Neues aus der Promiwelt am Dienstag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Schwiegersohn von Queen-Cousin stirbt mit 45 Jahren

LONDON: Eine Verwandte des britischen Thronfolgers Prinz William trauert um ihren Ehemann. Wie der Buckingham-Palast am Dienstag mitteilte, ist Thomas Kingston im Alter von 45 Jahren gestorben. Er war mit Lady Gabriella Kingston verheiratet, der Tochter von Prinz Michael von Kent, der wiederum ein Cousin der verstorbenen Queen Elizabeth II. ist. König Charles III. und Königin Camilla hätten der Familie ihre innigsten Gedanken und Gebete übermittelt, hieß es in der Palastmitteilung.

«Tom war ein außergewöhnlicher Mann, der das Leben aller, die ihn kannten, erhellte», zitierten britische Medien aus einer Mitteilung der Familie. «Sein Tod war ein großer Schock für die ganze Familie, und wir bitten, unsere Privatsphäre zu respektieren, während wir um ihn trauern.»

Thomas Kingstons Leiche wurde den Angaben zufolge am Sonntagabend entdeckt. Rettungsversuche blieben demnach erfolglos. Nähere Angaben gab es zunächst nicht.


Autorin Ursula Ehler tot - künstlerische Partnerin von Tankred Dorst

BERLIN: Die Autorin Ursula Ehler ist tot. Ehler starb am Montag im Alter von 84 Jahren in Berlin, wie der Suhrkamp-Verlag am Dienstag unter Berufung auf die Familie mitteilte. Ehler war lange Jahre künstlerische Partnerin und Ehefrau des Schriftstellers Tankred Dorst (1925-2017). Viele Auszeichnungen erhielt das Paar gemeinsam.

Ehler wurde in Bamberg geboren. Nach dem Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München arbeitete sie als Bibliothekarin in der Bayerischen Staatsbibliothek. Ebenfalls in München wirkte sie mit beim Marionettenstudio «Kleines Spiel».

Schon früh begann die Zusammenarbeit mit Dorst, zeitweise einem der meistgespielten Autoren auf deutschsprachigen Bühnen. Als Co-Autorin arbeitete sie seit 1971 mit Dorst. Sie unterstützte ihn auch bei seiner Inszenierung von «Der Ring des Nibelungen» bei den Bayreuther Festspielen, die von 2006 bis 2010 lief. Das Dramatiker-Duo war bis zum Tod von Dorst im Jahr 2017 verheiratet. Seit 2018 war Ehler Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Zusammen mit Dorst erhielt Ehler unter anderem den E.-T.-A.-Hoffmann-Preis (1998) und den Deutschen Theaterpreis Der Faust (2012).


Thomas Gottschalk wehrt sich gegen «Tatscher»-Vorwürfe im TV

KÖLN: Auf dem Show-Sofa von «Wetten, dass..?» saß Thomas Gottschalk oft eng an eng mit weiblichen Gästen. Dass er Frauen vor laufender Kamera dabei je bedrängt habe, weist der Entertainer entschieden zurück.

Zu viel Körperkontakt auf dem «Wetten, dass..?»-Sofa? TV-Moderator Thomas Gottschalk hat Vorwürfe zurückgewiesen, dass er weiblichen Gästen in Sendungen der Ende 2023 eingestellten ZDF-Liveshow zu nahe gekommen sei. «Ich bin langsam genervt, muss ich ehrlich sagen, von diesen ewigen Vorwürfen, dass ich der Urvater der Tatscherei im Fernsehen war», sagte der 73-Jährige in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts «Die Supernasen» mit Kollege Mike Krüger beim Streamingdienst RTL+.

Er habe nie im Leben seine Kompetenzen als Moderator überschritten. «Ich war kein Tatscher und will es nie gewesen sein», betonte Gottschalk. «Wenn ich Frauen angefasst habe, dann habe ich sie nur festgehalten, um zu verhindern, dass sie zum Jet rennen, was ja viele trotzdem getan haben.» Gottschalk hatte die Moderation der erfolgreichen ZDF-Show erstmals 1987 übernommen. Nach der Einstellung des Formats wegen Quotenschwäche im Jahr 2014 hatte es 2021 ein Comeback gegeben. Im November 2023 fand «Wetten, dass..?» zum letzten Mal mit Gottschalk statt.


Eugene Levy wird mit Stern auf «Walk of Fame» geehrt

LOS ANGELES: Der kanadische Schauspieler Eugene Levy soll in Hollywood mit einer Sternenplakette geehrt werden. Der 77-Jährige werde den 2773. Stern auf dem «Walk of Fame» am 8. März enthüllen, teilten die Verleiher der Auszeichnung am Montag (Ortszeit) mit. Als Gastrednerinnen sind Catherine O'Hara und Levys Tochter, Schauspielerin Sarah Levy, eingeladen. Alle drei spielten zusammen in der preisgekrönten Comedy-Serie «Schitt's Creek» (2015 bis 2020) mit. Emmy-Preisträger Levy, der mit Sohn Daniel Levy auch die «Schitt's Creek»-Story entwickelt hatte, spielt in der Sitcom den einst wohlhabenden Johnny Rose, der nach der finanziellen Pleite mit seiner Familie aus einer Prachtvilla in ein Motel in dem Kaff Schitt's Creek umzieht.


Josh Hartnett spricht über Familienzuwachs - jetzt vier Kinder

LOS ANGELES: US-Schauspieler Josh Hartnett (45, «Oppenheimer», «Pearl Harbor») hat am Rande einer Veranstaltung in Hollywood beiläufig Familienzuwachs bekannt gegeben. Er habe nun vier Kinder und lebe auf dem Lande. Er sei mit seiner Familie aber auch mit Arbeit beschäftigt, führte Hartnett im Interview mit dem Filmportal «Gold Derby» weiter aus. Der Schauspieler äußerte sich am Wochenende, als er mit dem Team des gefeierten Historiendramas «Oppenheimer» an der Verleihung der Preise des Schauspielverbands SAG (Screen Actors Guild) teilnahm. Sein Privatleben schirmt Hartnett gewöhnlich ab. Der Schauspieler und seine britische Kollegin Tamsin Egerton (35, «The Lovers», «Camelot») waren 2015 erstmals Eltern geworden.


Paparazzo erhebt in Sydney Vorwürfe gegen Taylor Swifts Vater

SYDNEY: Die australischen Behörden gehen dem Vorwurf eines Paparazzo nach, der nach eigenen Angaben im australischen Sydney von Taylor Swifts Vater geschlagen worden sein soll. Scott Kingsley Swift (71) wies die Anschuldigungen über die Publizistin seiner Tochter umgehend zurück, wie die Nachrichtenagentur AAP am Dienstag berichtete. Der 51-jährige Fotograf sagte dem australischen «Guardian», er habe Swift in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) fotografiert, als der Superstar nach dem letzten von vier Konzerten in der Metropole auf einer Luxusjacht im Hafen gefeiert habe. Als Swift schließlich in ein Auto eingestiegen sei, habe ein Mann ihn ins Gesicht geschlagen, behauptete der Paparazzo. «Ich wusste zunächst nicht, dass es ihr Vater war», sagte er. Er habe ihn erst später anhand von Fotos identifiziert. Swift war mit ihrer gigantischen «The Eras Tour» seit Mitte Februar in Australien unterwegs.


Leute kompakt

Uschi Glas: «Als Dickkopf geboren»

MÜNCHEN: Uschi Glas wollte nach eigenen Angaben immer unabhängig sein. «Als Dickkopf wurde ich geboren, zum Leidwesen meiner Eltern. Ein Dickkopf bin ich heute noch», sagte die Schauspielerin, die an diesem Samstag (2. März) 80 Jahre alt wird, im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. «Das, was man unter einem Schätzchen versteht, war ich natürlich tatsächlich nie. Also ein braves Mädchen, angepasst und den Mann anhimmelnd. Ich war schon sehr rebellisch und ziemlich stur. Ich habe auch vieles infrage gestellt - das ist bis heute so.» Ihre Biografie, die an diesem Mittwoch (28. Februar) erscheint, trägt darum den Titel «Ein Schätzchen war ich nie» - in Anlehnung an den Film «Zur Sache, Schätzchen», mit dem ihr Ende der 1960er Jahre der große Durchbruch gelang.


Prinz William sagt kurzfristig Termin aus persönlichen Gründen ab

WINDSOR: Der britische Thronfolger Prinz William (41) hat kurzfristig seine Teilnahme an einem Termin aus persönlichen Gründen abgesagt. Der Kensington-Palast nannte am Dienstag zunächst keine Details, betonte aber, dass es Williams Ehefrau Prinzessin Kate weiterhin gut gehe. Die 42-Jährige erholt sich seit Wochen von einer Operation im Bauchraum. William sollte eigentlich am Dienstag auf Schloss Windsor an einem Gedenkgottesdienst für seinen Patenonkel, König Konstantin II. von Griechenland, teilnehmen, der im Januar 2023 gestorben war.


Sterling K. Brown verpasste den Moment seiner Oscar-Nominierung

LOS ANGELES: Erst verschlafen und dann noch der Handy-Akku leer: Hollywood-Schauspieler Sterling K. Brown hat die Bekanntgabe seiner Oscar-Nominierung verpasst. Wie er 47-Jährige dem US-Magazin «The Hollywood Reporter» erzählte, war er auf dem Fußboden im Zimmer seiner Kinder eingeschlafen. Dazu war auch noch das Handy ausgegangen. Am Folgetag machte er erst mal den Kindern Frühstück und machte sie fertig für die Schule. Seine Frau, die Schauspielerin Ryan Michelle Bathe, habe da noch geschlafen. «Als ich zu meinem aufgeladenen Handy zurückkam, stellte ich fest, dass ich 126 verpasste Nachrichten hatte, und in allen stand «Glückwunsch», «Glückwunsch», «Glückwunsch»», erzählte Brown in dem Interview. Brown ist in diesem Jahr für seine Nebenrolle in der Satire «American Fiction» im Rennen um den Academy Award.


Leistungsbereitschaft und schwaches Wir-Gefühl: «Abschied von den Boomern»

MÜNCHEN: Nach und nach geht jetzt die geburtenstärkste Generation Deutschlands in Rente.

Kein Wunder, dass sich die «Nachrufe» häufen. «Abschied von den Boomern» hat so auch der Soziologe Heinz Bude seinen Essay genannt, in dem er versucht, diese doch ziemlich heterogene Generation auf einen Punkt zu bringen. Er bescheinigt den Boomern denn auch ein ziemlich schwaches Wir-Gefühl. Anders als die vorangegangene Generation der 68er hätten sie kein gemeinsames Projekt gehabt. Die bestimmende gemeinsame Erfahrung sei vielmehr das Gefühl gewesen, immer zu viele zu sein. Dieses Gefühl einer starken Konkurrenz habe zu einer großen Leistungsbereitschaft und, wenn man so will, Arbeitsmoral geführt. Das Prinzip Aufstieg durch Bildung sei von keiner anderen Generation so verinnerlicht worden. Als prägende Großereignisse der Boomer nennt Bude in den 80er Jahren Aids und Tschernobyl. Sein lobenswerter Versuch, auch die Ost-Boomer in seine Analyse einzubeziehen, führt allerdings zu der nüchternen Erkenntnis, dass es gar kein gemeinsames Generationengefühl in Ost und West gab.


Kevin Costner stellt Trailer für Western-Epos vor

LOS ANGELES: Hollywood-Star Kevin Costner (69) hat den ersten Trailer für sein langjähriges Herzensprojekt «Horizon: An American Saga» veröffentlicht. Das am Montag (Ortszeit) publizierte über drei Minuten lange Video gibt Einblick in die epische Western-Reihe von vier geplanten Spielfilmen. Kurz nacheinander, Ende Juni und Mitte August, sollen die ersten beiden Kapitel erscheinen. Die weiteren Spielfilme müssen noch gedreht werden. Der erste Teil spielt vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs von 1861 bis 1865, als Siedler in Planwagen gen Westen ziehen. Der Trailer zeigt weite Landschaften, Kämpfe zwischen Soldaten und Indigenen und Familienschicksale. Costner ist bei «Horizon: An American Saga» als Hauptdarsteller, Regisseur, Co-Autor und Produzent an Bord.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.