Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

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Scholz zu Menschen in Ukraine: «Wir stehen an Eurer Seite»

BERLIN: Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Menschen in der von Russland angegriffenen Ukraine erneut die Solidarität Deutschlands versichert. «Wir stehen an Eurer Seite», sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend in einer Videobotschaft, die bei einer Musikshow mit ukrainischen Künstlern am Brandenburger Tor in Berlin eingespielt wurde. «Wir sind im Herzen und in Gedanken bei Euch - heute genauso wie an jedem Tag, seit Russland Euer Land angegriffen hat.»

Gemeinsam mit Freunden und Partnern leiste Deutschland fortdauernde finanzielle Unterstützung, um sicherzustellen, dass die ukrainische Wirtschaft nicht zusammenbreche, so Scholz, der seine Worte in englischer Sprache vortrug. «Wir schicken Waffen in die Ukraine und brechen so mit der langjährigen deutschen Tradition, keine Waffen in Kriegsgebiete zu liefern.» Fast 800.000 Ukrainerinnen und Ukrainer hätten in Deutschland Zuflucht gefunden. «Wir nehmen sie mit offenen Armen auf.»

Außerdem werde an Plänen für den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg geschmiedet. «Denn dieser Krieg wird enden», so Scholz. «Wir stehen geeint - für die Ukraine, für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Würde. Als europäische Schwestern und Brüder.»

Bei der Show mit Musik sowie Videobotschaften internationaler Politiker und Prominenter handelte es sich um einen Spendenmarathon, der von zahlreichen ukrainischen Fernsehsendern übertragen wurde. Am Brandenburger Tor traten zahlreiche Musikstars aus dem Land auf. Erwartet wurden auch die diesjährigen Gewinner des Eurovision Song Contest, das Kalush Orchestra.


Umstrittenes Apartment von Brasiliens Ex-Präsident Lula verlost

GUARUJÁ: Die elegante Wohnung an der Küste hat den früheren brasilianischen Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hinter Gitter gebracht - jetzt ist das umstrittene Apartment verlost worden. Ein Mann habe die rund 215 Quadratmeter große Wohnung auf drei Stockwerken in dem Badeort Guarujá gewonnen, teilte das Unternehmen Pancadão de Prêmios am Sonntag mit. 250.000 Menschen sollen sich an der Verlosung beteiligt und ein Los für 19,90 Reais (3,90 Euro) gekauft haben. Medienberichten zufolge hat das Apartment einen Wert von drei Millionen Reais (590.000 Euro).

«Die Immobilie ist eine Kuriosität», sagte der bisherige Eigentümer Fernando Costa Gontijo im Fernsehsender Globo. «Sie hat nicht nur aus Sicht des Immobilienmarktes einen Wert, sondern auch wegen ihrer Berühmtheit. Sie weckt die Neugier der meisten Menschen.»

Lula war 2017 wegen Korruption zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Er soll von dem Bauunternehmen OAS die Renovierung der Strandwohnung in Guarujá angenommen und der Firma im Gegenzug Aufträge des halbstaatlichen Ölkonzerns Petrobras in Aussicht gestellt haben. Lula dementierte die Anschuldigungen stets und sprach von einer politischen Verschwörung gegen ihn.

Nach 580 Tagen hinter Gittern kam Lula 2019 wieder frei, später wurden die Urteile gegen ihn aufgehoben. Der 76-jährige Linkspolitiker bewirbt sich bei der Präsidentenwahl im Oktober erneut um das höchste Staatsamt in Brasilien.


Zehntausende bei traditionellem Festumzug in Belgien

DENDERMONDE: Seltenes Spektakel in der belgischen Gemeinde Dendermonde: Rund 80.000 Menschen sind dort laut Polizeiangaben zu einem traditionellen Festumzug zusammengekommen. Die Parade, die zum Unesco-Kulturerbe zählt und nur alle zehn Jahre stattfindet, setzte sich am Sonntagnachmittag in Bewegung, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete. Im Zentrum der Prozession steht «Ros Beiaard» (Ross Bayard), eine mehrere Meter große Pferdefigur, die von vier Brüdern zwischen 7 und 21 Jahren geritten wird. Die Parade ist eine jahrhundertalte Tradition - angelehnt an eine Sage.

2000 kostümierte Statisten, Hunderte von Pferden, 27 Festwagen, Akrobaten, Stelzenläufer und Fahnenschwinger waren Teil des Spektakels. Am Abend war zudem ein Feuerwerk vorgesehen. Einem Bericht des öffentlich-rechtlichen Senders VRT zufolge, lief die Veranstaltung bis zum späten Nachmittag störungsfrei. Es habe strenge Polizeikontrollen und nur wenige Zufahrtsstraßen geben. Auch Zivilpolizisten seien vor Ort gewesen.


Pop-Star Dua Lipa besucht Uffizien in Florenz

FLORENZ: Die britische Popsängerin Dua Lipa (26, «Cold Heart») hat einen Tour-Abstecher nach Italien für einen Besuch der weltbekannten Uffizien in Florenz genutzt. Der Superstar ließ sich vom deutschen Museumsdirektor Eike Schmidt am Sonntag zweieinhalb Stunden durch die Uffizien führen, wie das Museum mitteilte. Die Musikerin sei begeistert gewesen von den Werken der großen Meister wie Leonardo da Vinci, Raffael oder Botticelli.

Dua Lipa hatte in der vorigen Woche drei Konzerte in Mailand und Bologna gegeben. Die Grammy-Gewinnerin war zuvor auch in Deutschland mit ihrem Album «Future Nostalgia» und der Hit-Single «Cold Heart» aufgetreten. Am Montag geht die Welttour in Lyon weiter.


Herbert Grönemeyer zeigt sich bestürzt über Absage von Jubiläumstour

BERLIN: Musiker Herbert Grönemeyer (66) zeigt sich bestürzt über die coronabedingte Absage seiner Jubiläumstournee «20 Jahre Mensch». «Wir sind komplett konsterniert», schrieb er in einem handschriftlich verfassten Brief an seine Fans, den er etwa bei Instagram veröffentlichte. «Bis zur letzten Minute haben wir gehofft, daß sich das Virus doch noch auf wundersame Weise schnell verzieht (...). Leider umsonst, wir hängen drin. Das Virus zeigt sich von seiner zähen Seite, es zehrt und zerrt. Es ist mir peinlich, so untätig rumzuliegen und angeschlagen auf Besserung zu warten», schrieb der Sänger («Bochum», «Mensch»). Geplant waren acht Auftritte, der Auftakt sollte am Donnerstag in Hannover sein. «Unglücklicherweise hat das Virus leider auch Mitarbeiter, Bandmitglieder und Herbert infiziert», hatte das Management tags zuvor am Mittwoch mitgeteilt.


Mehr als 11.000 Bewerbungen für Komparsen-Rolle bei «Manta, Manta 2»

DORTMUND: Ein Casting-Aufruf für eine Komparsen-Rolle in der Fortsetzung der Kult-Komödie «Manta, Manta» hat etliche Auto-Fans und Schauspiel-Interessierte zu einer Bewerbung animiert. Insgesamt hätten sich bereits mehr als 11.000 Kandidaten gemeldet, sagte der Mit-Inhaber der verantwortlichen Castingagentur, Gregor Weber, der Deutschen Presse-Agentur. Darunter seien Menschen, die angegeben hätten, sie seien professionelle Rennfahrer oder Sportmoderatoren. Zudem seien Angebote gekommen, die hauseigene Auto-Werkstatt als Kulisse für den Film zu nutzen. Bewerbungen seien aber auch weiterhin noch hochwillkommen, sagte Weber. Bewerbungsschluss sei der 16. Juni. Der Original-Film «Manta, Manta» erschien 1991. Es zugleich das Kinodebüt von Til Schweiger (58), der in der Ruhrgebietskomödie über eine Opel-Gang den Proll Bertie spielte. Bei der Fortsetzung soll er den Angaben zufolge wieder mit von der Partie sein und zudem die Regie übernehmen.


Robbie Williams' Lieblingsclub Port Vale steigt in dritte Liga auf

LONDON: Der Lieblings-Fußballclub von Popstar Robbie Williams ist zurück in der dritten englischen Liga. Der Port Vale FC aus Williams' Heimatstadt Stoke gewann am Samstag mit 3:0 (2:0) gegen Ligarivale Mansfield Town. Ob der Sänger unter den 37.303 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion war, war nicht bekannt.


Elton John auf Abschiedstour in Frankfurt umjubelt

FRANKFURT: Superstar Elton John hat auf seiner Abschiedstournee erneut Station in Deutschland gemacht. Vor knapp 33.000 Zuschauern spielte der Brite am Freitagabend in Frankfurt eine umjubelte Open-Air-Show. Dabei lieferte der im März 75 Jahre alt gewordene Künstler eine große Auswahl seiner berühmten Songs aus den letzten Jahrzehnten: von «Rocket Man», «Don't Let the Sun Go Down on Me», «I'm Still Standing» und «Your Song» bis zu seinem jüngsten Hit «Cold Heart (Pnau Remix)». Nach mehr als fünf Jahrzehnten auf der Bühne will sich John zurückziehen. 2018 hatte er seine Abschiedstournee gestartet, die krankheits- und coronabedingt unterbrochen werden musste. In Anspielung an einen seiner größten Hits wurde die Konzertreise «Farewell (Lebewohl) Yellow Brick Road» genannt. Für Sonntag war eine weitere Show in Deutschland geplant - in Leipzig.


Kretschmann: Bin als Ministerpräsident nur ein «Provinzhäuptling»

STUTTGART: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (74) traut dem Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst (73), durchaus zu, in seine Rolle als Regierungschef zu schlüpfen. «Ich bin sicher, das könnte der aus dem Stand», sagte der Landespolitiker am Samstag auf dem Katholikentag in Stuttgart auf die Frage, welche Tipps er bei einem «eintägigen Seitenwechsel» an den Geistlichen hätte. Fürst sei Teil der Weltkirche mit über einer Milliarde Gläubigen, sagte Kretschmann. «Ich bin jetzt eingebunden in die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union. Aber letztlich bin ich doch nur ein Provinzhäuptling», verglich der Grüne die beiden Führungsämter in Kirche und Politik.


Kretschmann wird bei Online-Opern auch mal ein Porno vorgeschlagen

STUTTGART: Mit künstlicher Intelligenz (KI) hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Privaten schon überraschende Erfahrungen gemacht. «Das Tolle ist ja und auch das Beängstigende: Diese Maschine kennt uns ja nach kurzer Zeit», sagte der 74-Jährige am Samstag bei einer Debatte über KI und Ethik auf dem Katholikentag in Stuttgart. Er schaue sich zum Beispiel gerne Opern auf der Videoplattform Youtube an. «Und der weiß inzwischen schon, was mir besser gefällt und wo mein Geschmack liegt», erzählte Kretschmann. «Und dann ist er noch so raffiniert, weil er wahrscheinlich rausgefunden hat, dass ich ein Mann bin, denn ab und zu kommt ein Porno dazwischen. Und ich denke, was ist jetzt das?» Durchaus nicht die einzige Erfahrung, weiß Grünen-Politiker Kretschmann zu berichten: «Wenn Sie Wagner-Opern anschauen, kommt auch AfD zwischendurch.» Dies seien derart manipulative Dinge, bei denen man sich frage, woher die Maschine das jetzt wisse.


Schauspieler Gojko Mitic feiert 80. Geburtstag in Radebeul nach

RADEBEUL: Mit zwei Jahren Verspätung hat der Schauspieler Gojko Mitic seinen 80. Geburtstag bei den Karl-May-Festtagen in Radebeul nachgefeiert. Als Geschenk bekam der mit sogenannten Indianerfilmen der DEFA bekannt gewordene Darsteller einen weißen Mustang aus Porzellan überreicht, wie eine Sprecherin der Veranstalter sagte. Der Geburtstag hätte schon vor zwei Jahren gefeiert werden sollen, jedoch machte Corona die Pläne zunichte. Der Schauspieler kam am 13. Juni 1940 in Serbien zur Welt. Der Abenteuerschriftsteller Karl May («Winnetou») starb 1912 in Radebeul.


Sebastian Koch: Das Kino überlebt hoffentlich

BERLIN: Schauspieler Sebastian Koch hofft auf eine Zukunft für die große Leinwand. «Der glühende Wunsch ist, dass das Kino immer sein wird und hoffentlich diesen Corona-Wahnsinn überlebt», sagte Koch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Dieser Raum und die Leinwand sind schon eine unglaublich tolle Verabredung. Das Kino ist die Königin der Künste», meinte er. «Ich werde nie vergessen, wie wir «Das Leben der Anderen» auf der Piazza Grande in Locarno vor Tausenden Menschen gesehen haben», sagte Koch, der am Dienstag 60 Jahre alt wird. «Wenn 9000 Menschen gleichzeitig schmunzeln - da bekomme ich heute noch Gänsehaut, wenn ich darüber rede. Das ist schon beeindruckend.» Der Film über die DDR-Staatssicherheit, im dem Koch mitgespielt hatte, hat vor einigen Jahren einen Oscar gewonnen.


Harry Styles kündigt Millionen-Spende für Waffenkontrolle an

LOS ANGELES: Der britische Popsänger Harry Styles (28) will Einkünfte aus seiner Nordamerika-Tournee für eine Organisation spenden, die sich für Waffenkontrolle und gegen Waffengewalt einsetzt. Die jüngsten Fälle von Schusswaffengewalt in den USA, die mit dem Massaker in der texanischen Gemeinde Uvalde an der Robb Elementary School gipfelten, hätten ihn «zutiefst bestürzt», schrieb der Musiker am Freitag auf Twitter. Er kündigte eine Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation «Everytown for Gun Safety» an, die das Ziel verfolgt, Waffengewalt zu beenden. Styles und der Konzertveranstalter Live Nation stellten eine Spende von über einer Million Dollar in Aussicht. Von August bis November hat der Musiker über 40 Auftritte in Nordamerika geplant.


Depp contra Heard: Rosenkrieg vor Gericht nun bei der Jury

FAIRFAX: Sexueller Missbrauch, körperliche Gewalt, Lügen, Drogenexzesse: Die Anwälte von Johnny Depp (58) und seiner Ex-Ehefrau Amber Heard (36) haben in ihren Abschlussplädoyers am Freitag noch einmal heftige Anschuldigungen vorgebracht - und alles daran gesetzt, die sieben Mitglieder der Jury auf ihre Seite zu ziehen. Im Gericht im Bezirk Fairfax im US-Bundesstaat Virginia - und über Kameras per Livestream in alle Welt verbreitet - wurden schockierende Handyvideos, Tonaufzeichnungen mit übelsten Beschimpfungen und Fotos mit Blutergüssen präsentiert. Nach sechs Prozesswochen muss nun die Jury ein Urteil finden. Depp hatte zum Auftakt des Prozesses im Zeugenstand erklärt, er wolle «die Wahrheit» ans Licht bringen und seinen Ruf wiederherstellen. In seiner Zivilklage beschuldigt er Heard, in einem 2018 von der «Washington Post» veröffentlichten Kommentar zum Thema häusliche Gewalt falsche Aussagen gemacht zu haben. Wegen Verleumdung verlangt er 50 Millionen Dollar (gut 46 Millionen Euro) Schadenersatz. Heard pocht in einer Gegenklage auf 100 Millionen Dollar.


Russische Sopranistin Netrebko will wieder in Deutschland auftreten

PARIS: Nach Auftritten in Monaco und Paris will die russische Star-Sopranistin Anna Netrebko, die wegen ihrer zögerlichen Haltung zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine in der Kritik stand, auch wieder in Deutschland singen. Sie werde noch in diesem Jahr zusammen mit ihrem Ehemann Yusif Eyvazov für Konzerte unter anderem nach Regensburg, in die Kölner Philharmonie und die Hamburger Elbphilharmonie kommen, geht aus einer Mitteilung vom Freitag hervor. Nach Kriegsbeginn hatte sich Netrebko vorübergehend aus dem Konzertleben zurückgezogen. Mehrere Opernhäuser hatten Auftritte von ihr abgesagt. In Paris wurde die 50-Jährige nun am Mittwochabend nach ihrem Konzert in der Philharmonie begeistert gefeiert. Die ukrainische Botschaft in Frankreich reagierte mit heftiger Kritik auf den Auftritt - und bezeichnete Netrebko bei Twitter als «Kreml-Sopranistin».


Astronaut Matthias Maurer: Das Weltall riecht nach Wunderkerze

KÖLN: Der deutsche Esa-Raumfahrer Matthias Maurer hat den Geruch des Weltalls mit dem metallischen Duft einer sprühenden Wunderkerze verglichen. Wenn eine Kapsel frisch an der Raumstation ISS ankomme, könne man das Aroma deutlich vernehmen, sagte Maurer der Deutschen Presse-Agentur. «Wenn wir dann die Luken öffnen, riecht man die Oberfläche, die noch vor wenigen Minuten im freien Weltraum war. Es riecht ein wenig wie Wunderkerzen an Weihnachten.» Auch sein Raumanzug habe nach seinem Einsatz außerhalb der ISS so gerochen. Innerhalb der Internationalen Raumstation rund 400 Kilometer über der Erde riecht es Maurer zufolge etwa so klinisch wie in einem Labor. «Ich hatte eigentlich erwartet, basierend auf den Erzählungen der Kollegen, dass es wie im U-Boot riecht», sagte der 52 Jahre alte Saarländer schmunzelnd. Der Astronaut der europäischen Raumfahrtagentur Esa war am 6. Mai nach fast einem halben Jahr auf dem Außenposten der Menschheit auf die Erde zurückgekehrt.


Maskendeal-Fall: Influencer Kliemann distanziert sich von Textilfirma

RÜSPEL: Drei Wochen nach Bekanntwerden von Vorwürfen zu Schutzmasken-Geschäften hat sich der Influencer Fynn Kliemann von einer beteiligten Textilfirma distanziert. Der Musiker und Unternehmer sagte auf Instagram, er wolle Verflechtungen zu der Unternehmensgruppe Global Tactics auflösen. Seine Anteile an zwei 2021 gegründeten Gesellschaften der Gruppe gebe er zurück. Kliemann und die Textilfirma waren Anfang Mai durch einen TV-Beitrag des Satirikers Jan Böhmermann im ZDF stark in die Kritik geraten. Im Kern des Beitrags wurde die Frage aufgeworfen, ob das Produktionsland bei bestimmten Geschäften von Global Tactics mit einem Großhändler im Jahr 2020 bewusst verschwiegen wurde - Masken kamen aus Asien statt aus Europa. Bei den Vorwürfen geht es auch um fehlerhafte Masken, die an Geflüchtete gespendet wurden. Kliemann präsentierte sich in seinem Instagram-Beitrag von Reue erfüllt.


Iris Berben «überglücklich» wegen Rolle in Gewinner-Film in Cannes

CANNES: Die Schauspielerin Iris Berben hat mit euphorischen Worten auf die Auszeichnung von «Triangle of Sadness» mit der Goldenen Palme in Cannes reagiert. Sie spielt in dem Film des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund, der am Samstagabend den wichtigsten Preis der Filmfestspiele erhielt, eine Nebenrolle. «Ich bin überglücklich, ein kleines Mosaiksteinchen in dieser bitterbösen, komischen, traurigen und widersprüchlichen Film-Satire zu sein», teilte die 71-Jährige mit. «Triangle of Sadness» ist eine Satire auf die Welt von Influencern und Superreichen. Er spielt unter anderem auf einer Luxusjacht. Iris Berben spielt eine Schiffsreisende, die nach einem Schlaganfall eine Sprachstörung hat und nur noch den Satz «In den Wolken» und manchmal «Nein» sagen kann. Der Film kommt am 13. Oktober in die deutschen Kinos.


Palmen-Gewinner Östlund: Weitergehen, als das Publikum erwartet

CANNES: Der Gewinner der Goldenen Palme in Cannes, Ruben Östlund, will in seinen Filmen mit den Erwartungen der Zuschauer spielen. «Wenn du über das hinausgehst, womit das Publikum rechnet, dann wird etwas passieren», sagte der 48-Jährige am Sonntag. Er bezog sich dabei auf eine Szene in seinem Film «Triangle of Sadness». Sie zeigt ein völlig eskalierendes Dinner auf einer Luxusjacht, bei dem die Gäste ihre gerade verzehrten Austern in alle Richtungen ausspeien oder auf andere Weise wieder loswerden - was Östlund lange und mit vielen Details zeigt. «Ein Teil von uns genoss die Szene, als die Menschen wegen ihrer Seekrankheit leiden», sagte Östlund. «Aber ich wollte auch, dass sich das verschiebt und man sagt: «Bitte, rette sie, es reicht.»»

«Triangle of Sadness» ist eine Satire über die Welt der Superreichen und Influencer. Ein Großteil des Films spielt auf einer Luxusjacht. Es ist die zweite Goldene Palme, die Östlund von den Filmfestspielen mit nach Hause nimmt.


Iris Berben ist «überglücklich» über Rolle in Gewinner-Film in Cannes

CANNES: Die Schauspielerin Iris Berben hat mit euphorischen Worten auf die Auszeichnung von «Triangle of Sadness» mit der Goldenen Palme in Cannes reagiert. Sie spielt in dem Film des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund, der am Samstagabend den wichtigsten Preis der Filmfestspiele erhielt, eine Nebenrolle. «Ich bin überglücklich, ein kleines Mosaiksteinchen in dieser bitterbösen, komischen, traurigen und widersprüchlichen Film-Satire zu sein», teilte die 71-Jährige mit.

«Triangle of Sadness» ist eine Satire auf die Welt von Influencern und Superreichen. Er spielt unter anderem auf einer Luxusjacht. Nachdem diese von Piraten gekapert wird, stranden ein paar der Schiffsreisenden auf einer Insel, wo die Hierarchien umgekehrt werden. Denn eine Angestellte, die sich auf der Jacht um die Toiletten kümmerte, ist die einzige, die Fische fangen, Feuer machen und somit das Überleben der Menschen sichern kann. Iris Berben spielt eine Schiffsreisende, die nach einem Schlaganfall eine Sprachstörung hat und nur noch den Satz «In den Wolken» und manchmal «Nein» sagen kann. Auch sie ist unter den Reisenden, die auf der Insel stranden. Der Film kommt am 13. Oktober in die deutschen Kinos.

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