Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay
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Leute kompakt

Kanye West: Ich kandidiere für die US-Präsidentschaft

LOS ANGELES: US-Rapper Kanye West (43) tut erneut seine Absicht kund, für die US-Präsidentschaft zu kandidieren. «Wir müssen nun das Versprechen Amerikas erkennen, mit Gottvertrauen, einer einigenden Vision und dem Schaffen einer Zukunft», schrieb der Musiker am Samstag auf Twitter. Zu dem Hashtag #2020VISION erklärte West, sich für das Amt des Präsidenten zu bewerben. Ob er tatsächlich noch in diesem Herbst gegen Amtsinhaber Donald Trump, der sich im November um eine Wiederwahl bewirbt, ins Rennen ziehen würde, ließ West offen. Sein Tweet führte allerdings schnell zu einer Flut von Reaktionen. «Du hast meine volle Unterstützung!», schrieb Tesla-Chef Elon Musk in einer Antwort an West. Ob West mit dieser Ankündigung wenige Monate vor den Wahlen nicht etwas spät dran sein, witzelten andere.


Charlize Theron: Frauen und Minderheiten ändern die Filmbranche

LOS ANGELES: In dem neuen Action-Film «The Old Guard» schlägt Oscar-Preisträgerin Charlize Theron (44, «Monster») mit Fäusten und Waffen als taffe Kriegerin zu. Auch als Produzentin hinter den Kulissen ist die Schauspielerin kämpferisch, wenn es um Diversität und Frauenpower geht. «Das ist kein Zufall», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur über die Vielfalt von Charakteren in dem Netflix-Film mit starken Frauen, einem schwules Pärchen und einer schwarzen Soldatin. Für sie und ihre Firma Denver and Delilah Productions sei das «unglaublich wichtig». «Wir setzen uns zusammen und entscheiden, dass wir Filme anders machen».


Ecclestone denkt an weiteren Nachwuchs - Potenzmittel? Nur Vitamin D

INTERLAKEN: Trotz seines hohen Alters denkt der langjährige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone über weiteren Nachwuchs nach. Wenige Tage nach der Geburt seines ersten Sohnes sagte der mittlerweile 89-Jährige der englischen «Sun»: «Ich weiß noch nicht, ob wir hier aufhören. Vielleicht sollte er noch einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester haben.» Ecclestone war am vergangenen Mittwoch erstmals Vater eines Jungen geworden, dieser hört auf den Namen «Ace». Seiner Frau Fabiana Flosi, die mehr als vier Jahrzehnte jünger als der Engländer ist, habe er nach dem Kennenlernen eine Großfamilie versprochen: «Ein halbes Dutzend Kinder ist toll.» Potenzmittel braucht Ecclestone nach eigener Aussage nicht. «Ob ich irgendwas nehme? Nein! Fabiana gibt mir ein paar Tabletten - Vitamin D, ich aber nehme sonst nichts», meinte er.


Loveparade-Gründer Dr. Motte hört keine Grillen mehr zirpen

BERLIN: Der Berliner DJ Dr. Motte (bürgerlich: Matthias Roeingh) hört nach Jahrzehnten voller Techno-Partys nicht mehr alles. «Meine Frau Ellen scherzt immer: «Hörst du die Grillen zirpen?» Das kann ich leider nicht, weil ich keine feinen Frequenzen mehr wahrnehme», sagte der Gründer der Loveparade der «Bild am Sonntag». Ansonsten gehe es den Ohren aber gut. Am kommenden Donnerstag wird der Künstler 60 Jahre alt. Anfang des Jahres hatte er eine Spendensammel-Aktion angekündigt, um erneut eine Loveparade in Berlin zu organisieren. Trotz seiner jahrzehntelangen Aktivität als Künstler und Musiker könne Dr. Motte nicht von seiner potenziellen Rente leben. «Aktuell würde ich 120 Euro Rente bekommen», sagte er.


Sänger Laith Al-Deen: Kinder machen mein Leben bunt

BAD VILBEL: Der Sänger Laith Al-Deen (48, «Dein Lied») ist glücklich über den Alltag mit seiner Freundin und deren drei Kindern. «Plötzlich drei Kinder. Eine spannende, lebensbereichernde Erfahrung. Sie machen mein Leben bunt», sagte der 48-Jährige dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. Die Familie pendele zwischen der Schweiz, der Heimat seiner Lebensgefährtin, und Mannheim, dem Lebensmittelpunkt des Sängers. Der Künstler, der gerade mit «Kein Tag umsonst» ein neues Album rausgebracht hat, würde auch gern wieder vor Publikum singen: «Ich würde so gerne wieder spielen. Unsere Branche leidet wirklich sehr», sagte er.


Spahn will seinen 40. ein Jahr später im Mai groß feiern

HAMBURG: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40) will «im Mai 2021» seinen runden Geburtstag nachfeiern. «Ich bin jedenfalls relativ sicher, dass wir im Mai nächsten Jahres wissen, wie man Geburtstag feiert, ohne sich einem zu hohen Infektionsrisiko auszusetzen», sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». «Wir lernen jeden Tag, besser mit diesem Virus umzugehen. Schauen Sie nur, wie wir heute leben im Vergleich zur Situation im März.» Spahn hatte die große Party wegen der Corona-Pandemie abgesagt, er wurde am 16. Mai 40.


Eisbären-Profi Labrie nennt seinen Sohn Bären (die Meldung lief auch im Ressort Sport)

BERLIN: Eishockey-Profi Pierre-Cédric Labrie von den Eisbären Berlin hat die Zuneigung zu seinem Club auf ungewöhnliche und originelle Weise dokumentiert. Der 34 Jahre alte Kanadier gab seinen im Juni geboren Sohn den Vornamen Bären. «Uns gefällt die Aussprache von «Bären». Da ist «bear» drin und es ist ein Tier. Sein Bruder heißt ja «Lionel» nach meinem Großvater. Wir wollten dabei bleiben. Außerdem gefiel uns dieses bisschen Deutsch im Namen. Schließlich ist er zwar nicht in Berlin geboren, aber entstanden», wurde Labrie senior am Sonntag auf der Homepage des Berliner DEL-Clubs zitiert.


Schauspieler Luger hat während Corona Spaß am Heimwerken

KÖLN: Schauspieler Joachim Hermann Luger (76) hat in der Corona-Zeit Spaß am Heimwerken gefunden. «Ich werkle, repariere und bohre. Ich finde es schön, wenn man Sachen macht, die man hinterher auch anfassen kann», sagte der frühere «Hans Beimer»-Darsteller aus der «Lindenstraße» der Deutschen Presse-Agentur in Köln. «Ich habe zum Beispiel mit meinem Sohn zusammen ein riesiges Hochbeet gebaut, als Überraschung für meine Frau - das ist richtig gut geworden.» Außerdem habe er sein Gartenhaus in Bochum neu gestrichen: «Das sieht jetzt aus wie ein kleines Schweden-Häuschen», sagte Luger. «Wovor ich mich allerdings bisher noch drücke, ist, den Dachboden und den Keller aufzuräumen.»


75 Würstchen in zehn Minuten: Hotdog-Wettesser bricht eigenen Rekord

NEW YORK: Beim Hotdog-Wettessen im New Yorker Vergnügungspark Coney Island hat der Serien-Champion Joey Chestnut einen neuen Rekord aufgestellt. Der 36-jährige Kalifornier verdrückte am Samstag 75 Würstchenbrote in zehn Minuten und verbesserte seine frühere Bestleistung von 2018 um einen Hotdog. Nach Angaben der Veranstalter ist dies ein neuer Weltrekord. In der Frauenriege stellte Titelverteidigerin Miki Sudo mit 48,5 Hotdogs in zehn Minuten ebenfalls einen neuen Rekord auf. Es war ihr siebter Sieg in dem Wettbewerb. Die 34-jährige Schnellesserin übertraf ihren persönlichen Rekord von 2017 mit 41 Würstchenbroten und den von Sonya Thomas, die 2012 mit 45 Hotdogs einen Frauen-Weltrekord aufgestellt hatte.


«Not ok»: Sänger Neil Young kritisiert Trump für Song-Verwendung

LOS ANGELES: Der kanadische Rockstar Neil Young (74, «Heart Of Gold») hat US-Präsident Donald Trump dafür kritisiert, einige seiner Songs bei der jüngsten Ansprache am Mount Rushmore verwendet zu haben. «Damit bin ich NICHT einverstanden» («This is NOT ok with me) empörte sich Young in der Nacht zum Samstag auf Twitter. Dazu verlinkte er ein Video, auf dem sein Song «Rockin' in the Free World» zu hören war. Zu einem weiteren Video von der Veranstaltung im US-Bundesstaat South Dakota am Freitagabend, bei dem sein Song «Like a Hurricane» gespielt wurde, schrieb Young zudem, er stehe «in Verbundenheit mit den Lakota Sioux». Die Ureinwohner, denen die Black Hills rund um das Nationaldenkmal von Mount Rushmore heilig sind, hatten zuvor Widerstand gegen Trumps Kommen angekündigt. Die Sioux beanspruchen das Gebiet für sich.


Italiens Premier Conte sitzt auch mal auf dem Boden

ROM: Italiens Regierungschef Giuseppe Conte ist sich nicht zu fein, um abends beim Ausgehen auf dem Boden zu sitzen. Der 55-jährige Jurist sorgte in Italien mit einem Überraschungsbesuch bei einer Open-Air-Kino-Eröffnung in Rom für Aussehen. Er kam am Freitagabend zu einer bei jungen Leuten beliebten Sommerfilm-Veranstaltung auf eine Piazza im Ausgehviertel Trastevere. Begleitet von seiner Freundin setzte sich der Premier locker auf ein Kissen auf dem Boden. Zum Schutz vor Ansteckung trug der parteilose Politiker, der tagsüber wegen der Corona-Krise politische Termine in enger Folge absolviert, eine schwarze Schutzmaske. Gezeigt wurde die italienische Komödie «La Bella Vita» von Regie-Star Paolo Virzi.


Jüngste Spielberg-Tochter mit Schweizer Schauspieler verlobt

LOS ANGELES: Destry Allyn, die jüngste Tochter von Star-Regisseur Steven Spielberg und seiner Frau Kate Capshaw, will heiraten. «Heiliges Kanonenrohr, ich bin verlobt!!!» (Holy cannoli, I'm engaged), schrieb die 23-Jährige auf Instagram zu gemeinsamen Fotos mit ihrem Verlobten Genc Legrand, auf denen sie einen glitzernden Ring trägt. Sie sei so froh, ihr Leben mit ihrem «besten Freund» zu verbringen, führte die Promi-Tochter in dem Eintrag vom Freitagabend aus. Kolleginnen wie Elle Fanning, Julianne Moore und Kaitlyn Dever gratulierten auf Instagram. Legrand ist ein Schauspieler aus der Schweiz, der nach Angaben auf seiner Website in die USA umsiedelte und dort an der Lee Strasberg Filmschule studierte.


Spanischer Stadtrat duscht bei Videokonferenz mit laufender Kamera

MADRID: Ein spanischer Stadtrat hat während einer Video-Konferenz mit Kollegen, Journalisten und Bürgern geduscht, dabei aber vergessen, die Kamera abzuschalten. Während die anderen Teilnehmer hinter ihren Schreibtischen saßen und Fragen beantworteten, war Bernardo Bustillo von der Psoe-Partei im nordspanischen Torrelavega nackt unter der Dusche zu sehen. «Ich will das gar nicht schönreden und weiß, dass ich mich daneben benommen habe, aber das Plenum ging schon auf das Ende zu. Wir hatten um 08.00 Uhr morgens begonnen und die Geschichte zog sich bis 12.30 Uhr hin», sagte er spanischen Medien. Deshalb habe er sich für Multitasking entschieden: duschen und weiter zuhören.


Vera Int-Veen: Vieles neu bei «Schwiegertochter gesucht»

BERLIN: Die Moderatorin Vera Int-Veen (52) hat für die umstrittene Kuppelshow «Schwiegertochter gesucht» Neuheiten angekündigt. «Wir hatten Mut und drehten ein paar Steine um», sagte sie der «Bild am Sonntag». RTL zeigt die Show ab dem 14. Juli erstmals um 20.15 Uhr. Der Sender verspricht dabei «fünf charakterstarke Junggesellen». Das Format sei «zeitgemäß und liebevoll angepasst». Die Macher der Show hatten im Mai 2016 ein Debakel erlebt. Der Satiriker Jan Böhmermann zeigte, wie sein Team Schauspieler in die Kuppelshow einschleuste, die als biertrinkender Vater «René» und Sohn «Robin» - ein «einsamer Eisenbahnfreund» - auftraten. Sender, Produktion und Vera Int-Veen saßen dem Ganzen auf.


Willy Astor: Auftritte in Autokinos zunächst befremdlich

AUGSBURG: Der Kabarettist Willy Astor gewöhnt sich nur widerwillig an Auftritte in Autokinos in der Corona-Epidemie. «Das war beim ersten Mal schon sehr befremdlich», sagte der 58-Jährige der «Augsburger Allgemeinen» (Samstagausgabe). «Da dachte ich die erste halbe Stunde, es sitzt gar niemand in den Autos, und die Leute sind spazieren gegangen.» Erst mit der Zeit seien Hupen als Applaus ertönt und die Auftritte lustig geworden. «Am Ende war es wie Lachen auf Rädern». Aber er hoffe, nicht jahrelang in Autokinos spielen zu müssen, betonte er. «Das ist auf die lange Strecke nicht so mein Ding.»


Freundin von Trump-Sohn positiv auf Corona getestet

WASHINGTON: Die Freundin des US-Präsidentensohns Donald Trump Jr., Kimberly Guilfoyle, hat sich Medienberichten zufolge mit dem Coronavirus infiziert. Nach dem positiven Testergebnis sei sie sofort isoliert worden, zitierten US-Medien am Freitag Sergio Gor, Finanzausschuss-Stabschef des Wahlkampfteams von Präsident Trump. Guilfoyle sammelt Spenden für Trump, der sich im November um eine Wiederwahl bewirbt. «Es geht ihr gut», hieß es weiter. Da sie keine Symptome zeige, soll sie erneut getestet werden, um sicherzustellen, dass das Ergebnis korrekt gewesen sei. Ihr Freund, Donald Trump Jr., ist demnach negativ auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet worden. Beide hätten aber alle anstehenden öffentlichen Veranstaltungen vorerst abgesagt.


An Krebs erkrankte Moderatorin Gundel: Coronakrise hat auch ihr Gutes

BERLIN: Die an Brustkrebs erkrankte «Sportschau»-Moderatorin Okka Gundel (45) hat den Corona-Beschränkungen auch etwas Gutes abgewinnen können. «Durch Corona stand plötzlich die ganze Welt still. Nicht nur mein Leben und meine Berufswelt, sondern die ganze Welt», sagte die Journalistin, die derzeit eine Chemotherapie macht, dem «Redaktionsnetzwerk Deutschland». Viele Sendungen und Veranstaltungen, die sie moderieren hätte sollen, seien einfach ausgefallen. «Ich konnte dadurch sozusagen unauffällig vom Bildschirm verschwinden. Das hat mich ein wenig getröstet.»

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