Neues aus der Promiwelt am Donnerstag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Amanda Seyfried bekommt andere Rollen, seit sie Mutter ist

BERLIN: Auf der Berlinale stellt sie ihren neuen Film vor, der in Stuttgart spielt.

US-Schauspielerin Amanda Seyfried («Mamma Mia») bekommt andere Rollen, seit sie Mutter geworden ist. «Es scheint so, dass ich, seitdem ich ein Baby zur Welt gebracht habe, nur noch Mütter gespielt habe», sagte die 38-jährige zweifache Mutter bei der Berlinale-Pressekonferenz zu ihrem neuen Film «Seven Veils». «Und das ist Hollywood für dich.» Das habe aber auch etwas Gutes: «Ich glaube, dass die Rollen, die ich bekomme, viel reicher und auf eine Art und Weise herausfordernd geworden sind, wie ich es früher in meiner Karriere nicht hatte.» Am Donnerstagabend feiert der Film internationale Premiere bei der Berlinale. Der kanadische Film wurde im Rahmen des Toronto-Filmfestivals bereits im vergangenen Jahr gezeigt.

Im Film geht es um eine Inszenierung der Oper «Salome» von Richard Strauss. Seyfried spielt die Theaterregisseurin Jeanine in der Hauptrolle. Als Spielort haben die Macher Stuttgart ausgewählt. «Es musste Stuttgart sein, weil sich das Wort lustig anhört», sagte der Regisseur Atom Egoyan, der vor 21 Jahren Jurypräsident der Berlinale war. «Und ich mache nicht einmal Witze.»


Trauer um Gründer der deutschen Band City: Fritz Puppel ist tot

BERLIN: Fritz Puppel, einer der Gründer der deutschen Band City, ist tot. Er sei bereits am 10. Februar unerwartet im Alter von 79 Jahren gestorben, sagte City-Sänger Toni Krahl am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Puppel hatte City 1972 zusammen mit Klaus Selmke (1950-2020) in der DDR gegründet und war bis zur Band-Auflösung 50 Jahre später Mitglied der Gruppe. City - bekannt etwa für Hits wie «Wand an Wand», «Mir wird kalt dabei» oder «Am Fenster» - zählte zu den erfolgreichsten Bands der DDR und war auch bereits zur damaligen Zeit im nicht-sozialistischen Ausland bekannt. In den Hitparaden waren die Musiker regelmäßig vertreten. Nach dem Mauerfall kehrte der Erfolg nach einer Pause wieder zurück.


Nürnberger Schauspieldirektor Gloger geht ans Wiener Volkstheater

WIEN: Jan Philipp Gloger, der Schauspieldirektor des Staatstheaters Nürnberg, wird nächstes Jahr die Leitung des Wiener Volkstheaters übernehmen. Der Stiftungsvorstand der Wiener Bühne, Wolfgang Geyer, gab die Entscheidung für die Jahre von 2025 bis 2030 am Donnerstag bekannt. Gloger habe die Findungskommission mit seinen Plänen überzeugt, ein «breites künstlerisches Spektrum» an theatralischen Formen zu präsentieren. Es gehe darum, das Volkstheater «noch breitenwirksamer, nahbarer und noch fröhlicher» aufzustellen.

«Ich fühle mich wirklich am richtigen Ort, in der richtigen Stadt», sagte Gloger. Er wolle gerade an einem Haus, das sich Volkstheater nenne, die Breitenwirksamkeit erhöhen und Publikum mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen ansprechen, sagte der 43-Jährige weiter.

Theater- und Opernregisseur Gloger folgt auf Kay Voges, der ab dem Herbst 2025 die Intendanz am Schauspiel Köln übernimmt. Unter Voges' Leitung hat sich das Volkstheater seit 2020 als Ort progressiver und politischer Theaterkunst positioniert.


Neues aus der Promiwelt am Donnerstag

Hollywood nominiert Drehbücher - «Barbie» und «Oppenheimer» im Rennen (Foto-Archiv)

LOS ANGELES: Die Gesellschaftssatire «Barbie» und das Historiendrama «Oppenheimer» sind für die diesjährigen Auszeichnungen von Hollywoods Drehbuchautoren nominiert. Der Verband Writers Guild of America (WGA) gab die Auswahl der Kandidaten in mehreren Sparten am Mittwoch (Ortszeit) bekannt. Die Trophäen sollen am 14. April bei Feiern in New York und Los Angeles vergeben werden. In der Kategorie Original-Drehbuch wetteifern mit «Barbie» die Drehbücher für die Filme «Air - Der große Wurf», «The Holdovers», «May December» und «Past Lives». Um den Preis für das beste adaptierte Drehbuch konkurrieren mit «Oppenheimer» die Filmvorlagen von «American Fiction», «Are You There God? It's Me, Margaret», «Killers of the Flower Moon» und «Nyad». Oft decken sich die WGA-Preisträger mit den Oscar-Gewinnern. Im vergangenen Jahr etwa holten die WGA-Gewinner für Original-Drehbuch («Everything Everywhere All At Once») und adaptiertes Drehbuch («Women Talking») auch die entsprechenden Oscars.


Neues aus der Promiwelt am Donnerstag

Sängerin Balbina mit neuer Musik: Hommage an die digitale Apathie (Foto-Handout)

BERLIN: Sie tourt mit Herbert Grönemeyer, tritt in der Elbphilharmonie auf, setzt sich politisch für Musikschaffende ein - und bringt jetzt neue Musik heraus: An diesem Freitag (23. Februar) erscheint eine neue Single der Sängerin Balbina. Der Song mit dem Titel «Das Gefühl ist tot» sei eine Hommage an die digitale Apathie, sagt die 40-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. «Alles, was ich beobachte, texte, formuliere, inszeniere, ist ein Versuch, die Gegenwart einzufangen», betont sie. Von Februar an sollen jeden Monat acht Songs veröffentlicht werden, bis im Herbst ihr fünftes Album «Infinity Tunes - Klänge der Unendlichkeit» erscheinen wird. «Oftmals leben wir, als seien wir unsterblich, wir planen Jahre im Voraus und merken nicht mal, wie schön der Sonnenuntergang gerade ist», sagt Balbina. Dabei sei der Mensch vergänglich, nur seine Erinnerungen scheinen unendlich zu sein, erklärt sie. «Vielleicht ist die Unendlichkeit eine Erinnerung, die bleibt.»


«Für immer Frühling»-Sängerin Soffie: Song entstand zwischen den Jahren

MANNHEIM: Der aktuelle Demokratiebewegungsohrwurm «Für immer Frühling» der Newcomerin Soffie ist nach Angaben der Sängerin zwischen den Jahren ohne Kalkül entstanden. «Die Grundidee entstand in den ruhigen Tagen zwischen Weihnachten und Silvester 2023», sagte die 24-Jährige dem «Mannheimer Morgen». Eigentlich habe sie ihre Sehnsucht nach dem Sommer ausdrücken wollen. «Dann ist mir aber aufgefallen, dass mir der Sommer zu heiß ist. Deswegen der Frühling.» Einen konkreten politischen Anlass habe es beim Schreiben nicht gegeben, tritt Soffie (mit zwei F als Sängerin) Spekulationen entgegen, sie habe gezielt einen Soundtrack zur neuen Bewegung gegen rechts liefern wollen. «Vom kurzen Social-Media-Clip zur deutschlandweiten Anti-AfD-Hymne», beschrieben die Ermittler der Offiziellen Deutschen Charts neulich das Lied. Der Song der Popakademie-Studentin Sofie Aspacher, die laut «Mannheimer Morgen» aus der Region um Backnang kommt, stieg vor bald drei Wochen in den Charts auf Platz 17 ein und kletterte dann auf Platz 15.


«Törööö!»: Neuer Sprecher für Benjamin Blümchen (Foto aktuell)

BERLIN: Hörspiel-Held Benjamin Blümchen hat eine neue Stimme. Matti Klemm (48) wird ab 22. März erstmals als der sprechende Elefant zu hören sein, der für sein fröhliches «Törööö» bekannt ist. Das teilte das Hörspiel-Label Kiddinx der Deutschen Presse-Agentur mit. «Mit der Rolle als Benjamin Blümchen geht für mich ein Traum in Erfüllung, den ich nicht einmal zu träumen gewagt hätte», wird Klemm zitiert. «Benjamin ist seit Jahrzehnten eine liebevolle Institution nicht nur in den Kinderzimmern dieses Landes und ich freue mich unglaublich, in diese Rolle zu schlüpfen und ihn nun mit meiner Stimme weiter klingen zu lassen.» Matti Klemm ist eine feste Größe als Synchronsprecher. Kinogänger kennen ihn als deutsche Stimme des Oscar-Preisträgers Mahershala Ali («Green Book - Eine besondere Freundschaft») oder des Actionhelden Jason Momoa («Aquaman»).


«Game of Thrones»-Star Emilia Clarke für Engagement ausgezeichnet

LONDON: Prinz William hat «Game of Thrones»-Star Emilia Clarke (37) und ihre Mutter Jennifer Clarke für ihr Engagement für Menschen mit Gehirnverletzungen ausgezeichnet. Die beiden wurden am Mittwoch auf Schloss Windsor zu Mitgliedern des Ordens des Britischen Empire ernannt und erhielten einen Orden. In einem Instagram-Video auf dem Account des britischen Thronfolgers sagte Emilia Clarke: «Eine solche Auszeichnung zu erhalten, ist wirklich das Sahnehäubchen auf dem Kuchen.» Die britische Schauspielerin spielte in der Fantasy-Saga «Game of Thrones» (2011-2019) die Drachenkönigin Daenerys Targaryen. Nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel 2011 wurde bei ihr ein Aneurysma im Kopf entdeckt - eine mit Blut gefüllte Aussackung einer Arterie. Über ihre gesundheitlichen Probleme und die zwei lebensrettenden Hirnoperationen hatte Clarke im März 2019 öffentlich gesprochen.


Schleswig-Holstein Musik Festival widmet sich Musikmetropole Venedig

KIEL: Das Musikfestival 2024 kehrt im Juli zurück. Nach der britischen Metropole London steht dieses Jahr das italienische Venedig im Mittelpunkt.

Die Musikmetropole Venedig steht im Mittelpunkt des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals (SHMF) vom 6. Juli bis zum 1. September. Das gab Festivalintendant Christian Kuhnt am Donnerstag bekannt. Venedig sei eine Stadt, die in der Vergangenheit lebt und für die Musikgeschichte bahnbrechend war.

Insgesamt sind in diesem Jahr 203 Konzerte, 5 «Musikfeste auf dem Lande» und 2 Kindermusikfeste in 120 Spielstätten geplant. Die Konzerte finden an 71 Orten in Schleswig-Holstein, Dänemark, Hamburg und im Norden von Niedersachsen statt. Eröffnet wird das Festival mit Gustav Mahlers Fünfter Sinfonie.

Der vom Stiftungsrat genehmigte Haushalt für das Festival beläuft sich auf rund 12 Millionen Euro, davon übernimmt das Land Schleswig-Holstein gut 1,2 Millionen Euro.


Nürnberger Schauspieldirektor Gloger geht ans Wiener Volkstheater

WIEN: Jan Philipp Gloger, der Schauspieldirektor des Staatstheaters Nürnberg, wird schon ab der kommenden Saison die Leitung des Wiener Volkstheaters übernehmen. Der Stiftungsvorstand der Wiener Bühne, Wolfgang Geyer, gab die Entscheidung für die Jahre von 2025 bis 2030 am Donnerstag bekannt. Gloger habe die Findungskommission mit seinen Plänen überzeugt, ein «breites künstlerisches Spektrum» an theatralischen Formen zu präsentieren. Es gehe darum, das Volkstheater «noch breitenwirksamer, nahbarer und noch fröhlicher» aufzustellen.

«Ich fühle mich wirklich am richtigen Ort, in der richtigen Stadt», sagte Gloger. Er wolle gerade an einem Haus, das sich Volkstheater nenne, die Breitenwirksamkeit erhöhen und Publikum mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen ansprechen, sagte der 43-Jährige weiter.

Theater- und Opernregisseur Gloger folgt auf Kay Voges, der ab dem Herbst die Intendanz am Schauspiel Köln übernimmt. Unter Voges' Leitung hat sich das Volkstheater seit 2020 als Ort progressiver und politischer Theaterkunst positioniert.


«Game of Thrones»-Star Emilia Clarke für Engagement ausgezeichnet

LONDON: In der Fantasy-Saga «Game of Thrones» spielte Clarke die Drachenkönigin Daenerys Targaryen. Nun wurde sie für ihren Einsatz für Menschen mit Hirnverletzungen auf Schloss Windsor ausgezeichnet.

Prinz William hat «Game of Thrones»-Star Emilia Clarke (37) und ihre Mutter Jennifer Clarke für ihr Engagement für Menschen mit Gehirnverletzungen ausgezeichnet. Die beiden wurden am Mittwoch auf Schloss Windsor zu Mitgliedern des Ordens des Britischen Empire ernannt und erhielten einen Orden. In einem Instagram-Video auf dem Account des britischen Thronfolgers sagte Emilia Clarke: «Eine solche Auszeichnung zu erhalten, ist wirklich das Sahnehäubchen auf dem Kuchen.»

Die britische Schauspielerin spielte in der Fantasy-Saga «Game of Thrones» (2011-2019) die Drachenkönigin Daenerys Targaryen. Nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel 2011 wurde bei ihr ein Aneurysma im Kopf entdeckt - eine mit Blut gefüllte Aussackung einer Arterie. Über ihre gesundheitlichen Probleme und die zwei lebensrettenden Hirnoperationen hatte Clarke im März 2019 öffentlich gesprochen.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.