Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Montag

Foto: Pixabay
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ESC-Sieger Kalush Orchestra zurück in der Ukraine

LWIW: Nach ihrem überwältigenden Sieg beim Eurovision Song Contest (ESC) in Turin ist die Gruppe Kalush Orchestra wieder in die Ukraine zurückgekehrt. Die sechs Männer sangen an der Grenzkontrolle kurz ihren Hit «Stefania», wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen am Montag in einem kurzen Video beim Nachrichtendienst Telegram zeigte. Später folgten noch ein Auftritt und eine Autogrammstunde mit jungen Fans an einer Tankstelle hinter der ukrainisch-polnischen Grenze bei Krakowez.

Am vergangenen Samstag hatte die Band den europäischen Musikwettbewerb aufgrund der Zuschauerabstimmung klar gewonnen. Der Sieg wird auch als Zeichen der Solidarität mit dem von einem russischen Angriff schwer getroffenen osteuropäischen Land gesehen.


Filmfestspiele in Cannes beginnen mit Zombiekomödie

CANNES: Im französischen Cannes beginnen am Dienstag die Filmfestspiele mit dem Eröffnungsfilm von Michel Hazanavicius. «Coupez!» ist eine Komödie, die in einer stillgelegten Fabrik spielt. Dort soll ein Low-Budget-Zombiefilm gedreht werden, der etwas aus dem Ruder gerät. Der Film von Hazanavicius («The Artist») ist eine Adaption des japanischen Kultfilms «One Cut of the Dead». Wegen des Krieges in der Ukraine trägt der Film einen anderen Titel als ursprünglich geplant. Nach Beschwerden aus der Ukraine erklärte sich Hazanavicius bereit, «Z (comme Z)» umzubenennen in «Coupez!».

Am Dienstag wird außerdem der amerikanische Oscar-Preisträger Forest Whitaker (60) erwartet. Er erhält dieses Jahr die Goldene Ehrenpalme. Whitaker präsentiert in Cannes den von ihm produzierten Film «For the Sake of Peace». Er handelt von Menschen, die sich im Südsudan für Frieden einsetzen.

Cannes gilt als eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt, es dauert bis zum 28. Mai. Hauptpreis der seit 1946 stattfindenden Filmfestspiele ist die Goldene Palme.


(Foto - Aktuell)

WINDSOR: Die britische Königin Elizabeth II. hat sich zum Abschluss der Royal Windsor Horse Show in Windsor in bester Laune und ohne größere Einschränkungen gezeigt. In Aufnahmen von dem großen Finale der jährlich im Park von Schloss Windsor stattfindenden Hengstparade war zu sehen, wie die inzwischen 96-jährige Monarchin am Sonntagabend über einen roten Teppich spazierte. Mit der rechten Hand stützte sie sich leicht auf einen Gehstock. Eingeschränkt wirkte die Königin aber nicht. Auf weiteren Aufnahmen war sie lächelnd und klatschend auf der Tribüne der Hauptarena zu sehen, in der Dressur- und Fahrvorführungen gezeigt wurden.


(Foto - Produktion, diese Meldung lief unter ku)

BERLIN: Regisseur Leander Haußmann blickt kritisch auf die gesellschaftlichen Folgen von Corona. «Die Pandemie hat mich an bestimmte Situationen in der DDR erinnert», sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Ob ich nun jederzeit von einem Polizisten nach meinem Ausweis gefragt werden kann oder Partys denunziert werden. Auch wenn die Gründe absolut nachvollziehbar sind - ich war der erste, der Maske getragen hat -, aber all das weckt Erinnerungen.» Er fügte hinzu: «Ordnungsgeld, nicht mehr auf Bänken sitzen: Das ist einfach der Stoff, aus dem Diktaturen sind, da müssen wir aufpassen.»

Designer Rams prangert «Unkultur des Überflusses» an


(Foto - Produktion, diese Meldung lief unter ku)

BERLIN: Regisseur Leander Haußmann blickt kritisch auf die gesellschaftlichen Folgen von Corona. «Die Pandemie hat mich an bestimmte Situationen in der DDR erinnert», sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Ob ich nun jederzeit von einem Polizisten nach meinem Ausweis gefragt werden kann oder Partys denunziert werden. Auch wenn die Gründe absolut nachvollziehbar sind - ich war der erste, der Maske getragen hat -, aber all das weckt Erinnerungen.» Er fügte hinzu: «Ordnungsgeld, nicht mehr auf Bänken sitzen: Das ist einfach der Stoff, aus dem Diktaturen sind, da müssen wir aufpassen.»

Designer Rams prangert «Unkultur des Überflusses» an


(Foto - Produktion, diese Meldung lief unter ku)

BERLIN: Regisseur Leander Haußmann blickt kritisch auf die gesellschaftlichen Folgen von Corona. «Die Pandemie hat mich an bestimmte Situationen in der DDR erinnert», sagte der 62-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Ob ich nun jederzeit von einem Polizisten nach meinem Ausweis gefragt werden kann oder Partys denunziert werden. Auch wenn die Gründe absolut nachvollziehbar sind - ich war der erste, der Maske getragen hat -, aber all das weckt Erinnerungen.» Er fügte hinzu: «Ordnungsgeld, nicht mehr auf Bänken sitzen: Das ist einfach der Stoff, aus dem Diktaturen sind, da müssen wir aufpassen.»

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(Foto - Archiv)

ROM: Mit einer Videobotschaft aus einem Fitnessraum hat sich «Aquaman»-Star Jason Momoa für Fotos aus der Sixtinischen Kapelle in Rom entschuldigt. «Falls ihr jemals dachtet, ich würde eure Kultur nicht respektieren, war das nicht meine Absicht», sagte der 42-Jährige. In dem Instagram-Video, das der Schauspieler am Wochenende teilte, ist er oberkörperfrei und verschwitzt zu sehen. Der Schauspieler, der sich Berichten zufolge für den Dreh von «Fast & Furious 10» in Italien aufhielt, hatte zuvor mehrere Fotos aus der weltberühmten Kapelle in der Vatikanstadt gepostet. Mehrere User beschwerten sich in den Kommentaren darüber, dass das Fotografieren dort verboten sei, für den Star aber eine Ausnahme gemacht werde.

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Favoritin Olivia Rodrigo holt sieben Billboard Music Awards

(Foto -Aktuell, diese Meldung lief unter ku)

LAS VEGAS: Singer-Songwriterin Olivia Rodrigo ist die große Gewinnerin der diesjährigen Billboard Music Awards. Die 19-jährige US-Sängerin holte in der Nacht zu Montag sieben Auszeichnungen, unter anderem als «Top New Artist» und «Top Female Artist». Nominiert war die Nachwuchsmusikerin, die an dem Abend selbst nicht anwesend war, in 13 Sparten. Rapper Kanye West (44) gewann sechs Auszeichnungen, sein kanadischer Kollege Drake (35) insgesamt fünf. Drake wurde unter anderem «Top Artist» und «Top Male Artist». Der australische Rapper The Kid Laroi (18) und der kanadische Sänger Justin Bieber (28) erhielten für ihren Song «Stay» fünf Trophäen.

Jason Momoa entschuldigt sich für Vatikan-Fotos


Leipziger Buchmesse 2023 wird in den April verschoben

LEIPZIG: Die Leipziger Buchmesse 2023 wird von ihrem angestammten Märztermin in den April verschoben. Dieser neue Termin biete «den sichersten Rahmen» für die Veranstaltung, teilte der Geschäftsführer der Leipziger Messe, Martin Buhl-Wagner, am Montag mit. Die Buchmesse soll nun vom 27. bis 30. April 2023 stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie war sie zuletzt drei Jahre hintereinander ausgefallen.

Vor allem die dritte Absage in diesem Jahr hatte in der Buchbranche heftige Diskussionen und Kritik ausgelöst. Verlage und andere Kulturschaffende organisierten am Buchmesse-Termin auf eigene Faust Ersatzveranstaltungen in Leipzig.

Buchmesse-Direktor Oliver Zille betonte: «Wir alle wünschen uns diese Buchmesse, brauchen diesen Treffpunkt der Buch- und Medienwelt - die Pandemie bleibt aber weiterhin unberechenbar.» Die Verschiebung in den April biete trotz dieser Unwägbarkeiten die größte Planungssicherheit. Ab 2024 soll die Buchmesse dann wieder im März veranstaltet werden.


Jason Momoa entschuldigt sich für Vatikan-Fotos

ROM: Mit einer Videobotschaft aus einem Fitnessraum hat sich «Aquaman»-Star Jason Momoa für Fotos aus der Sixtinischen Kapelle in Rom entschuldigt. «Falls ihr jemals dachtet, ich würde eure Kultur nicht respektieren, war das nicht meine Absicht», sagte der 42-Jährige mit Blick auf Kritiker der Aktion in Italien. In dem Instagram-Video, das der Schauspieler am Wochenende teilte, ist er oberkörperfrei und verschwitzt zu sehen. Am Anfang hat er noch zwei Hanteln in den Händen und zeigt seine Muskeln. Das Video wurde bis zum Montag über 3,5 Millionen Mal aufgerufen.

Der Schauspieler, der sich Berichten zufolge für den Dreh von «Fast & Furious 10» in Italien aufhielt, hatte zuvor mehrere Fotos aus der weltberühmten Kapelle in der Vatikanstadt gepostet. Mehrere User beschwerten sich in den Kommentaren darüber, dass das Fotografieren dort verboten sei, für den Star aber eine Ausnahme gemacht werde. Momoa sagte in dem Clip, dass andere Leute sehr gerne Fotos mit ihm machen wollten. «Ich war sehr respektvoll und bat um Erlaubnis für das, was ich für in Ordnung hielt.» Er habe für diesen «privaten Moment» bezahlt und eine Spende an die Kirche gegeben.


Favoritin Olivia Rodrigo holt sieben Billboard Music Awards

LAS VEGAS: Singer-Songwriterin Olivia Rodrigo ist die große Gewinnerin der diesjährigen Billboard Music Awards. Die 19-jährige US-Sängerin holte in der Nacht zu Montag sieben Auszeichnungen, unter anderem als «Top New Artist» und «Top Female Artist». Nominiert war die Nachwuchsmusikerin, die an dem Abend selbst nicht anwesend war, in 13 Sparten. Rapper Kanye West (44) gewann sechs Auszeichnungen, sein kanadischer Kollege Drake (35) insgesamt fünf. Drake wurde unter anderem «Top Artist» und «Top Male Artist». Der australische Rapper The Kid Laroi (18) und der kanadische Sänger Justin Bieber (28) erhielten für ihren Song «Stay» fünf Trophäen.

Die Billboard Music Awards werden seit 1990 jährlich von dem gleichnamigen Fachmagazin verliehen, sie basieren größtenteils auf Chartplatzierungen. Auch US-Superstar Taylor Swift (32), Favoritin Doja Cat (26, 14 Nominierungen) und die südkoreanische Boygroup BTS gewannen in Las Vegas in diesem Jahr mehrere Preise. Der kanadische R&B-Popstar The Weeknd (32), der im vergangenen Jahr 10 Trophäen abgeräumt und in diesem Jahr als Favorit 17 Gewinnchancen hatte, konnte gerade Mal einen Preis ergattern. Insgesamt wurden in Las Vegas Preise in über 60 Kategorien vergeben.

Moderator war Rapper Sean «Diddy» Combs (52). Auf der Bühne stand unter anderem Travis Scott, der seinen ersten TV-Auftritt seit dem Unglück auf dem Astroworld-Festival in Houston mit zehn Toten. Während eines Auftritts des Rappers war es am Abend des 5. November 2021 im dichten Gedränge vor der Bühne zu einer Panik gekommen, Hunderte wurden verletzt.


Designer Rams prangert «Unkultur des Überflusses» an

FRANKFURT/MAIN: Design-Legende Dieter Rams hat Gestalter zu mehr Umweltbewusstsein aufgefordert. Gutes Design müsse «überzeugende neue Konzepte für ein richtiges und gutes Leben in einer geschädigten Welt entwickeln», sagte Rams, der an diesem Freitag (20.5.) 90 Jahre alt wird. «Wir müssen von der Unkultur des Überflusses, der Verschwendung, der Billigkeit im Wortsinn, aber auch im übertragenen Sinne wegkommen.»

Rams war einer der einflussreichsten Produktdesigner der Nachkriegszeit. Er entwarf Elektrogeräte für Braun wie den Plattenspieler «Schneewittchensarg» und Möbel für Vitsoe wie das Regalsystem 606. Viele Apple-Produkte sind an seine Entwürfe angelehnt, seine Regeln für gutes Design werden bis heute gelehrt.

Gestaltung brauche Haltung, schrieb Rams kurz vor seinem 90. Geburtstag in Kronberg im Taunus. Seine habe er schon vor langer Zeit in drei Worten zusammengefasst: «Weniger, aber besser.» Die Welt brauche weniger, «aber brauchbarere, nützlichere, umweltschonendere, universellere und dabei auch faszinierende Dinge». Man dürfe nicht mit dem «schönen Schein eines Designs für überflüssige Kaufanreize» sorgen.

Rams kündigte an, zu seinem 90. Geburtstag die «Dieter und Ingeborg Rams Stiftung» aus seinem Privatvermögen aufzustocken und dadurch «deutlich handlungsfähiger» zu machen. In den nächsten Monaten will der Jubilar «über neue Handlungsfelder zur Förderung für eine bessere Gestaltung nachdenken».

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