Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay
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Wer bekommt den Deutschen Buchpreis?

FRANKFURT/MAIN: Wer gewinnt den Deutschen Buchpreis 2021? An diesem Montagabend (gegen 19.00 Uhr) wird im Frankfurter Römer der Sieger oder die Siegerin verkündet. Drei Männer und drei Frauen stehen im Finale: Norbert Gstrein, Christian Kracht und Thomas Kunst; Mithu Sanyal, Monika Helfer und Antje Rávik Strubel.

Ihre Bücher zeigten «den stilistischen, formalen und thematischen Reichtum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur», hatte Jurysprecher Knut Cordsen nach der Veröffentlichung der Shortlist gesagt. Jedes Buch sei «auf je eigene Weise ausgezeichnet». Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autorinnen und Autoren der Shortlist jeweils 2500 Euro.


Tochter von Bill Gates hat Springreiter geheiratet

NEW YORK: Die Tochter von Microsoft-Gründer Bill Gates hat US-Medien zufolge geheiratet.

Demnach waren bei Jennifer Gates' Hochzeit mit Nayel Nassar am Wochenende sowohl Vater Bill als auch Mutter Melinda anwesend. Die 25-Jährige gab dem 30 Jahre alten professionellen Springreiter auf einem üppigen Anwesen nördlich der US-Ostküstenmetropole New York das Jawort. Auch ihre Geschwister Rory und Phoebe und zahlreiche weitere Gäste seien bei den Feierlichkeiten dabei gewesen. Milliardär Gates und seine Frau Melinda hatten im Mai angekündigt, sich nach 27 Ehejahren zu trennen - die Scheidung ist inzwischen besiegelt.


Garderobe von García Márquez wird für wohltätige Zwecke verkauft

MEXIKO-STADT: Mehr als sieben Jahre nach dem Tod des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez wird seine Garderobe veräußert. Der Erlös aus dem Verkauf von 400 Kleidungsstücken des Literaturnobelpreisträgers 1982 und seiner verstorbenen Ehefrau Mercedes werde an karitative Zwecke gehen, sagte seine Enkelin Emilia García in einem am Freitag veröffentlichen Interview der mexikanischen Zeitung «Milenio». «Was im Kleiderschrank zu finden ist, sind die ikonischsten Dinge von Gabo und Mercedes», erklärte die Schauspielerin weiter. Sakkos, Krawatten, Schuhe, Taschen, Kleider, die García Márquez und Mercedes Barcha charakterisierten. So konnte man sich den Schriftsteller etwa nicht ohne ein Tweet-Jackett vorstellen.


Nilam Farooq: Familie feierte Weihnachten sowie Zuckerfest

BERLIN: Schauspielerin Nilam Farooq (32), Tochter einer polnischen Mutter und eines pakistanischen Vaters, hat bei ihren Eltern sowohl christliche als auch muslimische Feste kennengelernt und gefeiert. Es sei zu Hause in Berlin-Wilmersdorf immer sehr kompromissbereit zugegangen, erzählte die Schauspielerin («SOKO Leipzig») und frühere Youtuberin in der ersten Ausgabe der Talkshow «Riverboat Berlin», einem RBB-Ableger der MDR-Talkshow «Riverboat», die am Freitagabend ausgestrahlt wurde. «Weihnachten wurde sehr polnisch gefeiert. Da packt man zum Beispiel ein Extra-Gedeck hin, falls ein Gast kommt, der noch nicht angemeldet ist», sagte Farooq im Gespräch mit dem neuen TV-Talker und Bestsellerautor Sebastian Fitzek. «Und es gibt ganz viele Bräuche mit Oblatenbrechen und so weiter. Dafür haben wir dann an einem anderen Tag das Zuckerfest gefeiert.


Münchens Ex-OB Ude kämpft mit Katze ums Kopfkissen

MÜNCHEN: Münchens Ex-Oberbürgermeister Christian Ude sieht die Katze als wahre Gewinnerin der Corona-Pandemie. Seine Katze «Mienchen» habe in Lockdown-Zeiten profitiert, schrieb der 73-Jährige in der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag). «Meine Frau und ich lungerten ganztags in der Wohnung herum, Mienchen konnte rund um die Uhr auf uns zurückgreifen. Ihr Speiseplan wurde anspruchsvoller, sie entdeckte, obwohl sie früher mit dem Fußende zufrieden war, den Reiz des weichen Kopfkissens.» Seitdem fechte er den Kampf um das Kopfkissen aus. «Da ich es nicht übers Herz bringe, sie zu vertreiben, muss ich mich zusammenkringeln. Das geht schon irgendwie, ist aber nicht so toll.» Manchmal locke er die Katze mit Futter in die Küche, um dann ganz schnell das Kopfkissen als Erster zu besetzen. «Dann ist sie kurzzeitig mit dem Fußende zufrieden, stapft aber bald hinauf, um sich direkt vor mein Gesicht zu stellen und dann auf die Seite fallen zu lassen.»


Schauspieler Kiefer spricht Alemannisch

FREIBURG: Schauspieler Joscha Kiefer (38) ist für die neue ZDF-Serie «Breisgau» in seine südbadische Heimat zurückgekehrt und hat auch kein Problem mit dem dortigen Dialekt Alemannisch. «Obwohl ich meistens Hochdeutsch spreche, kann ich den Dialekt problemlos ein- und ausschalten», sagte der aus Müllheim stammende Kiefer der «Badischen Zeitung» (Samstag). «Aber vor der Kamera Alemannisch zu sprechen, ist ein eigenartiges Gefühl. Der Dialekt ist so tief in mir verwurzelt, dass es sich anfühlt, als würde ich etwas von mir selbst preisgeben.» Das ZDF strahlt die erste Folge «Bullenstall» um die Freiburger Mordkommission am Mittwoch (20.15 Uhr) aus. Kiefer spielt Dennis Danzeisen, den Neffen der Revierleiterin. Die Familie hat ein paar krumme Dinger am Laufen, wie der Darsteller verrät.


Nationalspieler Ginter: Leute sagten, ich hätte nicht genug Talent

BERLIN: Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter hat sich zu Beginn seiner Karriere nach eigenen Angaben gegen große Widerstände durchsetzen müssen. «Die Leute sagten, dass ich niemals das Talent hätte, um Bundesliga-Spieler geschweige denn Nationalspieler zu werden», sagte der 27 Jahre alte Abwehrspieler von Borussia Mönchengladbach. Ginter tritt mit seinen Aussagen als Teil der «#BeUnique»-Kampagne auf, in der Fußball-Profis offen von Schwierigkeiten oder Widerständen auf ihrem Weg berichten. EM-Teilnehmer Christian Günter vom SC Freiburg erzählte, dass bei seiner Frau im Alter von 17 Jahren ein Tumor im Kopf diagnostiziert worden sei. «Mit 21 Jahren kam dann die Diagnose Lymphdrüsenkrebs», berichtete der 28-Jährige. «Man sagte uns, wir könnten nie eigene Kinder bekommen. In der Zwischenzeit bin ich nicht nur glücklicher Ehemann, sondern auch stolzer Vater unserer kleine Tochter Nele.»


Schock für Paralympics-Siegerin Krawzow: Gehirntumor festgestellt

BERLIN: Bei Paralympics-Siegerin Elena Krawzow ist bei einem MRT ein Gehirntumor festgestellt worden. Das teilte die 27 Jahre alte Schwimmerin am Samstag über ihre Social-Media-Kanäle mit. «Seit Tokio plagen mich Kopfschmerzen und Schwindelattacken», schrieb die Berlinerin. Nach vielen Terminen im Urlaub habe sie die Ursache abklären lassen wollen und ein MRT machen lassen. «Noch am Freitagabend bekam ich ein MRT mit Kontrastmittel und dann wurde es schon recht klar, es ist ein Tumor in der linken oberen Gehirnhälfte», teilte Krawzow mit. Am vergangenen Sonntag sei sie kurzzeitig in der Berliner Charité stationär aufgenommen worden, am Montag folgte eine Gewebeprobe. «Jetzt heißt es, zwei quälend lange Wochen abwarten, bis alle Ergebnisse da sind», schrieb die Paralympics-Siegerin von Tokio.


«Never Gonna Give You Up»: Greta Thunberg überrascht mit Gesang

STOCKHOLM: Damit hatte wohl keiner gerechnet: Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die Besucher eines Konzerts zugunsten des Klimaschutzes in Stockholm mit einer Gesangseinlage überrascht. Gemeinsam mit einem anderen Klimaaktivisten schmetterte die 18-Jährige am Samstagabend vor einer jubelnden Menge den 80er-Jahre-Hit «Never Gonna Give You Up» von Rick Astley und tanzte ausgelassen dazu. Der schwedischen Zeitung «Aftonbladet» zufolge war es das erste Mal, dass Thunberg in der Öffentlichkeit ihre Gesangskünste zum Besten gab. «Wir sind letztlich einfach Teenager, die miteinander herumalbern, nicht nur die wütenden Kinder, als die uns die Medien oft darstellen», sagte sie dem Blatt im Anschluss an den Auftritt.


Marianne Rosenberg hat von Sohn «fette Grooves» gelernt

STUTTGART: Sängerin Marianne Rosenberg («Er gehört zu mir») hat von der Zusammenarbeit mit ihrem Sohn profitiert. «Es war zwar gar nicht geplant, aber es war für uns beide sehr gut», sagte die 66-Jährige bei der Verleihung des Schlagerpreises «Gläserne Vier» in Stuttgart einer Mitteilung zufolge. «Wir haben viel Freude gehabt und beide voneinander gelernt - ich die fetten Grooves, er die eine oder andere Betrachtungsweise über das Publikum.» Der Radiosender SWR4 Baden-Württemberg zeichnete Rosenberg am Samstagabend für das «Comeback des Jahres» aus. Ihr aktuelles Album «Im Namen der Liebe» hatte sie mit Sohn Max produziert, es schnellte nach der Veröffentlichung an die Chartsspitze. «Zwei Tage später erkrankte ich an Corona», sagte die Sängerin. «Auch die ganze Tour musste wegen Corona abgesagt werden. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich die Songs nun endlich vor Publikum präsentieren kann.»


Antisemitismus-Vorwürfe: Videos von Ofarim werden ausgewertet

LEIPZIG: Nach Antisemitismus-Vorwürfen des Sängers Gil Ofarim gegen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels werden derzeit Videoaufnahmen von dem Vorfall ausgewertet. «Es sind mehrere Videos von den Überwachungskameras sichergestellt worden», sagte ein Sprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. Die Auswertung sei noch nicht abgeschlossen, daher könne man zum Inhalt keine Angaben machen. Zuvor hatten «Bild» und die «Leipziger Volkszeitung» berichtet, dass die Überwachungsvideos möglicherweise Fragen zum geschilderten Hergang aufwerfen und sich auch auf Ermittlerkreise berufen. Demnach soll die Kette mit dem Davidstern auf den Videos nicht deutlich sichtbar gewesen sein. «Was genau in dem Video zu sehen ist, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen», erklärte eine Polizeisprecherin der Leipziger Polizeidirektion auf Anfrage.


Elton John ist immer noch süchtig - nach Shopping im Plattenladen

BERLIN: Er hat so ziemlich alle Pop-Verkaufsrekorde gebrochen und alle Auszeichnungen abgeräumt - und doch ist Elton John (74) seit seiner Kindheit bis ins gehobene Alter ein stets neugieriger Musikfan geblieben. Das beweist nicht nur sein aktuelles Album «The Lockdown Sessions» (Veröffentlichung: 22. Oktober), für das der Brite während der Pandemie mit etlichen überwiegend jungen Popstars kooperierte. Er kaufe, wenn möglich, immer noch «jeden Freitag» neue Musik ein, und dafür gehe er ganz klassisch in einen Plattenladen. «Ich habe das nie hinter mir gelassen», verriet der Sänger, Songwriter und Pianist («Candle In The Wind», «Rocket Man») jetzt bei einem Interviewtermin für internationale Musikjournalisten. Er schreibe sich nach wie vor Listen mit Neuerscheinungen des jeweiligen Veröffentlichungstermins am Freitag. Die Auswahl sei ja auch riesig angesichts von 30.000 neuen Songs pro Woche auf Spotify.


Elton John ist immer noch süchtig - nach Shopping im Plattenladen

BERLIN: Er hat so ziemlich alle Pop-Verkaufsrekorde gebrochen und alle Auszeichnungen abgeräumt - und doch ist Elton John (74) seit seiner Kindheit bis ins gehobene Alter ein stets neugieriger Musikfan geblieben. Das beweist nicht nur sein aktuelles Album «The Lockdown Sessions» (Veröffentlichung: 22. Oktober), für das der Brite während der Pandemie mit etlichen überwiegend jungen Popstars kooperierte.

Er kaufe, wenn möglich, immer noch «jeden Freitag» neue Musik ein, und dafür gehe er ganz klassisch in einen Plattenladen. «Ich habe das nie hinter mir gelassen», verriet der Sänger, Songwriter und Pianist («Candle In The Wind», «Rocket Man») jetzt bei einem Interviewtermin für internationale Musikjournalisten. Er schreibe sich nach wie vor Listen mit Neuerscheinungen des jeweiligen Veröffentlichungstermins am Freitag. Die Auswahl sei ja auch riesig angesichts von 30.000 neuen Songs pro Woche auf Spotify.

An seine erste Platte erinnert sich der Musiker noch genau: eine Aufnahme von Doris Days Filmsong «The Deadwood Stage» (1953). Wenn er - «wo auch immer in der Welt ich bin» - ein Plattengeschäft aufsuche, werde es manchmal exzessiv. Elton John: «Das Album «Cupid & Psyche 85» von Scritti Politti zum Beispiel kaufe ich so ungefähr jedes Mal. Das habe ich inzwischen zehnfach auf CD und dreifach als Vinyl.»

Der Sänger kann sich diese spezielle Shopping-Sucht wohl leisten - gerade erst hat er wieder einen Chart-Rekord gebrochen. Als erstem Künstler gelang es Elton John, über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten jeweils mindestens einmal pro Dekade in die Top Ten der britischen Hitparade zu kommen. Jüngster Beitrag: Ein Duett mit der Popsängerin Dua Lipa (26) wurde seine erste Nummer eins im Vereinigten Königsreich seit 16 Jahren. «Cold Heart (Pnau Remix)» löste am Freitag Ed Sheerans «Shivers» an der Hitparaden-Spitze ab.


Nachrichtensprecher Jens Riewa bei «Masked Singer» als Chili enttarnt

KÖLN: Guten Abend, meine Damen und Herren, hier spricht die Chili: «Tagesschau»-Chefsprecher Jens Riewa ist als erster Prominenter bei der Musik-Show «The Masked Singer» enttarnt worden. Der 58-Jährige steckte im Kostüm einer riesigen Chili-Schote. Da er aber am Samstagabend in Köln zu wenige Stimmen der Zuschauer erhielt, musste er die feurige Maske ablegen. Wie Riewa zugab, passte die Kostümierung privat eigentlich gar nicht so gut zu ihm. «Ich bin in meinem privaten Umfeld berühmt dafür, dass ich null scharfes Essen vertrage», sagte er. «Aus einem einfachen Grund: Ich bekomme stundenlange Schluckauf-Anfälle.» Bei «The Masked Singer» treten Prominente als Sänger auf, verstecken ihre Identität aber hinter einer aufwändigen Kostümierung. Nur ihre Stimmen können Aufschluss geben, wer sich dahinter verbirgt. Die Stars werden enttarnt, sobald sie nicht genügend Stimmen bekommen oder ganz am Ende gewinnen.


Musical «Zeppelin» feiert Weltpremiere vor voll besetzten Rängen

FÜSSEN: Das Musical «Zeppelin» des Komponisten Ralph Siegel hat am Samstag vor voll besetzten Rängen im Füssener Festspielhaus Neuschwanstein Weltpremiere gefeiert. «Ich bin eigentlich sprachlos, heiser, gehandicapt mit kaputtem Rücken, aber so glücklich war ich noch nicht in meinem Leben», sagte «Mister Grand Prix» nach der Aufführung des gut dreieinhalb Stunden langen Stücks über den Grafen Zeppelin und den letzten Flug des Luftschiffs «Hindenburg».

Siegel hatte fünf Jahre an dem Musical gearbeitet, zweimal war die Premiere wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. In Füssen soll das Stück gut 70 Mal gezeigt werden, Siegels Fernziel ist aber ein anderes: «Mein Traum ist es, dass es an den Broadway geht - auch wenn ich das wahrscheinlich nicht mehr erleben werde.» Jetzt sei er aber erst mal auf Füssen stolz, betonte Siegel.

Zur Uraufführung kreiste ein echter Zeppelin aus Friedrichshafen über dem privaten Festspielhaus am Forggensee. Zu den Ehrengästen zählten Schlagersänger wie Katja Ebstein und Michael Holm, aber auch Politiker wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (beide CSU).

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