicht. Allgemein empfehle sie aber, sich einen zuverlässigen Partner zu suchen. «Denn wenn man das nicht hat, wird man sich in der Beziehung nie geerdet fühlen, und man wird sich im Kreis drehen.»


Sophie Turner: Taylor Swift war nach Trennung meine «absolute Heldin»

LONDON: Die britische Schauspielerin Sophie Turner (28) hat eigenen Angaben zufolge nach ihrer Trennung von US-Sänger Joe Jonas (34) wertvolle Unterstützung von Popstar Taylor Swift (34) bekommen. «Taylor war für mich in diesem Jahr eine absolute Heldin», sagte Turner der britischen «Vogue». Die «Game of Thrones»-Schauspielerin und der «Sucker»-Sänger hatten vergangenen September nach vier Jahren Ehe ihre Trennung verkündet und sich danach einen wochenlangen Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Töchter geliefert. Swift datete Jonas kurze Zeit als 18-Jährige. Dem «Vogue»-Interview zufolge kontaktierte Turner auf der Suche nach einer Wohnung in New York die Popsängerin. Daraufhin habe Swift der Britin angeboten, mit den Töchtern bei ihr einzuziehen.

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