Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Samstag

Foto: Pixabay
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«Never Gonna Give You Up»: Greta Thunberg überrascht mit Gesang

STOCKHOLM: Damit hatte wohl keiner gerechnet: Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die Besucher eines Konzerts zugunsten des Klimaschutzes in Stockholm mit einer Gesangseinlage überrascht. Gemeinsam mit einem anderen Klimaaktivisten schmetterte die 18-Jährige am Samstagabend vor einer jubelnden Menge den 80er-Jahre-Hit «Never Gonna Give You Up» von Rick Astley und tanzte ausgelassen dazu.

Der schwedischen Zeitung «Aftonbladet» zufolge war es das erste Mal, dass Thunberg in der Öffentlichkeit ihre Gesangskünste zum Besten gab. «Wir sind letztlich einfach Teenager, die miteinander herumalbern, nicht nur die wütenden Kinder, als die uns die Medien oft darstellen», sagte sie dem Blatt im Anschluss an den Auftritt.

Das Showbusiness dürfte Greta jedenfalls nicht ganz fremd sein: Sowohl ihre Mutter Malena Ernman (50) als auch ihre Schwester Beata Ernman Thunberg (16) sind im Musikgeschäft, wie «Aftonbladet» anmerkte. Mutter Malena, die eigentlich Opernsängerin ist, hatte sogar ihre Heimat 2009 beim Eurovision Song Contest vertreten.

Das Konzert am Samstag in Stockholm war Teil einer Reihe, die von den Klimaschützern Fridays for Future und dem Festivalveranstalter Livegreen unter dem Titel «Climate live» in 45 Ländern veranstaltet wird. Dabei traten Künstler wie unter anderem der schwedische Sänger und Songwriter Lars Winnerbäck und das Indie-Pop-Duo Aid Kit auf.


Elton John erstmals seit 16 Jahren wieder an Spitze britischer Charts

LONDON: Die britische Poplegende Elton John hat erstmals seit 16 Jahren wieder einen Nummer-eins-Hit in den britischen Charts gelandet. Der Song «Cold Heart (Pnau Remix)», den Elton John (74) in Kooperation mit der Künstlerin Dua Lipa (26) produziert hatte, löste am Freitag Ed Sheerans «Shivers» von Platz eins ab. Sheeran hatte seine Fans dazu aufgerufen, dabei mitzuhelfen.

Zuletzt war Elton John im Jahr 2005 durch seine Beteiligung an der posthumen Single «Ghetto Gospel» des gestorbenen Rappers 2Pac an die Spitze der britischen Charts gestürmt. Seinen ersten Nummer-eins-Hit in Großbritannien schaffte er mit dem Duett «Don't Go Breaking My Heart» mit der Sängerin Kiki Dee im Jahr 1976. Insgesamt führte er die britischen Single-Charts acht Mal an, unter anderem mit Songs wie «Candle In The Wind», «Sacrifice» und «Don't Let The Sun Go Down On Me». Für Dua Lipa ist es der dritte Nummer-eins-Hit in Großbritannien.


Kanadischer Ex-Astronaut Hadfield veröffentlicht Weltall-Thriller

OTTAWA: Der kanadische Ex-Astronaut Chris Hadfield (62) hat einen Weltraum-Thriller geschrieben.

Das gerade im englischen Original veröffentliche Buch «The Apollo Murder» spiele im US-Raumfahrtprogramm der 60er und 70er Jahre, teilte der Verlag Mulholland Books mit. Hadfield, der als aktiver Astronaut dreimal ins All flog, sorgte zuvor schon als Musiker für Aufsehen. 2013 spielte er auf der Internationalen Raumstation ISS David Bowies «Space Oddity» - und wurde mit dem Video zum Internet-Phänomen. Später brachte er ein fast vollständig im Weltall entstandenes Album heraus. Momentan arbeite er schon an seinem nächsten Buch, sagte Hadfield der «New York Times».

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