Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

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Biden: Queen Elizabeth II. erinnert mich an meine Mutter

LONDON: US-Präsident Joe Biden erinnert sich bei öffentlichen Äußerungen oft an seine Eltern - nun hat er seine Mutter mit Queen Elizabeth II. (95) verglichen. «Wir hatten ein langes Gespräch. Sie war sehr großzügig. Ich glaube nicht, dass sie beleidigt wäre - aber sie erinnerte mich an meine Mutter, in Bezug auf ihr Aussehen und ihre Großzügigkeit», sagte der 78-Jährige am Sonntag in London nach einem Empfang bei der Monarchin in Windsor, an dem auch First Lady Jill Biden teilnahm.

Biden bejahte die Frage eines Reporters, ob er die Königin nach Washington eingeladen habe. Zudem erzählte er, dass er zur Queen gesagt habe, das Weiße Haus würde in den Hof ihres Schlosses passen. Sie habe daraufhin gefragt, wie es sei, im Weißen Haus zu sein. Er habe erwidert, dass es hervorragend sei.

Die Queen hat in ihrer langen Regentschaft seit 1952 schon viele US-Präsidenten kommen und gehen sehen. Mit den meisten traf sie entweder in den USA oder in Großbritannien zusammen. Biden ist bereits Nummer 13 - und der erste, den sie ohne ihren kürzlich im Alter von 99 Jahren gestorbenen Mann Prinz Philip empfängt.


«Rote Rosen»-Urgestein Gerry Hungbauer kündigt Abschied an

LÜNEBURG: «Rote Rosen»-Darsteller Gerry Hungbauer hat seinen Abschied von der ARD-Serie angekündigt. Sein Vertrag laufe nur noch bis Ende August, sagte der Schauspieler am Sonntag im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen und NDR Plus. Die Fans müssten in der nächsten Staffel auf ihn verzichten - und tapfer sein. Ob und wenn ja wann er wiederkomme, stehe noch in den Sternen. Es sei nicht seine Entscheidung gewesen, aber das müsse man akzeptieren. Der 60-Jährige spielt in der Serie die Rolle des Thomas Jansen. Er war bereits in der ersten Folge am 21. August 2006 mit dabei. Die Telenovela wird in Lüneburg gedreht und läuft montags bis freitags um 14.10 Uhr im Ersten.


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Queen mit abgespeckter Geburtstagsparade gefeiert

LONDON: Mit einer coronagerechten Militärparade ist in Großbritannien der 95. Geburtstag von Königin Elizabeth II. gefeiert worden. Statt der traditionell üppigen Geburtstagsparade «Trooping the Colour» wurden die offiziellen Feierlichkeiten zu Ehren der Queen am Samstag wie im Vorjahr mit einer schlichteren Zeremonie auf Schloss Windsor begangen. Gardisten mit ihren roten Uniformen und Bärenfellmützen hielten dabei penibel genau den Corona-Abstand ein, während sie die Queen mit Parademärschen und der mehrmals gespielten Hymne «God Save the Queen» hochleben ließen. Für die Königin war es die erste Geburtstagsparade dieser Art seit dem Tod ihres Mannes Prinz Philip im April. Die Königin hat am 21. April Geburtstag und ist in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden. Die farbenfrohe Militärparade «Trooping the Colour» zu ihren Ehren findet wegen des normalerweise besseren Wetters traditionell im Juni statt.


«Wer stiehlt mir die Show?» mit Pastewka, Teclebrhan und David

BERLIN: Joko Winterscheidts ProSieben-Sendung «Wer stiehlt mir die Show?» geht ab dem 13. Juli in die zweite Runde. Bei der Sendung wollen vier Kandidaten - darunter drei Prominente - gewinnen und nächster Showmaster des Formats werden. Diesmal sind die Rap-Künstlerin und Unternehmerin Shirin David, Comedian Teddy Teclebrhan sowie Schauspieler und Comedian Bastian Pastewka dabei, wie der Sender am Sonntag mitteilte. Es gibt neun Quiz-Kategorien, die in drei Gewinnstufen unterteilt sind. Nach jeder Stufe muss ein Kandidat oder eine Kandidatin die Sendung verlassen. Im Finale stellt sich Winterscheidt dann im Duell dem oder der Letzten. Wer gewinnt, darf die nächste Folge moderieren und gestalten - und Winterscheidt muss als Kandidat seine eigene Show zurückholen. Nach Angaben des Senders war «Wer stiehlt mir die Show?» der erfolgreichste Show-Neustart 2021 auf ProSieben. Zu Gast waren in der ersten Staffel Thomas Gottschalk, Elyas M'Barek und Palina Rojinski.


Ingrid van Bergen: Alle Männer flirteten mit mir

BERLIN: Die Schauspielerin Ingrid van Bergen (89) hat ihr Leben als Filmstar und ihren Beruf als «sehr aufregend» empfunden. Sie habe die Kollegen, die Crew am Set und die Kameraleute geliebt, erzählte sie der «Bild am Sonntag». Auf die Frage, ob da auch mal geflirtet worden sei, sagte van Bergen: «Die Männer flirteten alle mit mir, ich war schließlich mal ein attraktives Weib!» Das habe zum Prozedere gehört, das sei einfach so gewesen. «Ich war aber immer in festen Händen und habe das nie wirklich ernst genommen.» Van Bergen spielte in zahlreichen Filmen mit, sie stand neben Stars wie Kirk Douglas, O.W. Fischer und Heinz Rühmann vor der Kamera. 2009 gewann sie das RTL-«Dschungelcamp». Am Dienstag wird van Bergen 90 Jahre alt, zum Geburtstag kommen laut dem Interview ein paar Freunde und vielleicht auch die Enkel.


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Queen mit abgespeckter Geburtstagsparade gefeiert

LONDON: Mit einer coronagerechten Militärparade ist in Großbritannien der 95. Geburtstag von Königin Elizabeth II. gefeiert worden. Statt der traditionell üppigen Geburtstagsparade «Trooping the Colour» wurden die offiziellen Feierlichkeiten zu Ehren der Queen am Samstag wie im Vorjahr mit einer schlichteren Zeremonie auf Schloss Windsor begangen. Gardisten mit ihren roten Uniformen und Bärenfellmützen hielten dabei penibel genau den Corona-Abstand ein, während sie die Queen mit Parademärschen und der mehrmals gespielten Hymne «God Save the Queen» hochleben ließen. Für die Königin war es die erste Geburtstagsparade dieser Art seit dem Tod ihres Mannes Prinz Philip im April. Die Königin hat am 21. April Geburtstag und ist in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden. Die farbenfrohe Militärparade «Trooping the Colour» zu ihren Ehren findet wegen des normalerweise besseren Wetters traditionell im Juni statt.


Dänischer Prinz Christian meistert Termin mit Steinmeier

KOPENHAGEN: Prinz Christian (15) hat seinen bislang wichtigsten Termin als Vertreter des dänischen Königshauses absolviert. An der Seite von Großmutter Königin Margrethe II. (81) und Vater Kronprinz Frederik (53) nahm er am Sonntag an Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der friedlichen Grenzziehung zwischen Dänemark und Deutschland teil. Dabei fuhren die drei zunächst mit einer offenen Kutsche über die alte Grenze bei Frederikshøj südlich von Kolding, die zu einem wichtigen Symbol der Wiedervereinigung der Region Nordschleswig mit Dänemark geworden ist. Vor einem anschließenden festlichen deutsch-dänischen Gottesdienst in Hadersleben begrüßte der junge Prinz in seinem dunkelblauen Anzug auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender. Für Christian, der aller Voraussicht nach eines Tages dänischer König sein wird, war es eine Art Feuertaufe und das erste Mal, dass er eine größere Rolle bei einem offiziellen Termin des Königshauses spielte.


Zum Wiehern: In der Pfalz bringt ein «Pony-Express» die Leihbücher

FREIMERSHEIM: Der Hufschlag eines Ponys lässt immer dienstags die Herzen von Lesern im Süden von Rheinland-Pfalz höher schlagen. Der sechsjährige Konik-Wallach Cisco bringt dann Bücher in Packtaschen zu Klein und Groß in Freimersheim - als «Pony-Express». Die Idee dazu hatte die örtliche Leihbibliothek, als das Haus wegen der Corona-Pandemie schließen musste. Ein Lieferservice auf vier Beinen: Einige im 1000-Einwohner-Ort Freimersheim hätten das anfangs für etwas verrückt gehalten, sagt Bücherei-Leiterin Denise Zink. Sie selbst auch. «Aber nachdem wir im Team gesprochen hatten, war uns klar - je verrückter, desto besser. Denn wir wollen den Leuten ja Freude bereiten.» Die vergangenen Monate seien überschattet gewesen von negativen Nachrichten. «Die Rückmeldungen zeigen uns, dass man froh ist, mal wieder etwas Schönes zu sehen.» Längst werde der tierische Transport auf der Straße angesprochen. «Vor allem Kinder freuen sich, wenn sie das Hufgetrappel hören.» Cisco ist das Pferd von Zinks Tochter Nuria.


Sean Penn mit Tochter Dylan in «Flag Day» - MGM plant Kinostart 2021

LOS ANGELES: Oscar-Preisträger Sean Penn (60, «Mystic River», «Milk») hat sein Regieprojekt «Flag Day», in dem er an der Seite seiner Tochter Dylan spielt, beim Hollywood-Studio MGM untergebracht. Der Film, der im Juli bei den Filmfestspielen in Cannes seine Weltpremiere feiert, soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen. Er sei besonders dankbar, dass MGM im Streaming-Zeitalter seinen Film auf die große Leinwand bringe, sagte Penn in einer am Freitag vom «Hollywood Reporter» veröffentlichten Mitteilung. «Flag Day» beruht auf den Memoiren der US-Amerikanerin Jennifer Vogel, die darin ihr Aufwachsen an der Seite ihres kriminellen Vaters schildert. John Vogel führte ein Doppelleben als Räuber, Betrüger und Geldfälscher. Sean Penn ist als Regisseur und in der Vaterrolle an Bord, Dylan Penn (30) mimt die Tochter.


«Hamilton»-Star Miranda rettet über 100-jährigen New Yorker Buchladen

NEW YORK: Gemeinsam mit Partnern hat «Hamilton»-Star Lin-Manuel Miranda (41) einen mehr als 100 Jahre alten Buchladen in New York vor der Schließung gerettet. Miranda hatte den 1917 eröffneten «Drama Book Shop» zusammen mit drei Partnern, mit denen er an «Hamilton» gearbeitet hatte, schon vor längerem gekauft, aber aufgrund der Corona-Pandemie erst jetzt wiedereröffnen können. Das Geschäft, das vor allem Theater-Skripte, aber auch Literatur und neuerdings Kaffee und Kuchen anbietet, befindet sich nun in einem neuen Ladenlokal mitten in Manhattan in der Nähe vieler Broadway-Theater, unweit des ursprünglichen Standorts. «Meine Hoffnung ist, dass wir weiter ein Ort der Zusammenkunft für die Theater-Gemeinschaft bleiben können», sagte Miranda, der im Keller des Buchladens einst an seinem gerade als Filmversion veröffentlichten Musical «In the Heights» gearbeitet hatte, der «New York Times».


Lehrer stellt wohl erneut Weltrekord im Treppenlaufen auf

HEIDELBERG: Der Lehrer Franz Maier hat auf der «Kleinen Himmelsleiter» in Heidelberg wohl seinen eigenen Weltrekord im Treppenlaufen verbessert. Am Samstag schaffte der 58-jährige Maier aus dem nahe gelegenen Nußloch nach eigenen Angaben 2113,6 «vertikale» Meter in einer Stunde. Gezählt wird dabei die Summe der auf- und abwärts gelaufenen Höhenmeter in einer Stunde. Maier kündigte an, den mutmaßlichen Rekord beim Rekordinstitut für Deutschland (RID) zur Prüfung einzureichen. «Es war schwieriger als erwartet.» Das warme Wetter habe ihm zu schaffen gemacht. Den bisherigen Rekord hatte er bereits Anfang Mai dieses Jahres selbst aufgestellt: 2081,6 «vertikale» Meter in einer Stunde. «Diese Leistung wurde mir vor wenigen Tagen vom Rekordinstitut für Deutschland (RID) offiziell als Weltrekord anerkannt», hatte Maier zuvor erklärt, der an einem Gymnasium Latein und Sport unterrichtet. Das RID ist laut Maier der «kleine, deutschsprachige Bruder» des Guinness-Buches der Rekorde.


Früherer Polarkreis-Sänger Felix Räuber sucht Klang der Heimat

HAINEWALDE: Der Sänger und Komponist Felix Räuber begibt sich für sein aktuelles Musik- und Filmprojekt auf akustische Spurensuche in seine sächsische Heimat. «Ich werde immer gefragt, was meine Heimat ist, was meine Definition von Heimat ist», sagte der einstige Frontmann der Band Polarkreis 18 («Allein Allein) der Deutschen Presse-Agentur. «Ich sage, die Musik ist für mich eine Art Heimatort, ein Sandkasten, wo ich mich einwühlen und den Alltag vergessen kann - seit 20 Jahren. Aber diese Heimreise mit dieser Doku hat auch damit zu tun, dass ich die Heimat noch nicht gefunden habe.» Für sein neues Projekt begibt sich Räuber auf die Reise in zehn Klang- und Lebenswelten in Sachsen. Bei der Expedition trifft er jeweils Protagonisten vor Ort - mit Kamera und Aufnahmegerät ist er auf Spurensuche in der Sächsischen Schweiz, bei den Sorben, besucht Braunkohlebagger und Handwerker im vogtländischen Musikwinkel. Die Film-Dokumentation soll 2022 ausgestrahlt werden.


Konstantin Wecker wünscht sich die alten Grünen zurück

MÜNCHEN: Liedermacher Konstantin Wecker (74) wünscht sich als selbsterklärter Anarchist die alten Grünen zurück. «Wenn sich die Grünen wieder besinnen könnten auf die Zeiten, als sie noch verlacht wurden, als sie mit Heinrich Böll und Petra Kelly und mit mir Sitzblockaden gemacht haben - dann wäre das sehr schön», sagte der Münchner Musiker der «Augsburger Allgemeinen». Auch der Pazifismus fehle der jetzigen Partei. «Alles bloß noch Realos. Auch da sehen wir wieder: Es geht um Macht», kritisierte Wecker. Von Schwarz-Grün halte er wenig. «Wir sehen ja in Österreich, was herauskommt, wenn Grün und Schwarz zusammengehen - angenehm ist das nicht.»


Gwen Stefani will bald heiraten

LOS ANGELES: Sängerin Gwen Stefani (51) freut sich offensichtlich auf eine baldige Hochzeit. Die frühere No-Doubt-Frontfrau («Don't Speak») postete am Freitag auf Instagram ein Foto von sich mit einem Geschenkkarton und dem Satz «Sie heiratet». Dazu stellte sie ein Video, in dem sie erzählt, sie sei von ihrer Familie für eine Überraschungs-Brautparty «gekidnappt» worden. Strahlend verkündet sie darin, dass sie heiraten werde. Stefani ist seit mehr als fünf Jahren mit dem Country-Musiker Blake Shelton (44) liiert, der ihr im vorigen Oktober einen Antrag gemacht hat. Die Corona-Zeit haben beide zum größten Teil mit Stefanis drei Söhnen verbracht, die sie zusammen mit Ex-Mann Gavin Rossdale hat. Einen konkreten Hochzeitstermin hat das Paar noch nicht bekanntgegeben.


Tina Turner: Lachen hilft Beziehung

MÜNCHEN: Rock-Idol Tina Turner (81) hält Lachen für den wichtigsten Faktor einer glücklichen Beziehung. «Natürlich hat unsere Beziehung auch ernste Seiten», sagte sie der «Süddeutschen Zeitung» über ihre Ehe mit dem deutschen Musikproduzenten Erwin Bach, mit dem sie seit rund 35 Jahren zusammen ist. «Aber die Momente, in denen wir uns gegenseitig zum Lachen bringen, sind die wertvollsten.» Man müsse zudem über Probleme offen sprechen. «Das diskutieren wir aus, beheben die Sache und lassen sie hinter uns. Bloß kein ewiges Nachsinnen!» Die Amerikanerin lebt mit ihrem Mann seit langem in der Schweiz am Zürichsee.


Ticket ins All für 28 Millionen Dollar versteigert

NEW YORK: Ein Vermögen für zehn Minuten Flug mit Jeff Bezos: Ein Sitzplatz für den ersten bemannten Weltraumflug einer neuen Raumkapsel der Firma Blue Origin ist für 28 Millionen US-Dollar versteigert worden. Wer der erfolgreiche Bieter bei der Auktion am Samstag war, blieb zunächst unklar. Der Flug mit der Rakete «New Shepard» soll am 20. Juli stattfinden. Amazon-Chef Jeff Bezos, der Blue Origin gegründet hat, will zusammen mit seinem Bruder Mark auch in der Kapsel Platz nehmen. Nach dem Start soll das Raumschiff innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3700 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Nach drei Minuten soll die Schwerelosigkeit einsetzen, bevor die Kapsel über 100 Kilometer Höhe über der Erde erreicht. Zum Vergleich: Die Internationale Raumstation ISS fliegt 400 Kilometer über der Erdoberfläche.


Gipfellauf am Strand: Johnson joggt vor G7-Sitzungen

CARBIS BAY: Beim G7-Gipfel ging es um wichtige Gesundheitsfragen wie den Kampf gegen das Coronavirus, manche Teilnehmer dachten aber auch an ihre eigene Fitness. Der britische Premierminister Boris Johnson joggte morgens am Strand des Tagungsorts Carbis Bay in Cornwall. Wie das Online-Portal «Politico» berichtete, stieg der Gipfel-Gastgeber auch jeden Morgen für einige Schwimmzüge ins Meer. In London ist der Premier oft auf dem Rad unterwegs. Dafür kann Johnson künftig das Geschenk von US-Präsident Joe Biden nutzen - der brachte ihm ein handgefertigtes «Boris Bike» mit, ein blauer Fahrradhelm samt britischer und US-Flagge inklusive. Kosten: angeblich 6000 US-Dollar. Auch der kanadische Premierminister Justin Trudeau wurde beim G7-Morgenlauf am Strand gesichtet - «in ziemlichem Tempo», wie «Politico» zu berichten wusste.


Herzogin Kate und Jill Biden unterstreichen Rolle früher Kindheit

LONDON: Nach ihrem ersten Treffen am Rande des G7-Gipfels in Cornwall haben Herzogin Kate (39) und First Lady Jill Biden (70) auf die Bedeutung der frühen Kindheitsjahre hingewiesen. Diese Jahre noch vor der Schulzeit seien es, die für die lebenslange Entwicklung wirklich wichtig seien, schrieben die Ehefrau des britischen Prinzen William (38) und die Gattin von US-Präsident Joe Biden (78) in einem am Samstag von CNN veröffentlichten Meinungsbeitrag. «Diese Angelegenheit sollte Eltern und Nicht-Eltern gleichermaßen interessieren», erklärten die beiden. «Wenn wir starke Volkswirtschaften und starke Gesellschaften wollen, dann müssen wir sicherstellen, dass diejenigen, die Kinder aufziehen und betreuen, die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.»


Queen scherzt beim «Familienfoto» mit G7-Staats- und Regierungschefs

CARBIS BAY: Bei einem Empfang zum G7-Gipfel im englischen Cornwall hat die Queen (95) mit einem Scherz für gute Stimmung gesorgt. Während die britische Königin mit den Staatenlenkern der führenden westlichen Wirtschaftsmächte für ein etwas steif wirkendes Gruppenfoto mit coronabedingt gebührendem Abstand posierte, fragte die Meisterin des Small Talks in die Runde: «Soll man jetzt so tun, als würde man sich vergnügen?» - US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron lachten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Großbritanniens Premier Boris Johnson antwortete: «Ja, auf jeden Fall. Wir haben uns vergnügt, obwohl es nicht so aussieht.»


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Queen mit abgespeckter Geburtstagsparade gefeiert

LONDON: Mit einer coronagerechten Militärparade ist in Großbritannien der 95. Geburtstag von Königin Elizabeth II. gefeiert worden. Statt der traditionell üppigen Geburtstagsparade «Trooping the Colour» wurden die offiziellen Feierlichkeiten zu Ehren der Queen am Samstag wie im Vorjahr mit einer schlichteren Zeremonie auf Schloss Windsor begangen. Gardisten mit ihren roten Uniformen und Bärenfellmützen hielten dabei penibel genau den Corona-Abstand ein, während sie die Queen mit Parademärschen und der mehrmals gespielten Hymne «God Save the Queen» hochleben ließen. Für die Königin war es die erste Geburtstagsparade dieser Art seit dem Tod ihres Mannes Prinz Philip im April. Die Königin hat am 21. April Geburtstag und ist in diesem Jahr 95 Jahre alt geworden. Die farbenfrohe Militärparade «Trooping the Colour» zu ihren Ehren findet wegen des normalerweise besseren Wetters traditionell im Juni statt.


Theaterregisseur Castorf inszeniert «Fabian»

BERLIN: Nach mehrmaliger Verschiebung hat am Samstagabend am Berliner Ensemble eine neue Theaterinszenierung von Frank Castorf (69) Premiere gefeiert. Der Regisseur nahm sich mit «Fabian oder Der Gang vor die Hunde» einen Roman von Erich Kästner vor. Darin geht es eigentlich um den arbeitslosen Jakob Fabian, der sich im Jahr 1931 durch Berlin schlägt, während der Nationalsozialismus erstarkt. Auf der Bühne ist davon nur bruchstückhaft etwas zu erkennen. Es wird geschrien, gespuckt, geschlagen und Klavier gespielt. Schauspielerinnen räkeln sich ziemlich nackt - oder kreischen den Zuschauerinnen und Zuschauern entgegen. Castorf - früher langjähriger Intendant der Berliner Volksbühne - inszeniert seit einiger Zeit am Berliner Ensemble.

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